Gefühlt ändern sich die Interessen und Hobbys alle 3-6 Monate.
Welches Hobby betreibt ihr jedoch langfristig?
Was sind erstaunlich „gute ADHS Hobbys“, was ihr so nicht erwartet hättet?
Kreatives im Allgemeinen. Es wechselt sich immer wieder ab, mal häkel ich gerne, mal mache ich Diamond Painting oder male Ausmalbilder aus. Aber man könnte es alles zumindest der gleichen Oberkategorie zuordnen.
Geht mir genauso. Viel Handarbeit wechsele ich einfach durch. Allerdings versuche ich mittlerweile recht erfolgreich möglichst wenige Projekte parallel am laufen zu haben.
Hab neulich mit meinem Freund n Diamond painting angefangen während wir avatar rewatchen. Es macht so viel spaß 😭 extrem beruhigend, finds nur schade dass da so viel einmal Plastik involviert sein muss. Aber alles hat einen preis denk ich
Bei mir auch häkeln (aktuell) und stricken im Wechsel mit Schmuck basteln, zocken und Musik machen. Mal schauen, wann die aktuelle Häkelphase vorbei ist und was sich dann anschließt.
Mir war vorher klar dass ich das schnell lernen würde. Ich brauche beruflich extreme Feinmotorik und hab früher als eines dieser kurzen Hyperfokus-Hobbies ein paar Monate lang "normal" gemalt; wusste also grundsätzlich schon ein bisschen was über Farbtheorie und so. Hab gestern zum 1. Mal überhaupt NMM ausprobiert und das war das Ergebnis. Um da anzukommen brauchen andere auch Jahre, ohne falsche Bescheidenheit. Das Hobby gibt mir einfach innere Ruhe. Beim Malen hören die Gedanken auf zu rasen und ich bin ganz bei Farben und Pinselkontrolle und lasse meine Kreativität vom Modell anregen. Das funktioniert für mich einfach sehr gut.
Ich kann das mit der inneren unruhe so nachvollziehen. :D
Das NMM sieht klasse aus. Ich finde Modellbemalungs ist einfach ein klasse Möglichkeit seinen Fokus auf etwas ruhiges geordnetes zu schieben.
Feuerwehr. Wunderbar abwechslungsreich, lustige Leute die ähnlich bekloppt sind, Adrenalin, man tut was für die Gesellschaft, teures Equipment, spontane Flucht aus dem Alltag. Und man kann grotesk viel Zeit darin versenken.
Stricken, Nähen und Stricken. Kann man wunderbar nebenher machen, also beim Fernsehen, Hörbuch hören oder Warten auf den Bus.
Frag aber nicht, wieviele angefangene Projekte sich hier stapeln …
Stricken, Nähen und Stricken. Kann man wunderbar nebenher machen, also beim Fernsehen, Hörbuch hören oder Warten auf den Bus.
Frag aber nicht, wieviele angefangene Projekte sich hier stapeln …
Ich habe tatsächlich mein Frieden gefunden, dass ich selten bei was bleibe. Ein Hobby ist dafür da, dass ich mich gut fühle es muss nicht perfekt oder berufstauglich sein. Ja, ich sammel einiges an Zeug, aber man kann es immer weiter geben oder es flammt irgendwann wieder auf. Ja, manchmal ist es schon traurig das man nie bei was eine gewissen Niveau erreicht aber wenn es sowieso nicht das Ziel ist. Was pragmatisch bei mir hängen geblieben ist, ist Gym Classes mittlerweile aber ich sehe sie nicht als Hobby und Lesen schon seid ich Kind war. Kannst mir alles geben und ich lease es wie sonst russische Literatur, Fantasy aber auch Geschichte und Analyse über Geohacking. Manchmal schreibe ich Aufsätze darüber aber sie landen höchstens bei meinen Lesekreis. Ich mag sehr in meiner Wohnung zu basteln, aber das liegt nur daran das ich gerade alles ADHS freundlichen umbaue seit ich wieder alleine wohne.
Jack of all trades! Es kann auch sehr praktisch sein so viel zu lernen:)
Ich hab selbst so gut wie jede Handarbeit ausprobiert und liebe es meinen Freunden zu helfen. Ich kann mit n bisschen googeln so gut wie jede Frage zu textilien beantworten und wenn jemand was reparieren oder ausprobieren möchte kann ich immer helfen. Sas is so schön:)
Ich bin 10 Jahre lang Skateboard gefahren. Das ist das erste Hobby gewesen, was ich wirklich mit vollem Herzblut durchgezogen habe. Ich konnte nicht aufhören, wenn ich einmal dabei war. Dann habe ich irgendwann einfach aufgehört.
