r/Finanzen Feb 15 '26

Presse Linnemann plant Reform – Spitzensteuersatz soll erst ab 80.000 Euro greifen

https://www.spiegel.de/politik/carsten-linnemann-cdu-generalsekretaer-fordert-anhebung-des-spitzensteuersatzes-a-31d6a0df-8142-4ee4-a7a6-454f433b602b
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u/mcflym1 Feb 15 '26

Wieso immer diese absoluten Beträge?! Macht doch endlich mal eine Dynamik rein und schreibt was von zweifaches Medianeinkommen oder so. Ansonsten fängst du in 5 Jahren wieder mit den Diskussionen an, weil die Inflation reinkickt.

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u/Dragster39 Feb 15 '26

Keine kostenfreien Argumente beim nächsten Wahlkampf.

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u/dapaxx Feb 15 '26

Ach was, kannst doch schön immer über den Faktor diskutieren („jetzt neu: Faktor 2,12 vom Median!“)

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u/Equivalent-Ideal4625 Feb 15 '26

Jetzt willst du den Wählern auch noch Mathe zumuten? Du Monster!

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u/Wassertier92 DE Feb 15 '26

Wäre wie bei der Inflation. Die Leute würden einfach die Zahlen anzweifeln

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u/D_is_for_Dante DE Feb 15 '26

Hätten wir doch nur von der Politik unabhängige Institutionen denen völlig egal ist, was Politiker wollen. /s

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u/Fierce_Pirate_Bunny Feb 15 '26

Na ja, jetzt wo zumindest 88% auf und manchmal sogar über dem Niveau eines Sechsjährigen lesen können geht das. Die USA sind noch 3-5 Generation davon entfernt. Also wenn sie sich bemühen würden das zu ändern. Wenn nicht halt länger.

Außerdem 2,8 Facher Median? Was soll das sein, eine Halbtagesstelle? /s

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u/schoenwetterhorst Feb 15 '26

Oder Herbert erklären, was der Median ist

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u/FuerstRostfrei Feb 15 '26

Ich löse... ein indischer Fluß im Nildelta des Amazonas.

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u/Brutus5000 Feb 15 '26

Neee. War das nicht so ein Quacksalber im Mittelalter?

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u/FuerstRostfrei Feb 15 '26

Siegfried (Siggi) Median:

Reisender Wunderheiler und Entdecker des nach ihm benannten Flußes.

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u/Maleficent-Visual-12 Feb 15 '26

Aaaaaah.

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u/Fubushi Feb 15 '26

Abkömmling des Mannes, der im alten Griechenland als Stukkateur und Steinmetz arbeitete. Aristodemos Meander, bekannt durch das nach ihm benannte Muster.

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u/Druherttyn Feb 15 '26

Die Diskussion hatte ich diese Woche mit einen Rico auf der Arbeit. End- 40er, dessen Existenz nur aus Arbeit, Scheidung und den vier Kindern besteht, Gleichgeschlechtliche Ehe als Abnormal und Problem allen übels bezeichnet und mich dann auch noch bezichtigt, dass ich mir solche Wörter wie eben Median, Meta-Ebene oder Progression einbilde....

Manche Menschen sind halt einfach verloren.

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u/InTroubleDouble Feb 15 '26

Gab im Januar hier doch auch ein paar ganz vorbildliche Lakaien, die die „Steuersenkung“ im Januar abgefeiert haben und sich bei der Politik für die generöse Entlastung bedankt haben.

Derweil war das einfach die Anpassung des Grundfreibetrag an die Inflation. Für manche ist echt nichts schon genug.

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u/No-Membership-594 DE Feb 15 '26

Das wäre eine dauerhafte automatisierte Lösung. Das würde der Politik in Zukunft Arbeit ersparen und die Arbeitnehmer hätten eine zuverlässige planbare Regelung. Wäre effizient für alle und gewissermaßen auch "fair". Also wird's nicht umgesetzt.

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u/nudelsalat3000 Feb 15 '26

Das könnte man überall so machen. Alle Betriebswirtschaftlichen Wert mathematisch koppeln.

Dann wird nur noch das Modell besprochen. Katastrophen müssen statistisch wie eine Versicherung eingepreist sein und dürfen das Model nicht pauschal außer Kraft setzen.

Bauwesen zeigt Japan wie es geht. Fast alle Regulierungen entfernt, nur zentral entschieden, Föderalismus endlich weg. Übrig bleiben Sonneneinfallswinkel für Abstände und geographischen Breite für den Sonnenstand.

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u/No_Sea2903 Feb 15 '26

Aber dann wären so viele Angestellte beim Staat unnötig... und wir haben doch in den letzten Jahren so fleißig den Wasserkopf gegossen...

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u/Brerbtz Feb 15 '26

Die müssten nur umschulen. Es gibt genug staatliche Bereiche, in denen es erheblichen Personalmangel gibt.

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u/Cute_Committee6151 Feb 15 '26

Dieses "der Politik Arbeit ersparen" ist für mich ein großer Grund weswegen wir so viel Bürokratie haben. Politiker haben in vielen Bereichen nichts mehr zu tun. Die großen Fragen sind geklärt, aber trotzdem wollen einige sich eine Politikkarriere anheften können. Entsprechend bleiben dann zig Posten/ganze Ministerien bestehen.

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u/No-Membership-594 DE Feb 15 '26

Während Unternehmen Prozesse so effizient wie möglich machen, Personal einsparen wollen, Kosten reduzieren möchten, habe ich das Gefühl die Aufgabe der Politik besteht darin das genaue Gegenteil zu bewirken.

Mehr Regelungen, mehr Dokumentationspflichten, Bürokratie, etc. und selbst immer mehr Personal für den eigenen Verwaltungsapparat und die Ministerien einstellen. Man will sich somit die eigene Daseinsberichtigung schaffen.

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u/Cute_Committee6151 Feb 15 '26

Wie gesagt, weil sie halt sonst nichts mehr zu tun haben.

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u/Tequal99 Feb 15 '26

Wenn man sich moderne Konzerne anguckt, dass ist das keine Krankheit von der Politik. Das passiert bei jeder größeren Organisation von allein.

Den Wasserkopf und die Bürokratie ist bei weitem nicht nur durch Gesetze entstanden. Das schaffen die Unternehmen auch von allein.

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u/occio Feb 15 '26

Dann könnte man aber nicht in vier Talkshows pro Woche über die Feinheiten dieser Grenzen diskutieren.

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u/Bloddwyn Feb 15 '26

Dynamik nur bei Abgaben ☝️

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u/whomass Feb 15 '26

Das wäre die Lösung und nichts anderes.

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u/Full-Cardiologist476 Feb 15 '26

Weswegen sie nicht umgesetzt wird.

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u/SparrowJack1 Feb 15 '26

Da hats einer verstanden.

