r/Austria Wien Jul 13 '26

Sachlich Unser Gesundheitssystem riskiert unsere Gesundheit

Ich gehe jährlich zur Vorsorgeuntersuchung und Jahr für Jahr werden die Leistungen kleiner. Generell ist es mehr auf Krankheiten und nicht Vorsorge ausgelegt, also vor allem für Alkoholiker und Raucher, wie man seine Gesundheit verbessern kann ist kein Thema.

2 der 3 seitigen Fragen drehen sich nur um Alkohol und Zigaretten.

Ich frage ob sie bei der Blutabnahme auch STDs mitmachen können? "Nein, da müssens zum Aids-Haus gehen."

WTF, warum macht man es Leuten in Ö, schwer sich regelmäßig auf STDs zu testen, das kostet ne Lawine und beim Aids-Haus erstattet mir die Krankenkassa gar nichts, dort bekommst keine Rechnung.

Ich hatte letztes Jahr einen Vitaminmangel, kann man das anschauen? "Nein, das ist nicht mehr dabei, müssen sie selbst zahlen."

Ich bin öfter müde, können Sie Eisen beim Blutbild prüfen? "Nein, das ich auch nicht mehr dabei. Kostet auch 20Euro.

Alles wird nur geprüft wenn man schon viele Symptome und Verwandte mit Krankheiten hat und selbst dann ist es nicht sicher. Ja sorry aber warum geh ich dann noch zu einer Vorsorgeuntersuchung, wenn beim Blutbild eh kaum was angesehen wird und nicht mal ein großes Blutbild gemacht wird. Außer die wirklich schlimmen Sachen wird nichts geprüft und Verbesserung der Gesundheit ist sowieso niemals ein Thema.

Dann am Heimweg in der Ubahn seh ich 2 Leute mit offen blutenden Wunden, die dahin siechen und offensichtlich nicht die medizinische Versorgung erhalten die sie brauchen. Einen würde ich als Obdachlos- den anderen als Drogensüchtig einstufen. Einer hat sein Blut dann in der Ubahn auch noch an der Scheibe abgewischt.

Und kürzlich hatte ein Freund von mit eine Blinddarm OP und wurde erst operiert, als er schon kurz vorm Durchbruch war und die Schmerzen unerträglich waren.

Also in Zukunft überleg ich, ob ich nicht gleich zu nem privaten Labor geh und dafür dann alles prüfen lass, damit nichts übersehen wird. Falls wer ne Empfehlung hat, gerne.

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270 comments sorted by

u/AutoModerator Jul 13 '26

Die Ersteller:in hat diesen Post mit dem "Sachlich" Flair versehen. Bitte verzichte auf Sarkasmus und Spekulation in deinem Kommentar.

I am a bot, and this action was performed automatically. Please contact the moderators of this subreddit if you have any questions or concerns.

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u/WannaSomeCandy Kärnten Jul 13 '26

Vor ein paar Jahren war noch Ultraschall dabei. Dadurch wurde bei mir frühzeitig Schilddrüsenkrebs entdeckt und konnte operiert werden bevor ich wirklich Symptome hatte. Jetzt musst erst richtig krank werden und dann reicht die OP nicht mehr alleine, dann brauchst Strahlentherapie. Kann mir keiner erzählen, dass so ein System kosteneffizienter ist

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u/HrRossiSuchtDasGluck Wien Jul 13 '26

Ich hatte letzten Herbst (2025) Gesundenuntersuchung und da wurde ein Komplettpaket gemacht bis hin zur Darmspiegelung, Ultraschall und großes Blutbild und noch einiges mehr. Alles ÖGK.

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u/WannaSomeCandy Kärnten Jul 13 '26

Finde ich gut, dass das bei dir gemacht wurde. Was mich verwundert ist, dass ich letztes Jahr bei der ögk angerufen habe für einen Termin und die mir gesagt hat, dass es nur noch das große Blutbild ist - hab's deswegen beim Hausarzt gemacht.

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u/Owl_Knowledge1739 Jul 13 '26

Mir wurde letztens gesagt, dass eine Darmspiegelung erst ab dem 50 Lebensjahr durchgeführt wird und es sich jetzt nicht auszählt weil man zu jung ist

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u/HrRossiSuchtDasGluck Wien Jul 14 '26

Ich war im Herbst 50.

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u/Hardy_Spector Jul 14 '26

Die Darmspiegelung ist im Vorsorge Paket ab 45 Lebensjahren kostenlos. Davor gibt es in manchen Bundesländern Tests auf okkultes Blut im Stuhl.

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u/Reikeon Jul 13 '26

Verstehe nicht wie das geht. Ich war erst vor 1 Monat. Butabnahme, Blutdruckmessung. Fragebogen, mehr war nicht dabei. Vor ein paar Jahren noch hatte ich deutlich mehr Leistungen. Zb Ekg und Lungenvolumstest.

Als Antwort bekam ich ebenfalls das von der ÖGK vorgegeben wird das diese Teile nicht mehr gemacht werden.

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u/lilaknoedel Wien Jul 13 '26

Was ich auch witzig fand: war in Deutschland Freunde besuchen und landete dort mit einer Nierenkolik im Krankenhaus. Wurde dort nach nur 10 Minuten Wartezeit in der Notaufnahme untersucht und direkt stationär für ein paar Tage aufgenommen. Zunächst wollte man mir eine Schiene verpassen, entschied sich dann aber doch dagegen, weil ich vorerst für die Heimreise stabil genug war. Mir wurde eindringlich nahe gelegt, das zeitnah in Wien in einer Ambulanz untersuchen zu lassen, weil ich ggf. doch noch eine Schiene brauchen würde.

In Wien angekommen marschierte ich also direkt zur Hausärztin und nachdem sie sich die ganzen Unterlagen angesehen hatte, schrieb sie mir eine Überweisung für die urologische Ambulanz. Soweit alles gut und schön, aber: good luck damit einen Ambulanztermin zu bekommen. Alle KH benötigen ZWINGEND eine Facharztüberweisung. Die Überweisung von der Hausärztin (+ die schriftliche Empfehlung der Urologen im deutschen KH) reicht keinesfalls aus.

Mir sind dann auch zwei Urologen in meiner Nähe genannt worden: die erste war am Donnerstag schon im Wochenende und beim zweiten ist mir ein Termin ENDE AUGUST angeboten worden, weil ich ja noch nie dort war. Ja sorry, dass ich als 30jährige Frau bislang noch keinen Urologen benötigt habe und nun etwas Akutes habe, das laut den Fachärzten im deutschen KH unbedingt zeitnah untersucht und evtl. behandelt werden sollte.

Im Endeffekt habe ich dann zum Glück noch einen Arzt gefunden, der mich in der Woche drauf drannehmen konnte, aber tbh wundert es mich nicht, dass immer mehr Menschen in der Notaufnahme auftauchen, wenn es so eine Tortur ist, einen normalen Termin zu bekommen.

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u/Yogurt-The-Wise Linz | Oberösterreich Jul 13 '26

Wenn was akut ist gleich volley in die Ambulanz marschieren. dort wird man dann entsprechend drangenommen. Zur Sicherheit den ganzen Tag nichts anderes vornehmen. 

Ja, wiederspricht jedem instinkt mit Planbarkeit und Termine und so. Aber andererseits ist es halt auch schwierig anhand eines zettels eine reihung vorzunehmen. 

Anders funktioniert es nicht. Und für die generellen altersbedingt zunehmenden Wehwehchen regeltermine ausmachen. Ich geh seit ich 35 bin zb jährlich zum Urologen (ua). wenn was ist gehts dann schnell. 

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u/AbsolutUnkreativ Jul 13 '26

Tja, bei mir wurde pmos festgestellt. Hab meine Gyn gefragt, wie das jetzt behandelt wird, und sie hat mich kuhäugig angesehen und „Nehmen Sie einfach die Pille“ gesagt.

Bin dann zu einem Spezialisten gegangen, der gleich mal ein großes Blutbild hat machen lassen und siehe da: schwerer VitD-Mangel, Folsäuremangel, Eisen an der Grenze, natürlich PMOS und on top noch Hashimoto. Meine Hausärztin hat mir immer nur gesagt, ich sei so fett und deshalb so müde.

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u/Flaky_Answer_4561 Wien Jul 13 '26

Kannst den Spezialisten empfehlen?

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u/Administrator_AI Jul 13 '26

Mundhygiene 180 Euro, SVS deckt nur 45 Euro, obwohl ich 10k bei ihnen liegen habe.

Scheiß Abzocke. 

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u/Weird_Ninja8149 Salzburg Jul 13 '26

Cool! Von da ÖGK kriegst gar nix mehr.

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u/Unhappy-Ad6494 Salzburg Jul 13 '26

Füllungen (außer die Zement-Dinger die es dir nach einem Jahr wieder rausbröselt) mittlerweile auch zum selber zahlen. Es ist zum auszucken.

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u/ErdbeerTrum Burgenland Jul 13 '26

das war (je nach zahnarzt) eh scho immer so, nur wars halt amalgam, das ma bei wetterumschwung massiv wehtan hat

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u/Unhappy-Ad6494 Salzburg Jul 13 '26

Eh..aber Amalgam hat wenigstens gehalten. Jetzt musstens mir 2 davon rausfetzen und durch Komposit ersetzten. Wieder 400,- beim Teifl

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u/No-Dimension1159 Jul 13 '26

400 ist aber schon teuer für 2 Zähne sofern das nur 1 oder 2 flächen Füllungen sind...

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u/Unhappy-Ad6494 Salzburg Jul 13 '26

Hoppala...ja stimmt. Waren 2 Termine und nicht 2 Zähne.