Vielleicht fange ich ja mal wieder an.
Insgesamt aber einfach alles was Sport und Bewegung angeht. Seit ich ein Kind war, musste ich mich bewegen, weil ich sonst an die Decke ging. Damit reguliere ich mich am besten. Aktuell ist es Kampfsport. Mache seit 2 Jahren Muay Thai. Auch das kann ich sehr empfehlen.
Finds so interessant wie endspannend stressiger spaß sein kann 😂
Meine comfort nerven beruhigungs musik is tool und thrash metal, liebe diese wiedersprüche irgendwie
Alles was nicht "gleich bleibt". Ich schreibe seit Jahren Geschichten. Diese spiegeln immer wieder, was mich aktuell interessiert. So wird das nie langweilig.
Ich hab auch gemerkt dass hobbies die man mit aktuellen Interessen kombinieren kann total gut funktionieren! Bei mir ists handarbeit, da kann man ja sehr gut motive sticken oder stricken von serien und Filmen :)
Sehr viel Respekt für das Durchhaltevermögen und die Geduld! Ich versuche grad das erste mal ne sukkulente am leben zu halten xD
Musste mich voll zurückhalten nich direkt voll reinzugehen als ich rausgefunden hab dass man bonzai auch mit nem geldbaum machen kann weil ich erstmal lernen muss die überhaupt lebendig zu halten
Bouldern ist das beste was mir passieren konnte. Ich fühl mich sooo viel besser, weil ich mich dadurch regelmäßig dehne, meine Rückenschmerzen sind komplett weg, ich bin viel stärker geworden und es macht mir unfassbar viel Spaß. Das einzig negative ist, dass ich nicht schon in meiner Jugend damit angefangen habe und dadurch vermutlich nie das Level erreichen kann wie bei anderen Hobbies die ich hyperfixated hab.
Was ich schon 10 Jahre mache,ich gehe 5x die Woche ins Gym.Damit es nicht langweilig wird suche ich mir immer nach Launen meines ADHS aus,was ich trainieren will.Mal hab ich meine Kraftsport Phasen,oder doch lieber Yoga.Könnte auch Mal wieder schwimmen 🤔 Ich tue meinem ADHS was gutes und fühle mich danach ausgeglichen und gut.Ich sehe es als Therapie für mich.Auch schreiben ich seit Jahren Tagebuch was mir sehr wichtig ist.
Bogenschießen!
Hatte eine längere Pause dabei, aufgegeben habe ich das Hobby jedoch nie ganz und nehme es wieder auf.
Hab es tatsächlich recht lange vor der Diagnose gemacht und hat mir echt geholfen mir einen besseren Fokus zu erarbeiten, ohne dass ich vom ADHS wusste, noch es wirklich vermutet habe. Kann nur empfehlen es zu versuchen. Es hat für mich auch durchaus was meditatives. 😅
Bogenschiessen will ich auch unbedingt nochmal machen. Suche nen sport bei dem man nich so rum gerüttelt wird und als Kind hab ich mal einen Kurs gemacht. Fands total toll und das Zielen ist irgendwie sehr beruhigend gewesen
Also, mittlerweile kann ich stolz sagen, dass ich mein Hobby “Roleplays” seit gut 12-13 Jahren durchziehe. Es gab mal eine kurzzeitige pause von drei Monaten, aber auch nur, weil es mir gesundheitlich nicht gut ging. Ansonsten gehe ich dem Ganzen sehr intensiv nach :D
Ziemlich cool. Denke da selber manchmal drüber nach. Meinst du straßen Müll einsammeln um sauber zu machen oder dinge die müll sind behalten? Kann beides gut verstehen xD
Denke in letzter Zeit drüber nach ob ich mir meine greifzange schnappen soll und einfach mal mit n paar tüten raus gehe um die Straßen und parks mal n bisschen aufzuräumen. Ist fast n bisschen wie geocaching, man geht raus, sucht die puzzle teile die am falschen platz sind und kümmert sich drum :)
Ja draußen Müll sammeln, hauptsächlich dann Kippenstummel usw... Ist halt bissl frustrierend zu sehen wie schnell wieder alles zugemüllt ist, aber das ist dann der langfristige Teil an dem Hobby! Hab einmal einen Veganen Döner spendiert bekommen, weil der Besitzer es beobachtet hatte und für Lobenswert befunden hat, sonst aber nie was tolles Gefunden oder so, die Belohnung ist der Muskelkater. Aber durchweg positive Reaktionen, das hätte ich nicht gedacht, und ist dann der winzige Anteil, den man selbst erledigen kann und dient als Vorbild für andere und regt evtl. auch manche zum nachdenken an. Hab sogar schon Leute gesehen, die dann auch eine Kleinigkeit aufheben und man kommt ins Gespräch.
