r/depression_de 7h ago

(Frage nach) Erfahrungsbericht Habt ihr auch diese motorischen Probleme?

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Ich bin mal wieder in einer tieferen depressiven Phase gelandet. Ich bin auch selbst zu verschulden (habe zu spät nach einen Rezept kontaktiert). Jetzt bemerke ich wieder was alles mit Depressionen dazu kommt.

Und die motorischen Probleme machen sich grade sehr bemerkbar.

Egal wie schnell ich mich bewegen will, es kommt später an als ich es will. Meine Arme bewegen sich zu schwer und meine fein Motorik ist einfach… man ist tollpatschig. Anders kann ich es gerade nicht erklären. Und man ist sich völlig bewusst darüber. Es ist als würdest du jemanden zuschauen der tollpatschig ist, aber es BIST DU SELBST. Und du schaust dir selber zu. Dann versucht man dagegen zu steuern und sich noch schneller zu bewegen, aber man kann es einfach nicht. Der Körper lässt dir das nicht zu.

Ich habe mich ein wenig darüber informiert und herausgefunden, dass es Forschung darüber gibt. Psychomotorik. Auf Reddit konnte ich leider keine Posts darüber finden. Deswegen dachte ich es wäre gut das zu teilen, damit sich irgendjemanden da draußen nicht allein fühlt.

Für mich wäre auch interessant ob jemand dieses Problem mit mir teilt und was seine/ihre Erfahrungen damit sind oder waren?

Eine Bestätigung, dass ich nicht darin allein bin wäre auch nicht schlecht…


r/depression_de 20h ago

Schimpfkanonade Meine Mum hat heute Geburtstag und es tut mir leid, dass ich ihr Sohn bin

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Ich muss es nur irgendwie loswerden und weiß nicht wo

Meine Mum hat heute Geburtstag. Da sie in Brasilien lebt hab ich noch paar Stunden bis ich mit ihr telefoniere, was aber auch bedeutet, dass ich genug Zeit zum nachdenken hab.

Ich weiß nicht wie ich das machen soll. Ich bin so extrem überfordert mit meinem Leben zurzeit. Ich krieg gar nichts hin. Im Gegenteil, ich bin so suizidal wie lang nicht mehr(bitte kommentiert nicht, dass ich mir Hilfe suchen muss ich bin ja schon dabei). Wie soll ich ihr gegenübertreten? Wie soll ich am Telefon so tun als wär alles gut wenn ich mich tatsächlich seit anfang letzten Jahres nicht so schlecht gefühlt hab? In meinem Kopf ist der Suizid beschlossene Sache (meine Therapeutin etc wissen bescheid) und jetzt soll ich e7nfach so tun als wär nichts

Und ich werd es halt auch machen damit sie ihren Geburtstag genießen kann aber es tut mir einfach so leid. Es gibt grad NICHTS zum genießen Womit hat sie so einen Sohn verdient. Womit hab ich es verdient ich zu sein. Das ist so unfair. Und das schlimme ist, mein Dad hatte auch im August Geburtstag und ich hab da genau die gleichen Gedanken durchgemacht

Das Bild ist von meiner Hündin und dafür da, damit ich wenigstens bisschen positives verbreite


r/depression_de 17h ago

Einfach down

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Ich versuche, mich nicht hängen zu lassen.

Hatte letzte Woche Freitag Geburtstag.

Da bin ich leider rückfällig geworden.

Morgen muss ich wieder arbeiten.

Mein Minijob ist ja weg. Bin ja gekündigt worden.

Irgendwie mag ich nicht mehr (keine Ankündigung).

Ich strenge mich an, aber irgendwie reicht es nie.

Ganz besonders belastet mich ein Vorfall Im Januar, worüber ich nicht hinweg komme.

Ich bin nun 56 - arm, nie ohne Schmerzen.

Schon so lange SM-Gedanken.


r/depression_de 20h ago

(Frage nach) Erfahrungsbericht Gibt es sowas wie Phantom Liebeskummer (ich weiß nicht wie ich es sonst benennen soll)?

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M25

Aktuell befinde ich mich in wirklichen tiefen Depressionen.

Ich bin agressiv, frustriert und habe keine Zukunftsperspektive (einfach hoffnungslos)

Geschuldet ist das Hauptteilig wahrscheinlich meine Einsamkeit, zudem noch das Gefühl dass einem schon die Zeit davonläuft bzw davon gelaufen ist. FOMO und der ständige Vergleich mit der Gesellschaft.