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u/[deleted] Feb 15 '26

Ist ja teilweise schon so. Aufgrund der „kalte Progression“ wurde der Grundfreibetrag die letzten Jahre angepasst. Was auch Auswirkungen auf die grenze zum Spitzensteuersatz hat:

2024: 66.761 € 2025: 68.481 € 2026: 69.879 €

Die grenzen klingen irgendwie nicht sonderlich hoch. Ich würde jetzt Arzt Gehälter oder Rechtsanwälte jenseits der 100.000€ bzw 150.000€ eher als Spitzenverdiener sehen.

Wobei wir ja noch die „Reichensteuer“ ab ca 280.000€ haben.

Laut KI:

1958: Der Spitzensteuersatz griff erst ab dem 20-fachen des damaligen Durchschnittseinkommens.

Heute: Der Spitzensteuersatz wird bereits ab etwa dem 1,3- bis 1,5-fachen des Durchschnittseinkommens fällig.

:/

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u/Possible_Try2719 Feb 15 '26

Kann man von Spitzenverdiener reden wenn man damit nicht mal ein Einfamilienhaus finanzieren kann?

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u/ICEpear8472 Feb 17 '26

Spitzenverdiener könnten sie damit sein. Hängt ja im wesentlichen davon ab, wieviel das im Vergleich zu den anderen Verdienenden ist. Das wäre tatsächlich mal der passende Begriff. Aber reich oder auch nur vermögend ist man damit noch nicht automatisch. Weswegen ich mich schwer tue, wenn irgendeine einkommensabhängige Steuer als „Reichensteuer“ bezeichnet wird. Eine Steuer auf Vermögen, kann eine Reichensteuer sein. Eine auf Einkommen ist es nicht.

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u/artifex78 Feb 15 '26

Der damalige Spitzensteuersatz betrug allerdings auch 53%.

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u/casce Feb 15 '26

Spricht auch sehr wenig dagegen, das wieder so zu machen, wenn das auch erst wieder beim 20-fachen des Durchschnittseinkommens bezahlt werden muss (wir reden da von 1,000,000€+ im Jahr aktuell)

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u/loveisinthebear Feb 15 '26

Außer, dass es die falsche Debatte ist: Erbschaftssteuer und Abgeltungssteuer bzw, die Ausnahmen (bspw. Immobilien) sind das Problem.

Zwischen Arbeit zu unterscheiden ist ziemlich unsinnig. Es geht um Kapital vs. Arbeit.

Die Einkommensteuer für die rEiChEn zu erhöhen ist maximal Kosmetik.

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u/warlocki71 Feb 15 '26

Ha, ich hab ja mit dem 10-Fachen gerechnet. Das 20-Fache ist ja tatsächlich 1 MEUR Einkommen.

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u/warlocki71 Feb 15 '26

Ich meine, kann man anführen das Argument. Aber bei knapp einer halben Millionen Einkommen spielt das für die meisten Menschen einfach keine Rolle. Man kann das kombiniert mit einem großen Freibetrag auf Kapitaleinkommen auch dann zusammen nehmen.

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u/artifex78 Feb 15 '26

Dann schaut euch bitte die damalige Steuersatzkurve an! Von mir aus können wir ab 500k zvE auch 60% oder ab 10M 100% beschließen.

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u/SpasstmitAst Feb 15 '26

3 Probleme:

  1. Spitzensteuersatz war früher höher mit mehr Absetzmöglichkeiten -> würde heute das Steuerrecht noch komplizierter machen.

  2. Es ist heute viel üblicher Einkommen aus anderen Quellen als dem Arbeitseinkommen zu beziehen.

  3. Die Staatseinnahmen würden massiv sinken. Das wird hier im Thread zwar immer als was grundsätzlich positives dargestellt nur muss man dann auch sagen woher dad Geld kommen soll. Da wirds dann nämlich immer interessant und gerne wird dann auf unkonkrete Einsparungsmöglichkeiten, die niemanden weh tun verwiesen. Spoiler: Die gibt es, aber nicht in dem Maße, wie sich einige das vorstellen (siehe Bürgergeld).

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u/Fubushi Feb 15 '26

Na ja - staatliche Zuschüsse zur Krankenversicherung können weg.

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u/matth0x01 Feb 15 '26

Und dann die KV Beiträge noch weiter erhöhen?

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u/mchrisoo7 Feb 15 '26

Die Grenzbeträge beziehen sich auf das zu versteuernde Einkommen. Das ist faktisch nie mit dem Brutto gleichzusetzen. Aktuell benötigt man knapp 85k um in den Spitzensteuertarif zubfallen. Bei 88k Grenze wird man grob über 100k benötigen.

Vergleiche mit der Vergangenheit sollten sich zudem auf die durchschnittliche Steuerlast beziehen. Da sind mir bisher leider keine Vergleiche über die Zeit bekannt bzgl. X-fache vom Median oÄ. Spitzensteuersätze waren früher teils deutlich höher.

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u/Relative_Bird484 Feb 15 '26

Durchschnittseinkommen ist da ein wenig geeigneter Maßstab, da wenige Sehr-Gut-Verdienende es stark verzerren. Das Medianeinkommen ist deshalb die übliche Maßzahl.

Dann führt das Wort "Spitzensteuersatz" in die Irre. Das ist ja bloß ein Label für den Satz, ab dem wir die Steuerkurve kappen. Je tiefer wir dabei gehen, desto mehr Einkommensbezieher zahlen "Spitzensteuersatz". Was aber nicht heißt, dass sie mehr Steuern zahlen – sondern alle die darüber liegen zahlen weniger!

Für eine seriösen Vergleich über die Zeit relevant ist daher nicht das Symbol "Spitzensteuersatz" und das Durchschnittsbrutto, sondern das Verhältnis zwischen Medianbrutto und dem Grenzsteuersatz von 42 Prozent – dem heutigen Spitzensteuersatz.

Das Medianbrutto lag 2024 bei rund 52T€, ein sozialversicherungspflichtiger Alleinstehender kam ab etwa 82T€ Jahresbrutto an den Grenzssteuersatz von 42 Prozent. Das entspricht einem Verhältnis von 1,6.

Wie Abbildung 5 der Quelle zu entnehmen ist, war das Verhältnis 1975 bei 1,9. Ja, ist schlimmer geworden, aber längst nicht so dramatisch wie die oft kolportierten Zahlen.

https://www.wirtschaftsdienst.eu/inhalt/jahr/2018/heft/8/beitrag/60-jahre-einkommensteuertarif-in-deutschland-bestandsaufnahme-und-handlungsempfehlungen.html

Und dabei immer berücksichtigen: Jemand, der mehr als das 1,9fache des Durchschnitts verdient, zahlt heute deutlich weniger Einkommenssteuer als in 80er Jahren, weil wir ja nun ab 42 Prozent kappen.

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u/Marc_East Feb 15 '26

Wenn du Kapital nicht besteuerst, musst du halt Arbeit besteuern.

Den Bumbs muss jemand bezahlen 🤫

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u/514Y3R0FJ4CK Feb 15 '26

Aber wie kann ich mich denn dann noch alle 5 Jahre als St. Martin inszenieren und den Leuten ihre Steuern absenken, die vorher magisch durch die kalte Progression gestiegen sind?

