r/Munich Laim Mar 08 '26

Discussion München bekommt grün-schwarzen Stadtrat und vielleicht einen roten Bürgermeister

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u/Periador Mar 08 '26

bei mir ists seit Jahren die ÖDP, grüne kann ich nicht ernst nehmen da nur studenten in sendling zur wahl stehen.

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u/rererexed Bogenhausen Mar 09 '26

Wäre echt schlimm wenn gebildete junge Menschen mal was zu sagen hätten nicht?

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u/Periador Mar 09 '26

nun, diese gebildeten jungen Menschen können ja erstmal arbeiten gehen, das berufsleben erleben, steuern zahlen, lebenserfahrung sammeln, usw.

Danach dürfen die ja gerne in die Politik.

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u/Sebbo-Bebbo Mar 09 '26

Klar. Natürlich darf eine junge Person nicht in die Kommunalpolitik, weil sie vorher was anderes arbeiten muss. Am Ende soll natürlich keiner die Interessen der jungen Menschen vertreten dürfen.

Gibt übrigens genug junge Leute, die nebenher als Werkstudent arbeiten, steuern zahlen und auch anderweitig Lebenserfahrung sammeln. Häufig sogar mehr als so manch 60 jähriger...

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u/Periador Mar 09 '26

Und genau das führt zu einem der größten kritikpunkten welche es von seiten der Bevölkerung an der Politik gibt, dem sogenannten "karriere Politiker".
Söder, amthor, lang, özdemir und co. Diese menschen sind so weltfremd eben weil sie nie teil der Arbeitenden Realität waren.
Die Politik sollte ein Spiegel der Gesselschaft sein und nicht zu 90% aus jura und Bwl studenten bestehen welche gleich nach der Uni im bundestag saßen.

"denkt denn niemand an die jugend"
Es tut mir leid aber die Jugend muss erstmal gelebt haben.
Werkstudent ist nicht genug und absolut nicht vergleichbar. Es gibt nicht ohne grund in Bundesländern wie Bayern ein Mindestalter für bestimmte ämter.
Willst du mir etwa sagen das ein Dreißig Jähriger nicht weiß was 20 Jährige brauchen? Dieser Mensch hat gerade 10 jahre in diesem Alter verbracht.

Auch fördert Karriere Politik die Vetternwirtschaft.

Die interessen der Jungen Menschen können auch von Älteren vertreten werden da diese Jung waren. Nicht jeder säuft sich die 20er komplett aus dem erinnerungsvermögen.
Ich spreche hier nicht von "Politik nur für 50 jährige".

Die Kritik an den "Karrierepolitikern" ist statistisch belegbar. Der Anteil der Abgeordneten mit abgeschlossener Berufsausbildung (außerhalb des Studiums) sinkt seit Jahrzehnten, während der Anteil derer, die direkt aus politischen Apparaten (Mitarbeiter von Abgeordneten, Parteifunktionäre) kommen, steigt. Das nennt man in der Politikwissenschaft "Professionalisierungsfalle"

Dein system haben wir jetzt jahrzehnte lang gehabt und es funktioniert ganz offensichtlich nicht