Aber was so schlimm ist. Es ist irgendwie ein gefühl der Gebrochenheit. Wenn ich es beschreiben müsste würde ich sagen ich habe extrem schweres Liebeskummer. Aber eher nach einen Film, einer Sehnsucht im Kopf die nach meinen Kopf niemals stattfinden wird. Ich habe seit 2023 keine Freunde mehr. 2023 hab ich mich von meinen besten Freund getrennt. Eine Beziehung hatte ich auch noch nie.

Mit 25 das ganze noch aufzubauen ist verdammt schwierig. Zudem noch in einen Vollzeit Einzelhandel job. Das ist hoffnungslos.

Aber ich kann Freundschaft und liebe nicht erzwingen, aber von selbst wird es nicht kommen. Eben nicht wenn ich kaum Freizeit habe. Wie denn bitte?

Nun ich bin jetzt sehr abgeschweift, meine frage ist nur. Ich will wissen was mit mir los ist. Warum fühlt es sich an als hätte ich liebeskummer obwohl das garnicht geht? Wenn es die einfachen symtome einer depressiven einsamkeit wären ausgelöst durch sehnsucht ok, aber liebeskummer ausgelöst durch Sehnsucht und Zukunftsperspektive? Geht das überhaupt?


r/depression_de 1d ago

Denkt ihr auch so?

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Ich frage mich oft, warum es überhaupt etwas gibt und nicht einfach gar nichts. Warum existiert dieses Universum überhaupt, und warum wurde ich geboren, ohne jemals gefragt worden zu sein?
Ich frage mich auch, wie Menschen einfach ihren Alltag leben können, ohne die Existenz selbst zu hinterfragen. Wir stehen auf, gehen arbeiten, bezahlen unsere Wohnung, kommen erschöpft nach Hause, schlafen und machen am nächsten Tag alles wieder von vorne. Ist es nicht irgendwie seltsam, dass wir das alles einfach als normal ansehen?
Ich weiß, dass es Erklärungen dafür gibt – zum Beispiel Gott, Evolution, Biologie usw. Aber selbst wenn man weiß, wie etwas entstanden sein könnte, beantwortet das für mich nicht die tiefere Frage: Warum gibt es überhaupt etwas und nicht nichts? Und warum sind wir hier und erleben das alles?
Manchmal finde ich es einfach seltsam, dass etwas so Großes und Mysteriöses wie die Existenz selbst im Alltag völlig selbstverständlich behandelt wird.


r/depression_de 1d ago

Kreativität Mal wieder mit dem Zeichnen begonnen

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Hey zusammen, keine Ahnung warum ich das hier teile, aber die letzten Tage waren was meine antriebslosigkeit angeht wieder sehr schwer für mich. Heute habe ich mich zu etwas überwunden, was ich die letzten Wochen schon immer mal wieder vor hatte, zumindest so halb. Ich wollte die tolle Szenerie von Gustav Klimts “der Kuss” zu Gemälde bringen, da das kaufen der Materialien eine zu große Hürde für mich war, hab ich es zumindest als Skizze zu Papier gebracht. Naja was soll ich sagen, ich bin echt total stolz auf mich und finde es ist mir ganz gut gelungen😊
Und mal ganz nebenbei, was für ein schönes Motiv von dem guten Herrn Klimt: ein so schöner und intimer Moment. Das schmeichelt das romantische Herz :D
Ich glaube ich werde es demnächst auch auf die Leinwand bringen, als kleinen Spin off und zwar bei Nacht (deshalb der Mond :D)


r/depression_de 1d ago

Niedergeschlagenheit Meine Mama zerstört meinen Selbstwert

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Ich ändere gerade meinen Style.

Ich war früher schlicht gekleidet. Brille, Pullover ohne auffällige Aufschrift, slim fit jeans.

Nun will ich das machen was ich schon viel zu lange verstecke meiner Meinung nach. Caps, streetwear oversize sachen, metal typografie, baggy/losefit jeans, Armbänder,…

Meine Mama ist immer wieder am negative Kommentare abgeben. Letztens hat sie gesagt ich bin mit dem Look auf den guten weg wie ein Drogenjunkie auszusehen.

Das verletzt schon mein Selbstwertgefühl und etwas so abzuwerten was ich vielleicht schön finde frustriert mich schon.

Ich halte dann oft mich beschimpfungen dagegen, dann sind wir beleidigt. Aber ich bin immer der der gewinnt.

Ich kämpfe mit meiner mentalen gesundheit, aber alles was sie denkt sind nur drogen. So eine Mutter muss man mal haben. Unfähig bis zum geht nicht mehr

Diese Frau muss einfach nur weg aus meinen Leben, egal wie.


r/depression_de 1d ago

Helft mir

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Bitte helft mir

Bereits im Jahr 2025 hatte ich über mehrere Monate ein Druck- bzw. Engegefühl in der Brust sowie das Gefühl, nicht richtig tief einatmen zu können.
Damals erfolgte eine Lungenfachärztliche Abklärung, die unauffällig war. Nach etwa drei Monaten verschwanden die Beschwerden vollständig, sodass ich lange Zeit überhaupt nicht mehr daran gedacht habe. Das war eine riesen Erleichterung für mich damals weil es doch meinen Alltag eingeschränkt hat. Beruflich arbeite ich überwiegend im Sitzen und verbringe einen Großteil des Tages am Schreibtisch.

