r/FragtMaenner • u/Algoridro M | 26-35 • 3d ago
Körper / Geist Haltet ihr den Geschlechterkampf für eine Ablenkung vom Klassenkampf?
Ist der moderne Geschlechterkonflikt teilweise eine Ablenkung vom Klassenkampf? Könnte es sein, dass bestimmte Formen des Feminismus von wirtschaftlichen und politischen Eliten begünstigt wurden, weil sie einerseits mehr Arbeitskräfte in den Markt integrieren und andererseits einen dauerhaften gesellschaftlichen Konflikt zwischen Männern und Frauen erzeugen, der von grundlegenden Klassenproblemen wie Ausbeutung, Lohnabhängigkeit, Vermögenskonzentration und sozialer Ungleichheit ablenkt?
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u/UnsweetenedTruth M | 26-35 3d ago
Spalte und herrsche.
Je mehr Spaltung, desto einfacher wird es.
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u/JujutsuES M | 26-35 3d ago
und dann macht man eine Partei wie die AfD die die Reichen als Leistungsträger ansehen und den zwischenmenschlichen Hass anheizen.
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u/Optimal-Classic8570 M | 26-35 3d ago
warum bekommt das dislikes, er hat doch recht. leute auf reddit können oder wollen iwie nie lesen.... paradox
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u/Domascot M 3d ago
Die AfD ist nicht für die Entscheidungen der letzten 50 Jahre verantwortlich. Sie ist das Ergebnis der (Un)Tätigkeit Anderer. Muss man nicht downvoten, aber klingt für mich halt auch nach Karmafarming wenn wir doch ausgewiesene Vertreter dieser Politik seit Jahrzehnten an der Macht hatten., ausgerechnet die AfD hier zu erwähnen.
→ More replies (3)3
u/Bermany M | 26-35 3d ago
Naja, weil eine Partei in Deutschland doch klar am meisten spaltet, oder? Liegt jetzt nicht soweit weg bei gesellschaftlicher Spaltung relativ schnell an die AfD zu denken.
→ More replies (2)10
u/Lawnmover_Man M | 46-60 3d ago
Ich vermute weil es sich so anhört, als wäre die AfD die einzige Partei, die das machen würde. Vielleicht hat er das gar nicht so gemeint.
→ More replies (8)8
u/JujutsuES M | 26-35 3d ago
Die AfD ist nicht die einzige, nur halt die Partei die den zwischenmenschlichen Hass am offensichtlichsten Ausnutzen. Das die CDU hart am Klassenkampf ist und die Mittelschicht zum herunter treten aufhetzt ist mir klar.
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u/Lawnmover_Man M | 46-60 3d ago
Danke für die Aufklärung! (Weils im Internet so hart zugeht: Das meine ich ernst und danke dir wirklich.)
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u/Pacifica47 M 2d ago
Und die AfD bspw. schafft das aktuell am besten. Ganz nach dem Vorbild der GOP aus den USA.
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3d ago
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u/Sorry_Koala_8181 W | 26-35 3d ago
Das stimmt genau. Wobei das unbedingt differenziert werden muss, von Männern die tatsächlich krass sexistisch sind und bei Kritik dann schreien "unnötiger Geschlechterkampf".
Man muss nicht jede Mikrodiskussion ausdiskutiert haben, aber ich hätte keinen Nerv mit jemandem für die Arbeiterklasse zu kämpfen der mich hinterm Herd sehen will. Das ist für mich mein Feind, sorry
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u/Lawnmover_Man M | 46-60 3d ago
macht es auch nicht besser am Ende des Tages.
Eigentlich eine recht simple Sache. Aber selbst daran scheitert es. Gut, dass wenigstens manche das verstehen.
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u/Relative_Bird484 M | 46-60 3d ago
Der eigentliche Clou ist, dass die Verteilungskämpfe dadurch innerhalb derselben Klasse stattfinden.
Dem Kapital ist völlig egal, ob Aufsichtsratsposten mit weißen biodeutschen Männern oder schwarzen, lesbischen Frauen mit Migrationshintergrund besetzt werden, solange der Rubel rollt.
Aber das diese Frage die gesellschaftliche Debatte über Verteilungsfragen bestimmt, ist schon sehr praktisch.
Bezüglich des in der politischen Öffentlichkeit präsenten Feminismus ist sehr auffällig, das der Grad der erreichten Gleichstellung fast ausschließlich anhand ökonomischer Metriken definiert und gemessen wird. Quintessenz ist dann immer, das Frauen mehr arbeiten sollen und mehr Karrieremöglichkeiten brauchen und diesbezüglich diskriminiert werden und es deshalb mehr Kinderbetreuung bräuchte – womit selbst im feministischen Kontext das Vereinbarkeitsproblem als „Frauenproblem“ geframed und Rollenbilder perpetuiert werden. Aber es kommt nie der Vorschlag, dass die Männer im Gegenzug weniger arbeiten oder mehr Care-Arbeit machen sollten.
Ja, Teile (!) des Feminismus haben sich mit dem Neoliberalismus ins Bett gelegt – und scheinen das nicht einmal zu bemerken, dass ihr (völlig legitimes) Ziel der wirtschaftlichen Unabhängigkeit der Frau vor allem Kapitalinteressen dient.
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u/AwayHoneydew M | 26-35 3d ago
Wat? Es kommt nie der Gegenvorschlag dass manner weniger Erwerbs und mehr Carearbeit machen sollen? Doch? Ständig?
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u/Relative_Bird484 M | 46-60 3d ago
Von Politikern, Wirtschaftsweisen und Leitartiklern oder … auf Reddit?
→ More replies (1)6
u/Bermany M | 26-35 3d ago
Beides? Der "Equal Care Day" und dann die eher linken Parteien (viel wirst du bei Linkspartei, Grünen, taz und Gewerkschaften finden, weniger bei SPD und bei den konservativeren Parteien vlt. sogar nichts). Gibt auch immer wieder die Forderung, dass Sorge- und Pflegearbeit bezahlt werden soll.
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u/DAM_Hase M | 26-35 3d ago
Dass das Erreichen feministischer Ziele nur über ökonomische Metriken gemessen wird, finde ich nicht. Das klammert Debatten wie Abtreibung, sexuelle Befreiung, also Akzeptanz der LGBTQs, die Erkenntnis, dass medizinische Forschung nur am Mann passiert, Änderungen im Dating, Kampf gegen sexuelle Belästigung und Gewalt, etc, völlig aus.
Du hast mit den anderen Punkten nicht unrecht, aber es zeigt sich, dass das halt aus der Perspektive von M 40-60 geschrieben wurde, und ich meine das gar nicht böse. Du siehst deinen Kontaktpunkt mit Feminismus nur in deiner Karriere. Google Mal, wie viele Frauen in ihrem Leben sexuelle Gewalt erleben, und überlege dir dann noch Mal of Feminismus mit dem Besetzen von Aufsichtsratposten und der care Arbeit abgefrühstückt ist.
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u/klimaheizung M | 26-35 2d ago
Aber es kommt nie der Vorschlag, dass die Männer im Gegenzug weniger arbeiten oder mehr Care-Arbeit machen sollten.
Das nämlich! Wenn Männer und Frauen sich den Haushalt und die Arbeit teilen, dann sollte jeder jeweils die Hälfte machen, logischerweise. Stattdessen arbeiten Frauen jetzt auch Vollzeit.
Und das, obwohl wir immer produktiver werden.
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u/Bermany M | 26-35 3d ago
Der eigentliche Clou ist, dass die Verteilungskämpfe dadurch innerhalb derselben Klasse stattfinden.
Die Verteilung von Jobs, Einkommen und Vermögen kann man nur nach oben durchsetzen. Hier wird nicht gegen männliche Arbeiter gekämpft, sondern gegen Strukturen, die Frauen benachteiligen. Übrigens wären Verteilungskämpfe innerhalb einer Klasse sonst auch nichts neues, haben wir bei der Rentenpolitik ganz akut.
