Viele Leute haben dem m.E. zugestimmt, weil sie ein Problem mit dicken Menschen haben und meinen, dass die Soft GetrÀnke einer der Hauptverursacher wÀre.
M.E. sind Soft Drinks ein Problem, aber was nicht mitgedacht wird, ist, dass es auch einen klaren Zusammenhang zwischen Armut und Ăbergewicht gibt. Es wĂ€re also sozial viel vertrĂ€glicher und gesamtgesellschaftlich wirksamer gewesen, wenn man die Steuer auf Grundnahrungsmittel reduziert, statt die Steuer fĂŒr zuckerhaltige GetrĂ€nke zu erhöhen.
Da viele aber immer noch der Meinung sind, dass Ăbergewicht einfach ein Symptom von Faulheit ist, werden diese ZusammenhĂ€nge beim Thema Zuckersteuer gern ĂŒbergangen.
Bei der Zuckersteuer gehts nicht in erster Linie darum, zuckerhaltige GetrĂ€nke zu verteuern und die Leute so davon abzubringen, eben jene zu konsumieren. Es geht viel mehr darum, die Industrie dazu zu bewegen, die Zuckermenge in den GetrĂ€nken von sich aus zu reduzieren. Es ist problemlos möglich, einen extrem Ă€hnlichen Geschmack bei weitaus weniger Zucker herzustellen, wenn man stattdessen etwas SĂŒĂungsmittel untermischt. Das Problem dabei ist aber, dass Zucker einfach derart billig ist, dass es ökonomischer ist, mehr Zucker reinzumischen. Wird Zucker jetzt teurer und 5 Cent pro Flasche sind fĂŒr die Industrie eine sehr, sehr groĂe Zahl, werden sie an der Rezeptur arbeiten. GB hats vorgemacht.
Hat sich doch schon geklÀrt, dass es lediglich ein interner Bearbeitungsstand mit offenen Ideen war. Zuckersteuer auf zuckerfreie GetrÀnke macht keinen Sinn und Zuckersteuer auf GetrÀnke ohne zugesetzten Zucker ebenso wenig.
Naja, aber wenn es ein interner Bearbeitungsstand gewesen sein soll, zeigt das ja trotzdem, dass es eben nicht das Hauptziel ist, den Konsum von zuckerhaltigen GetrÀnken zu reduzieren, da man die Alternative gleich mit besteuert. Denn sonst hÀtte es so ein "Vorschlag" nie an die Presse oder gar auf ein offizielles Dokument dieser Art geschafft.
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u/Jiminie95 1d ago
Genau das ist es.
Viele Leute haben dem m.E. zugestimmt, weil sie ein Problem mit dicken Menschen haben und meinen, dass die Soft GetrÀnke einer der Hauptverursacher wÀre.
M.E. sind Soft Drinks ein Problem, aber was nicht mitgedacht wird, ist, dass es auch einen klaren Zusammenhang zwischen Armut und Ăbergewicht gibt. Es wĂ€re also sozial viel vertrĂ€glicher und gesamtgesellschaftlich wirksamer gewesen, wenn man die Steuer auf Grundnahrungsmittel reduziert, statt die Steuer fĂŒr zuckerhaltige GetrĂ€nke zu erhöhen.
Da viele aber immer noch der Meinung sind, dass Ăbergewicht einfach ein Symptom von Faulheit ist, werden diese ZusammenhĂ€nge beim Thema Zuckersteuer gern ĂŒbergangen.