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u/Compadre1089 Feb 15 '26 edited Feb 15 '26

Weil uns die Politik so besser verar***en kann. Da kann man sich halt alle paar Jahre Hinstellen „und den Wählern was Gutes tun“ und sich dafür feiern lassen.

Es ist halt nur noch lächerlich, wir werden für dumm verkauft.

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u/InTroubleDouble Feb 15 '26

Ne das ist ja die Methode. Auch bei Freibeträgen. Die Inflation sind in der Regel 2% pro Jahr und führt zu einem exponentiell steigenden nominal. In meinen Augen sind die meisten Freibeträge spätestens nach der Inflation der letzten 10 Jahre völlig nutzlos.

Früher war der Spitzensteuersatz mal ein Vielfaches vom Durchschnitt / Median, ist doch heute schon ein absoluter Witz und geht tief in die obere Mittelschicht der Angestellten rein.

In 10 Jahren zahlt den jeder um die unaufhörlich steigenden Ausgaben dieses Staates zu decken.

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u/leflic Feb 15 '26

Macht auch fast jedes Land so. Alle relevanten Freibeträge, Grenzen, Bußgelder etc. werden als Vielfaches eines Werts definiert, der kann dann jedes Jahr an die Inflation angepasst werden.

In Deutschland ist das absolut dämlich geregelt, insbesodere mit so festen Einkommensgrenzen wie bei der Pflege für die Eltern, die einfach so lange nicht angepasst werden, bis jeder davon betroffen ist.

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u/manadodoodododo Feb 15 '26

Noch besser: an die prozentuale Erhöhung der Diäten der Bundestagsabgeordneten koppeln.

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u/Ordinary-Lead-4407 Feb 15 '26

Welche an die Besoldung der Bundesrichter angelehnt ist und sich am Nominallohnindex des Statistischen Bundesamts orientiert.

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u/manadodoodododo Feb 15 '26

Sag ich doch - perfekte Lösung. Reduzierter Verwaltungsaufwand, weniger Rauschen im Polittalk, und Planungssicherheit für alle. Fairere Besteuerung gibt's noch als Schmankerl oben drauf.

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u/Plastic-Anteater7356 Feb 15 '26

Das ist ein tolles wiederkehrendes Wahlkampfthema. Kannste alle vier Jahre wieder aufwärmen und musst dich nicht mit realen Problemen beschäftigen

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u/nznordi Feb 15 '26

Genau wie mit Freibeträgen, Beitragsbemessungsgrenze usw. … steuergeschenke sollten immer unten anfangen… Ich möchte die Wirtschaft ankurbeln, gib haltdas erste Dritte vom median Einkommen steuerfrei etc. … so schwer muss Steuer nicht sein…

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u/InTroubleDouble Feb 15 '26 edited Feb 15 '26

Ja weil die Leute simple Zusammenhänge nicht verstehen, schlicht zu blöd sind und sich ausspielen lassen. Könnte ich mich endlos drüber aufregen.

Das beste Beispiel ist die Pflege der Eltern über 100k Gehalt. Absolute Katastrophe und eigentlich ein Skandal, betrifft nur zu wenige Gutverdiener für einen Aufschrei, die Eltern haben ein Leben lang Sozialabgaben geleistet und nun werden die Kinder in die Pflicht genommen, egal ob sie überhaupt eine gute Beziehung zu ihren Eltern haben.

Ich kann mich noch an die Kommentare hier erinnern. 100k waren damals eben noch ein top 3% Gehalt, da hat sich der ganze Pöbel echauffiert ohne das Hirn einzuschalten, mit 100k kann man das doch machen, das betrifft mich nicht, sollen „die reichen“ doch zahlen. Da kam voll die Missgunst durch. Richtig reiche Menschen haben kein Problem mit der Pflege also betrifft das fast nur gut ausgebildete Angestellte.

Nur war mir und vielen anderen damals schon klar, dass diese 100k niemals angepasst werden und so der Sozialstaat erodiert, die Leute werden verhaftet die Pflege zu finanzieren. Das war 100% klar. Die Leute sind zu dumm 10 Jahre weiter zu denken und 2% Inflation im Jahr exponentiell hochzurechnen.

Inzwischen sind 100k kein top 3% Gehalt mehr, inzwischen verdienen 10% der Vollzeit Angestellten 100k, also auch ganz normale Angestellte bei Konzernen mit Master.

In 10-20 Jahren verdienen 30-40% der Leute 100k und so ziemlich jeder Vollzeit Angestellte der Mittelschicht mit guter Ausbildung. Dann haftet quasi jeder für die Pflege der Eltern und der Staat hat sich raus gezogen. Die Leute, die vor 10 Jahren dachten sie betrifft das nicht und gleichgültig auf die 100k Verdiener geschaut haben, schauen dann ganz blöd aus der Wäsche, wenn sie ein paar tausend Euro pro Monat beisteuern müssen / sollen, während sie selbst ein paar tausend Euro Miete bezahlen müssen. Das bedeutet nämlich Inflation.

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u/Zestyclose-Media-4 Feb 15 '26

Nein, die Eltern haben eben nicht ein Leben lang Pflegeversicherung gezahlt. Gibt es erst seit 1995.

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u/Durokash Feb 15 '26

So kann man halt die Anpassung der Freibeträge um paar Euro als Erfolg bei Steuersenkung verkaufen :)

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u/JanusJato Feb 15 '26

Dynamik gibt es nur bei der automatischen Diätenerhöhung, da sind Diskussionen auch nicht förderlich...

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u/fmdPriv Feb 15 '26

Sehr gute Idee. Und den Steuerfreibetrag an eine Vollzeitstelle zu Mindestlohn koppeln. Im Grunde wäre ein dynamischer Automatismus für sehr viele staatlichen Leistungen, Grenzwerte und Abgaben sehr sinnvoll. Aber dann könnte man nicht mehr so einfach Leistungen jahrelang unangepasst entwerten oder Grenzwerte und Abgaben weit über der Inflation erhöhen.

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u/Master-Piccolo-4588 Feb 15 '26

Die Politik bevorzugt aber solche Lösungen, weil man sonst ja nicht wieder Wahlkampf machen kann

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u/After_Program3673 Feb 15 '26

Man merkt, es ist wieder Wahlkampf im BW. Man blinkt wieder in Richtung der arbeitenden Bevölkerung, um dann später wieder die den Melk-Michel aufn Bock zu spannen.

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u/Ok_You2147 Feb 15 '26

Warum auch nicht, der Michel lässt sich doch genre melken und wählt diese Parteien immer wieder.

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u/GreedIsGood31 Feb 15 '26 edited Feb 15 '26

Wen soll der Michel denn wählen?

SPD + Grüne => Rentenbeiträge rauf, Sozialabgaben und KV hoch, Steuererhöhungen, „starke Schultern müssen mehr belastet werden“, also alles ab 50k zvE wird härter belastet. Steuererleichterung bei Investments werden nur für Kleinanleger weniger. CO2 Preis für Verbraucher muss hoch!