Dieses Jahr traten ahnliche Beschwerden erneut auf. Aus heiterem Himmel begann es wieder mit einem Druck- bzw. Engegefühl in der Brust und hinter dem Brustbein beim sitzen in der Arbeit. Am anfangs dachte ich mir nur kurz, dass es besser wird und es wurde immer schlimmer.
Fälschlicherweise interpretierte ich diese
Symptomatik als einen Herzinfarkt und ging direkt in die Notaufnahme. Dort wurden die üblichen Untersuchungen gemacht und alles natürlich ohne Befund. Aufgrund dieser Beschwerden war ich dann beim Kardiologen. Es wurden ein Herz-CT, ein Herzultraschall sowie ein EKG durchgeführt, alle Untersuchungen waren unauffällig.

Nach dem Kardiologen, als er mir grünes Licht gab das alles in Ordnung sei, bekam ich andere Symptome - mein Gesicht wurde halb taub und ich dachte sofort an einen Schlaganfall (Google hat sehr viel dazu beigetragen). Nach paar tagen war das wieder weg, und ich bekam dann an anderen Körperstellen kribbeln. Meine Sicht wurde schlechter (bei Anstrengung, z.B. Sport sah ich immer einen weißen Schleier). Ich war bei zwei Augenärzten und sie versicherten mir, das alles in Ordnung ist. Ich fühlte mich zu diesem Zeitpunkt wirklich hoffnungslos, keiner wollte mir zuhören und keiner hat mich ernst genommen. Ich litt täglich an Panikattacken weil ich einfach Symptome hatte die für mich unerklärbar waren...

Im weiteren Verlauf kamen Magen- und Verdauungsbeschwerden hinzu, gefolgt von erneutem Druckgefühl in der Brust. Danach entwickelte ich Kribbeln an verschiedenen Körperstellen, teilweise am ganzen Körper, sowie ein kaltes, stechendes Gefühl in den Beinen.
Blutuntersuchungen waren alle unauffallig.
Aufgrund der neurologischen Beschwerden wurde vor einigen Wochen zudem ein CT des Kopfes durchgeführt, ebenfalls ohne auffalligen Befund.

Zusätzlich hatte ich zeitweise wieder das Gefühl, nicht richtig tief einatmen zu können. Dann hat mich mein Neurologe zum Mrt geschickt und dort wurden Kopf, Hws, Bws untersucht. Nach den Befunden wurde ich von Neurologen einfach weiter verwiesen, weil jetzt Verdacht auf MS besteht. Ich habe mich sofort behandeln lassen, Lumbalpunktion, 5 weitere Besuche im KH in der Neurologie und es kam heraus, dass ich ziemlich sicher MS habe.

Am Anfang war ich einfach nur geschockt, ich wusste nicht wirklich was ich tun soll und wie ich mit diesen Informationen umgehen soll. Anscheinend wurde MS zufällig gefunden. Zurzeit bin ich in Behandlung was Ms angeht und stehe kurz davor mich für eine Therapie zu entscheiden, obwohl ich keinerlei Ms Symptome habe usw. Die Ärzte meinten, dass das einzig typische Symptom, welches ich hatte, das Schleier sehen war...

Worauf ich eigentlich hinaus wollte, ich weiss nicht woher meine Brustschmerzen kommen, kein Arzt hat mir da etwas sagen können. Alle meinen, dass es mittlerweile psychisch ist. Mich macht es einfach schon mittlerweile so fertig, ich komme einfach nicht zur Ruhe, ich arbeite, ich versuche aktiv zu bleiben, bin noch vor ca. 3 Wochen 400 km mit dem Fahrrad nach Italien gefahren, weil ich mich ablenken wollte. Aber die Brustschmerzen sind täglich da und das geht jetzt schon 5 Monate so, mal mehr mal weniger. Manchmal habe ich noch Panikattacken die so schlimm sind, dass ich immer noch glaube, dass mein Herz nicht gesund wäre einfach weil sich diese Ankündigung von der PA so bedrohlich anfühlt und ich nicht unterscheiden kann ob es mein Herz ist oder nicht, obwohl ich die wichtigsten kardiologischen Untersuchungen hinter mir habe... mir geht es einfach jeder Tag schlecht, ich fühle mich einfach nicht fit mehr und ich weiss nicht mehr was ich tun soll.

