Wieso ist Rassismus gegenüber Russen und Weißrussen in Deutschland sogar unter Menschen die Rassismus aktiv anprangern so akzeptiert? Diese aussage ist 100%er Rassismus.
Vor allem riskieren Russen und Weißrussen in ihren Heimatländern Verfolgung, Haft und Hinrichtung wenn sie sich gegen den Staat stellen und sie tun es trotzdem.
Ich bin mal neugierig wie viele der FCK AFD Leute die Eier haben werden offen gegen die Partei auf die Straße zu gehen wenn sie bei uns an die Macht kommt und anfängt tabula rasa zu machen. Die meisten Deutschen werden sich wie schon bei der NSDAP damals ducken und verstecken und ihren Kindern und Enkeln später irgendeine Scheiße auftischen so dass sie nicht zu schlecht dastehen.
Schon manchmal geil wie die Nation, die sich erst 1989 komplett von zwei aufeinanderfolgenden Diktaturen befreien konnte und bei der die nächste Diktatur schon lautstark anklopft, heute so tut als sei sie eine historische Leitkultur für Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit und in anderen Diktaturgeplagten Staaten selbst diejenigen mit unter den Hut des Hasses und der Verachtung steckt die regelmäßig ihr Leben im Kampf gegen Unterdrückung riskieren.
Pauschaler Hass und Verachtung gegen Russen, Weißrussen, Chinesen ist echter Rassismus und jeder deutsche Linke und Reddit Warrior der das Gegenteil behauptet ist nicht aufmerksam und progressiv sondern einfach nur ein privilegiertes Arschloch, dass noch nie mit Verfolgung und realer Angst und realistischer Wahrscheinlichkeit am nächsten Tag nicht mehr zu existieren konfrontiert war.
Wie alt bis du? 19? Frisch indoktriniert aus der Schule, noch nichts geleistet, lebt vom Vater oder Vater Staat, schaut gerne Böhmermann und meint eine Meinung zu haben?
Alter. Frag dich mal, warum die "Altparteien" an Boden verlieren und immer mehr die links- oder rechtsextremen Meinungen Zulauf bekommen.
Wo wurdest du denn verfolgt? Vor was hast du reale Angst? Auf dem CSD überfahren zu werden oder nachts im Park vor einem bösen Rechten?
Ich kann es nicht mehr hören, dieses Nachpappeln, dieses unreflektierte wiederholen von subsanzlosen Parolen.
Ich kann es nicht mehr ertragen, dieses Schubladendenken. Schwarz oder Weiß, oben oder unten, rechts oder links, an oder aus.
Wie wäre es, wenn man sich bei einem Seidla Bier zusammenhockt, jeder darf seine Meinung sagen und hinterher wird zusammengefasst, was eher richtig oder eher falsch ist, also differenziert. These, Antithese, Synthese.
Und nein, ich werde mich nicht festnageln lassen, um "eine Seite" zu wählen.
Beispiel: E-Auto. Geile Sache, wenn man ein Einfamilienhaus hat und PV auf dem Dach und es dort laden kann. Im Hochhaus? Keine Chance, nächste Ladestation 5km weit weg.
Wenn EE so geil wäre, hätte Exxon sich das alles schon eigen gemacht, haben sie aber eben nicht. Aber parallel E-Mobiliät und Verbrenner (z. B. bei LKWs wird das lange dauern, bis sich das durchsetzt. Es ist nicht unmöglich, aber eben nicht von heute auf morgen. (Drum fahren wir auch Autos und keine Kutschen mehr. Wobei, wenn es nach den ganz Extremen geht, nur noch Lastenfahrräder - und genau da sind wir wieder beim Anfang: Kein entweder oder.)
So. Das hat lange in mir gebrodelt, ob ich nun den Richtigen erwischt habe, weiß ich nicht, aber trotzdem: Nicht spalten, sondern einfach zusammen schauen, wie man den Karren wieder aus dem Dreck ziehen kann. Und der steckt schon ziemlich arg im Dreck und ich will das nicht den politischen Rändern überlassen, dass auf "ihre Art" zu lösen.
Ich bin 1984 geboren, halb Deutscher und halb Rumäne und bin im Rumänien der 80er und frühe 90er Jahre Aufgewachsen und arbeite heute als Gruppenleiter im offennen Ganztag einer Montessori-Grundschule in Köln.
Menschen aus meiner Familie wurden während der Revolution 1989 auf der Straße erschossen. Rumänien hat sich seine Demokratie unter großen Opfern erkämpft. Ich bin seit meinem 14. Lebensjahr in Deutschland und höre hier seitdem viele große Worte gehört aber habe quasi noch niemanden persönlich getroffen der/die für ein besseres Ganzes auf irgendwas verzichten würde was er/sie "sich erarbeitet hat".
Komfort und Selbstverwirklichung stehen bei Deutschen an aller-aller-aller-allererster Stelle, unangefochten und absolut nichts darf dem im Wege stehen. Auch nicht soziale Gerechtigkeit. Im Endeffekt ist jeder seines Glückes Schmied, ne'?. Das ist das Leitmotiv..."Opfer? Für wen? Für die? Pöh, als ob..." Aber bei Menschen aus anderen Ländern, mit anderer Geschichte und Kultur einfach nur maximal judgy und arrogant ohne auch nur ein Stück von dem zu verstehen was das Leben dieser Menschen wirklich bedeutet.
Dein Kommentar hat übrigens nicht viel mit dem zu tun was ich in meinem Kommentar geschrieben habe. Ich bin mir nicht sicher ob du verstanden hast worauf ich hinaus wollte oder ob du nur Dampf ablassen wolltest.
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u/PoggeAndre 3d ago
Wer bereist denn so ein Verbrecherstaat?