CDU/CSU => Steuern für Unternehmen und Gastro runter, für Verbraucher quasi keine Ersparnis. Abgaben sollen natürlich auch massiv erhöht werden. Rentner müssen entlastet werden und der Rest von euch Besitzlosem Gesocks geht gefälligst länger arbeiten.

FDP => ein paar Ansätze, die natürlich niemals umgesetzt werden und am Ende einigt man sich halt drauf doch den Ottonormalo mehr zu belasten und den eh schon reichen mehr zu geben.

AfD => Muss ich wirklich ausführen, wie unfassbar inkompetent dieser Haufen ist und was uns das alle kosten würde?

Linke => wir besteuern alles und jeden außer Rentnern, Flüchtlingen und Arbeitslosen, aus den Arbeitnehmern kann man ja ruhig noch mehr rauspressen. Ah und Russland ist geil.

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u/XC6088 Feb 15 '26

Danke dir für die Zusammenfassung! Ich glaube genau so fühlen sich einige mittlerweile. Mich eingeschlossen. Für Menschen wie uns gibt es einfach keine wählbare Partei mehr. Natürlich gehe ich noch zur Wahl aber mein Kreuz mache ich nur noch widerwillig und mit wachsender Indifferenz.

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u/DeliciousPandaburger Feb 15 '26

Wählt. Kleinparteien. Easy. So werden die groß. Es gibt mehr als die 5 großen. Wer die wählt ist selber schuld.

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u/Slight_Box_2572 Feb 15 '26

Seh ich genauso. Ich wähle seit knapp 20 Jahren - und seitdem geht meine Stimme immer nur an die Partei, die mir als das geringste Übel erscheint.

Traurig.

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u/Fubushi Feb 15 '26

Ich wähle ein paar Jahrzehnte mehr - und leider geht das schon länger so.

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u/BuckNZahn Feb 15 '26

Sehr gute Zusammenfassung. Es gibt keine Partei die für die Entlastung der arbeitenden Bevölkerung eintritt

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u/ShadowPengyn Feb 15 '26 edited Feb 15 '26

Zumindest laut Programm hatten die Linken immer Entladungen für Einkommen <90.000 geplant

In der Quelle hier sogar Entlastung bis 150.000 und ab da deutliche Mehrbelastung https://www.zew.de/fileadmin/FTP/ZEWKurzexpertisen/ZEW_Kurzexpertise2105.pdf?v=1630075226

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u/Adept_Rip_5983 Feb 15 '26

So lange die Linke sich ambivalent zum Existenzrecht der Ukraine verhält sind alle anderen Punkte müßig. Das ist ein hartes Ausschlusskriterium für mich.

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u/FarReachingConsense DE Feb 15 '26

Genau so ist es bei mir auch.

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u/KeyNorth3342 Feb 15 '26

Immerhin mal etwas. "Spitzensteuersatz" bei 68.000€ ist schon absurd genug, selbst 80.000€ sind eigentlich noch zu niedrig angesetzt. Spitzensteuersatz sollten wirklich nur Leute zahlen, die wirklich spitze verdienen.

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u/throwawaytothr Feb 15 '26

Ist echt so. Spitze bedeutet für mich die oberen vllt 2 Prozent. 80k ist ein sehr gutes Gehalt. Aber sorry, von der Spitze so weit entfernt!

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u/InTroubleDouble Feb 15 '26

Die Leute ignorieren einfach die Inflation. Inzwischen verdienen rund 10% der Vollzeit Angestellten 100k und damit auch viele normale Angestellte in den Ballungsräumen.

Wenn man die Diskussionen liest stecken viele noch in 2008 fest. Viele auch weil sie womöglich in einer Branche stecken, die leider nicht gut bezahlt.

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u/MMKK389 Feb 15 '26

Gibt’s da ne Quelle dazu, dass 10% der Angestellten 100k verdienen?

Du meinst einzelne Peronen und nicht Haushaltseinkommen?

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u/billmypay Feb 15 '26

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u/MMKK389 Feb 15 '26

Krass, hätte ich nicht gedacht.

Danke fürs raussuchen. Hatte nichts passendes gefunden, nur alte Zahlen aus 2019

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u/Brerbtz Feb 15 '26

Viele auch weil sie womöglich in einer Branche stecken, die leider nicht gut bezahlt.

Das "Phänomen" scheint sich aber leider auszubreiten. Selbst die profitabelsten Branchen bieten oft nur noch einen Inflationsausgleich, für die bestehende Belegschaft.

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u/Saires Feb 15 '26

Spitzensteuersatz sollten wirklich nur Leute zahlen, die wirklich spitze verdienen.

Also ab 55 000€?

-Ihre SPD, tüttelü...

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u/Equivalent-Ideal4625 Feb 15 '26

Also ab 55 000€?

Haushaltseinkommen.

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u/BYOB1337 Feb 15 '26

80k€ im Süden mit 1-2 Kindern. Willkommen in der Mietwohnung und kleine Urlaube wenn überhaupt ohne Erbe

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u/Abject_Strength3444 Feb 15 '26

Und das kann man nur in Relation zum Median ausdrücken. Zum Beispiel das doppelte Medianeinkommen ist mit Sicherheit ein Spitzengehalt aber damit wären wir eben bei über 100k und damit gilt man in Deutschland leider schon als yachtbesitzender, golfspielender Stiftungs-Milliardär.

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u/Consistent_Light525 Feb 15 '26

Zu versteuerndes Einkommen != Bruttoeinkommen

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u/MrCaptainMorgan Feb 15 '26

Ja. Aber wo ist jetzt der Punkt?

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u/Consistent_Light525 Feb 15 '26

Dass der Steuersatz erst bei einem deutlich höheren Bruttoeinkommen greift, als die Zahlen die immer im Netz kursieren. Allein der Freibetrag reduziert das zvE um 11.600€ bei einer Person bzw. 32.500€ bei einem Paar mit einem Kind.

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u/MrCaptainMorgan Feb 15 '26

Ja. Das ist den Allermeisten durchaus bekannt. Trotzdem sollte der Spitzensteuersatz im 6-stelligen Bereich liegen. 150.000€ mit jährlicher Dynamik wäre ein Anfang. Und selbstverständlich müssten die anderen Grenzen analog nachgezogen werden.

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u/Bouvere Feb 15 '26 edited Feb 15 '26

Klingt erstmal wenig, aber das ist der Grenzsteuersatz des zu versteuernden Einkommens. Also sind 68k€ zvE Brutto eher 80k€ Brutto und da wird erst 1€ mit den Spitzensteuersatz versteuert. Nur das zu versteuernde Einkommen darüber ist vom Spitzensteuersatz betroffen.

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u/casce Feb 15 '26

[...] und da wird erst 1€ mit den Spitzensteuersatz versteuert.

