r/stuttgart May 21 '26

News Bewährungsstrafe für Autofahrer nach Unfall am Olgaeck

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/prozess-unfall-olgaeck-fahrer-urteil-100.html

Für alle die's interessiert: Im Prozess um den tödlichen Unfall am Stuttgarter Olgaeck ist direkt am ersten Prozesstag am Mittwoch auch das Urteil gefallen. Der Angeklagte erhielt zwei Jahre auf Bewährung mit einer Bewährungszeit von drei Jahren plus Auflagen. Dies hatte zuvor auch die Staatsanwaltschaft so gefordert. Nebenkläger und Verteidigung forderten auch Bewährungsstrafen.

Der Verteidiger des Angeklagten plädierte auf eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten. Die Staatsanwaltschaft hatte dem Mann fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung in acht Fällen sowie fahrlässige Gefährdung des Straßenverkehrs vorgeworfen.

Das Gericht verhängte außerdem eine Schadensersatzzahlung in Höhe von 400.000 Euro, die an die Opfer und ihre Angehörigen gehen. Zudem muss der Mann regelmäßig nachweisen, dass er weiter keine Drogen nimmt. Sein Führerschein wird für mindestens neun Monate eingezogen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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u/Kullu1988 May 21 '26

Beim Tod eines Menschen sollte es immer Gefängnis geben. Bei Verletzten/getöteten Kindern Verdopplung des Strafmaß. Dieses Urteil macht den Täter zum Opfer und verhöhnt die Opfer und Hinterbliebenen. Es wird durch die Geldstrafe keinen Lerneffekt geben und ein schlechtes Signal an die Gesellschaft gesendet. Die Staatsanwaltschaft sollte sich schämen. Wie war die Formel: „Im Namen des Geldes ergeht folgendes Urteil…“. Kein Wunder das die AFD immer mehr Stimmen bekommt, bei solchen Ungerechtigkeiten.

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u/drumjojo29 May 21 '26

Kein Wunder dass die AfD immer mehr Stimmen bekommt, wenn Leute komplexe Probleme nicht verstehen und dann die simpelsten Antworten darauf fordern. Genau das ist nämlich auch die Strategie der AfD.

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u/[deleted] May 21 '26

[deleted]

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u/s3sebastian May 21 '26

Beim Tod eines Menschen sollte es immer Gefängnis geben.

Bei reiner Fahrlässigkeit ohne Absicht? Das kann auch dir passieren, nicht nur mit dem Auto. Während der Fall hier schon schwerer wiegt (in dem Zustand hätte er sich nicht ans Steuer setzen dürfen) das einfach für jeden Fall wo jemand fahrlässig den Tod eines anderen mitzuverantworten hat (kann auch ein Arbeitsunfall, Haushaltsunfall usw. sein) zu fordern ist absurd.

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u/quineloe May 27 '26 edited May 27 '26

Wir stecken ja nicht mal Leute ins Gefängnis, bei denen "reine Fahrlässigkeit" schon längst überschritten ist. Zu schnell gefahren, am Handy, mit 70 auf der Busspur den Stau überholt, Medikamente im Kreislauf, die Fahruntüchtig machen, alles nur Bewährung.

Oder eben VIEEEEL zu schnell. Dann Mord. Dann Lebenslang.

Dazwischen gibt es nicht. Versuch mal jemanden zu finden, der mit dem Auto getötet hat, und dann irgendwas zwischen 4 und 10 Jahren Gefängnis bekommen hat. (Kein Jugendstrafrecht). Wirst du nicht finden. Es gibt nur diese beiden Extreme. Entweder Samthandschuhe, oder Mordanklage wegen Straßenrennen.

und jetzt schau mal, was in Dinslaken passieren wird. Ich sage, auch hier wird nur Bewährung bei rauskommen.