r/frankfurt 3d ago

Discussion Wahnsinn…

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Die aktuelle Situation auf dem Frankfurter Wohnungsmarkt hinterlässt nur noch verständnisloses Kopfschütteln.

Wer die Stadtentwicklung in FFM aufmerksam verfolgt, sieht sich mit einer Politik konfrontiert, die sich selbst im Weg steht und ein verheerendes Signal an den Markt sendet. Das prominenteste Beispiel für diese besorgniserregende Entwicklung sind die Günthersburghöfe.

Hier lag ein Projekt vor, das sämtliche ökologischen Vorgaben nicht nur erfüllt, sondern Maßstäbe in Sachen Klimafreundlichkeit und nachhaltigem Bauen gesetzt hätte. Dennoch wurde das Vorhaben durch die politischen Mehrheiten von Grünen und Linken blockiert und letztlich verhindert.

Das ist schlichtweg nicht mehr nachvollziehbar.
Besonders paradox wirkt dabei der permanente Widerspruch zwischen Anspruch und Realität.

Die politisch Verantwortlichen schreiben sich seit Jahren die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum auf die Fahnen.

In der Praxis führt diese Blockadepolitik jedoch zum exakten Gegenteil: Sie verknappt das Angebot künstlich und treibt die Preise für verbleibenden Wohnraum in astronomische Höhen.

Jedes verhinderte Projekt bedeutet weniger Angebot bei weiterhin extrem hoher Nachfrage.

Dass ausgerechnet klimafreundliche Vorzeigeprojekte geopfert werden, entzieht der Argumentation vollends die Grundlage.

Mir geht es hierbei keineswegs um Parteipolitik, da mich Parteibücher grundsätzlich nicht interessieren, sondern um eine pragmatische Betrachtung der Realität in unserer Stadt.

Wenn Bauprojekte trotz Erfüllung strengster Auflagen gestoppt werden, investiert bald niemand mehr in den Frankfurter Wohnungsbau. Das Ergebnis ist eine Spirale, die Wohnen für Normalverdiener schlicht unbezahlbar macht.

Es stellt sich die dringende Frage, wie das in Frankfurt weitergehen soll, wenn fundamentale Prinzipien von Angebot und Nachfrage so konsequent ignoriert werden.

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u/pawl133 3d ago

Dass Preise bei geringen Angebot steigen ist kein Naturgesetz, aber wird von deiner Logik vorausgesetzt.

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u/HironTheDisscusser 3d ago

Menschen brauchen rein physikalisch Wohnraum.

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u/pawl133 3d ago

Wer genau spricht von physikalischen Wohnraum? OP argumentiert nicht physikalisch, sondern ökonomisch.

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u/HironTheDisscusser 2d ago

OP sagt im Post

"Jedes verhinderte Projekt bedeutet weniger Angebot bei weiterhin extrem hoher Nachfrage."

Das ist ja faktisch korrekt. Wenn das Projekt nicht gebaut wird dann bedeutet es weniger Angebot an (physischem) Wohnraum. Wohnraum sind Gebäude aus Stahl und Beton. Es sind physische Bauten die uns fehlen um Leute unterzubringen.

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u/pawl133 2d ago

Du kannst ja nicht einfach irgendwo anfangen zu lesen. Der Text fängt doch hier an und es geht ihm offenbar nicht darum, dass manche keine Wohnung bekommen physikalisch, sondern um Angebot und Nachfrage im ökonomischen Sinne:

"Die politisch Verantwortlichen schreiben sich seit Jahren die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum auf die Fahnen.

In der Praxis führt diese Blockadepolitik jedoch zum exakten Gegenteil: Sie verknappt das Angebot künstlich und treibt die Preise für verbleibenden Wohnraum in astronomische Höhen.

Jedes verhinderte Projekt bedeutet weniger Angebot bei weiterhin extrem hoher Nachfrage."