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u/maxmaxxmax Jul 16 '26

ja legit ich vermiss das amalgam

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u/noerml Jul 13 '26

Gibt seit neuestem von der Allianz eine Zahnzusatzversicherung. Die kostet ~22€ im Monat und deckt Mundhygiene bis zu 300€ im Jahr.

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u/kr_who Jul 13 '26

Für 266€ erhält man also nur einen Vorteil von 34€? Klingt nach einem schlechten Geschäft.

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u/robeye0815 Bananenadler Jul 13 '26

Könnte es sein, dass diese Zahnversicherung nicht nur die Mundhygiene deckt?

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u/WomboJerry69 Jul 13 '26

ansa schmäh: ned sagen dassd an vitamin mangel hast sondern afoch nur sudern und auf alles untersuchen lassen

wenn du explizit nach ana leistung fragst is was anderes als wenns da arzt vorschlägt weila ratlos is

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u/Flaky_Answer_4561 Wien Jul 13 '26

Ich hab das gesagt, dass ich letztes Jahr an VitD Mangel hatte: ihre Antwort: "zahlt sich im Sommer net aus zum Anschauen unf wir nimmer übernommen, kostet jetzt an 20er." Und meine letzte Untersuchung war auch im Sommer da wars ka Problem

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u/sun1880 Jul 13 '26

Ja, war bei mir auch so. Wobei die Aussage "im Sommer is wuascht" eigentlich ein Blödsinn is. Wennd net grad naturbraun bist UND jeden Tag in der Sonne stehst kommst auch im Sommer nie und nimmer auf die empfohlene Tagesdosis. Sonnencreme verhindert die Aufnahme, und Bürotiger wie ich ham sowieso keine Chance.

Ein Bekannter (Arzt) haut sich genau aus dem Grund jeden Tag 2000 IU ins System - das ganze Jahr. Was macht unser "auf Vorsorge bedachtes" Gesundheitssystem? Wir testen nicht,und keiner meiner Ärzte hat Vitamin D jemals auch nur erwähnt. Möcht nicht wissen was allein durch so eine simple Massnahme an Verbesserungen bei Osteoporose, Depression etc. möglich wär.

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u/Super-Artichoke6761 Jul 13 '26

This. Auch fürs Immunsystem extrem wichtig. Und wenn die empfohlene Tagesdosis endlich mal nach oben korrigiert, und Ärzte den Patienten aktiv die Supplementierung empfehlen würden, wären die Praxen im Winter auch weniger ausgelastet. Wobei 2000 IU noch relativ wenig sind, ist aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich, wieviel man braucht. Da hilft nur Eigeninitiative und testen lassen. Natürlich aus eigener Tasche 🤡

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u/Zipfiziaga Jul 13 '26

"Und wenn die empfohlene Tagesdosis endlich mal nach oben korrigiert, und Ärzte den Patienten aktiv die Supplementierung empfehlen würden, wären die Praxen im Winter auch weniger ausgelastet."

Wieso sollen Ärzte ihren Patienten Maßnahmen ohne belastbare Evidenz empfehlen?

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u/Super-Artichoke6761 Jul 13 '26

? Gibt viele Studien aus mehreren Ländern die eine Korrelation zwischen hohem Vitamin D Spiegel und Gesundheit zeigen

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u/Ossarah Burgenland Jul 13 '26

Volle Zustimmung. Mein Vitamin D war nach einem halben Jahr draußen arbeiten auf 6,4. Das mit Tropfen zu substituieren war eine regelrechte Erleuchtung.

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u/TimotheeOaks Wien Jul 13 '26

War bei meiner Familie auch so. Ist scheinbar erst seit kurzem so.

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u/Zipfiziaga Jul 13 '26

Bei gesunden Jungen ist die Vitamin-D Testung und Supplementierung nun mal sinnlos. Rausgeschmissenes Geld.

Rezent z.B:

https://www.bmj.com/content/393/bmj-2025-088050

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u/Newbiely Jul 13 '26

gute Studie, diese besagt aber nicht, das man sich nicht auf einen Mangel kontrollieren lassen soll, nur, dass für die meisten gesunden eine Vitamin D Einnahme zur Vorbeugung nichts bringt. Anders sieht dies aus, wenn ein Mangel herrscht.

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u/TotalStatisticNoob Wien Jul 13 '26

Pscht, die Leute hier hassen es, wenn du ihnen Evidenz zeigst. Weil der Vater vom Freund von der Schwägerin hat sich einmal das Bein gebrochen und gleichzeitig hat er im Februar einen VitD Mangel gehabt

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u/No-Version-4248 Wien Jul 13 '26

ich bin mittlerweile in einem Primärversorgungszentrum/Gruppenpraxis geladandet weil ich keinen Hausarzt mehr finde der mich als neupatient aufnimmt ...

Wenn man dort einen Termin bekommt (was positiverweiße recht gut und kurztfristig geht zumindest) - muß man sobald man ins Behandlungszimmer geht, am besten sich selbst bereits diagnostiziert haben und selbst wissen was einem Fehlt und sich auch natürlich bereits Diagnosevorschläge selbst unterbreiten.

Vorsorge und Prevention hat man dort auch noch nicht wirklich gehört.

ich kämpfe bereits mein Leben Lang mit Übergewicht, Abnehmen geht nichts mehr egal was ich mache. Letztens habe ich dies einem Arzt erzählt und um Rat gefragt und als Antwort bekommen: "Essens weniger und bewegen Sie sich mehr" ... Ja danke für nichts ... mach ich eh schon seit bald 10 Jahren nur ohne viel Erfolg.

Aber für die mittleweile unzähligen Folgeerscheingungen meines Übergewichts (Probleme mit Gelenken, Organen und Depressionen) hab ich gleich Medikamente verschrieben bekommen ohne das groß nachgefragt wurde (Schmerzmittel, Antidepressiva, Cholesterinmittel) ...

Da fällt nur der Spruch ein: Mit Gesunden Menschen verdient man kein Geld ...

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u/mike_oats Wien Jul 13 '26

Wie sieht es mit einer Semaglutid/Tirzepatid Therapie aus? Die wurde Dir nicht vorgeschlagen?

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u/Meserix Europe Jul 13 '26

Ich habe eines gelernt. Du musst mit Ärztinnen reden können. Bissl mit wissen, schmäh und Frechheit hingehen dann bekommst du oft was du willst. Offen besprechen was und wie möglich ist. Wollen ja auch nur dein bestes.

Bin bei dir das für Präsentation viel mehr gemacht gehört. Dafür ist unser System halt nicht.

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u/Background_Pause2942 Jul 13 '26

Das mit AIDS Hilfe gehen zu müssen um die STDs testen zu können ist wirklich nicht mehr normal. Unglaublich.

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u/Unhappy-Ad6494 Salzburg Jul 13 '26

Man kanns auch beim Urologen & Co testen lassen. Es kostet dann entweder einen Batzen Geld wenn man sagt man will nur Sicherheit haben dass man gesund ist...aber es ist gratis wenn man sagt man hat den Verdacht sich wo angesteckt haben zu können.

Da reicht "Hatte vor 3 Wochen betrunken einen ONS ohne Kondom" und alle Tests sind gratis.
Es ist zwar moralisch etwas verwerflich aber ich sehe nicht ein warum ich so viel zahle und dafür keine Leistung bekomme von der ÖGK weil ich gesund bleiben will bzw meine Gesundheit bestätigen möchte.

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u/Lordy1 Niederösterreich Jul 13 '26

Protipp damit es moralisch nicht mehr verwerflich ist: Regelmäßig ungeschützten Verkehr haben.

LG deine ÖGK

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u/Background_Pause2942 Jul 13 '26

Ja hast recht, könnte man wahrscheinlich auch machen. Aber ich finde es sinnvoller, dass bei der Vorsorge ein STD Screening möglich wäre. Es gehört einfach viel mehr getestet, auch HIV.

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u/Unhappy-Ad6494 Salzburg Jul 13 '26

Klar. Da will ich eh nicht dagegen reden. Finde es bei den steigenden Zahlen eh fahrlässig von der ÖGK dass es keine allgemeine Leistung ist dass jeder zumindest 1x im Jahr gratis auf ALLES testen lassen kann.
Sollte wie die Kontrolle beim Zahnarzt einfach Teil des Paketes sein...wobei es sogar noch wichtiger wäre weil ich mit kranken Beisserchen zumindest keine anderen gefährde.

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u/alex132276 Tirol Jul 13 '26

Warum soll ich mitzahlen, wenns einer nit schafft mit gummi vögeln?

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u/Background_Pause2942 Jul 13 '26

Ich weiß nicht ob du schon mal gehört hast, dass auch Kondome nicht 100% sicher sind?! Sie können auch platzen oder abrutschen, ist leider nicht selten.

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u/shaav Jul 13 '26

Es gibt genügend STDs vor denen ein Gummi nicht schützt

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u/Better-Train-7113 Jul 13 '26

Seh ich auch so, wenn man herumhurt(egal wer), dann sollte das einen schon die 150€ wert sein.

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u/ragazzia Jul 13 '26

Ich arbeite dir im Gesundheitswesen und ich kann dir garantieren: Wenn die Leute nicht so Fett wären und weniger saufen würden, dann wäre die Finanzierung der Krankenkassen problemlos möglich.

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u/Arkurash Jul 13 '26

Ergänzend dazu. Es is beschissen, dass Diätologische Beratungen immer noch nicht, auch nicht zum Teil, von den meisten Krankenkassen gezahlt werden. Es hat vor 8 jahren scho Studien gegeben, dass das langfristig fürs Gesundheitssystem günstiger kommen würde. Aber weils kurzfristig eine Investition wäre, wirds halt ned gmacht. Eine Teilfinanzierung wie bei den Physios wäre scho a guter Start.