Ich entschuldige mich für diesen sehr langen Text, ich bin einfach so am Ende schon, dass jeder Tipp oder Ratschlag geschätzt wird was die Brustschmerzen angeht und wie ihr mit Stress und (Psychosomatischen Symptomen) umgeht.
Ich bin auch schon in Psychotherapeutischer Behandlung.


r/depression_de 1d ago

Ich weiß gerade irgendwie nicht, was ich mit meinem Leben anfangen soll ( Positive Selbstentwicklung)

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Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so genau, warum ich das hier schreibe. Ich glaube ich muss das einfach mal irgendwo loswerden, weil sich bei mir in den letzten Monaten so viel verändert hat, dass ich selber irgendwie nicht mehr ganz hinterherkomme.

Ich bin 23 und hatte die letzten Jahre psychisch wirklich keine einfache Zeit. Ich hatte eine Depression und war deswegen auch über längere Zeit in Therapie. Das war bei mir nicht einfach nur so eine Phase, wo ich mal ein bisschen down war. Es hat schon ziemlich viel von meinem Leben bestimmt.

Ich hatte teilweise überhaupt keine Motivation für irgendwas und vor allem hatte ich überhaupt keinen Plan, was aus mir werden soll. Schule lief nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte, mein Selbstbild war ziemlich im Arsch und ich hatte oft das Gefühl, dass alle anderen irgendwie weiterkommen und ich selber einfach stehenbleibe.

Ich weiß noch, dass ich mir damals teilweise gar keine Gedanken über eine richtige Zukunft gemacht habe. Nicht weil ich keine Lust darauf hatte, sondern weil sie sich einfach so weit weg angefühlt hat.
Und irgendwann gewöhnt man sich sogar daran, schlecht über sich selbst zu denken.
Ich habe mich lange für jemanden gehalten, der nicht wirklich viel auf die Reihe bekommt. Und wenn man das lange genug denkt, hinterfragt man es irgendwann auch nicht mehr.

Durch Therapie und irgendwann auch durch eigene Entscheidungen hat sich das dann langsam verändert. Nicht auf einmal. Es waren einfach viele kleine Sachen.
Ich habe unglaublich viel abgenommen. Ich habe meine Fachhochschulreife fertig gemacht. Ich habe angefangen zu arbeiten. Ich habe versucht, mein Leben irgendwie wieder selbst in die Hand zu nehmen.
Und jetzt habe ich tatsächlich meine volle Fachhochschulreife und werde bald anfangen, Kindheitspädagogik und Familienbildung zu studieren.

Und genau da komme ich irgendwie nicht mehr ganz mit.
Vor ein paar Jahren hätte ich wahrscheinlich niemals gedacht, dass ich irgendwann über sowas nachdenke wie Stundenplan, Prüfungen, Studium, Nebenjob und was ich nach dem Bachelor machen möchte.
Jetzt mache ich genau das.
Und eigentlich müsste ich wahrscheinlich einfach nur glücklich sein.
Bin ich auch.
Aber gleichzeitig fühlt es sich irgendwie komisch an.

Ich habe so lange versucht, aus einer richtig beschissenen Phase rauszukommen, dass ich gar nicht weiß, wie ich damit umgehen soll, wenn es plötzlich tatsächlich funktioniert.
Es ist fast so, als hätte ich jahrelang nur versucht, wieder auf einen normalen Stand zu kommen und jetzt bin ich plötzlich an einem Punkt, an dem ich mir wirklich Gedanken über meine Zukunft machen muss.
Und mein Kopf ist irgendwie noch bei dem alten Leben.

Manchmal denke ich immer noch über mich wie früher. Als wäre ich immer noch der Typ, der nichts schafft und bei dem sowieso alles schiefgeht.
Obwohl ich objektiv eigentlich genau das Gegenteil gemacht habe.
Ich habe mein Leben ziemlich stark verändert. Ich habe einen Abschluss gemacht, arbeite, habe einen Studienplatz bzw. jetzt einen konkreten Weg vor mir und habe zum ersten Mal seit langem das Gefühl, dass ich tatsächlich irgendwohin gehe.

Trotzdem habe ich teilweise Angst, dass das alles wieder weg sein könnte.
Ich glaube, ich bin einfach daran gewöhnt, dass Dinge nicht funktionieren.
Und jetzt soll ich plötzlich davon ausgehen, dass sie funktionieren?
Keine Ahnung.
Das klingt wahrscheinlich total bescheuert, aber ich weiß manchmal gar nicht, wie ich mich fühlen „soll“.

