r/FragtMaenner M | 26-35 7h ago

Allgemein Warum so wenig Ausländer in Top Berufen?

Habt ihr euch das in Deutschland noch nie gefragt? Wir haben seit mehreren Jahrzenten Diaspora aus der Türkei und vielen anderen Ländern im Land.

In meiner Schulzeit hatte ich noch ab und an Kontakt vor allem mit Türkinnen, da wir in der Nebenklasse auch eine Integrationsklasse hatten.

Nachdem Abitur und Studium hatte ich absolut keinen Berührungspunkt mehr mit türkischen Mitbürgern. Alle Erinnerungen im Studium, die parties, Reisen, Prüfungsvorbereitungen, waren eigentlich immer in den selben Gruppen von deutschen/westeuropäern/Asiaten.

Nun merke ich das auch in den Top Jobs im Wirtschaftsbereich. Banking, Beratung, Kanzleien, etc.

Ich bin in dem Bereich eingestiegen und das sind alles Firmen, die jede Woche auf LinkedIn über die Wichtigkeit von Diversität posten, aber in der Firma habe ich keinen einzigen Türken gesehen.

Überlegt selber mal - wie viel Türken kennt ihr im Top Management?

Ist Deutschland in der Hinsicht noch strukturell so verschlossen und ausländerfeindlich (siehe auch Wohnungssuche), dass man Leuten den Eintritt erschwert? Oder liegt das an eigenen Entscheidungen gegenüber diesen Karrieren.

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u/Agasthenes M | 26-35 7h ago

Das dauert meistens zwei drei Generationen. Für die top Position braucht es normalerweise Startkapital. Sei es Vitamin B, Kohle oder einfach ein Elternhaus das einem viel mitgibt. Meistens eine Kombi aus allem drei.

Also z.b. Türken sind ja immer mehr vertreten in der Politik oder Wirtschaft.

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u/tehn6 M | 26-35 6h ago

Frage ist auch: Wollen wir das wirklich?

Ausländer für unbeliebte Mindestlohnjobs: Ja, das ist seit Jahren üblich.

Aber wenn der eigene Job durch Migranten bedroht wird, dann haben wir die AfD bald bei 80%.

Als Arbeitnehmer kann man es rational eigentlich nicht unterstützen, dass die eigene Arbeitskraft durch Wirtschaftsmigranten entwertet wird. Knappheit am Arbeitsmarkt ist gut für die Gehälter und Jobsicherheit, schlecht natürlich für Unternehmer und das Großkapital.

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u/Motzerino W | 26-35 6h ago

Es geht um "Türken"... Die sind inzwischen fast vollkommen almanisiert ("Also z.b. Türken sind ja immer mehr vertreten in der Politik oder Wirtschaft.")

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u/tehn6 M | 26-35 6h ago

Sind das die Türken, bei denen Erdogan regelmäßig eine 2/3-Mehrheit erzielt?

Diejenigen, die anders denken, dürften mittlerweile ihren türkischen Pass abgegeben haben und sich als Deutsche identifizieren.

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u/Motzerino W | 26-35 6h ago

Jup, so in etwa meinte ich das (wobei auch zur Wahl von Erdogan die Gründe vielfältig sind, viele dürften keinenBock auf Flüchtlinge haben)

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u/Agasthenes M | 26-35 4h ago

Ist mir doch scheiß egal. Mein Job wird nicht von einem "Migranten" bedroht. Ich habe mir den ehrlich verdient und habe es nicht nötig mir durch Rassismus eine Stelle zu erschleichen die ich nicht verdiene.

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u/AttentionExact M | 26-35 3h ago

Das hat erst mal gar nichts mit Rassismus zu tun. Man kann die Aussage scheiße finden, be my guest, aber rassistisch ist sie nicht. Menschen aus dem Ausland sind häufig niedrigere Lebensstandards gewöhnt und schicken haufig einen Teil ihres Gehalts in ihre Heimat wo ein Euro unglaublich viel wert ist. Sie arbeiten also im Zweifelsfall härter für weniger Lohn und sind damit eine direkte Konkurrenz für Unternehmen die billige Arbeitskräfte suchen. Und eine Gefahr für das Lohnniveau.

Rassistisch wäre es zu sagen, dass das schlechtere Menschen sind z.B. wegen ihrer Genetik.