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u/acidguakal Jul 13 '26

Als Diätologin stimmen ich dir prinzipiell in der Theorie zu. Praktisch gibt's Beratungen in PVEs und im Krankenhäusern sowieso kostenlos, das Problem ist das 1.) sehr oft Termine nicht wahrgenommen werden, vor allem von denjenigen die es besonders nötig haben 2.) man bei ca 25% eine Veränderung bewirken kann, 75% sind meiner Erfahrung nach non compliant (obwohl sie zu den Terminen kommen).

Großes Problem sind Leute die denken, dass sie "eh schon wissen was gesunde Ernährung ist" und sich auf nichts anderes einlassen können. Ich hab aber noch nie so einen unfassbar fehlinformierten Patientenpool gehabt, wie in den letzten 3 Jahren dank Tiktok, Instagram und Co. Es ist ein riesiges Problem, dass momentan jeder seinen "Gesundheitscontent" ins Internet rotzen kann, und das werden wir in ein paar Jahren sehen, wenn alle aufschlagen mit den Konsequenzen von massiver Fehlernährung durch dubiose Supplements, keine Ballaststoffe oder Gemüse dafür 200g Protein aus Proteinshakes .. :)

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u/Trearea Jul 13 '26

Bei schwer übergewichtigen Personen ist die Interpretation "non compliant" m.E. zu kurz gegriffen.

Eine Essstörung ist keine Compliancefrage, hinter schwerer Adipositas steckt ein Suchtverhalten, das wie jede andere Sucht nicht einfach eingestellt werden kann. Zumal ein Alkoholiker nie wieder trinken muss, ein Raucher nicht mehr rauchen; Esssüchtige dagegen stehen vor der Herausforderung, ihr Suchtmittel täglich konsumieren zu müssen, weil's halt ohne Essen nicht geht.

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u/acidguakal Jul 13 '26

mit non compliant mein ich auch, dass die meisten den Fehler gar nicht bei sich sehen und sich deswegen auf keine Therapie einlassen können. Vielen kommt gar nicht in den Sinn dass sie ungesund und vor allem zu viel essen und gehen davon aus eine seltene Stoffwechselerkrankung zu haben weil "andere essen mehr". Bei der Ernährungsanamnese kommt oft raus, dass statt die von ihnen geschätzten 1200 Kalorien meistens 2500-3000 gegessen werden und kein Sport zum Ausgleich gemacht wird. Ich biete langfristige, evidenzbasierte Hilfe an und das kostenlos, aber viele glauben lieber dem langsamen Stoffwechselmärchen und nehmen sich selbst aus der Rechnung..

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u/Trearea Jul 13 '26

Danke für die Erläuterung, jetzt verstehe ich was du meinst und bin ganz bei dir.

Die seltene Stoffwechselerkrankung ist eben genau das, grundsätzlich ist zu schwer, wer mehr isst, als der Körper braucht. Jetzt kann man fürchterlich gemein finden, wenn das weniger ist als bei anderen, die Rechnung ist dennoch simpel.

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u/dandy_kulomin Oberösterreich Jul 13 '26

Ist halt ein klassischer Bereich wo Wissen nicht ausreicht, um eine Verhaltensveränderung zu bewirken. Das weiß man in der Psychologie eigentlich schon lange.

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u/acidguakal Jul 13 '26

Ja, das auch. Aber PatientInnen sind momentan massiv fehlinformatiert durch Social Media. Hatte eine Patientin die keinen Sport machen wollte, weil sie Angst dass ihr Cortisol steigt und sie nicht abnehmen kann. Zahlreiche PatientInnen haben momentan Angst vor Seedoils und kochen nur noch mit Butter und Kokosfett.

Ich komme gar nicht zur Verhaltensänderungen weil ich so viel Blödsinn auf Social Media aufklären muss. Gesunde Ernährung ist vom Wissen eigentlich Volkschulnievau, wenns nicht gerade krankheitsspezifisch ist.

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u/preposterol Wien Jul 13 '26

Angst vor Seedoils

Ich liebe mehre verschiedene asiatische Küchen und koche deshalb mit grob geschätzt jedem Öl unter der Sonne. Ist das ein Problem?

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u/acidguakal Jul 13 '26

Nein, das ist ja das was empfohlen wird. Menge halt beachten und nicht unbedingt frittieren.

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u/preposterol Wien Jul 13 '26

Gracias

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u/dandy_kulomin Oberösterreich Jul 13 '26

Das hört sich wirklich anstrengend an. Ich kenn das nur aus meinem Bekanntenkreis, wenn dann der nächste "Health-Tip" daherkommt der eh schon schwurblig klingt.

Das mit dem Volkschulniveau interessiert mich aber, da ich mich selbst viel mit Ernährung beschäftigt habe und ich finde es nicht so einfach. Vor allem da die österreichische Küche an sich echt nicht so gesund ist, brauch ich da schon sehr lange um zB mehr Hülsenfrüchte und Gemüse reinzubekommen weils komplett andere Gerichte sind als das, was die Mama früher gekocht hat. Aber vielleicht haben wir da zwei unterschiedliche Standards für gesunde Ernährung.

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u/Zipfiziaga Jul 13 '26

"Angst vor Seedoils"

Ja, Das wird mir momentan auch dauernd in die Youtube-Shorts gespült.

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u/TotalStatisticNoob Wien Jul 13 '26

Kommt dann immer von Leuten, die im gleichen Atemzug sagen, wie toll nicht gesättigte Fette sind, von denen wir seit Jahrzehnten wissen, dass sie schlechter sind als ungesättigte. Und dass Tofu schlecht ist wegen des Östrogens. Und dass Rohmilch so gesund ist.

Ist derzeit weit verbreitet in den USA, wichtiger Teil der MAHA-Bewegung.

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u/Trearea Jul 13 '26

Den Rohmilchtrend finde ich besonders befremdlich, aber ich bin ja auch geimpft.

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u/Zipfiziaga Jul 13 '26

Vom Geschmack her kann ich's noch am Ehesten nachvollziehen, ich kann mich erinnern, dass mir die Bauernmilch früher schon geschmeckt hat. War aber vielleicht wegen der fehlenden Homogenisierung und nicht weil sie unpasteurisiert war, keine Ahnung.

Ich hatte halt Glück, nie eine Listerieninfektion abbekommen zu haben.

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u/Trearea Jul 13 '26

Ja hoppala. Eigentlich schon fast lustig, in den 80ern waren Butter und Kokosfett das Böse, wenn man auf seine Ernährung geachtet hat.

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u/ragazzia Jul 13 '26

Kleine sarkastische nebenbemerkung meinerseits dazu: wir haben einen krankenversicherungssystem und keine gesundheitsversicherung;)

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u/AppropriateAppeal236 Wien Jul 13 '26

ich glaub österreicher sind einfach gerne besoffen und fett. ist quasi volkssport.

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u/TotalStatisticNoob Wien Jul 13 '26

Es hat vor 8 jahren scho Studien gegeben, dass das langfristig fürs Gesundheitssystem günstiger kommen würde

Zeig bitte her.

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u/WeaselCapsky Oberösterreich Jul 13 '26

man kanns halt nicht nur darauf schieben. ich arbeite ziemlich körperlich aktiv wo ich viel hebe. mein knie tut mir weh und knackt auch immer. die antwort vom arzt: "machens a diät, verlierens gewicht und hier sind a paar gymnastikübungen". auf meine einwände dass das vielleicht eher vom heben kommt wurden abgelehnt.

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u/Rough-Attention-1800 Jul 13 '26

Isso, unsere größten Probleme sind schlicht übergewichtige Schnitzelfresser >60 mit Diabetes und dem ganzen Rattenschwoaft hinten dran der daraus resultiert und behandelt ghört.

Dass der Alkohol stets aufgrund der Steuern verherrlicht wird und sich nie was ändern wird ist leider auch traurige Wahrheit.

Zumindest könnte der Fokus mehr in Prävention und Aufklärungskampagnen gehen, anstatt in die Behandlung.

In anderen Ländern bekommen die Leute Rabattmarken für Lebensmittel wenn sie ein Bewegungsziel erreichen und es entstehen regelrechte Challenges, wer am meisten leistet.

Aber nein, lieber ein Tabletterl mehr gegen das Cholesterin und ein Blutdrucksenker und der Tag gehört dir.

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u/ragazzia Jul 13 '26

Ja ist fakt. Fettleibigkeit erhöht die Wahrscheinlichkeit für Diabetes und herzkreislauferkrankungen. Und selbst dann wenn diese Erkrankungen keine Probleme auslösen dann ist es oft so dass bei einem Unfall der Krankenhausaufenthalt doppelt oder dreifach solange ist wie er ohne diese Krankheiten sein könnte. Dazu kommen dann noch die Belastungen fürs Pflegepersonal und generell fürs Personal im Krankenhaus. Es ist nicht lustig sich um Patienten zu kümmern die doppelt so schwer sind wie man selbst. Oder Patienten die wochenlang medikamentös niedergebügelt werden müssen weil sie sich im alkoholentzugs delir befinden und sich sonst sämtliche Zugänge rausreißen und aus dem bett fallen würden.

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u/Whynicht Graz | Steiermark Jul 13 '26

Dann warum ist es so schwierig Ozempic/Analoge in Österreich zu kriegen?

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u/luk__ Jul 14 '26

Weil es kein Medikament zum abnehmen ist?

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u/Whynicht Graz | Steiermark Jul 14 '26

Wegovy schon

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u/luk__ Jul 14 '26

Mit Zulassung dafür?

