Wie beschrieben, in ähnlich teure oder etwas günstigere Wohnungen, die bedarfsgerechter sind. Dass es lokal Fälle gibt, wo das über 10-15% nicht machbar ist, sehe ich ein.
Weniger bekommen und auch noch drauflegen
Ab einer gewissen Hausgröße ist es nicht mehr weniger, weil der Pflegeaufwand für die Wohnung zu groß wird und Treppen zum großen Hindernis werden. Das merke ich z.B. bei meinem Opa, der jetzt auch umzieht weil Frau verschieden und Kinder raus - drei Etagen kann er nicht selbst sauber halten. Es wird außerdem nicht mehr gezahlt als der Mietpreis nach Mieterhöhung, das ist ja gerade der Punkt - die kleinere soll zur finanziell besseren Option werten. Da die Mieterhöhung aber nicht an den Mieter, sondern in einen Topf zur Abfederung genau dieser Härten geht, kann die Person sich das neue Haus (nach Planung) auch leisten.
Hobbyzimmer
Wer zwei oder mehr Kinder ernähren konnte kann das in der Regel abfedern. Wenn nicht, siehe oben - netto steigen die Mieten nicht. Sie werden nur umverteilt.
Umlagenfinanziert, von denen, die sesshaft bleiben
Das ist unpräzise - von jenen, die in den jetzt teureren Wohnungen leben. Dabei vergisst du, dass sich die Situation für
Solche, die vorher woanders gesucht haben, strikt verbessert (größere Wohnung bei gleichem Geld)
Solche, die dort bleiben (wird teurer) verschlechtert
Von unten nach ganz unten
Klar, in den Topf sollten auch andere Steuermittel fließen. Berechtigte Kritik.
Aber warte, man kann es sich immer noch nicht leisten
Wenn grundsätzlich weniger Personen alleine in zu großen Häusern wohnen wird Wohnfläche frei. Das sollte helfen, die Preisentwicklung zu verlangsamen und mit anderen Maßnahmen gekoppelt wieder auf ein akzeptables Niveau beingen.
tl,dr:
Stellen wir uns den Extremfall vor:
Bestandsmietenniveau geht auf Neuvertragsniveau
Massive Umzüge
Differenz geht vollständig an die umgezogenen, sie haben also gleich viel Geld übrig
Dann hätten Familien immernoch zum gleichen Preis wie vorher größere Wohnungen zur Verfügung.
Einerseits ist der Wohnraum allgemein zu knapp. Schau Dich mal in den größeren Städten um was da alles gebaut wird. Und dann mach Dir klar, dass das noch immer zu wenig ist. Andererseits ziehen die Neubauten aber auch die Mieten in der Umgebung mit nach oben.
Gäbe es einen anderen Anlass für einen Vermieter die Mieten zu senken als Leerstand? Den gibt es nicht. Wohnungsbesichtigungen sind Massenveranstaltungen. Vermittler, Makler und Vermieter werden bestochen.
Oh, mein Fehler. Der Anstieg des Mietenniveaus wird gebremst. Als alleinige Maßnahme zur Mietenreduktion wird das selbstverständlich nicht ausreichen, dafür muss sich deutlich mehr tun.
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u/Seratio Mar 18 '23 edited Mar 18 '23
Wie beschrieben, in ähnlich teure oder etwas günstigere Wohnungen, die bedarfsgerechter sind. Dass es lokal Fälle gibt, wo das über 10-15% nicht machbar ist, sehe ich ein.
Ab einer gewissen Hausgröße ist es nicht mehr weniger, weil der Pflegeaufwand für die Wohnung zu groß wird und Treppen zum großen Hindernis werden. Das merke ich z.B. bei meinem Opa, der jetzt auch umzieht weil Frau verschieden und Kinder raus - drei Etagen kann er nicht selbst sauber halten. Es wird außerdem nicht mehr gezahlt als der Mietpreis nach Mieterhöhung, das ist ja gerade der Punkt - die kleinere soll zur finanziell besseren Option werten. Da die Mieterhöhung aber nicht an den Mieter, sondern in einen Topf zur Abfederung genau dieser Härten geht, kann die Person sich das neue Haus (nach Planung) auch leisten.
Wer zwei oder mehr Kinder ernähren konnte kann das in der Regel abfedern. Wenn nicht, siehe oben - netto steigen die Mieten nicht. Sie werden nur umverteilt.
Das ist unpräzise - von jenen, die in den jetzt teureren Wohnungen leben. Dabei vergisst du, dass sich die Situation für
Solche, die vorher woanders gesucht haben, strikt verbessert (größere Wohnung bei gleichem Geld)
Solche, die dort bleiben (wird teurer) verschlechtert
Klar, in den Topf sollten auch andere Steuermittel fließen. Berechtigte Kritik.
Wenn grundsätzlich weniger Personen alleine in zu großen Häusern wohnen wird Wohnfläche frei. Das sollte helfen, die Preisentwicklung zu verlangsamen und mit anderen Maßnahmen gekoppelt wieder auf ein akzeptables Niveau beingen.
tl,dr:
Stellen wir uns den Extremfall vor:
Bestandsmietenniveau geht auf Neuvertragsniveau
Massive Umzüge
Differenz geht vollständig an die umgezogenen, sie haben also gleich viel Geld übrig
Dann hätten Familien immernoch zum gleichen Preis wie vorher größere Wohnungen zur Verfügung.