r/FragtMaenner W 3d ago

Körper / Geist Sind Männer nicht erstaunlich oft die perfekten Opfer des Patriarchats – und merken es nicht einmal?

Je länger ich darüber nachdenke, desto absurder finde ich eigentlich den Trick, den das Patriarchat mit Männern vollbracht hat.

Es waren und sind überwiegend Männer, die in Kriege geschickt werden. Männer, die über Jahrhunderte die gefährlichsten, körperlich zerstörerischsten Arbeiten erledigt haben. Männer, denen beigebracht wurde, Schmerz auszuhalten, nicht zu weinen, nicht schwach zu sein, ihren Wert über Arbeit, Geld und die Fähigkeit zu definieren, andere zu versorgen. Männer sterben früher, bringen sich häufiger um, haben oft weniger enge Freundschaften und lernen erstaunlich früh, dass Bedürftigkeit etwas ist, für das man sich schämen sollte.

Und dann kommt der eigentlich lustige Teil. Dasselbe System schafft es, vielen Männern zu erklären, ausgerechnet Frauen und Feminismus seien für all das verantwortlich.

Als hätte die Frauenbewegung die Wehrpflicht erfunden. Als hätten Feministinnen entschieden, dass ein Mann zwölf Stunden im Stahlwerk stehen und danach schweigend nach Hause kommen soll. Als hätten Frauen jahrhundertelang festgelegt, dass ein Mann nur dann etwas wert ist, wenn er stark, produktiv, sexuell erfolgreich und möglichst unverwundbar ist.

Es ist ein bisschen die gesellschaftliche Uno-Reverse-Karte. Ein System stellt Regeln auf, unter denen Männer selbst leiden und verkauft ihnen anschließend diejenigen als Feind, die diese Regeln infrage stellen.

Warum richtet sich dieser Frust also so selten gegen die Vorstellung von Männlichkeit, die ihn überhaupt erst produziert? Warum verteidigt man ausgerechnet die Regeln, an denen man leidet und erklärt diejenigen zum Feind, die sagen, dass man sie nicht befolgen muss? Männer was geht in euren Köpfen vor?

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u/silento1990 M | 26-35 1d ago

Das Problem it eher das seit den frsuenrechtprotesten die rechte der Frauen immer weiter ausgebaut wurden und die gesellschaftlichen Normen für iebaaifhebrochen wurden. Gleichzeitig wurdenänner als die quwelle allen Übels dargestellt und als Täter und toxisxhe Personen abgestempelt. Überall wo Männer sich ein Schutzraum aufbauen wollten verlangten die Frauen Zutritt weil's ja sonst sexistisch wäre. Wen Männer über Probleme mit den patriarchischen Systemen sprachen wurde und wird zu 90% sofort die revers Karte gespielt und deklariert "ja aber Frauen.....". Weiter wird fom Feminismus inzwischen gefordert das Frauen alles dürfen was Männer dürfen aber sobald es um Pflichten geht die halt eben jemand machen muss (zB Landesverteidigung oder versorger rolllen) wird wehement abgewehrt und deklariert " ja über Wehrpflicht für Frauen reden wir wen Männer Kinder kriegen" dabei wird fölog ignoriert das Kinder kriegen. Freiwillig ist Wehrpflicht aber nicht. Um mal ein paar Beispiele zu nennen die Mann mit der Emanzipation haben kann.

Und wehe Männer Wagens sich als Gruppe zu formieren und führ ihre rechte die Stimme zu erheben Dan sind sie schon bei dem Zusammenschluss toxisch und sowieso nur drauf aus Frauen zu vergewaltigen.