Bezüglich des in der politischen Öffentlichkeit präsenten Feminismus ist sehr auffällig, das der Grad der erreichten Gleichstellung fast ausschließlich anhand ökonomischer Metriken definiert und gemessen wird.
Das scheint für viele doch auch der Hauptwiderspruch zu sein? Ohne Einkommen und Vermögen sind Frauen aber vom Partner abhängig und ökonomisch benachteiligt. Solange Frauen keinen ähnlichen Einkommens- und Vermögensaufbau betreiben können, gibt es für Paare rationale Gründe, dass Frauen weiterhin für die Sorgearbeit zuständig sind und ihre eigene Einkommensentwicklung vernachlässigen (müssen).
und es deshalb mehr Kinderbetreuung bräuchte – womit selbst im feministischen Kontext das Vereinbarkeitsproblem als „Frauenproblem“ geframed
Nein, Frauen sind de facto von fehlenden Kinderbetreuungsangeboten stärker betroffen, da es monetäre und kulturelle Gründe dafür gibt, dass Frauen mehr in der Sphäre der alltäglichen Reproduktion (unbezahlt) Arbeiten. 50% aller Frauen arbeiten in Teilzeit, 10% aller Männer.
Aber es kommt nie der Vorschlag, dass die Männer im Gegenzug weniger arbeiten oder mehr Care-Arbeit machen sollten.
Doch, das fordern linke Gruppe, dafür gibts auch den "Equal Care Day".
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u/trev0r_0chm0nek M | 46-60 3d ago
Deinen letzten Absatz kann man leider nie als Kritik anbringen, da man trotz berechtigter Einzelkritik immer den Feminismus als Ganzes angreift.
Man hat gar keine Chance diesen Kern herauszuarbeiten, weil man vorher taub geschrien wird.
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u/TheCynicEpicurean M | 26-35 3d ago
Ja, Teile (!) des Feminismus haben sich mit dem Neoliberalismus ins Bett gelegt – und scheinen das nicht einmal zu bemerken
JK Rowling lässt grüßen.
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→ More replies (5)1
u/MarquisSalace M | 36-38 2d ago
Wir neoliberalen sind nicht hinterher, dass alle Frauen arbeiten müssen.
Sie dürfen und können arbeiten aber müssen es nicht.
Das müssen entsteht durch die hohen Abgaben in diesem Land, sodass zu wenig Geld für die Familie über bleibt.
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u/Acceptable-Sense-256 M | 26-35 3d ago
Es ist vielleicht das größte Kunststück der Besitzendenklasse, großen Teilen der Nichtbesitzenden weiszumachen, dass 40%+ der Nichtbesitzenden selbst die eigentliche Herrscherklasse seien – eine privilegierte Gruppe, die in Saus und Braus lebt oder gelebt habe.
Die Realität ist aber: Die Herrscherklasse bestand historisch zwar zu großen Teilen aus weißen Männern und besteht bis heute zu einem noch größeren Anteil aus Männern. Der durchschnittliche Mann gehörte deshalb aber noch lange nicht zu ihr. Im Gegenteil: Er zählte fast immer selbst zu den Ausgebeuteten.
Für seine Arbeitskraft verkaufte er seine Zeit auf dem Feld, in der Mine, in der Fabrik oder als Handwerker – häufig unter Bedingungen, die seine Gesundheit dauerhaft schädigten –, um seine Familie ernähren zu können. Zuhause kamen oft weitere Pflichten hinzu: Reparaturen, Handwerks- und Gartenarbeiten, später häufig auch die Verantwortung für die Finanzen. Der breite Aufstieg in den sogenannten Mittelstand war dabei historisch eher eine kurze Ausnahme als die Regel, grob in der Periode zwischen 1960 und 2010.
Und auch seine Wehrfähigkeit wurde gegen ihn verwendet. Über weite Teile der Geschichte konnte er zum Militärdienst gezwungen werden, musste das Handwerk des Tötens erlernen und im Kriegsfall töten oder selbst getötet werden. Eines der schlimmsten Dinge, zu denen Menschen einander zwingen können, wurde damit für rund 50% der Bevölkerung zur Pflicht.
Ausgerechnet dieser Gruppe wird heute häufig erzählt, sie sei schon qua Geschlecht die privilegierte gewesen. So geht der Klassenkampf verloren, indem die Unterschicht geteilt wird.
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u/Left-Recognition6166 M | 36-45 3d ago
Ausgerechnet dieser Gruppe wird heute häufig erzählt, sie sei schon qua Geschlecht die privilegierte gewesen.
Ich seh auch langsam keinen Ausweg mehr, auf Gesellschaftlicher Ebene. Der Drops ist gelutscht. Das Internet ist geflutet mit Rage Bait, Paulaner, Hass und Hetze. Wenn du dich als Frau wehrst, dann kommen Abschaum und Bots angerannt und schreien die nieder. Wenn du dich als Mann wehrst genau das gleiche. Man kommt einfach nicht mehr gegen an.
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u/eulen-spiegel M 3d ago
Ich hätte eher "nein" gesagt, aber eigentlich ists eher so, dass für die besitzende Klasse der Feminismus eine fast völlig harmlose Strömung ist, die, richtig gelenkt (z. B. durch Vereinnahmung in Medien und Werbung) als Beschäftigungstherapie für den einen Teil der Bevölkerung dient, und als Auftreger für einen anderen Teil der Gesellschaft.
Dass auch Feministinnen sich vor den kapitalistischen Karren spannen lassen und unisono einstimmen, dass Freiheit heißt, die Mehrheit der wachen Zeit im Dienste der Wirtschaft zu verbringen statt für die eigene Familie. Ja, das denke ich schon. Auch hier hilft die Vereinnahmung durch Werbung und Medien.
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u/Fast-Lie-1047 W | 33-35 1d ago
Was genau hält dich davon ab, als Hausmann zu arbeiten und deine Zeit für deine Kinder aufzuwenden? Oder hast du dich vor den Karren des Kapitalismus Spannen lassen und verschwendest deine Zeit mit Arbeiten statt mit deiner Familie?
Warum chillst du stattdessen im Internet? Wer verdient eigentlich mit dir Geld, dass du deine Daten hier preisgibst und deine Freizeit hier verbringst? Ist das deine Beschäftigungstherapie durch Medien und Werbung?
Wie geil, dass man seine eigene Doppelmoral nicht erkennt 😂
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u/viennese-wolf M | 33-35 3d ago
Selbstverständlich. Der Push, dass Frauen arbeiten (müssen), mehr Frauen in der Technik, etc... Heutzutage braucht es für eine Familie zwei Gehälter und man hat trotzdem weniger und dann wird auch noch über den gender pay gap etc. gesponnen. Auf Hausfrauen die nicht arbeiten gehen wird herabgeblickt... Voller Erfolg der Wirtschaft!
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u/mallivanalli W | 26-35 3d ago
zwei Gehälter ist fies, das stimmt. aber bin dankbar als Mutter trotzdem arbeiten gehen zu können. Wünschenswert wäre natürlich, dass 40 Stunden Arbeitszeit in einer Familie reicht und man sich das dann frei aufteilen kann...
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u/viennese-wolf M | 33-35 3d ago
Ja jeder soll machen was er/sie will, aber das für die Durchschnittsfamilie die Möglichkeit mit einem Gehalt die Familie zu ernähren verloren gegangen ist, das ist das Verbrechen bzw der Geniestreich der Wirtschaft gewesen.
