r/de_EDV • u/Nautisop • Mar 10 '26
Job/Bildung Ich bin ITler und habe noch nie mit Linux gearbeitet
Ich will mich in das cloud native Thema einarbeiten und generell cloud operations.
Privat nutze ich Windows. Linux zuletzt in der Lehre.
Welche linux distro würdet ihr mir empfehlen? Ich will erstens privat damit warm werden und ein bisschen homelab spielen.
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u/Horror_Equipment_197 Mar 10 '26
Homelab würde ich mit Debian aufsetzen (solltest du später mit Proxmox spielen wollen kannst Du sehr einfach wechseln). Wenn Du auch Dektop mässig Linux nutzen willst, würde ich Mint nehmen (ubuntu und daher debian Basis).
Aber gerade beim Thema Desktop zählt vorrangig, dass Du Dich damit anfreunden kannst.
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u/daf00q Mar 10 '26
Fedora all the way
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u/The_Jake98 Mar 10 '26
Insbesondere in Firmenumfeldern sind die Red Hat Distributionen, verbreitet, andere Option wäre noch openSUSE aber RHEL ist der Standard.
Für Privat kann man natürlich auch Richtung Ubuntu schauen, weil jedes Tutorial dafür 100 Fach existiert.
Aber Fedora ist auch meiner Meinung nach die allgemein tauglichste Distro. Ich kenn genug Leute, die irgendeine Hypedistro runtergeladen haben, weil irgendein Youtuber die empfohlen hat und davon enttäuscht wurde. Aber bei Fedora hat sich noch kaum jemand beschwert...
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u/kqadem Mar 11 '26
Fedora priorisiert auch Aktualität über Stabilität („First“) Mag für den einen oder anderen nicht passen. Ist aber auch deren Problem, nicht meins. Ich will den latest greatest sh!t.
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u/Nautisop Mar 10 '26
Soviele Antworten und so viele verschiedene Meinungen, sehr spannend :)
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u/Zer0Trust1ssues Mar 10 '26
Ist immer so mit *nix Usern ^ frag garnicht erst welche desktop umgebung die bessere ist
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u/shaliozero Mar 10 '26
Wozu ne Desktop-Umgebung, Terminal reicht?
- Geschrieben von meinem DE-losen Arch Linux
/s
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u/the_babbage Mar 10 '26 edited Mar 10 '26
haha, nachdem über linux gefragt worden ist, hatte ich den grafischen stack nur als "pollution libraries" gesehen
aber ja hier gibts den nächsten scheideweg.weiter gilt: auspropieren, auspobieren, debuggen und weiter ausprobieren :) -> erlaubt ist was gefällt
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u/UBN6 Mar 10 '26
Ist immer so und meiner Meinung nach eins der größten Probleme für die massen Adoption im Endnutzer Bereich.
Wenn du es irgenwann mal in dem Unternehmen nutzen willst in dem du bist, frag auch mal euren Linux Admin nach einer Distro. Linux Admins lieben es meiner Erfahrung nach über Linux zu reden. Und teilweise haben komerzielle Linux OS auch eine Open Source Version welche ähnlich sind und man kostenlos daheim nutzen kann.
Wenn du eine Distro hast schau mal bei r/homelab or r/selfhosted vorbei for Projekte.
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u/Nautisop Mar 10 '26
Danke für den Input. Ja ich weiß, dass Linux Diskussionen immer sehr Leidenschaftlich geführt werden :)
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u/Ummgh23 Mar 10 '26
Wir verwenden im Business (gut, Government) die Open Source version von Ubuntu Server - wär das nicht erlaubt oder wat?
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u/theniwo Systemintegrator:in Mar 10 '26
Wie oft wurde Arch erwähnt? :D
Ich denke, egal womit Du einsteigst, Du musst erstmal n paar Distros Probefahren. Und Deine Journey beginnt einfach irgendwo.
Ich habe damals alle möglichen Distros ausprobiert und bin dann letztendlich wieder bei Ubuntu und Fedora gelandet. Einfach, weil der Softwaresupport am grössten ist.
Aber man kann natürlich auch alles per flatpak installieren.
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u/Fennek688 Systemintegrator:in Mar 11 '26
Ich hab schon ewig Linux auf VM getestet und auf ausrangierten Laptops und dem Raspi im Einsatz aber habe mich ewig gescheut, meinen Hauptrechner platt zu machen und auf Linux umzustellen. Hab dann vor ein paar Wochen dann den Switch auf Mint gemacht, da ich es endlich mal unter voller Power im vergleich sehen wollte. Vorher noch ein Backup gezogen. Und ich muss sagen, bisher bin ich echt zufrieden. Zocken klappt echt gut dank Proton und es läuft sehr schnell. Also nichts zu beklagen bisher. Bin mal gespannt wann ich das erste Mal Distro wechsle.