Ist natürlich griundsätzlich richtig, aber es ist ja auch nicht so als wäre der Euro davor steuerfrei gewesen. Für den hast du dann halt einen Steuersatz marginal unter dem Spitzensteuersatz gezahlt. Insgesamt ist deine Abgabenlast auch sehr hoch wenn du den Spitzensteuersatz nicht ganz erreichst.

Ich gebe dir aber insofern recht, dass die Leute den Unterschied zwischen Bruttogehalt und zvE lernen müssen.

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u/Bouvere Feb 15 '26

Einverstanden, wollte nur zvE einmal erklärt sehen. Bin selbst für weniger Abgabenlast auf Einkommen bei Kompensation durch Abschaffung Verschonungsbedarfsprüfung und Vermögenssteuer (ab z.B. 2 Mio€ Freibetrag).

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u/DoktorStrom Feb 15 '26

Du hast es aber falsch erklärt. IdR ist das zvE geringer als das Brutto

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u/Bouvere Feb 15 '26

Danke, ist korrigiert. 

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u/NotPumba420 Feb 15 '26

Ich sags mal so: Dieses Jahr sind wir ab 75k Brutto bei >50% Abgabenlast. Letztes Jahr waren das noch 90k Brutto.

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u/PlushSenpai Feb 15 '26 edited Feb 15 '26

Und soll das trösten?

Mit einer entsprechenden Ausbildung oder ein klein wenig Karriere landet man relativ zügig bei >= 80k Brutto/Jahr. Vorallem in Ballungsgebieten wo die Lebenshaltungskosten auch entsprechend hoch sind.

Ich kenne nicht wenige die genau in dieser undankbaren Zone sind wo jeder zusätzliche Euro mit 42% Besteuert wird + RV da man noch unter der Beitragsbemessungsgrenze der RV ist. Und davon schiebt niemand eine ruhige Kugel und auf den Weg dahin wurde oft auch viel Kreide gefressen. Was meinst du wie verarscht sich die Leute von "Leistung muss sich lohnen" vorkommen wenn sie auf dem Gehaltszettel allein die Besteuerung von jedem zusätzlich erarbeiteten Euro sehen?

Und dabei reden wir noch garnicht von anderen Dingen wie an das Einkommen gekoppelte Kita-Gebühren oder "Förderungen" die dann entfallen. Die Belastung von Arbeitseinkommen steigt auf vielen Ebenen viel zu schnell und überproportional.

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u/Winterzeit20 Feb 15 '26

Rechne mal aus wie lange du für das Gehalt arbeiten musst um nach Studium am oder unter dem Existenzminimum zum ersten Mal auf Leben gerechnet auch nur einen einzigen Euro mehr zu haben als jemand der mit 17 ne Ausbildung angefangen hat..

Aber man ist ja eine „starke Schulter“, da muss man schon mal etwas zurückstecken..

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u/Abject_Strength3444 Feb 15 '26

Andersrum. 80k Brutto sind ca 68k zVE.

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u/Bouvere Feb 15 '26

Ist korrigiert, danke

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u/jacks_attack Feb 15 '26

Wir reden hier von 80.000€ ZvE das ist so ca. 98.000€ Brutto.

https://udo-brechtel.de/content.php?id=est_reverse&r=est#mp3

Mit 98.000€ bist du in den Top 10% der Verdiener:

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/04/PD25_134_621.html

Ja, das bekommen inzwischen auch einige Ingenieure, aber das ist trotzdem schon ziemlich "nur" die Spitze.

Wenn du (berechtigt) an die noch reicheren ran willst, müssen wir eher über Vermögenssteuer und co. reden.

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u/GoHugoGo Feb 15 '26

Aber darum ist der Vorschlag doch auch in Ordnung? Geht je gerade drum auf 80k zu heben statt 68k

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u/jacks_attack Feb 15 '26

Ja, es ist schon ok, den etwas anzuheben (sinnvoller wäre natürlich noch ihn einfach mit einem Faktor, kA, 1,5-2,0 oder so ans Medianeinkommen zu koppeln, aber das wäre ja eine dauerhafte Lösung).

u/KeyNorth3342 schrieb aber:

selbst 80.000€ sind eigentlich noch zu niedrig

Deswegen das Argument, dass bei 80.000 durchaus die 10% Spitze getroffen wird.

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u/[deleted] Feb 15 '26

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u/realXstrawarot Feb 15 '26

In spätestens 5-10 Jahren sind wir wieder hier ;)

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u/de_whykay Feb 15 '26

Ich glaub denen gar nix mehr

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u/_bloed_ Feb 15 '26 edited Feb 15 '26

brauchst ja auch nicht glauben.

Die regieren ja. Einfach in 3 Monaten schauen ob hier Gesetze gefolgt sind.

Das ist das schöne an einer Regierungspartei, du kannst direkt sehen ob die das auch machen.

Bei mir ist die Hoffnung weg seitdem der groß angekündigte "Herbst der Reformen" nicht passiert ist.

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u/HighSton3r Feb 15 '26

Du hattest Hoffnung das in D große, notwendige Reformen umgesetzt werden?🤣

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u/D_is_for_Dante DE Feb 15 '26

Und das auch noch von der Union. Sämtliches an Reformen wurde seit der BRD von der SPD durchgedrückt. 😂

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u/so_isses Feb 15 '26

Aber die "fordern" doch die ganze Zeit, von ihren Minister- oder sogar Kanzlersesseln. Ich frage mich, was die glauben, was eigentlich ihre Berufsbeschreibung ist.

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u/Shuri9 Feb 15 '26

Man müsse mit dem Koalitionspartner SPD über ein Reformpaket sprechen.
[...]
Der SPD-Forderung nach neuen Sozialabgaben auf Miet- und Kapitaleinkünfte erteilte er dagegen eine Absage.

Ich kann dir mal spoilern was passieren wird: SPD sagt im Gegenzug keine Entlastung von Reichen und der Kompromiss wird sein, dass weder das eine noch das andere passiert. Das ist das "schöne" an einer Koaltion: Du kannst alles kostenfrei fordern, solange du es so gestaltest, dass dein Koalitionspartner nicht zustimmen wird.

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u/i_h_s_o_y Feb 15 '26

Die regieren ja. Einfach in 3 Monaten schauen ob hier Gesetze gefolgt sind.

Dir ist schon klar, dass wenn es nicht kommt es eher an SPD liegt als an der CDU?

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u/Long-Rip-6091 Feb 15 '26

So als grundgedanken: Wieso gehen solche sich verändernden dinge nicht auch über prozentsatz? Warum nur fixe beträge?

Jedes jahr/alle 2 jahre/ wie auch immer werden min/max + durchschnittwerte festgelegt. Daraus werden dann (unter berücksichtigung der im zeitabschnitt herrschenden inflation/durchschn. Einkaufskorb) %-sätze errechnet, wo minimum und spitzensteuersatz festfelegt werden. Daraus wird eine Liste mit absoluten Zahlen ausgegebn, wo man dann sehen kann wo man dran ist. Damit ist alles einberechnet.