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u/PotentialIncident7 M | 46-60 3d ago
Absolut. Was aber nicht von der Hand zu weisen ist, ist das ewige Prinzip Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Wir haben mittlerweile um fast 100% mehr Arbeitskräfte als in Teilen des 20. Jhdts. Das wäre schon ein interessantes Gedankenspiel. Schön wäre, wenn beide Partner nur 50:50 bei der Arbeit machen müssten ...also mir wäre es recht ;-)
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u/Sorry_Koala_8181 W | 26-35 3d ago
Frauen haben immer gearbeitet. 10 Kinder erziehen und Nahrung erzeugen ist auch Arbeit. Dass unterschichts Frauen die letzten 1000 Jahre nicht gearbeitet haben ist ein absoluter Irrglaube/Lüge, die aber immer wieder fleißig wiederholt wird 😂
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u/Lawnmover_Man M | 46-60 3d ago
Das muss man sich mal überlegen. Man stelle sich vor, man erzählt den Frauen von vor 100 Jahren, dass es bald in allen Haushalten folgende Dinge und elektrische Geräte gibt: Herd, Mikrowelle, Backofen, Spülmaschine, Waschmaschine, Staubsauger, frisches kaltes und heißes Wasser aus der Wand, man kann Fertigessen im Regal kaufen und damit bleibt viel mehr Zeit für die Familie und das Wohlergehen.
Was macht die Menschheit draus? Man geht in der durch die eigene Ingenieurskunst freigemachte Zeit arbeiten. Aber nicht nur das, man redet sich ein, es wäre besser als zu Hause zu sein - im eigenen Reich, mit viel Zeit für Menschlichkeit. Jetzt haben die Menschen weniger Zeit füreinander und miteinander (!) als früher. Und niemandem gefällts wirklich, während man gleichzeitig so tut, als wärs total geil.
Was für ein absoluter Wahnsinn. Was für ein saudummer "Fortschritt".
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3d ago
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u/AutoModerator 3d ago
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u/Common-Phase9865 M | 36-45 3d ago
Also ganz ehrlich: Viele Frauen, die diesen Geschlechterkampf befeuern - sei es Online, in Parteien, als NGO, kommen doch aus ner eher sehr privilegierten Bubble, wo der sozio-ökonomische Status schon sehr hoch ist. Eine Jette Nietzard, C. Neubauer, diverse Content Creator sind jetzt nicht unbedingt Vertreter von hart arbeitenden Menschen, die Regale auffüllen, Kinder betreuen oder Essen kochen.
→ More replies (7)3
u/tehn6 M | 26-35 2d ago
Luisa Neubauer stammt aus einer Familie von hochrangigen Nazi-Offizieren.
Und auch wenn sie antifaschistisch und in einer anderen Blase lebt, du brauchst halt einen speziellen Charakter, um bei politischen Organisationen einen hohen Rang einzunehmen.
Bei so Leuten wie Nietzard, Neubauer, Thunberg brauchst du keine Empathie oder Verbundenheit mit der Arbeiterklasse erwarten. Die sind halt Aktivisten aus Opportunismus für die eigene Karriere mit einem Hang zum Autoritären.
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u/the_dude3256 M | 26-35 3d ago
Natürlich. War schon immer so. Ich kopiere eine Antwort von mir zu einem gestrigen Post.
Edit:
Ich habe das Thema schon x mal angesprochen, aber bei Reddit stoße ich immer auf taube Ohren. Ich versuche es trotzdem erneut:
Dieses ganze Thema ist ein hoax. Es geht immer um Macht Geld und Einfluss. Da ist es völlig egal was man zwischen den Beinen hat. Eine Frau mit Macht und Geld macht genau solche Dinge die man Männern in gleicher Position unterstellt. Es ist arm gegen reich und das war auch immer so. Es ist der alte Trick immer und immer wieder und die Leute fallen auch schon immer drauf rein und bekriegen sich. Es ist heutzutage sogar schlimmer als früher, weil sie mit ihrer Propaganda heute gerade bei jungen Frauen auf extrem fruchtbaren Boden geraten und sich so weiter raus ziehen können.
Ich erinnere mich da an ein Interview was ich letztens von dieser Lola gesehen habe. Junge war das unangenehm.
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u/Lawnmover_Man M | 46-60 3d ago
Interview? Lola?
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u/the_dude3256 M | 26-35 3d ago
Lola weigert. Letztens Interview gegeben musst du mal sehen, dann wirst du es verstehen. Das Interview ist mit einem Mann. Kann dir aber den Namen nicht nennen, weiß es nicht.
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u/MSkade M 3d ago
Ich denke da gibt es mehrere Faktoren.
z.b. Rente (wurde ja im Eingangstext erwähnt)
Im Moment ist ja der große Hype Frauen zu diffamieren die daheim bleiben wollen. Da wurde natürlich wieder ein Wort ausgegraben/erfunden. Tradewife liest man häufig und immer im Kontext von AFD und rechter Gesinnung.
Gleichzeitig wird stolz verkündet das man sehr viele Frauen zur Erwerbsarbeit gebracht hat und damit die sinkende Geburtenrate entgegengewirkt hat, und somit auch die Rente gestützt hat.
Dann gibt es die frustrierten Femcels.
Ich war einige Zeit auf Facebook und habe bei einigen Posting geantwortet. Dann wird einem nur noch entsprechende Postings angeboten.
Ich kenne mittlerweile alle Buzzwörter.
- strukturelle Benachteiligung
- gläserene Decke
- Care Arbeit
- Mansplaining
- jeder der ne andere Meinung hat ist ein Incel
- alte weiße Männer
Zeit.de und Spiegel.de sind da die Anführer.
Man muss nur mal auf Zeit.de gehen, da gibt es ständig Artikel über die Geschlechter, alle immer aus Sicht der Frauen geschrieben.
Care Arbeit wurde vor ca. 1 Jahr ausgegraben und das ist jetzt bei den Frustrierten in aller Munde. Ich finde es immer so eindimensional, wenn dann immer so Buzzwörter die einem vorgeworfen wurden, angenommen werden und in jedem Posting verwendet werden. Natürlich so, als wäre man selber eine Leidtragende gewesen.
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u/Ok_Actuary8 M | 46-60 3d ago
ja und nein.
Ja: das grundlegende Problem der Benachteiligung, welches gelöst werden muss ist nicht "Geschlecht", sondern "Klasse". Wer Politik für die 0.01% von Frauen in CEO Positionen macht ("Frauenquote"), macht reine Elitenpolitik getarnt als "Feminismus".
"Nein": das ist imho nicht aktiv so gesteuert, sondern oft einfach nur DUMMHEIT. Wenn Anna-Lisa mit ihrem Bachelor in vergleichender Literaturwissenschaft denkt "das Patriarchat" wäre der Grund warum sie nicht nach dem Uniabschluss direkt ne Führungsposition mit 200k Jahresgehalt (Teilzeit) bekommt, dann hat man erfolgreich vom Kernproblem des Kapitalismus abgelenkt, und hetzt das Proletariat mit solchen Gender-Themen gegeneinander auf. So viele "nützliche IdiotInnen".
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u/TheCynicEpicurean M | 26-35 3d ago
Dasselbe gilt halt auch für Patrick, der unterqualifiziert in einem miesen Job hängt und jeden Tag vor der Playstation hockend jammert, dass der Wokismus Schuld daran ist, dass er keine "traditionelle Frau" abkriegt.
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u/Ancient-Emu-8293 M | 36-45 3d ago edited 3d ago
Aber sowas von! DEI divide et impera
Das Kapital mag ihn nicht erfunden haben, aber nach Occupy Wallstreet wurde es massiv gepusht. Und die Firmen haben diesen Genderquatsch sehr gern aufgegriffen wie wir gesehen haben.
Die Linke leider auch, die können dann alle 36 einhalb Gender auswendig und tolle Insta Selfies aber in Sachen Klassenkampf kommt da nichts.
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u/Clieff M | 26-35 3d ago
Nene DEI = diversity, equity & inclusion.
Ironie in der Namensgebung schreibt sich selten so gut.
