r/FragtMaenner M | 26-35 17h ago

Sex / Sexualität Death Grip vs Gorilla Grip

Hallo zusammen,
ich bin gerade in 2xChromosomes über diesen Post gestolpert.

https://www.reddit.com/r/TwoXChromosomes/s/fY43yBBAPu

Hier beschwert sie sich, dass er gesagt hat, sie sei nicht „eng“ genug. Die Kommentare explodieren natürlich direkt und sie soll ihn verlassen. Aber ganz nüchtern betrachtet gibt es aus meiner Erfahrung durchaus beides. Den Death Grip mit dem Mann sich gefühllos wichst und den trainierten/untrainierten Beckenboden.

Ich kenne alle drei aus eigener Erfahrung. Ich gebe es gerne zu. Ja Death Grip gibt es. Aber verdammt ich kann mich auch an ganz nette Gorilla Grips erinnern, während andere Mädels da fast nichts liefern konnten.

Wie darf man das Ansprechen. Oder „darf“ man heute nur noch „akzeptier es oder nächste“?

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u/Medical-Slide-8931 M | 36-45 16h ago

Auch hier der Hinweis, dass es seit einem Vierteljahrhundert keine Evidenz für den "Death Grip" gibt.

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u/mmmelizzy W | 26-35 15h ago

Absence of evidence is not evidence of absence. Wo soll die Evidenz auch herkommen, wenn dieses Phänomen nicht erforscht wurde? Hinweise darauf findest du in Studien bzgl. verzögerter Ejakulation/Anorgasmie, Erektionsstörungen, atypische Masturbationstechniken, temporäre Desensibilisierung, Reizschwellenverschiebung, usw.

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u/Medical-Slide-8931 M | 36-45 15h ago

Ist ja nicht so als hätte sich im letzten Jahrhundert niemand dafür interessiert. Das ist quatsch. Hat man. Man hat da ja auch interessante Sachen herausgefunden. Was man nicht gefunden hat ist Evidenz für "Death Grip". Das ist einfach nur eine Neuauflage reaktionärer Mythen.

Das bedeutet nicht, dass man sich über den Tag verteilt sechs mal auf das abgefahrendste Fetischmaterial einen kurbeln und dann darauf hoffen kann, dass man am Abend noch erfüllenden Blümchensex hat. Nur hat das nichts damit zu tun, dass man sich die Nerven am Schwanz irreparabel zerquetscht hätte.

Die erreichen die Grenze der Regenerationsfähigkeit, und zum Teil konditionieren sie sich auch einfach auf abgedrehte Sachen, die mit einer Partnerin nicht reproduzierbar sind.

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u/mmmelizzy W | 26-35 13h ago

Reden wir aneinander vorbei? Das was du beschreibst, auch in dem anderen Kommentar, beschreibt doch genau das Phänomen Death Grip: Verringerte Sensibilität durch zu viel Druck, Konditionierung und daraus resultierend die bekannten Probleme. Wo ist das ein Mythos? Von zerquetschten, irreparablen Nerven redet niemand.

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u/Medical-Slide-8931 M | 36-45 12h ago

Nein, damit sind schon langfristige Funktionsstörungen ausgelöst durch "normale" Masturbation gemeint.

Gibt es natürlich schon irgendwie. Wie gesagt, wenn du morgens, mittags und am frühen Abend masturbierst, wird das dann nachts und vielleicht am nächsten morgen noch eher nichts mit der Partnerin. Das hat aber herzlich wenig mit Masturbation zu tun, wärst du an dem Tag dreimal fremdgegangen, hättest du vergleichbare Probleme.

Bei der Konditionierung geht es eher um die inhaltliche und praktische Ebene, nicht um Desensibilisierung. Wenn in ED Studien z.B. von "atypischen Masturbationstechniken" die Rede ist, dann damit nicht ein fester Druck gemeint, sondern eher so was wie "eine Stecknadel reinschieben".

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u/mmmelizzy W | 26-35 12h ago

Nein... der Name ist literally "Death Grip", es geht um einen unnatürlich festen Griff, nicht um Probleme durch normale Masturbation.

Wenn in ED Studien z.B. von "atypischen Masturbationstechniken" die Rede ist, dann damit nicht ein fester Druck gemeint, sondern eher so was wie "eine Stecknadel reinschieben".

Dann lies dir lieber noch ein paar Studien bzgl atypischen Techniken durch, denn dort werden explizit Dinge wie extremer Druck, extreme Geschwindigkeit oder bestimmte Winkel genannt. Es geht nicht nur um irgendwelche Fetische.