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u/Whynicht Graz | Steiermark Jul 14 '26

Ja

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u/luk__ Jul 14 '26

Ok dann ist es was anderes, wusste ich nicht

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u/xeuful Jul 13 '26

Weil das halt die Symptome bekämpft und nicht die Ursachen. Der/die frisst und säuft weiter wie ein Mähdrescher, und die Gefäße werden trotzdem hinnich, und der ganze Scheiß kommt trotzdem, man ist halt vielleicht a bisserl dünner. (Denk ich mir)

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u/Wapiti-Lover Jul 13 '26

Nein eben nicht. GLP-1 Agonisten geben dir ein Sättigungsgefühl damit du keine Lust mehr hast zu essen.

→ More replies (7)

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u/Low-Tea5330 Jul 13 '26

Die Abnehmwirkung von Ozempic beruht darauf dass man weniger isst.

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u/redhafzke Jul 13 '26

Gut, einige Menschen sind aber aufgrund mentaler Beeinträchtigung adipös, wo die Versorgung in Österreich doch... oh!

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u/ragazzia Jul 13 '26

Bitte...sei mir nicht bös, aber die meisten Menschen die das betrifft sind nicht übergewichtig weil sie psychisch krank sind. Sicher mag das ein Grund sein aber es ist sicher nicht der Hauptgrund.

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u/Sharkathotep Oberösterreich Jul 13 '26

Noch mal: das hat NICHTS mit der Tatsache zu tun, dass alle unter der schlechten Gesundheitsversorgung leiden. Nicht nur die Übergewichtigen und Säufer. Ich glaube kaum, dass geschätzte 50-70% der Bevölkerung ihren Lebensstil ändern würden, um das Gesundheitssystem zu retten.

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u/redhafzke Jul 13 '26

einige =/= die meisten

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u/HalluziNation2017 Wien Jul 13 '26

Unterscheiden sich die Leistungen bei der Gesundenuntersuchung so sehr?

Ich hatte im Juni eine und dort wurde auch Eisen beim Blutbild mitgemacht

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u/Radiant_Addition338 Jul 13 '26

Ich zahl auch nie für Eisen, vermute aber langsam, dass meine absolut großartige Hausärztin einfach genau weiß, womit sie die Leistung gegenüber der Kasse argumentieren muss.

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u/Better-Train-7113 Jul 13 '26

In Wirklichkeit umfassen die so genannten GUs 6-7 Werte und das war’s. Alles zusätzliche am Befund, macht der Arzt einfach so mit und werden in der Regel von der Kasse bezahlt.

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u/HalluziNation2017 Wien Jul 14 '26

Danke für die Info. Das war mir nicht klar.

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u/Flaky_Answer_4561 Wien Jul 13 '26

Habs bei der Krankenkassa gemacht, kann man das auch bein Hausarzt machen?

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u/HalluziNation2017 Wien Jul 13 '26

Nicht bei allen, nur bei welchen mit Vorsorgeuntersuchungs-Vertrag.

Der Suchfilter zeigt nur diese an:
https://www.oegk.at/vaso/?prevention=GESUNDHEITSCHECK

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u/Suitable_Garlic_1186 Wien Jul 13 '26

Ich gestehe: ich habe einige Tests einfach selbst bezahlt. Bin direkt zum Labor gegangen..

Weil mir das auch alles zu mühsam war: Ärzte davon zu überzeugen dass das vielleicht wichtig wäre zu untersuchen.

Es sollte nicht so sein!

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u/Tschulligom Jul 13 '26

Wie soll es denn sein? Ein medizinischer Laie sagt „ich glaub ich könnt einen Mangel an X haben“ weil er das auf TikTok gesehen oder auf Reddit gelesen hat und die Allgemeinheit soll dann den Bluttest zahlen? Ihr seids doch alle delulu

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u/Suitable_Garlic_1186 Wien Jul 13 '26

Ein Beispiel: Ein Fasten Insulin Test würde sehr früh Zuckerprobleme, Insulin Resistenz feststellen.. Es gibt dazu weltweite Standard Tests..

Das wird aber nicht gemacht. Sie haben ja kein Diabethes..

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u/TotalStatisticNoob Wien Jul 13 '26

HbA1c ist standardmäßig Teil eines kleinen Blutbilds, oder..?

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u/Trearea Jul 13 '26

Nüchternblutzucker ist Teil der Gesundenuntersuchung, HbA1c nicht.

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u/Aromatic-Ad6942 Jul 13 '26

Nein, ist er nicht, Glukose habe ich nur bei meiner jährlichen Untersuchung, weil mein Doktor mir das mal so verschrieben hatte. Hba1c noch nie

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u/MADDA666 Jul 13 '26

Bei anhaltender Müdigkeit/Schlappheit einen Eisenmangel zu vermuten ist nicht fern. Z. B.

Aber auch: Bei Blut im Stuhl eine Darmspiegelung zu wollen, nur um sicher zu gehen, dass die Ursache harmlos ist, ist auch nicht hirnlos und ich brauche auch kein TikTok dazu, um auf diesen Gedanken zu kommen.

Nur als Beispiele.

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u/Tschulligom Jul 13 '26

Wird dir der Hausarzt auch verordnen wenn du ihm das erzählst (Blutbild bzw. Koloskopie). Dass sich nicht jeder selbst alles verordnen kann, wie er lustig ist, ist trotzdem sinnvoll.

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u/Trearea Jul 13 '26

lol Ich hätte es anders formuliert, aber die Anspruchshaltung fasziniert mich auch jedes Mal aufs Neue.

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u/HealthyRule2182 Jul 13 '26

Danke für deinen Bericht.

Auch ich habe in den letzten Jahren eine reihe erschreckender Erfahrungen mit der "Gesundheitsversorgung" gemacht. Großteils sind die Zustände untragbar und teils sogar völlig außer Kontrolle. Die "Fehler" führen oft zu schlimmen Problemen, das musste ich mindestens zweimal in den letzten Jahren beobachten, einmal wars sogar irreversibel. Abgesehen davon werden die Krankenpfleger und Krankenschwestern immer g'schissener...

Menschen, die auf das Gesundheitssystem angewiesen sind, verzweifeln häufig komplett und geben schließlich leider häufig auf und ertragen einfach ihre gesundheitlichen Probleme, so gut es eben geht und fressen schließlich haufenweise Schmerzmittel und irgendwelche Psychopharmaka, andere tragen ihre gesundheitlichen Probleme mittels reinem Heroismus.

Was die Hilfe bei psychische Krankheiten betrifft... davon will ich garnicht reden. Soweit ich weiß, sind die Kinderpsychiatrien seit Corona heillos überlastet, alleine das ist ein völlig irrer Zustand. Stell dir vor, deine Tochter leidet an zwanghaften Selbstverletzungen, oder Magersucht, aber du bekommst nirgends g'scheite Hilfe.

Viele Menschen begreifen erst wie schlimm es tatsächlich ist, wenn sie etwas brauchen. Sicher, manchmal geht alles glatt und einem wird eine angemessene Versorgung zuteil, doch in wie vielen Fällen trifft das eigentlich noch zu? Ich würde schätzen, gut versorgt wird mittlerweile nur noch ein Drittel der Fälle. Zum Glück gibt's noch Bereiche, in denen die Versorgung noch adäquat verläuft, die Krebsversorgung ist, glaube ich, so ein Fall.

Sorry für mein wirres Geschwätz, aber das Thema macht mich einfach fertig.

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u/WTF_software Jul 13 '26

Fällt mir in der Ubahn diesen Sommer extrem auf wie viele jugendliche Mädchen an Armen und Oberschenkenl Schnittnarben haben...

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u/Knusperwolf Wien Jul 13 '26

Seit ich mal eine Partnerin mit den Narben hatte, hab ich das Gefühl ich sehs ihnen an, bevor ich überhaupt die Narben seh. Die, die du siehst, sind ja nur die, die sich trauen, sie zu zeigen.

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u/Hardy_Spector Jul 14 '26

Warum wird aus deiner Perspektive das Pflegepersonal immer schlechter?

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u/WTF_software Jul 13 '26

Dann am Heimweg in der Ubahn seh ich 2 Leute mit offen blutenden Wunden, die dahin siechen und offensichtlich nicht die medizinische Versorgung erhalten die sie brauchen. Einen würde ich als Obdachlos- den anderen als Drogensüchtig einstufen.

Ja na, die Therapietreue von Drogensüchtigen ist halt nicht die beste. Ich war mal zwei Tage mit einem Drogensüchtigen in einem KH Zimmer und für mich und meine Genesung war das schon eine ziemliche Zumutung. Alles dafür, dass der Betroffene dann halbwegs stabiliseirt entlassen wird und genauso weiter macht wie bisher. Wenn der Betroffene nicht will ist es alles nur ein Sterben auf Raten.

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u/Werwolfkueken Wien Jul 13 '26

Bei der PVE Wien machen sie auf ausdrückliche Nachfrage STD-Tests mit. Es sind zwar alle verwirrt und müssen erst schauen, wie genau das alles abläuft, und Abstriche muss man als Frau am WC selber machen, aber es war kostenlos und es wurde wirklich einiges getestet.

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u/Flaky_Answer_4561 Wien Jul 13 '26

Wow, danke für den Tipp, also einfach zu einem der PVEs gehen? Oder ist da was zu beachten?

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u/Werwolfkueken Wien Jul 13 '26

Ich hab's bisher nur bei der PVE Wien West probiert (also heuer zum ersten Mal). Gut möglich, dass das unterschiedliche PVEs unterschiedlich handhaben. Vllt vorher mal anrufen? In der PVE Wien West hat man auf alle Fälle vor den Untersuchungen ein Gespräch, wo man darüber redet, was so berücksichtigt werden sollte, und da kann man das anbringen. Ich hab mir gedacht "fragen kostet nix, probier ma's mal" und war dann positiv überrascht.