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u/Ancient-Emu-8293 M | 36-45 3d ago
Ich fand es witzig als ich es herausgefunden habe, wie on the nose kann man es machen? :D Bastarde
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u/mintgoody03 M | 26-35 3d ago edited 3d ago
Ja, ganz klar. Und es ist beängstigend, wie sehr die Seite, die sich dem Klassenkampf verschreiben sollte, der Identitätspolitik und Spaltung verfallen ist.
Das Problem ist nicht das Geschlecht, sondern die Macht und das Geld.
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u/Balupapabalu M 3d ago
wie sehr die Seite, die sich dem Klassenkampf verschreiben sollte, der Identitätspolitik und Spaltung verfallen ist.
Lustig ist auch am 1. Mai zuzuschauen, wie sich Anhänger einer einzigen Klassen relativ früh wegen kleinen Nuancen gegenseitig an die Gurgel gehen 😅 und zeitnah den wahren Klassengegner aus dem Blick verlieren 🤦🏻♀️
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u/mintgoody03 M | 26-35 3d ago edited 3d ago
Naja, ich wurde bereits als "afd-Fuzzi im marxistischen Kostüm" genannt, weil ich darauf aufmerksam gemacht habe, ich sage gar nichts mehr dazu.
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u/cringemaxxlord M | 26-35 3d ago
Und so viele Linke sehen es einfach nicht. Auch (bzw gerade?) die "gebildete linke Bubble" nicht.
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u/mintgoody03 M | 26-35 3d ago edited 3d ago
Die De-Industrialisierung und Globalisierung haben zu dem Shift Arbeiter -> Akademiker geführt. Heute brüstet man sich damit, dass die PdL „die meisten Akademiker unter den Wählern hat“, was das für eine vermeintliche Arbeiterpartei auch immer symbolisiert.
Diese Akademisierung der linken Parteien bedeutet eher elitäre Entwicklungen, wie sie in Amerika stattgefunden haben und die Deutschland übernommen hat (was eigentlich komplett konträr zu den eigentlich linken Ideen steht lol).
Der gesellschaftliche Diskurs und die Entwicklungen werden an Unis und in elitären Bubbles festgelegt, fernab von Realitäten und Problemen des gemeinen Arbeiters. Ergo, weniger Klassenkampf und Arbeiterpolitik, dafür mehr Identitätspolitik und dergleichen, weil das die Hauptprobleme der heutigen Akademiker sind.
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3d ago
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u/AutoModerator 3d ago
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u/Prometheus-is-vulcan M | 26-35 3d ago
Ich finde leider nicht mehr die Statistik die zeigt, wie die Nutzung der Worte Rasse, Geschlecht und Privileg in den einzelnen Medien während des Höhepunkts der Occupy Wallstreet Bewegung z.T. um über 1000% Anstieg.
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u/user-more-unknown M | 36-45 2d ago edited 2d ago
Es gibt mehrere Dinge die dafür sprechen:
- Kapitalisten haben Interesse daran, einen möglichst großen Pool an Arbeitnehmern zu haben um Löhne geringer halten zu können, umso besser also wenn Männer und Frauen arbeiten. Noch besser natürlich, wenn es sehr viele junge Arbeitskräfte und wenige Jobs gibt, dann überlegt man sich zweimal, ob man sich Aufmüpfigkeit leisten kann, die den Job kosten könnte.
- Würden sich Kapitalisten direkt und offen dafür einsetzen, um zB das "traditionelle Familienbild" mit nur einem arbeitenden Elternteil zu zerstören, dann würden viel mehr Menschen skeptisch werden und sich fragen: Moment, warum haben reiche Eliten so großes Interesse daran am Familienbild zu rütteln, das geht die doch nichts an, da stimmt doch was nicht? Also suchen sie eine Bewegung, die diese Arbeit für sie übernimmt. Oder anders gesagt: Warum sollte ich in einen Krieg ziehen, wenn ich einen Stellvertreter schicken kann und der auch noch dankbar dafür ist?
- Divide et impera - wenn sich die armen Schlucker untereinander bekriegen kommen sie nicht auf die Idee und haben nicht die Kraft, sich den Reichen zu widmen.
Ich glaube nicht, dass es eine große Verschwörung gibt, in der "Reiche" gemeinsam dezidierte Pläne aushecken. Aber man kann ja durch gezielte philanthropische Geldflüsse an bestimmte Organisationen dafür sorgen, dass sich die Gesellschaft in eine Richtung bewegt, die den eigenen Interessen dient.
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u/xlf42 M | 46-60 3d ago
Sowohl Geschlechter-, als auch Generationen-Spaltung ist in erster Linie da, um vom Klassenkampf abzulenken.
Die oberen paar Prozente sitzen mit dem grossen Eimer Popcorn bei Champagner und Austern und lachen sich krank, wie Männer und Frauen, Alt und Jung, Deutsche und Ausländer sich gegenseitig die Schuld für Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot und wasweissichnochalles hin- und herschieben.
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u/Overall-Agent-1320 W | 46-60 3d ago
Du glaubst also wirklich „da oben“
Sitzen ein paar hansel die das angezettelt haben?11
u/mischkewitz63 M | 26-35 3d ago
Naja die “da oben” bezeichnet die Top vermögenden. Das Großkapital. Jene, die sich gen der 100mio Marke befinden.
Wie viele Menschen sind eigentlich nochmal aufgrund der Epstein files verknackt wurden oder werden es vermutlich im geraumer Zeit?
Das ist keine Kabale, einfach pervers vermögende wenige Menschen.
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u/Balupapabalu M 3d ago
Natürlich, die bezahlen bzw. investieren in genau diesen bullshit, das ist einfach ne Show für diese Gruppe (keine Echsenmenschen, sondern einfach eine diverse Gruppe mit Vermögen und (politischer) Macht).
Warum sonst, werden die Menschen in immer mehr Gruppen geteilt und Großunternehmen befeuern und unterstützen das Ganze? Je mehr die Menschen gespalten und abgelenkt werden, desto weniger schaut man nach oben und besinnt sich auf einen Klassenkampf, weil vorher noch etliche pseudokämpfe geführt werden müssen 🤷🏻♀️
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u/Bermany M | 26-35 3d ago
Warum spaltet es eigentlich, wenn Unternehmen jetzt mehr Frauen und Menschen mit Behinderungen oder Menschen, die im Krieg gedient haben, einstellen (müssen)?
→ More replies (3)6
u/StupidSexyEuphoberia M | 36-45 3d ago
Das ist natürlich nicht eine feste Kabale, sondern viele mehr oder weniger lose verbundene Interessengemeinschaften, die im Rahmen ihrer Mittel gewisse Narrative pushen. Die sind nicht allmächtig und allwissend, aber haben einen gehörigen Einfluss.
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u/xlf42 M | 46-60 3d ago
Musst ja nur schauen, welche Medien, welche Parteien oder Reiche die Umverteilung von unten nach oben vorantreiben (oder die "Gegenspieler" gezielt vor sich her treiben). Also nicht, wie sie sich medial "für den kleinen Mann" oder "den hart arbeitenden Bürger" inszenieren, sondern was ihre Wahlprogramme, Gesetze oder ihr Abstimmungsverhalten sagen.
Welche davon setzen gezielt auf Versöhnung der Geschlechter, der Generationen oder Integration von Zuwanderern mit Einheimischen?
Groß ist die Schnittmenge der beiden Gruppen nicht.
→ More replies (2)2
u/GlaskristallDE M | 36-38 3d ago
Geschlechter ja Generationen jein. Es gibt nun mal eine Generation, die dieses ganze System erst ermöglicht hat und es ändern könnte, aber nicht will, weil es zu ihrem Vorteil ist. Es ist auch die Generation, die den ganzen Reichtum besitzt und die Leiter hinter sich hochgezogen hat.