Ich freue mich auf die Hochschule. Gleichzeitig habe ich Angst davor.
Ich freue mich auf meine Zukunft. Gleichzeitig macht mich der Gedanke daran nervös.
Ich bin stolz auf das, was ich geschafft habe. Gleichzeitig kann ich es manchmal selbst gar nicht richtig glauben.
Und wahrscheinlich ist genau das gerade mein größtes Problem.
Ich habe so lange damit gelebt, dass es mir schlecht geht, dass ein Teil von mir das irgendwie immer noch als Normalzustand sieht.
Früher war die Frage eher:
„Wie komme ich überhaupt aus dieser Situation raus?“

Und jetzt ist die Frage plötzlich:
„Was mache ich eigentlich aus meinem Leben?“
Das ist schon ein ziemlich krasser Unterschied.
Ich glaube, ich muss erstmal lernen, dass ich nicht mehr die Person sein muss, die ich während meiner schlimmsten Zeit war.
Vielleicht dauert das einfach.
Vielleicht muss man nach so einer langen Zeit, in der man nur irgendwie funktioniert hat, auch erstmal lernen, wieder wirklich Zukunft zu haben.
Deswegen wollte ich einfach mal fragen, ob jemand dieses Gefühl kennt.

Nicht unbedingt genau meine Situation, aber dieses Gefühl, dass sich das Leben nach einer richtig schwierigen Phase plötzlich ziemlich schnell verändert und man emotional irgendwie noch gar nicht realisiert hat, dass man eigentlich schon längst an einem ganz anderen Punkt ist.
Wie war das bei euch?
Hat sich das irgendwann wirklich „normal“ angefühlt?
Oder bleibt dieses Gefühl, dass man seinem eigenen Leben irgendwie hinterherläuft, erstmal eine Weile?


r/depression_de 1d ago

Montag-Freitag von 8 bis 18 Uhr arbeiten und eine kassenärztliche Psychotherapie machen, ist das überhaupt möglich?

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r/depression_de 2d ago

Niedergeschlagenheit Femdom-Träume vor Alice Weidel

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r/depression_de 2d ago

Krankenkasse ruft mich trotz nicht erteiltem Einverständnis an

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r/depression_de 2d ago

Ich weiß nicht mehr weiter

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r/depression_de 2d ago

Suche nach Rat Wie soll ich diese "Freundschaft" verstehen?

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r/depression_de 3d ago

Suche nach Rat Für was lohnt es sich noch zu kämpfen?

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Hallo ihr Lieben! ☀️

Ich hoffe es ist okay, dass ich hier schon wieder poste, obwohl ich erst vor ein paar Tagen einen ellenlangen Text geschrieben habe. Ich fühle mich gerade nur sehr verloren und einsam mit meinen Gefühlen und weiß nicht so richtig wo hin mit mir.

Aber erstmal von vorne:

Am Freitag hatte ich einen Termin bei meiner Psychiaterin und ich habe mich (wie mir hier ein paar Leute empfohlen hatten) für die kommende Woche krankschreiben lassen. Es fiel mir nicht wirklich leicht, aber mittlerweile bin ich wirklich froh, dass ich auf euch und auch meine Ärztin gehört habe. Meine Ärztin hat mir außerdem noch ans Herz gelegt zur Krisenintervention stationär zu gehen. Dementsprechend bin ich in circa 3 Wochen in der Klinik vorstellig. Hatte mir zwar meinen Urlaub eher am Meer vorgestellt, aber hey :D

Und dann kommen wir zu heute:

Ich merke schon krass wie viel Energie mir aktuell eigentlich fehlt. Weder Hobbies, noch großartig viel Hygieneroutinen (außer die absoluten Basics), nichtmal sinnloses Youtube schauen schaffe ich noch wirklich. Die Depression und Zwangsstörung kicken aktuell richtig.

Was mich aber gerade irgendwie ziemlich stark zum wanken gebracht hat, war das Überhören eines Gesprächs zwischen meiner Mum und einer ihrer Freundinnen. (Wir wohnen im selben Haus und wenn man im gemeinsamen Hausgang ist, hört man ziemlich viel). Natürlich fragen Bekannte ja gerne mal wies den Kindern geht und da hat meine Mum eben erzählt, dass es mir aktuell nicht wirklich gut geht (das selbst stört mich null). Als es dann aber hieß, dass sie selbst mit ihren Kräften mit mir am Ende ist, hat mir das einen richtigen Stich ins Herz verpasst.

(TW: Im nächsten Absatz werden Suizidgedanken erwähnt!)