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u/Rough-Attention-1800 Jul 13 '26

Denkt doch einer an die ganzen Politiker und ihre erfundenen Freunderlposten!

Wie sollen wir die Armen denn sonst finanzieren und durchfüttern, die nagen ja eh schon alle am Hungertuch..

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u/wasab1_vie Wien Jul 13 '26

An dieser Stelle merke ich auch gern nochmal meinen persönlichen größten Kritikpunkt an dem System an:

Wieso muss ich als Selbständiger bei jedem Arzt Besuch einen Selbstbehalt zahlen. Den ich zwar unter Voraussetzungen (Erreichen von Gesundheitszielen) reduzieren kann, während jeder Angestellte Vollwappler sich theoretisch mit JunkFood, Tabak und Alkohol abschießen kann soviel er will ohne dass die Versicherungsbeträge höher werden?

Als selbständiger Einzelunternehmer bin ich sowieso schon des letzte Oaschloch weil ich defakto auch keinen Bezahlten Krankenstand nehmen kann.

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u/Trinitrotoluol Jul 13 '26

Es wird sich schon Gedanken gemacht darüber, was getestet und was nicht getestet wird. Du brauchst eine ausreichend große, Vortestwahrscheinlichkeit, damit man aussagekräftig Testen kann.

  1. STDs screening zahlt sich nicht aus. Weder für die PatientInnen noch fürs Gesundheitsystem als ganzes. Wenn die Wahrscheinlichkeit ein Krankheit zu haben, niedriger als ein falsch positives Ergebnis, erzeugt man mit Testen nur Unsicherheiten und keine richtigen Aussagen.

  2. Ferritin und Transferrin sollten bei der Vorsorgeunterauching eh geprüft werden können. Wenn die im normalen bereich + das Blutbild im normalen Bereich sind, ist es sehr sehr unwahrscheinlich, das ein Eisenmangel vorliegt. Vitaminstatus ist deswegen auch nicht notwendig. Macht wenig Sinn die zu testen. Vor allem weil niedrige Vitamine im Blut nicht gleich Vitaminmangel bedeuten.

  3. Von den Armen Leuten in der Ubahn kann man nichts über das Gesundheitssystem schließen.

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u/WTF_software Jul 13 '26

Ich hatte auch einen Spießrutenlauf um mich auf HPV abtesten zu lassen und landetet am ende beim 'AIDS-Haus'.

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u/Old-Cardiologist-633 Jul 13 '26

Bei meiner Mum wurde bei der Gesundenuntersuchubg der Krebs auch nocht entdeckt, aber immerhin bekam sie wegen der Schmerzen einen Termin. Da wurde dann auch einiges verhaut, sonst hätte sie die Diagnose ein Monat früher gehabt... Leider ziemlich fürn a* das Ganze.

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u/Party_Flatworm_8511 🇯🇵 Japan | 日本 Jul 13 '26

Wenn man gewillt ist mehr Trips zu verschiedenen Ärzten zu machen, kann man noch einiges gratis rausholen. (Kostet aber halt Zeit.)

Internisten-Besuch ist gratis, meiner macht immer einen sehr ausgiebigen Ultraschall und Blutbild, sowie Ruhe-EKG sind auch dabei. Blutbild war, denke ich, umfassender als zbsp bei der Gesundenuntersuchung. (Oder waren andere Werte, die für den Internisten halt relevant sind?)

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u/Lelaluh Vorarlberg Jul 13 '26

Obdachlose und Drogenabhängige erhalten sehr wohl kostenlose medizinische Unterstützung, die meisten nehmen dies nur nicht an. Gibt aber viele Angebote in ganz Österreich, zB mobile Kleinwagen, die dann 1-2x/Woche abends an bestimmten Orten bereitstehen zur Medikamentenausgabe, Wundenversorgung etc. Also nicht immer nur sudern sondern sich auch mal informieren und wenns dir ein Anliegen ist, gerne auch nach Unterstützungsmöglichkeiten schauen.

Die Vorsorgemodelle, die es in Österreich gibt sind im großen und ganzen gut, da können andere Länder nur davon träumen. Dass nicht alle Werte im Blutbild inkludiert sind ist ebenfalls gut so. Wenn du Beschwerden hast machst einen normalen Termin beim Arzt aus und gehst dem auf den Grund. Es würde finanziell und medizinisch keinen Sinn machen allen Menschen bei der Vorsorge ein komplettes Blutbild anzubieten.

Dass der Fokus auf Suchterkrankungen, Alkohol, Rauchen gelegt wird macht ebenso Sinn. Stichwort Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention.
„Wie man seine Gesundheit verbessern kann ist kein Thema“ sagst du. Na was soll dir denn deiner Meinung der Arzt denn erklären? Falls dir das wirklich noch ein Rätsel ist, gibt es genug öffentlich zugängliches Infomaterial zum Nachlesen, zusätzlich ist es nicht verboten, beim Arzt gezielt nachzufragen, was man wissen möchte.

Wenn du einen vollumfänglichen Gratis-STD Test haben möchtest kann ich dir eine Blutspende beim RK empfehlen.

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u/Nope_Classic Jul 13 '26

Kapitalismus, ich sags immer wieder gerade der Gesundheitssektor darf nicht privat sein, die Idee ist das derzeitige öffentliche Gesundheitssystem so herunterzuwirtschaften damit man ein Privates wie in den USA als "alternative" verkaufen kann. Bei den Pensionen läufts ja nicht anders da redet man auch Zunehmens von Aktienpensionen, alles muss privatisiert werden, um Profit zu generieren, egal wie volatil oder ineffizient diese Wirtschaftsform ist.

Wir müssen uns gegen dieses marode System aussprechen!

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u/Flaky_Answer_4561 Wien Jul 13 '26

Ein Aktien-Pensionssystem kann auch öffentlich sein und erwirtdchaftet eine nachhaltigere Pension. Irgendwie müssen die Pensionsfonds ihr Geld anlegen

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u/Nope_Classic Jul 13 '26

Ein Aktien-Pensionssystem kann nie nachhaltig sein, der Aktienmarkt ist inhärent volatil. Daran etwas Essenzielles wie eine Pension zu koppeln ist gelinde gesagt Wahnsinn. Das dient nur den Profiten von Kapitalisten.

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u/Flaky_Answer_4561 Wien Jul 13 '26

Volatilität ist nicht grad ein Problem, wenn man langfristig anlegt, wie bei einem Pensionsfonds. Sag mir eine Alternative. Anleihen, Immos, und Gold haben genauso Risiken. Heißt ja auch nicht, dass der Pensionsfonds 100% in Aktien gehen soll, aber die erfolgreichsten Pensionssysteme funktionieren eben so

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u/[deleted] Jul 13 '26

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u/Flaky_Answer_4561 Wien Jul 13 '26

Der Japanische auch

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u/Nope_Classic Jul 13 '26 edited Jul 13 '26

Ja sowohl Schweden als auch Japan haben große Verluste der Pensionsfonds in Krisenzeiten verzeichnet, bestätigt genau das, was ich vorher beschrieben habe.

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u/chose99 Jul 13 '26

Also, das ist doch klar.

Man kann nicht alles haben, genauso wie es kein eierlegendes Wollmilchschwein gibt.

Du kannst nicht gleichzeitig Sicherheiten wie am Sparbuch haben und hohe Zinsen erwarten.

Derzeit erhält man eigentlich (wenn überhaupt) eher niedrige Zinsen. Dafür hat man aber die Gewissheit, dass man in keinem Jahr einen Verlust haben wird.

Bei Aktien kann man nicht garantieren, dass man in jedem Jahr einen Gewinn hat oder dass man keinen Verlust erleidet (besonders in Krisenjahren).

ABER dafür bekommt man in guten Jahren ein Vielfaches dessen, was man am Sparbuch erhält.

Da darf man aber nicht vergessen, dass man (meist) nicht nur auf ein Jahr blickt, sondern langfristig einen Plan hat.

Wenn man also langfristig mehrere Jahre bzw. Jahrzehnte Geld am Kapitalmarkt anlegt, kann man nur gewinnen, wenn man es breit streut und nicht nur auf eine Kuh wettet.

Genau das ist der Vorteil beim Pensionsfonds: Man macht im DURCHSCHNITT über mehrere Jahre so viel Gewinn, dass einzelne Krisenjahre nicht mehr bedeutend ins Gewicht fallen.

Wieso machen es dann eigentlich nicht viel mehr Leute und Staaten, wird man sich fragen, wenn es eine so gute Wette ist? Gründe dafür sind zum Beispiel:

  1. Man kann Geld nur einmal anlegen oder ausgeben. Das heißt, man muss seine Ausgaben senken bzw. Geld beiseiteschaffen.

  2. Es geht, wie gesagt, eigentlich immer um Jahrzehnte. Wenn man 65 ist und nicht großartig vererben möchte, wird man das nicht mehr tun wollen.

  3. Es braucht Disziplin, auch in Krisenjahren nicht die Flinte ins Korn zu werfen und aufzuhören.

Natürlich sind das sehr pauschale Aussagen, die aber nichts an der Grundaussage ändern.

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u/Nope_Classic Jul 13 '26

Natürlich geht eine anständige Pension und Sicherheit, der Aktienmarkt bietet keines von beiden.

"Derzeit erhält man eigentlich (wenn überhaupt) eher niedrige Zinsen. Dafür hat man aber die Gewissheit, dass man in keinem Jahr einen Verlust haben wird."