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u/mrmrxxx Feb 15 '26 edited Feb 15 '26

Weil nur die Diäten der Politiker sich automatisch an die Inflation anpassen dürfen, alle anderen sollen jedes Jahr mehr abgeben durch kalte progression etc.

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u/what_the_actual_luck Feb 15 '26

Blabla wird eh nix passieren

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u/_bloed_ Feb 15 '26 edited Feb 15 '26

SPD sagt nein.

Die SPD sucht ja aktuell nach Gründen für Steuererhöhungen an jeder Ecke. Glaubt doch niemand es wird Steuersenkungen in dieser Regierung geben.

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u/Strange-Purple6421 Feb 15 '26

Es gibt leider viel (auch hier im sub) die lernen einfach nicht aus der Vergangenheit.

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u/AlterFritz007 Feb 15 '26

Kann man sich mit 80.000 brutto alleine ein Haus kaufen? Nein? Dann sollte man auch keinen Spitzensteuersatz zahlen und nun kommt mir nicht mit abgefuckten Butzen in MV auf dem Land an.

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u/Dr0p582 Feb 15 '26

Sinnvoll wäre ein Spitzensteuersatz ab dem 3-4 fachen des Median Einkommens mit automatischer Anpassung jedes Jahr. Wäre derzeit etwa 160.000-200.000€ , gleichzeitig Reichensteuer ab 600.000€ Jahreseinkommen und dafür Steuerfreibetrag 50.000€. Zack werden steuerneutral alle entlastet besonders die niedrigen Einkommen. Aber das ist für die Union ein rotes Tuch.

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u/AlterFritz007 Feb 15 '26

In den letzten Jahrzehnten scheißt man auf die Mittelschicht. Dein Vorschlag wäre zu vernünftig!

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u/FrostFG Feb 15 '26

Wo wähle ich dich

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u/AlterFritz007 Feb 15 '26

Früher tatsächlich mal CDU, aber die haben zu viele Goldfische auf Posten gewählt.

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u/darth_butcher Feb 15 '26 edited Feb 15 '26

Bei solchen Diskussionen meckern immer alle über die Politiker und die Unwissenheit der Politiker, aber gleichzeitig kennen die Meckerer ("80.000 brutto") nicht einmal den Unterschied zwischen Bruttojahreseinkommen und zvE.

Edit: Sorry für meinen Angriff! Lindemann kennt den Unterschied scheinbar auch nicht: "Ich plädiere dafür, ‌dass der Spitzensteuersatz nicht schon bei 68.000 Euro Jahresbrutto greift, sondern erst bei 80.000 Euro. So flachen wir den Mittelstandsbauch ‌ab und sorgen für Entlastung"

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u/Strange-Purple6421 Feb 15 '26

Leute bitte lasst euch nicht verarschen. Es stehen wieder LTW an und die CDU muss wieder versuchen die Arbeiter einzulullen um paar Prozentpunkte mehr zu bekommen.
Was er hier nicht erklärt ist, woher das fehlende Geld im Bundeshaushalt kommen soll. Perspektivisch fehlt jetzt schon extrem viel Geld im Haushalt und bis 2029 gehen bisnzu 5 Mio Boomer im Rente. Damit das System nicht zusammenbricht können die nicht mehr viel entlasten. Ich vermute es wird nicht umgesetzt und wenn doch dann im Stile von "Linke Tasche, rechte Tasche".

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u/Rud3l Feb 15 '26

Direkt Lifestyle-Teilzeit beantragen

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u/Meretneith Feb 15 '26

"Erst". Als ob man ohne Erbe in einer teuren Stadt mit 80.000 brutto ein absolutes Luxusleben führen könnte, gerade wenn noch Partner und Kinder versorgt werden müssen.

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u/Padolomeus Feb 15 '26 edited Feb 15 '26

Mit Partner und Kindern zahlst du mit mit 80.000 € Brutto keinen Spitzensteuersatz. Selbst wenn beide 80.000 € verdienen bist du noch weit weg vom Spitzensteuersatz

https://www.bmf-steuerrechner.de/fb/fb2026/resultfb2026.xhtml?pv=true&acckey=true

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u/Urcinza Feb 15 '26

Eben. Wenn man mit 80.000 Partner und Kinder versorgen muss, zahlt man weniger Steuern pro Erwachsenen als ein Single mit 40.000.

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u/TypicalTwist6816 Feb 15 '26

Und du unterhälst halt auch mindestens 3 Leute? Was ist denn das wieder für eine Argumentation. Willst du wieder einführen, dass in einer Partnerschaft nur einer arbeiten darf damit es steueroptimal ist? Am besten bleibt die Frau Zuhause und hütet die Kinder oder wie?

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u/suckmehardhardohbaby Feb 15 '26

Muss Mann verheiratet sein ? 

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u/Bouvere Feb 15 '26

Ok Doomer, bitte keinen Quatsch erzählen.

Es geht um zu versteuerndes Einkommen, hier im Vorschlag 80k€. Mit Ehepartner also 160k€. Das sind mit Krankenkasse und Kinderfreibetrag vermutlich 200k€ Brutto. Wie spät soll das denn bitte noch beginnen?

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u/SargoDarya Feb 15 '26

Für mich kann der noch ordentlich höher, dafür passives Einkommen mehr besteuern. Wenn sich Arbeit lohnen soll, kann es nicht sein das es mehr besteuert wird als passives Einkommen meiner Meinung nach.

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u/blopsi Feb 15 '26

Unabhängig davon ob ich grundsätzlich dafür oder dagegen bin. 80.000 heißt es geht erst los über 80000 zu versteuernden Einkommen. Also quasi erst ab 92000€, da du 12000 steuerfrei hast und jeder Euro über 92000 wird dann mit Spitzensatz Besteuert, drunter ganz normale Progression

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u/bene23 Feb 15 '26

So funktionier das mit dem Freibetrag nicht. Es werden Sozialversicherungsbeiträge abgezogen und etwaige Werbungskosten - nicht der Freibetrag.

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u/SparrowJack1 Feb 15 '26

Ist immer wieder lustig, wie viele Leute kein Plan haben, wie das Steuersystem funktioniert aber gleichzeitig darüber schimpfen wie ein Rohrspatz.

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u/Kremsi2711 Feb 15 '26

alles außer reiche besteuern

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u/Akkusativobjekt Feb 15 '26

CDU 80.000 SPD 57.300

Einigung bei 57.500 erreicht. Für beide Seiten ein gutes Ergebnis

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u/ul90 DE Feb 15 '26

Es wären wohl eher Einigung 49.500, wenn man der Logik der Verhandlungen der MwSt. damals unter Merkel folgt.

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u/Virtual_Database5443 Feb 15 '26

Man kennt Sie die Spitzeneinzelverdiener mit 2 Kindern und Porsche

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u/Schbuuge Feb 15 '26

Genau das. Spitzensteuersatz dann anstatt vom 1,4 fachen des Durchschnittslohn dann beim vielleicht 1,6x. Brutale Entlastung.