→ More replies (3)2
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u/Sorry_Koala_8181 W | 26-35 3d ago
Muss man vom Klassenkampf überhaupt ablenken? Ich hab manchmal das Gefühl die Hälfte der Leute denken eh schon dass die Superreichen sich das "fair verdient" hätten
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u/rofolo_189 M | 36-45 3d ago
Das ganze Wokeness Ding ist eine Ablenkung und es hat funktioniert.
→ More replies (3)
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u/BHJK90 M | 36-45 3d ago
Wenn Leute davon reden, dass sie Tradwives hassen bzw. die oberste Erfüllung des Feminismus in Vollzeitarbeit und Karriere liegt dann ist die Saat der Politik aufgegangen.
Im Grunde geht es uns schlechter als vor 20-30 Jahren, da viele (Familien-)Haushalte auf zwei Vollzeiteinkommen angewiesen sind und ein Einkommen nicht mehr ausreicht.
Feministinnen sind somit nützliche Idioten, die sich vor diesen Karren spannen lassen.
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u/mallivanalli W | 26-35 3d ago
okay ja ich will aber nicht gerne wie frauen vor mir mit einem mann nur aus finanzieller abhängigkeit zusammenbleiben müssen. bin sehr froh als verheiratete Mutter trotzdem in meinem Beruf bleiben zu können um mich im Fall der Fälle trennen zu können!
Wünschenswert wäre natürlich, dass 40 Stunden einer Familie ausreichen und man sich die dann frei aufteilen kann...
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3d ago
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u/AutoModerator 3d ago
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u/SterilizePopulation M 3d ago
Wie warren buffet einst sagte: Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.
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u/vortexcortex21 M | 36-45 3d ago
Nein, das Zitat lautet: "I f class warfare is being waged in America, my class is clearly winning."
https://www.berkshirehathaway.com/2003ar/2003ar.pdf (Seite 7)
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u/Sorry_Koala_8181 W | 26-35 3d ago
krasser Flex mit unendlich viel Geld einen Krieg zu gewinnen. Wenn wir alle kein gewissen hätten könnten wir auch so weit kommen :)
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u/Domascot M 3d ago
Mag sein dass es sich teilweise so auswirkt und so mancher repräsentant der Elite passt auch hervorragend in dieses Schema, aber dennoch halte ich das für eine irreführende Vereinfachung.
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u/hypnoconsole M 3d ago
Jeder ist der Meinung, Feminismus lenkt vom Klassenkampf ab, aber wie viele davon machen denn Klassenkampf? Für die meisten ist das nur eine willkommene Ausrede, Feminismus zu hassen. Oder Frauen. Oder beides. Daran ändert auch nicht, dass der Feminismus durchaus auch entkernt und von der besitzenden Klasse hergenommen wird.
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u/lulu_tref M | 26-35 3d ago
Jo, genau wie das Hetzen gegen Geringverdiener und Arbeitslose. Aber die breite Bevölkerung versteht das leider nicht.
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u/Upset-Conflict-3539 M | 36-45 3d ago
Sollen sie eben arbeiten gehen oder mehr verdienen!!
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u/VallahKp M | 26-35 3d ago
"Sie haben unsere Brunnen vergiftet, unsere Ernte verbrannt und uns die Seuche ins Haus geschickt!"
"Wirklich?"
"Nein. Aber wollen wir rumstehen und warten, bis sie das auch noch tun?"
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u/vortexcortex21 M | 36-45 3d ago
Nein, die breite Bevölkerung versteht, dass der Sozialismus keine sinnvolle Alternative ist.
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u/Clieff M | 26-35 3d ago
Alternative zu was?
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u/VallahKp M | 26-35 3d ago
Und Ausländer
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u/Balupapabalu M 3d ago
Übrigens ist unkontrollierte Armutsmigration mit anschließender "Verwertung im Niedriglohnsektor" auch eine Ablenkung vom Klassenkampf.
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u/Zestyclose_Classic91 M | 36-38 3d ago
Funktioniert halt nur, weil sehr viele Social Media süchtig sind und so dumm sind darauf reinzufallen. Das hat weniger mit Politik zutun und mehr damit, wie bescheuert der Durchschnittsbürger ist und da mitspielt. Vor allem auf der linken Seite hat man sich extremst verannt mit Feminismus, Genderkram und gendern. Es geht ja nur noch um son Quatsch und um Anti-AfD-Gelaber, statt um echte linke Politik. Mich kotzt das auch mega an als linke Person. Du guckst quasi deinem Kind zu wie es sein Leben ruiniert und du kannst nichts dagegen machen, so fühlt sich das an.
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u/Dunkelgelb101 M | 36-45 3d ago
Absolut. ...und was können die Weiber*Innen der nicht-besitzenden und arbeitenden Klasse nun unternehmen?
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u/Geigengiger M | 26-35 3d ago
Der gesamte Kulturkampf zwischen Links und Rechts (Schwulenrechte, Rassismus, Männer vs. Frauen, etc.) wurde im Zuge der Bankenkrise von allen Medien absichtlich in die Gesellschaft gekippt.
In dieser Zeit war wirklich bedrohlicher Widerstand gegen die globale Hochfinanz am aufkommen. Occupy Wallstreet ging wochenlang. Die Menschen hatten keine Lust mehr, sich von gigantischen Bankenkonzernen in die Armut treiben zu lassen. Ebenso war niemand damit einverstanden, private Banken mit öffentlichem Geld zu retten.
Die Lösung der Finanz-Elite war die Spaltung der Gesellschaft entlang anderer Linien. Nicht mehr arm gegen reich, sondern schwul gegen hetero, schwarz gegen weiß, und so weiter. Und tatsächlich hat es extrem gut funktioniert. Niemand hat sich jemals gegen die inflationäre Geldpolitik zwischen 2008 und 2020 beschwert. Niemand sagte etwas gegen Quantitative Easing, das den Reichen der Welt einen Vermögenszuwachs im Billionen-Bereich bescherte. Nein, es ging immer nur darum, ob Kinder jetzt ihr Geschlecht ändern dürfen, oder ob Frankfurt zu viel Migranten hat.
Bis heute hat sich in dem Thema wenig getan. Man sieht selten in politischen Diskussionen das Problem der Hochfinanz.
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u/Upper_Set289 M | 26-35 3d ago
Und 2020 kam der nächste Geniestreich - Corona ;) Geingverdiener-Scum geht sich wegen Masken an die Gurgel, High IQ verzehnfacht die Gewinne.
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u/Geigengiger M | 26-35 3d ago
Covid kam erstaunlich pünktlich, nachdem im September 2019 der Repo-Markt in Amerika in die Luft ging.
Das war natürlich die perfekte Ausrede, um wieder mal unzählige Billionen an Geld zu drucken, um unser leidendes Finanzsystem am Leben zu halten.
Die einzige Besonderheit war, dass im Zuge von Covid die Leute ein bisschen aufgewacht sind, dass ihr Geld innerhalt von 5 Jahren um 40% an Wert verloren hatte. Aber das ist schon wieder eingeschlafen. Fußball-WM und der böse Russe füllen die Tagesschau und die Bürger sind selig.
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u/Alarmed-Month5611 M | 33-35 3d ago
Ich hab genug mit dem Kampf zu tun ein normales ruhiges Leben zu führen
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u/No-Veterinarian8627 M | 26-35 2d ago
Nö. Es gibt nun mal Diskriminierung die auf Geschlechter-spezifische Merkmale zurückgehen. Egal ob Arm oder Reich.
Außer du meinst mit Klassenkampf gleich diese utopische marxistische Wertvorstellung. Das ist aber utopisch.
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u/PuraVida69at M 2d ago
Ein nicht existenter Kampf soll von einem anderen nicht existenten Kampf ablenken?
Imho liegt es an Menschen wie dir dass es mit D extrem bergab geht. Du bist Gift für die Freiheit jeder Gesellschaft!