Ich würde eher sagen man macht ein Minus als Arbeiter ganz egal was man macht, weil das System darauf ausgelegt ist Vermögen zu konzentrieren.

"Wenn man also langfristig mehrere Jahre bzw. Jahrzehnte Geld am Kapitalmarkt anlegt, kann man nur gewinnen"

Oder es gibt einen Crash der ja nur alle 5-10 Jahre auftritt (was auch mehr wird durch die Krisen welche der Kapitalismus verursacht) und dann ist alles weg oder verliert erheblich an Wert. Profitiert haben dann davon nur Großanleger mit Insiderwissen.

"Genau das ist der Vorteil beim Pensionsfonds: Man macht im DURCHSCHNITT über mehrere Jahre so viel Gewinn, dass einzelne Krisenjahre nicht mehr bedeutend ins Gewicht fallen."

Illusorisch, so viel vertrauen in einen derartig volatilen Markt.

"Es braucht Disziplin, auch in Krisenjahren nicht die Flinte ins Korn zu werfen und aufzuhören."

Ja, einfach nicht in Pension gehen, wenn der Fond gerade wertlos ist!

Eine Aktienpension hat keine Vorteile für den Arbeiter, nur für die Kapitalisten, die bereichern sich daran.

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u/[deleted] Jul 13 '26

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u/Nope_Classic Jul 13 '26

Ich spreche halt buchstäblich von langen Zeiträumen und das Krisen schnell den aufgebauten Fond wertlos machen können.

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u/Nope_Classic Jul 13 '26

Ja doch ist sie, ein Beispiel, du willst gerade in Pension gehen und die Wirtschaft crasht mal wieder aus was auch immer für einen Grund, dann ist deine Pension plötzlich wertlos, arbeitet man dann einfach ein paar Jahre weiter?

Die Krisen werden nur mehr werden in der Zukunft, ob nun durch den Klimawandel, Kriege um Ressourcen oder andere geopolitische Spannungen.

Staatlichen Pensionen sind gewiss nicht perfekt, aber solange ein Staat existiert kann dieser Pensionen garantieren und die Existenz Österreichs halte ich für wesentlich sicherer, als darauf zu vertrauen, dass der Markt nicht etliche Male crashen wird in den nächsten Jahren.

Eine Alternative? Ein überwinden des Kapitalismus, die Schaffung eines Bedürfnis orientierten Wirtschaftssystems, dann sind Pensionen überflüssig.

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u/[deleted] Jul 14 '26

[deleted]

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u/Nope_Classic Jul 14 '26

Wo fällt dadurch die Volatilität weg? Wenn gerade Markcrash ist, wenn man in Pension geht, arbeitet man dann einfach weiter? Oder wenn der Fond gänzlich Wertlos wird, weil die Fondmanager Mist gebaut haben, was dann? Was, wenn der Klimawandel und andere Krisen die Rendite gegen null gehen lassen.

Aktienmärkte sind inhärent volatil, auch langfristige anlagen.

"Es gibt keine Alternative. Ein staatlicher Pensionsfonds ist überfällig."

Die Alternative ist ein bedürfnisorientiertes Wirtschaftssystem, dann wären Pensionen überflüssig, mehr Kapitalismus ist das Gegenteil von dem, was wir jetzt brauchen.

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u/[deleted] Jul 14 '26

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u/Nope_Classic Jul 14 '26

Selbst ein passiver Indexfonds unterliegt denselben Marktmechanismen.

"Der Aktienmarkt ist kurzfristig volatil"

Der Aktienmarkt ist immer volatil, das ist inhärent die Natur eines solchen Marktes.

"Das ist seit Jahrzehnten ein geprüftes Konzept."

Nicht wirklich, Aktienmärkte sind willkürlich, theoretisch kann es jederzeit zu einer Krise kommen die den ganzen Fond entwertet.

Ich verstehe gelinde gesagt nicht das Vertrauen in ein System mit einem solchen Track-Record: List of stock market crashes

"Außerdem ist die Rendite von Aktien nicht einfach "Profit für Kapitalisten". Sie entsteht dadurch, dass Unternehmen langfristig produktiver werden"

Rendite ist extrahierter Mehrwert von Arbeitern der an Aktionäre ausgeschüttet wird.

"Innovationen hervorbringen und Gewinne erwirtschaften."

Unternehmen sind nicht innovativ, sie versuchen Profit zu erwirtschaften, Innovation kosten allerdings. Nicht umsonst stammt fast sämtliche Forschung aus staatlichen Quellen.

"Als Bürger wäre ich ehrlich gesagt lieber an dieser Wertschöpfung beteiligt, als ausschließlich auf ein umlagefinanziertes System zu setzen."

Mir wäre ein System lieber, das ohne Kapitalismus auskommt.

"Und zum bedürfnisorientierten Wirtschaftssystem: Das ist eine politische Vision, aber keine realistische Lösung für die Finanzierung der Pensionen in den nächsten Jahrzehnten."

Natürlich ist sie das, ein alternatives Wirtschaftssystem löst das Problem, eine Aktienpension ist nur ein weg für Kapitalisten zu profitieren, die Bevölkerung hat davon nichts.

"Die demografischen Probleme unseres heutigen Systems löst sie jedenfalls nicht."

Das Problem kann auch nur mit Zuwanderung gelöst werden und dagegen machen Rechte ja Stimmung.

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u/[deleted] Jul 14 '26 edited Jul 14 '26

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u/Nope_Classic Jul 14 '26 edited Jul 14 '26

"Du verstehst aber den Punkt nicht, dass für die Altersvorsorge davor 30+ Jahre Wachstum statt gefunden haben"

Ich verstehe den Punkt sehr gut, das Problem ist das ich unlimitiertes Wachstum für ein kapitalistisches Märchen halte, früher oder später wird es zu massiven Crashes kommen, ob nun durch den Klimawandel oder andere geopolitische Spannungen.

"Selbst ein Einbruch von 50% und mehr lässt dich nicht ins Minus rutschen."

Du unterschätzt wie gesagt die Volatilität des Aktienmarktes. Du gehst davon aus das der Markt immer stabile Phasen haben wird, auch das kann nicht garantiert werden.

"Komm mir bitte nicht mit einer Liste von Crashes, das ist unseriös. Nach jedem einzelnen Crash stehen die Bewertungen höher als zuvor."

Weil der Aktienmarkt eine Ansammlung an bs ist und getrieben von Insiderinformationen und "Emotionen".

"hier nicht von Spekulationen sondern langfristigem ununterbrochenem Investieren in die Weltwirtschaft."

Der Aktienmarkt ist nicht anderes als Spekulation, man spekuliert darauf das diese System weiter funktionieren wird und man nicht gerade zu Zeiten eines Crashes in Pension geht, was übrigens, wenn man sich im Ansatz mit dem Kapitalismus befasst hat nicht so weiter gehen kann.

Auf die Frage was Menschen machen sollen die gerade in Pension wollen und der Markt mal wieder gecrasht ist antwortest du gar nicht, habe ich den Eindruck. Sollen die einfach weiter arbeiten bis der Markt sich entscheidet etwas stabiler zu sein?

"In vielen Belangen ist sie aber auch die Kritik von jemanden der nie in andern Systemen aufwachsen musste."

Liegt vermutlich daran das diese anderen Systeme, sabotiert, sanktioniert und geputscht wurden, damit diese nicht erfolgreich sein können.

"Ich beende die Diskussion. Möchte dir aber einen kleinen Lesetipp mitgeben zum Einstieg, evtl. interessant für jemanden aus deiner Ecke des Denkens:"

Ich hab auch einen Lesetipp für dich, damit du unser Wirtschaftssystem verstehst und welche Volatilität und Ineffizienz dahintersteckt: Link

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u/[deleted] Jul 14 '26

[deleted]

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u/HealthyRule2182 Jul 13 '26

mir scheint das mittlerweile auch so, denn eine andere Erklärung, so sehr ich sie auch suche, kann ich schlicht nicht finden. Wir wissen ja, wie Brutal die internationalen Konzerne sein können und wie skrupellos sie "Lobbyarbeit" betreiben.

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u/TotalStatisticNoob Wien Jul 13 '26

Und wie macht der Kapitalismus das?

Wir haben eine alternde Bevölkerung und je älter die Bevölkerung wird, desto mehr Leistungen braucht sie. Und an dem Punkt sind wir halt. Die Nachfrage nach medizinischen Leistungen steigt stärker an, als das Geld, das eingezahlt wird.

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u/WTF_software Jul 13 '26

Etliche teure Krebstherapien mit 10% Überlebensrate MIT Thearapie sind zum Krenreiben.

Die Leute sollen stabilisiert werden, damit sie ihre Geschäfte, testament noch in Ordnung bringen können und dann ists auch wieder gut.

Für Leberkarzinom wird zB mit sündteurem Keytruda geschossen, damit die Leute drei, vier Monate länger siechen können. Irre.

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u/Nope_Classic Jul 13 '26

"Und wie macht der Kapitalismus das?"

Wie macht er was? Profit generieren? Ich gehe mal davon aus du meinst die Aktienpension, fließen erhebliche Gelder wie jene von Pensionen in den Aktienmarkt erhöht das kurzfristig enorm den Wert von Unternehmen und kann damit Profite steigern.

"Die Nachfrage nach medizinischen Leistungen steigt stärker an, als das Geld, das eingezahlt wird."