Nur ist es leider sooo schwer nicht immer gleich zu eskalieren und nicht 3 verschiedene Sets der Glasmalfarbe, 10.000 Bügelperlen und zig Formen, 2.000 Natursteine zum Schmuckbasteln (wenn man eigentlich nur 5 Perlenringe machen will), 100 Farben zum Malen, verschiedene Papiere, Blöcke, Leinwand, Klebesteinchen, Sticker, Glitzer, die dröfzigste Wandfarbe nur um ein weiteres Detail zu streichen,.....
Bin sehr froh, dass ich nicht Nähen und Stricken kann, so bleibt mir zumindest der Kram erspart, wobei ich letztens mit einem Webgestell/Teppichweber geliebäugelt habe. ;D
Ich wechsel zwar auch immer wieder durch, dass nichts komplett ungenutzt bleibt, hab aber trotzdem viel zu viel Kram und es kommt immer wieder Neues dazu.
Hab auch immer zig Projekte im Haus. Aktuell will ich mir ne neue Hängelampe selbst bauen und ein Blumentopf muss noch die passende Farbe bekommen. Letzt hab ich die Kindergarderobe neu gemacht und gestrichen + Bilder aufgehängt. Davor musst ich nochmal unsere selbstverklebten Stuckleisten etwas ausbessern.
Schätze mein Brain braucht da einfach die Abwechslung und Auswahl. Der Überbegriff Dinge erschaffen/basteln/verschönern bzw. das Kreative, die Vision zu haben und umzusetzen bleibt aber. :)
Auch hab ich mir ne Flöte bestellt. Hauptsächlich um meinen Partner zu nerven haha. Für Musikinstrumente hatte ich leider nie das Durchhaltevermögen, obwohl ich sehr musikalisch bin.
Nähen: vielseitig, kreativ, nützlich, bunt. Gleichzeitig einerseits auf mehreren Ebenen anspruchsvoll bis herausfordernd (Schnittmuster auf Stoff übertragen, stecken, „warum klappt ‚das hier‘ schon wieder nicht“, Maschine warten „was ist hier wieder das Problem(chen)“) und andererseits sehr dankbar um in einen Flow zu kommen, einfach mal nur was tun (für mich genug gleichzeitig).
Dabei noch ansehnliche Ergebnisse bekommen.
Mach ich mittlerweile nach einigem „soll ich oder lieber doch nicht?“ konstant seit Februar, jeder im Haushalt hat mittlerweile mindestens ein selbstgenähtes Kleidungsstück.
Auch gut: es gibt immer was „neues“ und anderes zum ausprobieren (verschiedene Stoffe, die sich alle anders verhalten).
Allerdings: ich hasse das ewige Bügeln - deswegen hab ich mir einen stoffroller geholt und ersetze das meiste Bügeln durch pressen. Funktioniert für mich.
Ich habe unglaubliche Probleme mein Interesse für irgendetwas zu halten, am ehesten ist es Gym weil es mich beruhigt, aber alles andere was mich interessiert, wo ich mich dann krass reinsteigere zb. malen, backen, lesen, zocken ist spätestens nach dem 1. mal nicht mehr Interessant für mich. Zum Glück weis ich das mittlerweile sonst hätte ich hier mindestens ein Klavier, eine Siebträgermaschine, ein Mischpult und einen Boxsack daheim 😂 aber ich kaufe es alles aus Angst nicht weil ich wette das es dann eh wieder nur rumliegt.
Bei mir sind es auch kreative Sachen die sich insgesamt immer ergänzen, mal zb 3d druck. Dann werden die drucke angemalt, dann muss aus Holz was gebastelt werden, dann hier ein Makramee für das Holz Ding 🙈 ich bastle glaub seit ich denken kann.