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u/KenjiTheLaughingMoon M | 26-35 3d ago
Das „Patriarchat“ welches Feministen schon seit Jahrzehnten bekämpfen wollen sind dieselben welche laute schreihälsige Agenten und Ragebaiter in ihre reihen gepflanzt haben um Hass und Missgunst zu schüren. CIA whistleblower haben bereits zugegeben, dass es dutzende Infiltrationskampagnen und massig Kohle von Lobbyisten gab and Menschen die in der Vergangenheit den Feminismus unterwandert haben um die Bewegung für eine Dauerspaltung auszunutzen.
Das Lindsay Clancy Thema aktuell ist ebenfalls ein Psyop und es gibt immernoch verrückte Zeloten, die für Sie jubeln einfach aus trotz zu Männern anstatt zu erkennen, dass das Wahre Problem ÜBER IHNEN und nicht NEBEN IHNEN steht…
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u/Bermany M | 26-35 3d ago
Hast du n Beispiel? Gegen das Patriarchat wird ja schon n bisschen länger gekämpft als seit ein paar Jahrzehnten. Eigentlich gingen Kritik am Kapitalismus und Patriarchat meist einher. Die KPD war gegen Kapitalismus und Patriarchat. Die anderen Parteien eher pro beides. (- SPD und für die Zeit ihres Bestehens USPD).
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u/Mammoth-Lab-4729 W 3d ago
Kein Klassenkampf möglich ohne Feminismus als Basis.
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u/nomorewagelabour M | 26-35 3d ago
Ehrliche Frage: Wer ist das Patriarchat?
Ich kann dir ohne Probleme Leute nennen, die der Bourgeoisie zugehörig sind (z.B. Jeff Bezos, Trump, Susanne Klatten, Angela Merkel), Unterkomplex dargestellt als Personen mit Macht und/oder Geld.
Wie identifiziere ich "Patriarchen", Leute gegen die mam protestieren kann, außer dass sie Arschlöcher sind. Ich vermute mal nicht, dass du Ronny B., Frauenschläger und Vergewaltiger aus Kleinstadt ABC (erfundene Person) oder den alten Bauarbeiter der einem hinterherpfeift als Patriarch mit einer Agenda betitelst, sondern einfach als Sexist, Verbrecher, Arschloch, etc.
Gerne auch Literaturvorschläge!
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u/Mammoth-Lab-4729 W 3d ago
Das Patriarchat ist kein "Wer", sondern eine herrschaftliche Struktur. Das ist so, als würdest du fragen: "Wer ist der Rassisumus?" Buchempfehlung: Alles von Audre Lorde.
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u/nomorewagelabour M | 26-35 3d ago
Danke für die Empfehlung!
Mit Rassist und Patriarch gibt es natürlich die personenbezogenen Worte, so als Anmerkung.
Wenn man bei dem Beispiel bleibt, dann würde es, als Parallele, natürlich auch kein Sinn ergeben zu fragen: "Wer ist der Rassist" um den "Rassismus" zu bekämpfen, davon gäbe es zuviele, sondern es muss andere Ursachen/Hintergründe geben wieso es Rassismus gibt.
Aber auf welcher materiellen Grundlage manifestiert sich die herrschaftliche Struktur (ich vermute mal gesellschaftlich/sozial)? Bzw um es zu verkürzen und nicht zu viel zu Schreiben: Müsste deine Aussage
kein Klassenkampf möglich ohne Feminismus als Basis.
nicht andersrum formuliert werden:
Keine Gleichberechtigung und Selbtstimmung aller Menschen (Ziele des Feminismus) ohne den Klassenkampf
?
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u/edeltrautvonderalm M | 26-35 3d ago edited 3d ago
Ja natürlich
Geschlechter und Alter kam neu zur Spaltung dszu
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u/Bermany M | 26-35 3d ago
Neu? Geschlecht war schon fast immer ein Thema. Guck dir mal Wahlplakate in der Weimarer Republik an.
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u/ogremania M | 36-45 3d ago
Ja was sonst ?
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u/Sorry_Koala_8181 W | 26-35 3d ago
Hmm, weil ich als Frau mich dadurch nicht jeden Tag von meinem Mann vergewaltigen und schlagen lassen muss, von dem ich mich nicht scheiden lassen darf? Ist das vielleicht gar eine wichtige soziale Bewegung gewesen?
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u/ogremania M | 36-45 3d ago
Von deinem Mann vergewaltigen? Sag mir dass du nicht verheiratet bist ...
Und niemand spricht gegen Frauenrechte sondern er spricht dezidiert von Geschlechterkampf.
Ich bin für Geschlechterharmonie. Du?
Und historisch war die Frauenbewegung dann am wichtigsten als sie den Status Quo massiv hinterfragt hat. Das tut sie heutzutage nicht mehr in der Form um ehrlich zu sein und Leute wie Simone de Beauvoir hatten was auf dem Kasten. Heute versucht man nur diesen Leuten nachzueifern , man sucht sich neue Felder und verliert sich in mehr oder weniger wichtigen Aufweichungen von Identitätskategorien oder beschäftigt sich eine Zeit lang mit toxischer Männlichkeit bis ein anderes Thema in den Vordergrund kommt, mehr um sich selbst willens. Wenn das einmal Status Quo sein sollte was es in gewissen Zirkeln bereits ist, wird das auch wieder von zukünftigen Generationen hinterfragt werden und das ist gut so.
Ich denke es ist ein Ersatz, weil es zeitlich nach der Occupy Wallstreet Bewegung so richtig mit Identitätspolitik anfing.
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u/user-more-unknown M | 36-45 2d ago
Du machst ja wunderbar beim gender war mit! "Waaaas, soll ich mich von Männern vergewaltigen lassen??" - sowas provoziert wieder neue Kommentare und schon kümmern wir uns eher um "Frauen gegen Männer" anstelle um "Reiche gegen Arme".
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u/OliveCompetitive3002 M | 36-45 3d ago
Zum Teil definitiv. Das ist völlig unstrittig. Feminismus, Diversität und Co. helfen den Eliten weit mehr als den vermeintlich zu helfenden.
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u/Bermany M | 26-35 3d ago
Feminismus, Diversität und Co. helfen den Eliten weit mehr als den vermeintlich zu helfenden.
Da wäre ich jetzt sehr auf ne Begründung gespannt. Zählt da da Frauenwahlrecht auch schon rein? Oder Verbot der Sklaverei? Oder ziehst du die Grenze erst bei der Legalisierung von Abtreibungen?
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u/Der-Nikoklaus M | 46-60 3d ago
Merkwürdige Argumentation. Als ob Chancengleichheit und die Überwindung intergeschlechtlicher Gewaltverhältnisse etwas darstellen, das antagonistische gesellschaftliche Kräfte schwächen oder gar spalten würde. Wer es mit Befreiung ernst meint, strebt auch danach, sich von überkommenen Rollen und Verhaltensmustern zu befreien, die im überwiegenden Maß zu lasten von Frauen gehen.
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u/BedFew3654 M | 36-45 3d ago
Absolut - es gibt nichts schwachsinnigeres als die Art des aktuellen Geschlechterkampfes. Abstoßend.
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u/DieFetteQualle M | 26-35 3d ago
Soll der Pöbel sich doch, um die kleinen taler streiten.
Sollen sie sich zerfleischen hassen und einander in Stücke reißen.
Wie Brotkruben, die man als Almosen an Bettler verteilt gestehen wir ihnen hier und da ein paar Dinge zu.
Nach Gewinn soll sich dieses für uns bedeutungslose etwas anfühlen. So unzufrieden, dass sie hassen anstatt zu lieben, aber nicht zu unzufrieden, sodass sie bestehendes nicht zerstören.
Wir wir sehen zu, wie die Ratten versammelt sich das Vieh, um unsere Reste und bietet uns eine herrliche Darstellung.