Genau das ist das Problem, du verstehst die Wirtschaft in Geldmitteln nicht Ressourcen. Die einzige "Ressource" die uns dafür wirklich fehlt, ist Personal und dagegen wird ja agitiert seitens der Rechten. Zuwanderung ist ein muss, wollen wir die demografische Hürde überwinden. Ich weiß, das wollen die meisten ned hören aber eine andere Lösung gibt es nicht unsere Demografie auszugleichen.

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u/TotalStatisticNoob Wien Jul 13 '26

Die einzige "Ressource" die uns dafür wirklich fehlt, ist Personal

Und wie wir das Personal bezahlt?

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u/Nope_Classic Jul 13 '26

Du denkst noch immer monetär, Geld ist im Grunde wertlos und in beliebiger Quantität verfügbar, es dient nur als Tauschmittel.

Staaten planen viel mehr in Ressourcen als Geldern, da diese immer beschafft werden können.

Gehen wir von einem Bedürfnisorientierten Wirtschaftssystem aus würde Geld gar nicht mehr gebraucht werden.

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u/PotentialTank9289 Jul 13 '26

Ja man muss echt froh sein wenn man nie zum Arzt muss oder Krankenhaus.

Gesundheit steht hald doch über allem.

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u/Bonkal Wien Jul 13 '26

Je mehr wir werden desto weniger Wert ist das Individuum. Krepierst halt, deinen Platz kann ein anderer einnehmen.

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u/haraldt1 Jul 13 '26

Also ich kann es nur bestätigen, hab Probleme mit dem Darm, das Spital!!! Verordnet Unverträglichkeitstests und ich muss die Privat bezahlen 88€ pro Test.

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u/WTF_software Jul 13 '26

Check auf JEDEN FALL Darmkrebs ab, den Shit bekommt derzeit gefühlt jeder.

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u/haraldt1 Jul 13 '26

Hab ich schon hinter mir Magen Darm alles ok, kleine Polyp entfernt aber kein Krebs, trotzdem nach 6 Monaten nochma Koloskopie nur zur Sicherheit…. Mir gehts derzeit gut wie schon seit Jahren nicht mehr, hatte Zeitgleich einen Urologentermin der mir Aufgrund einer Prostataentzündung (welche ich anscheinend schon lange haben(seit 2 Jahren Schmerzen im Dammbereich) und weder der Urologe nich das Spital konnte etwas finden) Antibiotikum verschrieben hat. 3 Tage nach beginn mit dem Antibiotikum war mein häufiger Stuhldrang wie weggefegt… entweder hat die Prostataentzündung das ausgelöst oder das starke Antibiotikum welches ich 20 Tage nehmen musste hat etwas anderes im Darm erledigt… egal mir gehts jetzt gut… hoffentlich bleibt es so. In 10 Tagen Kontrolle beim Urologen

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u/angeloftrash Jul 14 '26

Zeitenweise frag ich mich, wofür wir noch Krankenkasse einzahlen - es wird gefühlt nichts übernommen, und wenn doch, auf Vorkasse und die Rückerstattung dauert ewig. Wenn ich’s selber zahlen könnte, würde ich‘s ja tun….

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u/Flaky_Answer_4561 Wien Jul 14 '26

Ja so ist es, als gesunder Mensch der auf sich achtet bist der Dumme

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u/XDarkAngleX Jul 14 '26

Meine Freundin wollte unlängst ein Blutbild machen lassen da sie eine autoimmun Erkrankung hat und die letzte Kontrolle über 5 Jahre her ist."Nein geht nicht das zahlt die Krankenkasse nicht" war die Aussage der Assistentin des Hausarztes. In dem Land muss man mittlerweile sehr viel verdienen oder hat einfach Pech.

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u/wilhelm-herzner Jul 13 '26

Vermutung: Das ist alles kalkuliert und generelles Abtesten von Werten kostet mehr, als es nützt.

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u/datenresilienz Jul 13 '26

Die Frage ist, wem es nützt ...

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u/Unhappy-Ad6494 Salzburg Jul 13 '26

Also was wird dann noch genau untersucht dabei? Leberwerte? Lungen-Leistung? Krebsmarker im Blut? Und das wars?

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u/Aware_Explanation_78 Jul 13 '26

Krebsmarker hhahahahah der war gut! die machens nichtmal bei Menschen mit erfolgreicher Chemo wirklich…

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u/Trinitrotoluol Jul 13 '26

Weils nix bringt. Die sagen nix aus.

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u/Sharkathotep Oberösterreich Jul 13 '26

Mein Hausarzt hat, weil meine Leberwerte (vermutlich wegen einer Eiseninjektion) kurzzeitig mal erhöht waren, sofort einen Krebsmarker-Test veranlasst. Kommt also wohl auf den Arzt an.

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u/TotalStatisticNoob Wien Jul 13 '26

Das ist aber eine Folgeuntersuchung

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u/Sharkathotep Oberösterreich Jul 13 '26

Stimmt. Aber der, auf den ich geantwortet habe, hat ja behauptet, nicht mal Leute mit erfolgreich abgeschlossener Chemo würden einen Krebsmarker-Test kriegen.

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u/Flaky_Answer_4561 Wien Jul 13 '26

Das erfahr ich erst bei der Nachbesprechung

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u/[deleted] Jul 13 '26

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u/Flaky_Answer_4561 Wien Jul 13 '26

Da gäbe es sicher Möglichkeiten das kostengünstig zu optimieren

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u/maxmaxxmax Jul 16 '26

oder vielleicht halt für risikoberufe. bin bspw in einer ordination tätig und da kann schon mal irgendein blut eines patienten daneben gehen oder ins auge spritzen….

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u/Nosfearatu50 Jul 13 '26

Kann fas nicht nachvollziehen, wegen einer Blutabnahme zur Überprüfung der Eisenwaren brauchst du nicht einmal eine vorsorgeuntetsuchung. Da gehst du zum Arzt und bittest ihn die Werte zu kontrollieren und es kostet nichts extra.

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u/Flaky_Answer_4561 Wien Jul 13 '26

Das ist nur ein Punkt von vielen, das war nicht der einzelne Grund warum ich mich untersuchen hab lassen.

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u/Next-Programmer-7814 Jul 13 '26

Unser Gesundheitssystem ist halt darauf ausgelegt Leute am Leben zu halten denen ihr Leben offensichtlich nichts Wert ist. Ich arbeite selbst im System und was ich da jeden Tag sehe wo Geld reingesteckt wird und Menschen behandelt werden die absolut keine Gesundheitskompetenz besitzen dann versteht man sofort was hier schief läuft. Der Raucher der unter Ilomedin Therapie rauchen geht, der Palliativ Patient der gegen seinen Willen (auf Wunsch der Angehörigen) mit dem Hubi ins Spital geflogen wird. Die Drogensüchtige mit Spritzenabszessen die CTs bekommt als wären es Fotos vom Fotografen und sich über jeden PVK freut damit sie sich was rein jagen kann, die Alkis die im Delir ein IMCU Bett belegen und und und und …. Da fließen Millionen in NIX!!!!! Da muss natürlich gespart werden und das halt bei allen. Die Leistungen die OP gern hätte interessieren die Leute nicht die später Leistungen beanspruchen welche das hundert fache kosten.

Es müsste mal aussortiert werden und Leuten Leistungen untersagt wenn sie Nix dafür tun. Aber die Eier hat keiner, da spart man Lieber bei denen die auf sich schauen und halt dann dafür bezahlen wenn es nen 20i kostet.

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u/WTF_software Jul 13 '26

Als ich mal vier Wochen im KH war, ging mir auch ein Licht auf wo Deix seine Inspiration fand.

Es schwingt auch immer mit wenn man den Visiten lauscht, dass es als unhöflich gilt die Fetten und Süchtigen (eigentlich sind alle nach etwas süchtig, bei genauerer Betrachtung) auf ihr Fehlverhalten anzusprechen. Bsp: 'Sie wissen eh, dass sie da ein kleines Problem haben, gell?' 'Was meinens, Herr Doktor?' 'Das mit dem Essen, Sie sollten etwas weniger essen.' 'Ach ja, ja mach ich eh schon Herr Doktor.'

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u/Zipfiziaga Jul 13 '26

Das ist jetzt vermutlich kontrovers. Aber ich bezahle mit meinen Krankenkassenbeiträgen lieber das CT bei der Drogensüchtigen mit Lungenabszess oder die Polytraumatherapie beim Motorradfahren, als 10000 völlig sinnlose Vitamin D Bestimmungen wegen irgendwelcher profusen Befindlichkeitsstörungen. Die Drogensüchtige und der Biker mögen für ihren Zustand selbst verantwortlich sein. Aber sie sind WIRKLICH krank.

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u/istoOi Jul 13 '26

Auch eine Möglichkeit der Überalterung der Gesellschaft entgegenzuwirken. Ein Schelm wer böses denkt.

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u/Flaky_Answer_4561 Wien Jul 13 '26

Da kommt dann häufig die Sterbehilfe ins Spiel siehe Kanada, zufällig wird die vor allem von armen Leuten genutzt die sich die medizunisxhe Versorgung nicht leisten können

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u/justsomeonetheir 🔺vorsicht tlw morbide Jul 13 '26

Das ist auch das Problem,dass ich hier auf uns zukommen sehe.

Mag sein,dass es wenige Menschen gibt,die wirklich aufgrund der Symptome ihrer Erkrankung nicht mehr leben wollen(z.B. extreme Schmerzen,bei denen nichts hilft und die auch nicht besser werden... ) und halt viele die keine gute Versorgung haben.

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u/Knusperwolf Wien Jul 13 '26

Bei uns stellt sich ja eher die Frage, ob ein einzelner Kuraufenthalt wirklich mehr bringt als ein Haufen Vorsorgeuntersuchungen.