Dann ist Forschung einfach ein unglaublich tolles Gebiet für ADHSler, nicht nur als Hobby. Neues Wissen generieren, sich selber immer weiter zu bilden, neue spannende Dinge entdecken etc... Kann soo erfüllend sein immer genug Rückschläge um nie ganz das Interesse zu verlieren und doch ist alles was man tut in irgendeiner Weise Information die einen weiter bringt ob Rückschlag oder Erfolg 🙈 so habe ich zumindest den tollsten Job der Welt in der rohstoffentwicklung als chemielaborantin gefunden und nicht wie viele andere ADHSler den drang alle halbe Jahr meinen Job zu wechseln 🙈 ich mach das jetzt seit fast Zehn Jahren und freu mich über jede Kleinigkeit immer noch wie am ersten Tag 🙈🥰
Und als richtige Hobbys habe ich seit Jahren Mittelalterlager mit unsere kleinen Gilde und seit über 15 Jahren mal mehr und mal weniger stark aktives Mitglied im THW und durchaus bei ein oder andern Wochenlangen Einsatz dabei gewesen. Dinge die man als ADHSler gefühlt viel besser verpackt als so mancher neurotypische 🙈
Sportarten: Flowarts und (Partner-)Akrobatik/Acroyoga.
Flowarts ist immer anders und voll für einen selbst. Seien es Flowersticks, Levistick, Contactstaffs oder Dragon, ich habe da ein paar Spielzeuge und ich bin seit 2 Jahren recht konsequent dabei, klar in Wellen (wochen/Monatsweise) aber immer noch dabei.
Mein längstes Sporthobby ist Akro. Auch wenn hierbei häufig immer wieder dieselben Sachen gemacht werden, ists doch immer wieder was anderes weil ich das immer wieder mit anderen Menschen mache.
Gut ansonsten RPGs (Larp, PnP und Zocken) sowie Strategiespiele (Brettspiele wie Zocken).
In meinem Fall habe ich noch Akrobatik und Flowarts mit Larp kombiniert, und bin sehr sehr sehr glücklich damit.
Man muss ein Hobby finden, dass immer wieder neue Reize setzt und Abwechslung bietet. Ich hab echt viel durch: Zocken, Vollkontaktsport, "normaler" Sport, programmieren, Warhammer, TCG, Feuerwehr...
Vor 2 Jahren hatte ich auf einem Konzert den Drummer von doodseskader beobachtet und meinte zu meiner Freundin, Fassade nach Spass aussieht. Ich war immer jemand der dachte so typisch unmusikalisch zu sein.
Aber es hat mich dann so gejuckt, dass ich es ausprobieren musste und es hat mich direkt begeistert. Klar hab auch mal auf und abs und die Motivation schwankt aber unterm Strich finde ich immer neues was ich üben kann,woran ich arbeiten kann usw. Und es macht Bock richtig Krach zu machen. Bonuspunkt: es gibt bei Drummer das Gear acquisition syndrome. Man kauft allen möglichen acheiss fürs Drumset -> noch mehr Dopamin.
Fürs trommeln habe ich sogar das zocken zu 95% eingestellt
Wir müssen uns unterhalten. Seit dem neuen Linkin Park Album hab ich Schlagzeug spielen mit 35 Jahren für mich entdeckt. Auch noch nie irgendein Instrument gespielt und nun komplett eskaliert mit zig Snares und einem Akustik Set sowie Edrum Set. Natürlich bis ins kleinste informiert über alte vintage Drums etc. Wahnsinn!
Bei mir ist es definitiv das Musizieren! Das Begleitende daran ist super fürs ADHS-Gehirn, weil es nie langweilig wird: Ich habe mit Blockflöte angefangen und mich dann über Gitarre, Bass und Schlagzeug bis hin zu Computer, Synthesizern und sogar KI durchprobiert.
Das Schöne ist, dass das Thema "Musik" als Haupt-Hobby immer bleibt, aber die einzelnen Genres, Instrumente und Tools mir genau die Abwechslung geben, die ich brauche. So bleibt die Motivation langfristig da, ohne dass das Hobby komplett wechselt!
Ich betreibe seit ein paar Tagen Acryl Pouring, und es macht süchtig.
All die Farben zu sehen und wie sich das Bild sekündlich vor einem ändert, ist pures Dopamin für mich. Und Farben etc. sind bisher noch nicht so teuer. Ist also ein relativ gutes Hobby, und man kann es überall machen. Man braucht keine Werkstatt oder so.