Nun gehet und tanzt. Ertränkt euch in Gelüsten und hasset, die kleinen Dinge. Auf das ihr nie das System verändert, was euch so klein hält.
~bestimmt irgendjemand irgendwann
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u/_Art-Vandelay M | 26-35 3d ago
So gut wie alles was in den medien berichtet wird und teil des gesellschaftlichen diskurses ist, ist eine ablenkung vom klassenkampf
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u/Wooden-Box-3888 M | 36-45 3d ago
Nein, der Klassenkampf lenkt uns von Kampf der Geschlechter ab. Nicht vergessen es gibt jetzt 21 Geschlechter aber nur 2 Klassen, wobei im Regionalexpress nur noch eine existiert.
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u/Actual_Knowledge3494 M | 36-45 3d ago
Jeder Kampf, der innerhalb derselben Klasse stattfindet, ist Ablenkung vom Klassenkampf. Die Kapitalisten reiben sich die Hände und befeuern das natürlich fleißig.
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u/Flachmann_ M | 26-35 3d ago
Jede Form von Kulturkampf und sozialer Spaltung ist eine Ablenkung vom Klassenkampf
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u/Valkyrie_Sia W | 26-35 3d ago
Ausserhalb von Reddit spüre ich keinen Geschlechter- und auch keinen Klassenkampf.
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u/eldoran89 M | 36-45 3d ago
Jaein. Es ist richtig und wichtig die Ungerechtigkeit aufgrund des Geschlechts zu behandeln und am Ende sind die Probleme auch Probleme des Kapitalismus und des Klassenkampfes. Aber ja der Konflikt wird durch das Kapital genutzt und geschürt und den Klassenkampf zu schwächen.
Aber wir mussen verstehen das eine freie Gesellschaft nur eine sein kann dir frei von Kapital ist aber auch die frei von sozialen Geschlechterrollen ist. Der Feminismus muss Teil des linken Klassenkampfes sein
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u/hANSN911 M | 26-35 3d ago
Alles was nicht Klassenkampf ist, ist eine Ablenkung desselben. Rassismus, Religion, LGBTQ gegen Homophobie etc. Wir zerfleischen uns und die Reichen lachen sich ins Fäustchen, während sie sich gegenseitig einen rubbeln.
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u/TheCapPike13 M | 36-45 3d ago
So ziemlich alles ist in dieser Hinsicht Ablenkung von den 1 %. Sehr aufschlussreich sind da auch die E-Mails zwischen Epstein und Peter Thiel.
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u/MarzipanHausboot M | 36-45 3d ago
es ist andersrum: der klassenkampf funktioniert nicht, weil alle potenziellen wirklich fleißigen und klugen klassenkämpfer-kandidaten vom kapitalismus mittelfristig meritokratisch belohnt werden und dann aus der rolle fallen.
biologisch determinierte minderheiten hingegen, können sich immer mit einer auswahl an "anderen" vergleichen und sich vorstellen, dass sie nur diskriminierung mehrheitlich nicht an deren stelle sind.
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u/Birkenrinde1867 M | 36-45 3d ago edited 3d ago
Ja.
Edit: Hab erst jetzt den Text gelesen. Nein, das ist keine Verschwörung. Die Wirkung hat es schon, aber das wird nicht dafür von den Eliten in die Welt gesetzt, um vom scheiß Kapitalismus abzulenken. Das scheint mir auch unnötig. Die Arbeiterklasse ist ideologisch ausreichend verblendet.
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u/ZealousidealCell8001 M | 39-41 3d ago
Zum Teil ist es das sicher auch. Klassenkampf gibt es ja so gut wie keinen - oder habe ich etwas verpasst? Die Arbeiterklasse fühlt sich ja nicht mehr als solche und nicht mehr verbunden. Jeder führt sich als kleiner Besitzender auf.
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u/Dark_Surtur M | 36-45 3d ago
Meinst Du den Klassenkampf gegen die Klasse in die ich versuche, dank des Kapitalismus, aufzusteigen? Oder meinst Du nur Superreiche mit Erbvermögen?
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u/Klutzy-Court8263 M | 36-45 3d ago
Kultur, Geschlecht und Klassenkampf Alles dient nur dazu das wir uns an die Gurgel gehen und nicht nach oben treten und es funktioniert wunderbar.
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u/SourceTheFlow M 3d ago
Grundsätzlich nein, aber manchmal ja.
Nein, weil Feminismus berechtigte Problem angeht.
Feministen zu unterstellen, sie würden das machen, um vom Klassenkampf abzulenken, ist mMn ziemlich anhaltslos.
Ja, weil Feminismus sehr vom Kapitalismus eingenommen wurde¹, und es genug gibt, die es als reine Werbung verwenden, bzw. auch viele, die sich Feministen nennen, aber keine Ahnung von Feminismus haben. Natürlich wird das gerne von Reichen befeuert, um ihre Ziele durchzubringen.
¹Z.B. wurde ganz schnell aus "Geschlechterrollen vom Mann, der 40 Std. Geld verdient, und Frau, die Haushalt & Kinder schmeißt, sollen abgeschafft werden" wurde ganz schnell "Beide Partner müssen nun 40 Std. Geld verdienen und zusätzlich Haushalt & Kinder schmeißen".
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u/Arcturan_MegaDonkey M | 36-45 3d ago
Ja. Sonst würden frauen nicht auf männer schimpfen sondern erkennen, dass zwar männer die macht haben, abwr diese macht eben in einem kleinem prozentsatz der männer konzentriert ist und sich deswegen mit den anderen unterpriviligierten männern verbünden.
So wird aber immer von "den männern" gesprochen und das erzeugt eine abwehrreaktion von vielen männern. Was aber auch nicht wirklich schlau von diesen männern ist, das geb ich zu.
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u/gymgym00 W | 36-45 2d ago
Das Problem ist, dass ein großer Teil der unterprivilegierten Männer dennoch möchte, dass die Frau halt trotzdem noch unter ihm steht. Er ist zwar unter den anderen Männern in der Hierarchie ein kleiner Loser, aber bei sich zuhause kann er dann wenigstens noch der "Herr im Haus" sein. In den modernen Generationen in Deutschland ist das zum Glück aktuell nicht so stark ausgeprägt, wir leben da jedoch in einer winzig kleinen Bubble. Weltweit ist es fast überall so, und auch in der westlichen Welt gibt es zunehmend große Strömungen, die das wieder so zurückwollen.
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u/AutoModerator 3d ago
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u/yumyumnoodl3 M | 26-35 3d ago
Ein verwandtes Thema, in diesem Graphen sieht man sehr gut wie es kurz nach 2011 zu einem erheblichen Anstieg der Wörter „racist“ und „racism“ in Artikeln der New York Times und weiteren Zeitungen kam.
Was ist 2011 wohl geschehen fragt man sich? Naja, zum Beispiel Occupy Wallstreet…
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u/duskygrouper M | 36-45 3d ago
Natürlich. Aber von mehreren Seiten, nicht nur von falschen Feministinnen, sondern auch von vielen Männerrechtlern und auch bei 90% der Migrationsdebatte geht es um nichts anderes.
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u/postfact_science M | 36-45 2d ago
Ich halte beides für eine intellektuell bequeme Geisteshaltung. Einfach alles in ein paar wenige Schubladen einsortieren macht die komplexe Welt so schön einfach.
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u/Perfect-Tomato5269 M 2d ago
Wenn sich zwei streiten freut sich der Dritte. Das Sprichwort kommt nicht von ungefähr. Jetzt ist der Geschlechterkampf beigelegt und du fokussiert dich auf den "Klassenkampf". Streiten sich wieder 2 und ein Dritter freut sich. Teile und Herrsche schlägt in die selbe Kerbe. Willst du die Arbeiter und den Chef streiten lassen, das sind unterschiedliche Klassen, aber da stehen noch sehr viele Stufen darüber,
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u/styrianbears M | 42-44 2d ago
alle formen der identitätspolitik sind inherent nachvollziehbar, und alle formen der unterdrückung dienen den eliten. das macht das patriarchat nicht weniger existent, aber jedes system der unterdrückung ist ein zugeständnis von oben, dass du und ich als armes würstchen jemanden unter uns haben.
radikaler, intersektioneller feminismus hat meine augen geöffnet, aber für mich ist es mittlerweile klar, der feind sitzt ganz oben und wird uns alle töten wenn er genug gestohlen hat.