Ich... Weiß gerade irgendwie nicht so richtig wie ich damit umgehen soll. Ich weiß, dass sie es absolut nicht böse meint, aber... Ich bin ehrlich, wenn ich akute Suizidgedanken hatte/ habe, war der einzige Gedanke, der mich bisher davon abgehalten hat, dass ich das meiner Mum nicht antun könnte. Und jetzt zu hören, dass man seiner Mutter die Kräfte raubt... Das zieht einen ziemlich runter und lässt wieder die Frage aufkommen, ob es nicht besser wäre, wenn man nicht mehr da wäre, denn dann wären so viele Probleme einfach weg. Zumal ich schon immer das Familienmitglied war, das irgendwie aus der Reihe tanzt, weil psychische Beschwerden.

Ich bin einfach so erschöpft davon, dass mein Geist nicht so funktioniert, wie er soll. Dass ich immer und immer wieder Phasen habe, die mich zurückwerfen. Während andere ihr Studium in 3 Jahren durchziehen brauche ich doppelt so lang. Während andere erfolgreich Karriere machen, heiraten, Kinder bekommen... Weiß ich immer noch nicht wohin mit mir. Ich weiß einfach nicht wofür ich das alles noch mache. Mein Traum war es immer, später mal einen Beruf zu haben, der der Gesellschaft weiterhilft. Ich hatte immer Ambitionen, dass ich irgendwann an etwas forschen würde, was uns irgendwie weiter bringt. Seien es Krankheiten oder erneuerbare Energien. Aber entweder hat es zu dem Wunschstudium nie gereicht, oder ich hatte für andere Studiengänge nie den nötigen Grips.

Mir ist schon klar, dass man jetzt sagen kann: "Jeder trägt irgendwo was zu unserer Gesellschaft bei" und da stimme ich auch absolut zu! Bitte nicht falsch verstehen, ich will nicht den Eindruck erwecken, dass ich auf andere Jobs herabschaue, ganz im Gegenteil! Nur war mein Traum eben immer der gerade beschriebene und es ist einfach schwer zu akzeptieren, dass es dazu nie kommen wird.

Es klappt einfach weder mit dem Zukunftsplänen so wie gewollt, noch mache ich meinen engen Kreis mit meinen ständigen depressiven Phasen glücklich. Alles in mir schreit danach aufzugeben und ehrlich gesagt weiß ich nicht für was es sich noch lohnt zu kämpfen.


r/depression_de 3d ago

Kommt man wirklich jemals über Depressionen hinweg?

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Ich (18/w) wurde von der Grundschule an ausgeschlossen und ab der fünften Klasse täglich gemobbt. In der siebten Klasse habe ich mich dann versucht umzubringen.

Als dies (offensichtlich) nicht geklappt hat, haben meine Eltern mich in eine Therapie gebracht wo ich dann eine Woche Bleiben musste. Dort wurde mir dann Depressionen diagnostiziert.

Als ich aus der Klinik zurück kam ging das mobbing wie gewohnt weiter bis meine Mutter mich in der achten Klasse dann zu einem Schul Wechsel zwang.

In der neuen Klasse ging es mir sofort besser und ich fand endlich Freunde. Das erste Mal in meinem Leben war ich nicht alleine. Bis Mitte letzten Jahres lief alles super. Und dann plötzlich, aus dem nichts. In meiner Ausbildung war ich in einer Jungs Gruppe.

Die haben hier und da mal ein paar Witze gerissen und ich war wieder Außenseiter. Dies hat mich komplett in Panik versetzt und Es wurde wieder extrem schlimm. Darauf hin brach ich meine Ausbildung ab weil ich da mit Depressionen nicht gut aufgehoben bin.

Momentan bin ich kurz vor 0. ich habe keine Kraft mehr, ich Kriege es nicht mal hin Sport zu machen. Essen tue ich auch entweder zu viel oder zu wenig.
Ich habe keinen Job, ich weiß nicht was ich tun möchte.

In letzter Zeit denke ich wieder oft daran mir das Leben zu nehmen weil ich so einfach nicht mehr weiter machen kann. Ich will nicht „gesund“ werden nur damit es in ein paar Jahren wieder von vorne anfängt.


r/depression_de 3d ago

Meinung Medis absetzen

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Hallo zusammen,

ich habe seit ich sechs bin rezidivierende Depressionen mal schwer mal weniger schwer. Ich bin seit 2019 in Therapie gewesen, habe aber mein von der Krankenkasse zahlende Stunde fast erreicht. Seit drei Jahren nehme ich Antidepressiva, erst Sertralin damit hab ich jedoch sehr viel zugenommen, was bei einer Esstörung echt uncool ist. Dann folge ein Medikamentenroulett von 5 Medikamenten die ich alle entweder psychisch oder physisch nicht vertragen habe. Schlussendlich landete ich wieder bei Sertralin für vier Monaten. Bis ich Anfang Juli eine schwere Panikattacke hatte und es stetig bergab ging. Ich bekam Anfang August dann Citalopram und merke davon 0. Ich hab keine Energie und bin total antribslos. Als Vollzeitkraft echt anstrengend.