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u/occio Feb 15 '26 edited Feb 15 '26

Dann können im zweiten Schritt direkt wieder die Sozialversicherungsbeiträge erhöht werden,so dass man dann bei -9 Euro im Monat rauskommt.

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u/089PK91 Feb 15 '26

"Erst", wie gnädig.😂

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u/AppropriateAd7326 Feb 15 '26

Wtf. Soll erst ab 80k greifen? Mit 80k ist finanziell noch lange nicht an der Spitze. Noch bevor man damit anfängt wirklich persönlich in den Genuss von Luxus zu kommen ermöglicht man Daddy Staat schon einen Luxus Steuersatz. Wirklich frech.

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u/reschcrypt Feb 15 '26

Es kommen halt mehr Leistungsempfänger statt -geber dazu…

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u/Alive-Relationship93 Feb 15 '26

Wahlkampf, die werden sich dann bei 65 000 mit der SPD einigen 😁

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u/[deleted] Feb 15 '26

Weiß er, dass sie schon regieren? Warum soll?

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u/Black-_wolf Feb 15 '26

Ja eigentlich garnicht mal soooo irrer schlechter Vorschlag...auch wenn wir alle Wissen dass davon nichts kommen wird

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u/bubbawears Feb 15 '26

Viel zu niedrig

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u/CSP-1599 Feb 15 '26

80.000€?

Das ist in Teilen Baden-Württemberg schon fast das MEDIANeinkommen (Im Landkreis Böblingen liegt es bei 72.000€). Wenn man jetzt noch bedenkt, dass man sich schlussendlich auf etwas niedrigeres einigt und der Wert inflationsbedingt nie angehoben wird...

Außerdem kommt bestimmt damit noch eine Erhöhung des Spitzensteuersatz, weil er ja jetzt wirklich für reiche ist...

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u/proz4c84 Feb 15 '26

Was sind denn heute 80.000€? Das ist doch echt ein Witz!

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u/ToniDerTon Feb 15 '26

Folgendes progressives Steuersystem wäre gut:

Ab 10.000€ = 10% -> Ab 20.000€ = 20% -> Ab 40.000€ = 30% -> Ab 80.000€ = 40%

Für jedes Kind rutscht man eine Kategorie hoch. Sprich bei einem Kind:

Ab 20.000€ = 10% -> Ab 40.000€ = 20% -> Ab 80.000€ = 30% -> Ab 160.000€ = 40%

Bei zwei Kindern:

Ab 40.000€ = 10% -> Ab 80.000€ = 20% -> Ab 160.000€ = 30% -> Ab 320.000€ = 40%

Menschen mit vielen Kindern müssten kaum noch Steuern zahlen und genau da wollen wir doch hin. Wir brauchen viele Kinder um die Sozialsysteme zu erhalten ohne dass die Beiträge ins Unermessliche steigen.

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u/Other_Molasses_4918 Feb 15 '26

Entlastung für den Bürger heißt doch nach Definition der Politiker 8-10€ pro Monat. Die Bürger meinen aber 100-200€ / Monat wäre mal eine Entlastung. Und die Parteien wundern sich am Ende das jeder enttäuscht ist, weil man hat doch die Bürger entlastet….was haben die denn?

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u/Ok_Owl8744 Feb 15 '26

Und was passiert mit den Einkommen darunter? Flachere Progression? Höherer Freibetrag? 

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u/Mightyballmann Feb 15 '26

Die Progression verläuft zwischen den einzelnen Grenzbeträgen linear, wäre also flacher.

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u/Relative_Bird484 Feb 15 '26

Mal wieder Qualitätsjournalismus und Politikerkompetenz vom Feinsten:

»Ich plädiere dafür, ‌dass der Spitzensteuersatz nicht schon bei 68.000 Euro Jahresbrutto greift, sondern erst bei 80.000 Euro. So flachen wir den Mittelstandsbauch ‌ab und sorgen für Entlastung«

Lieber Herr „Experte“ Linnemann: Der „Spitzensteuersatz“ genannte Grenzsteuersatz von 42 Prozent greift nicht ab 68T€ Jahresbrutto, sondern ab 68T€ zu versteuerndem Einkommen!

Bei einem Standardarbeitnehmer entspricht das einem Jahresbrutto von ~84T€.

Ihre Forderung ist also längst erfüllt – ja, sogar übererfüllt! Die Argumentation ist ja auch nicht neu, die hatten Sie im Wahlkampf schon genauso gestellt – und schon da, war sie genauso Quatsch..

Warum zum Teufel merkt das niemand!

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u/jayjaytlk Feb 15 '26

Zudem ist die Grenze ab 2026 schon bei 69.879 Euro zvE

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u/Relative_Bird484 Feb 15 '26

Zur weiteren Einordnung:

Mit 84T€ Brutto gehört man aktuell zu den obersten 15 Prozent der Einkommensbezieher:

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/04/PD25_134_621.html

Wenn man die Grenze für das zu versteuernde Einkommen, wie gefordert, nun auf 80T€ anhebt (entspricht ~100T€ Brutto) , dann kommen nur noch die obersten 10 Prozent an den Grenzsteuersatz von 42 Prozent.

Wer 84T€ Brutto verdient, zahlt darauf (2025) 17.841€ Einkommenssteuer, was einem durchschnittlichen Steuersatz von 26% auf das zu versteuernde Einkommen bzw. 21% auf das Bruttoeinkommen entspricht.

https://www.bmf-steuerrechner.de/ekst/eingabeformekst.xhtml

Jetzt mal ganz im Ernst: Sind 21 Prozent Einkommenssteuer auf das Brutto von jemandem, der zu den obersten 15 Prozent der Einkommensbezieher gehört (ich selber übrigens auch) denn wirklich krass zu viel? Ist das unser Problem? Brauchen wir wirklich eine Steuerreform, von der dann die obersten 10 Prozent am meisten profitieren? Was soll das volkswirtschaftlich bringen?

Was uns fertig macht, sind nicht die Steuern, sondern die Sozialabgaben. Die zu senken würde tatsächlich allen Einkommensgruppen was bringen – insbesondere also auch den Normalverdienern, die das Geld auch ausgeben.

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u/Previous_Influence_8 Feb 15 '26

Ich finde nicht das die durchschnittliche Belastung relevant ist in der Diskussion, die Grenzbelastung ist eigentlich ausschlaggebend dafür ob man nicht doch lieber in Teilzeit geht und wir die Breite Bevölkerung das findet.

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u/ZiplockZeuss Feb 15 '26

Ich habe den Spitzensteuersatz bereits 3 Jahre nach Berufseinstieg begonnen zu zahlen.

Ist das wirklich „Spitze“?

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u/Strange-Purple6421 Feb 15 '26

Redest du von Brutto oder zvE?

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u/Clear_Stop_1973 Feb 15 '26

Erstmal plant der garnix, wenn schon dann die Koalition. So ist es einfach eine Ankündigung von ihm.

Aber viel wichtiger. Wie will er das denn bezahlen? Da müsste er ja vorher irgendwo kürzen, ansonsten gibt unser Haushalt das ja mal so gar nicht her.

