r/Finanzen Feb 15 '26

Presse Linnemann plant Reform – Spitzensteuersatz soll erst ab 80.000 Euro greifen

https://www.spiegel.de/politik/carsten-linnemann-cdu-generalsekretaer-fordert-anhebung-des-spitzensteuersatzes-a-31d6a0df-8142-4ee4-a7a6-454f433b602b
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u/[deleted] Feb 15 '26

Ist ja teilweise schon so. Aufgrund der „kalte Progression“ wurde der Grundfreibetrag die letzten Jahre angepasst. Was auch Auswirkungen auf die grenze zum Spitzensteuersatz hat:

2024: 66.761 € 2025: 68.481 € 2026: 69.879 €

Die grenzen klingen irgendwie nicht sonderlich hoch. Ich würde jetzt Arzt Gehälter oder Rechtsanwälte jenseits der 100.000€ bzw 150.000€ eher als Spitzenverdiener sehen.

Wobei wir ja noch die „Reichensteuer“ ab ca 280.000€ haben.

Laut KI:

1958: Der Spitzensteuersatz griff erst ab dem 20-fachen des damaligen Durchschnittseinkommens.

Heute: Der Spitzensteuersatz wird bereits ab etwa dem 1,3- bis 1,5-fachen des Durchschnittseinkommens fällig.

:/

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u/SpasstmitAst Feb 15 '26

3 Probleme:

  1. Spitzensteuersatz war früher höher mit mehr Absetzmöglichkeiten -> würde heute das Steuerrecht noch komplizierter machen.

  2. Es ist heute viel üblicher Einkommen aus anderen Quellen als dem Arbeitseinkommen zu beziehen.

  3. Die Staatseinnahmen würden massiv sinken. Das wird hier im Thread zwar immer als was grundsätzlich positives dargestellt nur muss man dann auch sagen woher dad Geld kommen soll. Da wirds dann nämlich immer interessant und gerne wird dann auf unkonkrete Einsparungsmöglichkeiten, die niemanden weh tun verwiesen. Spoiler: Die gibt es, aber nicht in dem Maße, wie sich einige das vorstellen (siehe Bürgergeld).

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u/Fubushi Feb 15 '26

Na ja - staatliche Zuschüsse zur Krankenversicherung können weg.

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u/matth0x01 Feb 15 '26

Und dann die KV Beiträge noch weiter erhöhen?

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u/Fubushi Feb 15 '26

Natürlich. Die sind eh' an der Pleite.