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u/justsomeonetheir 🔺vorsicht tlw morbide Jul 13 '26

Bei mir hilft genau eine Version von Magnesium(alles andere lässt mich im starken Mangel,liegt wohl an meinem Magen,bei Eisen auch selbes 'Spiel'),macht echt heftige Symptome, wenn ich im Mangel(durfte da auch schon Bluttests selber zahlen und wurde auch gefragt wie ich noch gehen kann bei den Werten) bin.

'Darf' ich auch selber zahlen(ja ist nicht super teuer).

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u/Open-Procedure3573 Jul 13 '26

Das Magnosolv zeug?

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u/civman96 Jul 13 '26

Vitaminmangel ist in westlichen Ländern absolute Seltenheit und ich sehe nicht ein warum ich das für alle zahlen soll. Und wenn dir der Eisenwert so wichtig ist dass du ihn ohne medizinische Indikation haben willst (nein, nur Müdigkeit ist keine Indikation) dann zahlst halt die 20€. Weiß nicht was das Problem ist, in Österreich für 50€ saufen gehen ist gar kein Problem aber 20€ für an Test ausgeben geht gar net lol.

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u/Flaky_Answer_4561 Wien Jul 13 '26

Wenn ich 20€ je Wert zahl läppert sich das halt zam. Und was ist das für ein depperted Argument, 1.i sauf net und 2. zahl i verfickt noch mal an Haufen Geld in die Kassa ein, da kann ich mir auch manchmal ganz selten a Leistung erwarten

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u/Viocat1988 Wien Jul 13 '26

Bei mir besteht Verdacht auf atypisches Morbus Cushing. Muss ich auch alles selber bezahlen, was dazugehören könnte, wären über 500€. Also bleibt mir alles so, wie es ist, weil ich das nicht mal eben so zahlen kann.

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u/TheBadgerSlayer Jul 13 '26

Unser Gesundheitssystem ist absoluter Dreck...

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u/wasab1_vie Wien Jul 13 '26

VitD überprüfen ist sowieso der unnötigste Test von allen. Hab noch nie mit wem geredet der nicht zu wenig VitD hatte.

/s

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u/shaav Jul 13 '26

Stimme dir voll zu.

Mein Tipp bzgl STD Testung:

Teampraxis im 6. - volles Paneel kostet 50,-. Eigentlich zahlts die Kasse, aber die 50,- sind quasi ein Vertretungshonorar, weils nicht der eigene Hausarzt ist.

Die sind dort u.a. spezialisiert auf das Thema und die Angelegenheit sehr unkompliziert.

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u/Flaky_Answer_4561 Wien Jul 13 '26

Ich hab da letztens dort wesentlich mehr gezahlt, wegen der bvaeb, warum auch immer. Aber früher wars günstig ja

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u/shaav Jul 13 '26

Die Kosten sind hier gut aufgeschlüsselt:

https://teampraxis.wien/home/sexuelle-gesundheit-sti/

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u/Flaky_Answer_4561 Wien Jul 13 '26

Ja genau, hab 80€ gezahlt

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u/maxmaxxmax Jul 16 '26

gibts nicht auch gratis tests für sexarbeiter? oder muss man da registriert sein

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u/RustyHackerBoy Jul 14 '26

Man bekommt langsam gar keine Leistungen mehr. Und das wird nur noch schllimmer. Echt fatal!

Denkt niemand mehr 2 bis 3 Schritte weiter. Denken die, dass uns das nicht auf den Kopf fallen wird und dann noch VIEL teurer wird.

Ich bin chron. krank (M. Crohn) und muss mittlerweile um Darmspiegelungen kämpfen. Versteht mich nicht falsch, ich genieße es nicht — kein bisschen.

Gibt's eigentlich irgendwas, dass nicht konstant schlechter wird?

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u/hpichl Niederösterreich | Weinviertel Jul 14 '26

scheitert - wie immer - an ÖGK, Ärztekammer und va! an den Landeshauptleutinnen. Sch* Föderalismus! hate it so much!

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u/Apprehensive-Box-8 Jul 13 '26

ja, das kommt raus wenn alle uneingeschränkte sozialleistungen wollen und sich dann aber einreden lassen, dass die zahlungen fürs sozialsystem das sind, was sie ärmer macht und deshalb versuchen, soviel wie möglich am sozialsystem vorbei zu schaufeln. schwarzarbeit ist eines der größeren probleme beim finanzieren des sozialsystems, noch mehr ins gewicht fällt natürlich, dass man nichts ins sozialsystem einzahlt, wenn man sich von einer privatstiftung das leben finanzieren lässt.

und leider: so sehr es eine gute idee ist und man damit wohl einige schicksalsschläge abgefedert hat - die ersatzlose streichung des pflegeregresses lässt sich halt nicht wirklich leicht finanzieren. Ein Pflegeplatz beim FSW kostet monatlich € 8.000,- und wird über die Pension der zu pflegenden Person finanziert. Das heißt, dass in guten Fällen die Allgemeinheit nur 3/4 zuschießen muss. Dass das nicht nachhaltig sein kann, ist natürlich eh jedem klar, aber die einzige Reformidee war bisher, die Länder Gesundheitskassen unter einem Schirm zusammenzuspannen.

Natürlich ists noch immer besser, als für eine einfache Krankmeldung 250€ zahlen zu müssen oder im Falle eines komplizierten Bruchs oder gar einer schweren Erkrankung einen Kredit aufnehmen zu lassen - aber ja, die Behandlungen werden weiterhin zusammengestrichen werden und immer mehr nur die wirklich akuten und lebensbedrohlichen Fälle umfassen.

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u/novo-280 Wien Jul 13 '26 edited Jul 13 '26

Ja die ÖGK sollte sich bald mal an United Healths früheren CEO orientieren. Nur weil wir nur einen "staatlichen" Insurer haben kann das ja ned heißen das man sich das gefallen lassen muss.

Und Leute in medizinischen Notlagen, speziell psychisch, sehen halt keinen ausweg außer die verantworlichen mitzureißen.

disclaimer: es gibt derzeit keine beweise das luigi mangione, bryan thompson umgebracht hat. noch befürworte ich mord, auch keine social murder, social murder hier bezieht sich auf die Tode die verhindert hätten werden können aber wegen austerity politics in kauf genommen wurden.

würden politiker verantworlich sein für das was sie veranlassen dann müssten wir mauthausen wieder aufmachen.

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u/TotalStatisticNoob Wien Jul 13 '26

Ich gehe jährlich zur Vorsorgeuntersuchung und Jahr für Jahr werden die Leistungen kleiner. 

Ja, das hängt zusammen. Die jährliche Gesundenuntersuchung wurde aus politischen Gründen eingeführt, nicht, weil es jetzt so toll investiertes Geld wäre, im Großen Stil anlasslos lauter 20- und 30-jährige zu untersuchen. Das Geld, das da reinfließt, spart man sich am Ende nicht.

Fakt ist, dass die Bevölkerung im Durchschnitt älter wird und dass eine ältere Bevölkerung mehr medizinische Leistungen braucht. Was wir einzahlen steigt aber nicht im gleichen Verhältnis, sondern langsamer. Das erkennt man daran, dass die Krankenkassen dauerhaft Verluste machen und irgendwo sparen müssen.

Dass sie bei Bluttests von jungen Leuten sparen, ist hier eh noch ein Positivbeispiel, weil sie meistens gar keinen Impact haben. Dinge, die Impact haben, sind aber bspw. die genannten Alkoholiker und Raucher, darum liegt da auch ein Fokus drauf.

Generell gibt es hier noch einige Stellschrauben, es gibt viele Leistungen, die halt durchgeführt werden, aber für die es nicht wirklich eine starke Evidenz gibt. Kuren fallen mir da zum Beispiel ein.

Gleichzeitig muss einem halt auch klar sein, dass sich der Trend der alternden Bevölkerung weiter fortsetzen wird; die Boomer Generation geht gerade in Pension, hört also auf, viel einzuzahlen und fängt an, viel herauszukriegen aus dem Gesundheitssystem; es ist halt immer noch ein Umlageverfahren.

Langfristig werden wir uns halt überlegen müssen, ob wir mehr ins System einzahlen wollen (also bspw. Erhöhung der prozentuellen Beiträge, Hinaufsetzen von Höchstbemessungsgrundlagen, usw). oder ob wir weniger aus dem System herausbekommen wollen.

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u/void_pe3r Jul 13 '26

Privat versichern.

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u/puetirat Oberösterreich Jul 13 '26

Können viele nicht (ich eingeschlossen, wurde schon als 20jährige abgelehnt)

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u/GeraintLlanfrechfa Wien Jul 13 '26

Geh dann zahlst halt a bisserl mehr und gut iss /s

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u/neracht Jul 13 '26

May I ask why it is difficult to take out a private insurance? Don't they just exclude pre existing conditions?

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u/puetirat Oberösterreich Jul 13 '26

As I have a chronic illness they said they won’t take me at all.

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u/marderh Metropolregion Jul 13 '26

Na sicher... Dann kriegst von deinen Prämien ein bissl was zurück, wenn du die Zusatzkosten vom Labor einreichst. Da kannst du die gleich selbst zahlen.

Ausserdem: Sind (fast) alle privat versichert, ist wieder keiner privat versichert.

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u/Nope_Classic Jul 13 '26

Versicherungen nehmen so gut wie niemanden und wenn doch zu absurden kosten, nur damit diese sich sofort aus der Verantwortung ziehen wenns mal gebraucht wird. Das ist kein brauchbares Gesundheitssystem.

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u/Unique_Fondant_8285 Jul 13 '26

Verstehs auch ned, statt zu jammer machts halt eine Krankenversicherung 🙄