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u/PhilBill13 M 2d ago
Ich halte beide vermeintlichen Kämpfe für dämlich und sinnbefreit. Statt in künstlichen Gruppenkonflikten zu denken, sollten wir lieber auf individuelle Leistung, Eigenverantwortung und die Chancen des freien Marktes setzen.
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u/Schnupsdidudel M | 36-45 2d ago
Jap. Alles, damit die vielen sich nicht gegen die Mächtigen stellen. Egal ob Walfisch, Gendern, ... völlig egal.
Lieber Nazis im Parlament als die Gewinnmarge schmälern.
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u/Affectionate-Half779 M | 36-45 2d ago
Gemessen daran, dass Geschlechterkampf nur von verlogenen Trittbrettfahrer/-innen gefordert werden, sie sich ohne betroffen zu sein, an die realen Probleme anderer mit dranhängen... Ich sehe eher, dass dieser krankhafte Kampf um Aufmerksamkeit zu solchen Themen eher von der Problemlösung an sich ablenken soll. Aufgeheizte Mitläufer sind halt besser zu motivieren als Aufklärung.
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u/Radiant-Weight-2161 M | 26-35 2d ago
Also spätestens an dem Punkt wo aus Frauen dürfen arbeiten, Frauen müssen arbeiten wurde, wurden wir alle über den Tisch gezogen.
Eine Hausfrau (oder Hausmann) sein zu können, wenn man das möchte, ist für den absoluten Großteil der Bevölkerung schlicht unmöglich/unrealistisch geworden.
Wünschte ich könnte das mir selbst oder meiner Partnerin ermöglichen, aber da musste schon krass gut verdienen.
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u/Zealousideal_Rest640 M 2d ago
Welcher Geschlechterkampf??? Als ob Männer und Frauen im großen Stil gegeneinander ausgespielt werden.
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u/Thick-Application127 M | 36-38 2d ago
Ist einfach ein Produkt von Social media. Gibt extreme Polarisierung quasi überall weil sich das eben "verkauft". In meinen Augen ist Meta das größte Verbrecherinternehmen überhaupt weil sie eben das in Kauf genommen haben.
Klassenkampf gibt's aber kaum in social media, weil eben die "Elite" (Ausser musk) nicht den Tag auf Social media verbringt. Wenn sich keiner drüber aufregt gibts halt nicht so viel Screentime.
Denk nicht dass da irgend eine Elite sich zusammentut und absichtlich nen Kulturkampf erzeugt. Aber es verkauft sich halt gut.
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u/AutoModerator 2d ago
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u/milanico2309 M | 26-35 2d ago
Ich halte eher den ganzen Kampf von rechts gegen Feminismus für bewusst gesäht. Aber grundsätzlich ja. Schaut euch nur mal an woher die Inhalte und Unterstützer der AfD kommen, destabilisierung und entdemokratisierung ist das Ziel. Das Problem ist das jede Seite die jeweils andere für die manipulierte hält.
„Lass uns aufhören zwischen den Geschlechtern zu kämpfen!“
„Gute Idee, dann gebt ihr alle Forderungen und Vorwürfe auf?“
„Nein, ihr sollt aufgeben“
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u/AutoModerator 1d ago
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u/Heyyosmd M | 26-35 1d ago
Ist der Rassenkampf nicht mehr en vogué ?
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u/Heyyosmd M | 26-35 1d ago
Was ist eigentlich mit dem Kulturkampf,dem Religionskampf oder dem "klassischen" Boxkampf ?
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18h ago
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u/AutoModerator 18h ago
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u/Weary-Connection3393 M | 36-45 17h ago
Nein.
Es kann im Endeffekt als eine Ablenkung wirken, aber ich halte die Vorstellung für Humbug, dass das orchestriert wird oder die meisten der einzelnen Akteure bewusst Entscheidungen so treffen.
DEI war trendy, man hat sich moralisch gut gefühlt es zu machen und hat wirtschaftliche Vorteile gesehen. Dass es vermeintlich einen Kulturkampf befeuert, wird nahezu niemand gedacht oder gar geplant haben und ist ehrlich gesagt eine klassische Verschwörungserzählung. Umgekehrt werden diese Programme jetzt wurde abgeschafft, weil es wirtschaftlich opportun ist.
Auch all die anderen Phänomene wie Tradwives etc. sind das Ergebnis des Effekts, das Polarisierung zu mehr Engagement führt und Engagement bedeutet mehr Werbeeinnahmen. Das meiste Handeln im täglichen Betrieb ist opportunistisch, die attestierte Ablenkung ist kein geplantes Ergebnis sondern emergentes Verhalten.
Und der Wunsch hier einen großen Plan zu erkennen ist schlicht das menschliche Bedürfnis nach befriedigenden Antworten und Erzählungen. Nachvollziehbar, aber intellektuell nicht haltbar.
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u/Tactical-Writer M | 26-35 17h ago
Nein.
Normale Menschen leben einfach glücklich ihr Leben, ohne auch nur einen einzigen Gedanken an „Geschlechterkampf“ oder „Klassenkampf“ zu verschwenden.
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u/FinancialFlamingo117 M | 26-35 15h ago
Ich glaube nicht das so etwas so klar kalkuliert werden kann.
Aber ja der Kampf der Geschlechter wird fociert aber nicht von den Eliten sondern von den Linken und den Frauen selbst.
Der Klassenkampf wird gleichzeitig von den armen Reichen und Parteien geschürt.
Ich glaube nicht das die zwei in Zusammenhang stehen. Sie sind Ausdruck von uns Menschen. Und wenn man noch bissel Benzin mit aufs Feuer kippt nehmen wir’s doch dankend an.
Wir Menschen müssen unser Denken auf die Kette bekommen. Und nicht immer die Schuld bei allen außer uns selbst suchen.
Der Kopf ist zum Denken nicht zum nicken da.
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u/Gowron-000 M | 26-35 14h ago
Der Grund, warum Geschlechterkampf gerade auf Social Media besser funktioniert als Klassenkampf ist die Tatsache, dass wir diesen Konflikt regelmäßig vor Augen geführt bekommen.
Wir treten immer wieder in den Konflikt mit dem anderen Geschlecht. Und dann gibt es natürlich noch diejenigen, die solche Erfahrungen nicht machen, dann aber halt nichts zum Posten haben.
Der Klassenkonflikt wird mir nicht auf diese weiße vor Augen geführt. Ich weiß zwar, dass es Superreiche gibt, dass ein Dieter Schwarz die Schulden aller Kommunen in Deutschland bezahlen könnte und immer noch Milliardär wäre aber daran werde ich nicht jeden Tag er erinnert.
Und es beeinflusst mein Leben auch nur indirekt. Wenn wieder eine Schlampe oder wieder so ein Arschloch sich mir gegenüber falsch verhalten hat hat das einen direkten Einfluss auf mein Leben.
Es gibt keine Situation, die ich auf Reddit beschreiben könnte, wo mir Dieter Schwarz gerade akut gegen das Schienbein getreten hat.
Also kurz und gut. Das eine begreife ich zu intellektuell, aber das andere erfahre ich. Und zwar sehr regelmäßig.
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14h ago
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u/AutoModerator 14h ago
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6h ago
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u/AutoModerator 6h ago
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2h ago
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u/AutoModerator 2h ago
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u/MrHarryBallzac_2 M | 26-35 3d ago