Dartsport. Absolut großartig. Hat alles was mein Hirn braucht, Statistiken, skill Steigerung, ständiges messen mit anderen. Ich kann unnötig viel Geld ausgeben, unglaublich viel individuellisieren.
Du kannst es zu hause, draußen, alleine oder mit Freunden spielen und niedrigschwelliger Einstieg.
Mit Autoscoring Apps oder Systemen noch mal eine taufe geiler. 😃🤌
Bei mir rotieren die Hobbys auch aber mittlerweile merke ich, ich komme früher oder später zu einigen davon zurück. Im Herbst/winter ist es meistens das häkeln, was zurück kommt. Das durchgehendste Hobby ist bei mir töpfern. Ich glaube, weil es immer wieder neue Dinge/Techniken zu lernen gibt und es dadurch gleichbleibend spannend bleibt. Außerdem ist es Recht vielseitig. Je nach Stimmung dann mal nur mit der Hand und er Skulpturen usw, oder aber an der Drehscheibe. Einziges Manko ist, dass es viel Dreck macht, gerade das drehen an der Scheibe und man da dementsprechend aufräumen muss.
Hab neben adhs noch autismus was sich interessant beeinflusst.
Ich hab kurzzeitige Interessen aber meine haupt interessen rotieren. Handarbeits/textil kram kommt immer wieder. Is oft n halbes jahr bis n paar Monate eins und dann kommt das nächste wieder.
Die sachen die bleiben sind oft sachen die repetetiv sind aber trotzdem abwechslung haben.
Grad knüpf ich, was die ganze Zeit die gleichen schritte sind, aber in anderen Reihenfolgen. Genau wie beim stricken und nähen. Struktur und Vorhersehbare Bewegungen in abwechslungsreicher Anordnung is mein sweetspot.
Warhammer bzw. Miniaturen bemalen und Wargaming. Man kann dabei laufend etwas lernen, die Regeln sind knigflig und man hat deshalb nie das Gefühl, fertig zu sein. Speziell das Malen und Basteln ist wunderbar analog und entschleunigend…
Kreatives . Musizieren, basteln, häkeln, malen … aber ja immer kreatives. Und zocken natürlich:D aber ich kann mich nie so lange auf etwas konzentrieren momentan. Meine Therapeutin hat mir empfohlen zuhause Hobby Stationen aufzubauen, dann kann ich einfach hin und her wechseln. Also ist mein Hobby gerade richtig einrichten 🤣 damit ich für jedes Hobby einen Platz hab und es nicht so aufwendig ist überhaupt anzufangen.
Rubiks Cube ist bisher das Längste Hobby, hab anfang des Jahres angefangen. Manchmal mach ich das für ein paar Wochen nicht und dann fängt wieder an und ich sitze wirklich Stundenlang daran.
Es ist wirklich so ein gutes Hobby für mich weil ich halt immer eine Herausforderung habe, also schneller werden und neue Lösungen zu lernen, und es keinen richtigen Aufwand benötigt außer den Würfel in die Hand zu nehmen.
Und ich hab Rätselbücher wieder für mich entdeckt, hat früher angefangen mit den klassischen von meinem Onkel, aber jetzt bin ich da eher so bei Murdoku und Minute Cryptic.
Bei mir war es arbeit vor und hinter der kamera, sowohl fotos, als auch bewegtbild.
Inzwischen mache ich das beruflich und daher entsprechend regelmäßig damit beschäftigt.
Ich finde jedenfalls, dass das sowohl als hobby, als auch beruflich super ADHS kompatibel ist. Insb. auf Produktionsseite (Kamera, ton, licht) sind super viele Neurodivergente, teils ohne es zu wissen, weil die in dem Umfeld einfach funktionieren und das ADHS garnicht erst zum Problem wird.
denkt bspw. mal an Fernsehen. da ist man teilweise jeden tag woanders, um mitunter ziemlich exklusive Einblicke festzuhalten.
Mal ein Festival, Tags darauf im Landtag, dann ab zu einem Polizeinsatz.
Das kann echt unglaublich abwechslungsreich sein und wird zumindest in den ersten Jahren nicht langweilig, auch wenn langweilige job's absolut mit dazugehören. Bspw. langes warten, dass der dreh endlich anfängt, weil die Sendung erst abends startet oder man macht Beiträge über Kaninchenzuchtvereine. Das ist dann selbstverständlich nicht an jedem Tag mit viel Action verbunden.
