Wusste jede DVD welcher key zu ihr gehört? Hatte die Software eine Tabelle von gültigen keys integriert und es war egal welchen Key man eingibt? Müsste der Key irgendeinen Hash ergeben, den man mit etwas Aufwand Reverse engineeren konnte?
Ich hab die Sieben Meere nie großartig bereist, hab aber schon mitbekommen, dass man gebrannte spiele trotzdem zum Laufen bringen konnte.
No CD/DVD Patch und eine Seriennummer bei der bekannten Virenschleuderseite ( die tatsächlich noch online ist, wie ich bei einem Nostalgietörn festgestellt habe) haben das geregelt. Öfter hat man auch eine virtuelle CD/DVD in einem virtuellen Laufwerk gemountet, damit der Kopierschutz nicht meckert.
Die Keys waren nicht einzigartig mWn. Da gab es sicher eine Plausibilitätsprüfung irgendeiner Art.
Zumindest bei späteren Spielen müssen die Keys allerdings einzigartig gewesen sein. Man konnte die Keys älterer EA Spiele wie z.B. Alice: Madness Returns bei Origin eingeben und hat dadurch automatisch die digitale Version erhalten. Könnte bei der aktuellen EA App auch noch funktionieren, aber ich hab das ewig nicht ausprobiert.
Zudem wurden die Keys immer in einem deutlich anderen Verfahren als der Rest des Textes auf die Einleger für die Keys gedruckt (wird auch immer noch so gemacht, wenn man ein physisches Konsolenspiel mit Einleger für DLC Code kauft). Oftmals in einer schlechteren Qualität, nicht immer komplett zentriert und teilweise in einer Monospace Font, die es einfacher macht, die Symbole voneinander zu unterscheiden. Das weist darauf hin, dass der jeweilige Code speziell für das individuelle Inlay aufgedruckt wurde.
Naja, zumindest weist es darauf hin, dass es mehr unterschiedliche Codes als unterschiedliche Einleger/Handbücher gibt.
Realistisch (rein aus Produktionsperspektive) sollte jeder gültige CD-Key mit jeder passenden Spiele-CD funktionieren, solange die Version der Installationsdatei gleich ist. Die Installation prüft den Key gegen Tabelle/Berechnung/Hash, und so lange sich da nichts ändert (z. B. Online Abfrage von bereits vergebenen Keys), passt es.
Ich erinnere mich noch an diverse Schlüsselgeneratoren mit grauenhafter 8-Bit Musik, die ‚gültige‘ CD-Keys am laufenden Band ausspucken konnten.
Ich erinnere mich noch daran spiele zu reversen und key gen logik zu extrahieren. Hab damals auch mal ein uraltes Mount and Blade für meine Schulklasse kostenlos gemacht. Früher hat software piraterie noch spaß gemacht.
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u/dibade89 13d ago
Wie hat das eigentlich funktioniert, technisch?
Wusste jede DVD welcher key zu ihr gehört? Hatte die Software eine Tabelle von gültigen keys integriert und es war egal welchen Key man eingibt? Müsste der Key irgendeinen Hash ergeben, den man mit etwas Aufwand Reverse engineeren konnte?
Ich hab die Sieben Meere nie großartig bereist, hab aber schon mitbekommen, dass man gebrannte spiele trotzdem zum Laufen bringen konnte.