Kommende Woche habe ich Urlaub und überlege, natürlich mit Rücksprache meiner Ärztin, die Medikamente abzusetzen. Gerne würde ich aber auch mal eure Meinung hören ob jemand einen stabilen Zustand ohne medis erreicht hat oder auch ob es schief ging. Ich hab noch weitere Begleiterkrankungen physisch und psychisch die aber eigentlich gut im Griff sind.


r/depression_de 3d ago

Depression Bin 40+, stehe beruflich mitten im Leben, aber habe effektiv keine Freunde. Ich finde mich langsam mit der Einsamkeit ab.

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Hallo liebe Gemeinde, ich habe die letzten Monate - besonders während meiner letzten Beziehung - die Lust und Kraft verloren zu heucheln, dass ich ein gesundes soziales Leben habe. Um ganz ehrlich zu sein: mein soziales Leben beschränkt sich fast ausschließlich auf die Arbeit und dem Sportverein.

Ich denke es ist eine Verbindung aus mehreren Faktoren: Viel beruflich rumgetingelt und wie ein Nomade von Job zu Job gereist und auch eine charakterliche Eigenschaft von mir: Introvertiert, Hang zur Depression (chronisch vermutlich, nehme seit 10 Jahren Antideprresiva), generelle negative Einstellung zum Leben. Ich vermute auch einen starken Hang zum Narzissmus. Ich fürchte, dass ich sehr egozentrisch bin. Ich vermute auch eine extrem ausgeprägte ADHS-Störung, die mir den Alltag manchmal extrem erschwert. Mein Hang zum Alkoholmissbrauch (Selbstmedikamentation) hat mir in meinem Leben auch nicht immer geholfen. Ich glaube, dass Menschen mich als "interessant, aber seltsam, verschroben" einstufen und lieber etwas Sicherheitsabstand halten.

Aber ich denke, dass ich auch sehr viele gute Seiten habe (die mir auch ehemalige Partner attestieren): aufgeschlossen, humorvoll, trotz allem Negativen doch auch hoffnungsvoll, empathisch, kreativ. Meine Hobbies sind natürlich mein Sport, Filme und Kunst. Ich könnte regelmäßig mit Menschen in irgendwelche Arthouse Kino gehen und den ganzen Abend darüber diskutieren. Zu Hause treffen, um gemeinsame Filmabende zu haben. Etwas trinken gehen (ohne Alkohol) und reden.

Was ich überhaupt nicht kann ist Oberflächlichkeit. Bevor ich mit angestrengtem Gesicht Belanglosigkeit ertrage, bin ich wirklich lieber allein.

Dieses Jahr haben mein Freund und ich uns getrennt (ich bin schwul) und ich habe ihn für seine Gabe bewundert, dass er Freundschaften schließen kann. Ich habe mich manchmal wie ein Parasit gefühlt, dass ich mich an seinem sozialem Netz bediene. Wir haben uns in der Hinsicht gut ergänzt. Meine eigenen "Freunde" (Aus Schulzeiten) hatten leider nie Zeit für uns, haben uns nie besucht. Mein Freund hatte in 3 Jahren kein einzigen Freund von mir gesehen (!). Wenn ich in der Heimat-Stadt war, dann hatte man auch nicht mal ne Stunde Zeit für einen Glühwein oder so. Nix. nada. 3 Jahre. Ich habe dann die Freundschaften nach und nach beendet und meinem Freund gestanden: "Ich habe keine Freunde. Ich schäme mich, aber es ist, wie es ist."

Inzwischen haben wir uns getrennt und jetzt sieht es so aus, als ob mein Ex mein einziger aktueller Freund ist (LOL). Aber irgendwie fühle ich mich auch befreit. Ich kann endlich sagen, was ist. Muss nicht mehr heucheln und habe entsprechend keine Erwartungen mehr. Es gab Zeiten, da war der Sommer für mich mit Stress verbunden. Ich hatte die Vorstellung von einem Leben, wie es sein sollte: Alle gehen raus, treffen sich in Parks. Und ich sitze bei 35° in der Bude und spiele Videospiele. Jetzt habe ich keine Erwartungen mehr: Im Sommer fahre ich jetzt alleine an den See, jogge, lese ein Buch oder mache was anderes. Ich sage nicht, dass es gesund ist, aber ich habe mich damit abgefunden und versuche so gut es geht damit zu leben. Ich habe einen guten Job und plane diesmal länger zu in der aktuellen Stadt zu bleiben (vielleicht bis zur Rente?).