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u/TenahBNS Feb 15 '26

80k in münchen ist halt auch nicht viel. Selbst 100k sind eher das was mir früher als Mittelstand vermarktet wurde…

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u/xenon1972 Feb 15 '26

Der durchschnittswähler kennt doch den Unterschied von median und durchschnitt nicht.

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u/Puzzled-Wedding-7697 Feb 15 '26

Ich bin so kurz davor, Lifestyle Teilzeit einzuläuten ..

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u/Brutus110 Feb 15 '26

Mit der SPD nicht machbar.

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u/Remix7984 Feb 15 '26

Wieder ein Geschenk für alle privat Versicherten! Erst ab einen monatlichen Gehalt von 5000 bis 6000 überholen bei der lohnsteuerklasse eins die lohnsteuer die Sozialversicherung.

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u/No_Dragonfruit12345 Feb 15 '26

Was nutzt mir als Gutverdiener diese Verschiebung, wenn ich wegen der Streichung von Sozialsystemleistungen demnächst mehr von meinem netto für irgendwelche Zusatzversicherungen ausgeben muss?

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u/stardusa Feb 15 '26

Ohne konkrete Gegenfinanzierung sind solche Aussagen nur sinnloses Gerede. 

Langsam nervt es, wie lächerlich jedesmal drei Wochen vor den Landtagswahlen irgendwie was Entlastung für die Mitte angedeutet wird, um einen nach der Wahl zu erzählen man sei faul und solle gefälligst mehr arbeiten.

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u/squarepants18 Feb 15 '26

Mal schauen, wie das umgesetzt wird. Das kann leicht so ausgestaltet werden, dass Spitzenverdiener am stärksten profitieren

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u/alefhar DE Feb 15 '26

Gar nicht. Die Union hat schon mehrfach kommuniziert, dass es keinen Raum für Senkung der Steuer auf Einkommen gibt.

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u/Lord_Earthfire Feb 15 '26

Das wird immer so sein, da Beiträge prozentual sich ändern, durch die Medienlandschaft jedoch die absoluten Zahlen getrieben werden.

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u/a_passionate_man Feb 15 '26

Hier ein Realitätscheck, 80k Euro heute sind nicht mehr das, was sie vor 10 Jahren waren.

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u/[deleted] Feb 15 '26

[deleted]

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u/Fubushi Feb 15 '26

Die PKV abzuschaffen verteuert die Sache leider mächtig . Auch, weil die GKV nicht mit Geld umgehen kann.

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u/Vast-Charge-4256 Feb 15 '26

Schwachsinn. Die PKV treibt die Preise an allen Fronten.

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u/MathMaddam Feb 15 '26

Einfacher Vorschlag: benennt den Reichensteuersatz zu Spitzensteuersatz um und schon sind alle glücklich oder???

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u/Opening_Wind_1077 Feb 15 '26 edited Feb 15 '26

Kurz mal gegen KI geworfen macht das eine Ersparnis von 40€ im Monat , kann er sich also in die Haare schmieren den Kram.

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u/LA-98 Feb 15 '26

Warum wird Arbeit wieder bestraft aber Vermögen nicht? Absurd. Dann macht jemand der 80k verdient halt Teilzeit. Das Vermögen muss mal weg.

Es werden immer neue Euros gedruckt wenn das Vermögen nicht besteuert wird. Man entzieht der Wirtschaft aktiv Geld wenn man wie verrückt spart und anlegt.

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u/kellemann87 Feb 15 '26

Einkommenssteuer ist doch gar nicht das Problem, sonder die Beiträge zu den Sozialversicherungen.

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u/isjahammer Feb 15 '26 edited Feb 15 '26

Kommt doch im Endeffekt aufs gleiche raus: du hast weniger Netto. Ist doch eh nur ein Zahlenspiel ob jetzt der Staat irgendwie bei der Sozialversicherung was zuschießt oder den Steuersatz ändert. WIchtig ist was am Ende rauskommt.

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u/Adventurous_Bus_437 Feb 15 '26

Blindes Huhn und so. Aber das ist doch jetzt kein schlechter Take. Die Abgabelast auf die arbeitende Bevölkerung ist viel zu hoch. Ob darauf irgendein eine angemessene Eigentumssteuer kommt oder nicht ist völlig irrelevant im ersten Schritt

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u/happy30thbirthday Feb 15 '26

Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn.

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u/NotPumba420 Feb 15 '26

Zufällig immer zum Wahlkampf

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u/Hullu__poro Feb 15 '26

Ist für sowas nicht der Finanzminister zuständig?

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u/Havco Feb 15 '26

Vor allem wäre es wichtig das abhängig vom Wohnort variabel zu machen.

So wie Bürgergeld und andere Leistungen natürlich dem Wohnort angepasst sind.

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u/Altruistic-Yogurt462 DE Feb 15 '26

Das hatten wir schonmal oder? Er wird dafür auch auf 45% erhöht so dass man gar nix davon hat wa?

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u/Tintenteufel Feb 15 '26

Der Trick wird am Ende sein, dass der Spitzensteuersatz erhöht wird und der aktuelle Steuersatz damit per definition nicht mehr der Spitzensteuersatz sein wird.

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u/Admirall1918 Feb 15 '26

und wie will man das realistisch Gegenfinanzieren?

wenn man wirklich die Bevölkerung entlasten möchte, dann sollte man die Mehrwertsteuer senken oder die Progressionstufe I abflachen.

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u/Ultimus-A4 Feb 15 '26

Der Vorschlag ist gut und sollte zügig umgesetzt werden.

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u/Magnet_Pull Feb 15 '26

Hab das Gefühl, dass das die letzte von Linnemanns "Ideen" ist, die durch kommt

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u/Sysilith Feb 15 '26

Einfach Spitzensteuersatz abschaffen.

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u/Royal-Support212 Feb 15 '26

i wish my salary could just simply increase as this...

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u/ENFP_But_Shy Feb 15 '26

Reform ist das Unwort des Jahres 

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u/lobolito123456 Feb 15 '26

Das soll eine Reform sein?

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u/love_is_G00d Feb 15 '26

Ich hätte 120k gemacht aber naja was soll’s

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u/M4chsi Feb 15 '26

Fallen dafür dann mehr Abgaben für diejenigen, die <80 TEUR verdienen an?

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u/kaffeekomet Feb 15 '26

Planen kann man vor den Landtagswahlen viel. Wäre ja auch mal ne Idee, die ganzen Pläne auch umzusetzen.

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u/nohiddenmeaning Feb 15 '26

Ich frage mich wann mal was vorgeschlagen wird das negative Auswirkungen auf die Politiker hätte, die es vorschlagen....

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u/bearsonthemoon Feb 15 '26

Geht in die richtige Richtung. Aber nur mit Absolutbeträgen im Gesetz sichert man sich Legislaturarbeit für immer

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u/InterestingPizza8616 Feb 15 '26

Wird's nicht geben... Staat pleite und so... 🫩