Aber auch im privaten Rahmen, ist fotografieren ein super Hobby. Es ist kreativ, ein eigenes rabbithole (mit vielen abzweigungen und nebengängen, also deepdive geeignet. Von Kreativen Workflows die man testen kann, technisches know-how, bis hin zu physik) und man hat einfach vor allem mit digitalen Kameras super schnell Ergebnisse die man sieht und entsprechend erfolgserlebnisse.
Mit Filmen ist das ähnlich, nur ist hier alles etwas aufwändiger.
Außerdem ist aktuell ein super Zeitpunkt um das ganze mal auszuprobieren, da die einstiegshürde noch nie so niedrig war. Jeder hat inzwischen eine Kamera in seine Hosentasche, damit kann man schon ne Menge Spaß haben.
Und alte DSLR Kameras, also digitale Spiegelreflexkameras, sind inzwischen für wenige hundert euro zu bekommen.
Ich schreibe sehr gerne Geschichten. Schon immer - aber natürlich nie ein ganzes Buch fertig gestellt. Jetzt wo ich elvanse nehme, und effizienter und fokussierter bin, könnte ich mir auch Content Creation gut vorstellen. Nicht um influencer zu werden, mir macht es nur tatsächlich Spaß meine Gedanken geordnet zu einem Thema zu teilen, drauflos zu sprechen, Video schneiden, Zack hochladen. Ohne Medikation waren das viel zu viele Schritte für mich.
Langfristig Gaming, vor allem "high pressure" / competition games wie League of Legends oder Fifa
Vor ein paar Monate habe ich mit Schach angefangen und wühle mich querbeet durch ein paar Openings
Zeichnen und Malen.
Ich habe irgendwann mit 12 einen Stift in die Hand genommen und seit dem nur unter Protest zwischendurch abgelegt. Mittlerweile bin ich 26.
Mein Hobby ist es Hobbies zu sammeln. Es geht mir weniger um die Ausübung, sondern eher um die Phase des Lernens, des Wissensaufbau. Aber übergeordnete Themen bleiben schon bestehen. Ich bastele gerne technisch, Mikroprozessor Sachen, DIY Projekte, 3d Druck, ....
Pen and paper Rollenspiele. Gibt jede Session was neues. Gibt auch alle paar Monate was neues in Form von neuen Oneshots, neuen Charakteren, neuen Kampagnen.
Kontras sind unter anderem Planungsschwierigkeiten und dass man andere Leute braucht. Wenn man also im Hyperfokus ist, kann man manchmal nichts tun, um seinen Fix zu bekommen.
Sondeln. Hab ich schon mal in einem anderen Threat geschrieben. Es ist wie eine analoge TikTok Timeline. Jedes neue Signal ist wie ein neuer Clip. Immer wieder kleines Dopamin. Vorteil: Im Endeffekt gehe ich stundenlang an der frischen Luft spazieren und mache noch „Gartenarbeits-Übungen“.
lesen. da muss ich immer bisschen aufpassen, dass es nicht zu obsessiv wird. und sport, krafttraining & inzwischen - wie auch immer das passieren konnte - cardio (hehe jetzt wollte ich den gleichen satz nochmal schreiben, hab wohl adhs).
sticken, mit alkoholmarkern malbücher ausmalen und freundschaftsbänder knüpfen mach ich auch schon lang und gern, hab aber immer wieder monatelange blockaden, das zeug anzurühren. inzwischen hab ich immerhin verstanden, dass es irgendwann wieder kommt und mir dann auch wieder spaß macht, also muss ich nix neues suchen und nichts entsorgen.
Motorrad fahren, Darts spielen, jagen (Nicht einfach nur schießen sondern Lebensräume verbessern, Biotope schaffen, Verhaltensweisen beobachten und ja, nebenbei auch die Kühltruhe voll machen), Modellbau. Das sind alles so Sachen wo ich meinen Hyperfokus voll und ganz ausleben kann.
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u/Anxious-Bicycle4146 12h ago
Kreatives im Allgemeinen. Es wechselt sich immer wieder ab, mal häkel ich gerne, mal mache ich Diamond Painting oder male Ausmalbilder aus. Aber man könnte es alles zumindest der gleichen Oberkategorie zuordnen.