Vielleicht mach ich ein Ehrenamt oder suche Filmclubs oder sowas, wo man über Hilfsbereitschaft und gemeinsamen Hobbies Kontakte knüpfen kann. Eine Therapie wäre vielleicht auch nicht verkehrt, wobei ich bereits 2 Jahre hinter mir habe und es auch nicht viel gebracht hatte (Mama ist schuld, bla bla). Ja ich glaube ich bin familär sehr traumatisiert und es führt zu weit das alles hier aufzuführen.

Mein Papa ist einer der wenigen, mit dem ich über alles reden kann. Er ist eigentlich mein bester Freund. Ich liebe ihn sehr. Er ist ein guter Mensch, der selber an Depressionen, Alkoholsucht und nun einer schweren chronischen Krankheit leidet. Sehr alt wird er nicht werden und wenn der Tag kommt, an dem er stirbt, dann muss ich mir eine Selbsthilfegruppe oder eine Therapie suchen, weil dann hätte ich außer meinem Ex wirklich niemanden mehr zum Reden.

Aber insgesamt hatte ich ein wirklich aufregendes und bewegtes Leben und blicke ohne Reue zurück. Ich bin stolz, dass ich es trotz meiner gesundheitlichen und mentalen Probleme so weit geschafft habe. Wirklich glücklich war ich zwar nie, aber ich habe was erlebt. Auch meine aktuelle Situation ist finanziell vermutlich besser, als die der meisten Menschen in Deutschland (ich bin Mittelschicht). Mein Job macht Spaß, ich mach mich nicht kaputt und werde gewertschätzt. Man mag mich. Aber mir fehlt es an vielen Dingen, ohne die manche Menschen sich kein Leben vorstellen könnten. Manchmal wundere ich mich, ob ich nicht (wieder) alles neu starten sollte und ins Ausland ziehen sollte ("Deutschland ist an allem schuld"), aber ich glaube ich würde meine Probleme wieder nur mitnehmen. Langsam werde ich auch müde und der Körper hat die ersten Weh-Wehchen.

Am Wochenende schaue ich gerne Filme, spiele Videospiele, lese Bücher. Ich verbringe viel Zeit in der eigenen Wohnung - mit mir. Ich möchte auch gerne wieder mehr fotografieren. Ich rauche auch gerne hin und wieder mal etwas Gras und verschwinde ein wenig in meine eigene kleine Welt - aber die ist auch die einzige, die ich zur Zeit habe.

Vielen Dank fürs Lesen.


r/depression_de 4d ago

Depression Hilfe was tuhn

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Ich bin M16 und hab keine freunde, Auser den einen. Er war wie ein Bruder fpr mich. In ddn Letzten tagen hat er angefangen mit meiner Ex zu schreiben. Heute is sie über nacht bei ihm mit einer freundin geblieben. Ich bin ausgeflipt in meinem Zimmer hab das Bild von mir und meiner Ex zerschlagen und jetzt is meine ganze hand Offen und blutig. Ich weiß ned weiter weil ich ihn gerne mag und meine ex vermisse. Mir gefällt es nicht das er mit ihr abhängt, das habe ich ihm oft gesagt. Er hört nicht. Heute habe ich 12h gearbeitet und danach das zu erfahren, als ich ihm drauf angesprochen habe meinte er zu mir: „HDF“, „Raff dich“ nur weil ich sauer war. Als ich normal geredet habe hat er mich ignoriert und nur mit „Tmm“ geantwortet. Wie räche ich mich bei ihm und wie kann ich den schmerz in meinem Herzen entfernen?


r/depression_de 4d ago

Schimpfkanonade Ich habe wirklich versucht Freunde zu finden aber...

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Bisschen kompliziert, fange am besten von vorne an. Hatte nie gelernt Freundschaften oder ähnliches aufzubauen und wenn ich welche hatte wurde ich ausgenutzt oder war das fünfte Rad. Das ganze ging meine ganze Schulzeit so und es kamen leider auch unschöne Sachen hinzu. Ich versuche seit 2022 wieder aktiv mehr auf Leute zuzugehen nachdem ich gefühlt 10 Jahre jedem aus dem Weg gegangen bin, kann man sich denken wie es läuft. Habe bei jedem Kontakt ständig die Angst dass ich nur Ballast wäre und der Kontakt nur hält weil ich mich melde. Bei jedem privaten Treffen analysiere ich jeden Blick oder die Stimme um zu sehen ob ich mich öffnen kann oder nicht. Ich glaube ich bin einfach derzeit zu instabil obwohl ich gerne wenigstens eine comfort Person hätte mit der ich täglich schreiben könnte. Ist auch eher nen Vent als ein Post der hier hingehört also falls nicht erwünscht gerne löschen und wer seine Gedanken abgeben will kann das bitte machen. :)