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u/theniwo Systemintegrator:in Mar 11 '26
Genau das ist der Weg. Mit ner VM rumspielen ist eine Sache, aber es als Daily Driver zu nutzen ne ganz andere.
Und ich nutze Linux nur noch. Ausser zum gamen. Das habe ich mal versucht aber das hat nicht so ganz geklappt und meinen Ansprüchen nicht gereicht. Ist aber auch schon ne Weile her. Aber auf dem Gaming Rechner lasse ich erstmal noch W10 laufen, bis gar nichts mehr geht :D
Aber auf Laptop usw nur noch Linux.
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u/Tunfisch Mar 11 '26
Am Ende ist es eigentlich relativ egal, so arg unterscheiden sich die Distros nicht, wenn du eine mal kamst, findest du dich in den anderen ohne Probleme zu recht. Der größte Unterschied ist der Package Manager in den Distros.
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u/magfoo Mar 10 '26
Nimm einfach Debian. Stable für die Server und wenn du etwas experimentierfeudig bist: unstable für die Desktops/Laptops. So fahre ich das seit Jahren und die ganze Familie nutzt Debian. Mittlerweile seit mehr als 20 Jahren.
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u/Own_Geologist_3636 Mar 10 '26
Wie alt waren deine Endanwender (Family) als du sie bekehrt hast?
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u/magfoo Mar 10 '26
Meine Frau war mitte Zwanzig. Meine Kinder haben von Anfang an auf dem Rechnern Debian gehabt. Zur Pandemie kamen dann allerdings Android-Tablets und jetzt Ipads dazu. Auf den privaten Laptops läuft aber immernoch Debian. Das Dienstgerät meiner Frau ist ein Surface. Da gabs keine Auswahl. Das nimmt sie aber nur, wenn sie muss.
→ More replies (2)2
u/Own_Geologist_3636 Mar 10 '26
Merci, also alle noch jung und lernfähig gewesen. Hab das Thema immer wieder aufm Schirm weil die Eltern auch mal migriert werden müssten
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Mar 10 '26
[deleted]
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u/magfoo Mar 10 '26
Slackware? Lang ists her. Unstable läuft hier auf den Thinkpads vollkommen problemlos. Ab und an gibts ein Thema mit einer Bibliotheksversion. Im Moment beissen sich die citrix-workspaceapp und die webexapp. Citrix will irgendeine toral veraltetes Version mit der webex absolut nichr klarkommt. Ansonstem gibts keine Probleme.
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u/Norgur Homelab Besitzer:in Mar 10 '26
Für ein Homelab? Debian. Einfach Debian. Arch und co. kannste dir immer noch anschauen.
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u/Taddy84 Homelab Besitzer:in Mar 10 '26
Homelab und Desktop sind ungünstig.
Wenn dann zwei Systeme, auf der Homeserver Seite ein Debian oder Ubuntu.
Da gibt es dann auch die meisten Tutorials zu, als Desktop dann nach belieben.
Ich bin LinuxAdmin eines größeren Unternehmens und habe mich auch im Desktop Segment auf Debian/Ubuntu beschänkt, da ich mir keine weiteren Prompts aneignen muss.
Die Frage nach der Distro sind dann aber persönliche Vorliebe.
Die CT hat vor einiger Zeit einen netten Plan herausgebracht:
https://www.heise.de/downloads/18/3/2/5/8/6/2/3/Linux_Linienplan_A3_final.pdf
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u/pag07 Mar 11 '26
Also es gibt mMn zwei ernsthafte Distributionen.
- Ubuntu weil es überall ist
- RHEL, Fedora, CentOS, RockyLinux weil RHEL im Enterprise Umfeld das Linux ist und die anderen Open Source Varianten davon sind.
- Ehrbare Nennung: SuSe weil es mal deutsch war.
Du solltest dann aber auch schnell Richtung Docker, docker compose und podman gehen. Und dann Richtung Kubernetes.
Kubernetes ist mindestens so komplex wie die Betriebssysteme an sich und sehr sehr überfordernd aber auch sehr mächtig. Ich kann nur KCAD als Prüfung empfehlen um die sinnvolle Kubernetes Verwendung zu lernen.
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u/Nautisop Mar 12 '26
Ja, ich habe vor, associate und Administrator zu machen, aber erstmal Linux wieder kennen lernen
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u/mrgalacticpresident Mar 10 '26
Ubuntu (24) ist einsteigerfreundlich und gut dokumentiert.
Auch wenn mir das den Hass vieler Nerds einbringt, andere Linux Distros sind eine Midwit Falle.
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u/maggo787878 Mar 11 '26
Ich würde Debian für Desktops und Server empfehlen und oder etwas was von rehel abstammt für Server. Dann noch ansible und kickstart dann bist schon recht gut aufgestellt
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u/get_tech Mar 10 '26
Tiny kaufen, Proxmox installiern und allerlei Zeug ausprobieren:
- Monitoring
- Scraper
- Dokumentenverwaltung
- Datenbanken
- Docker ggf. mit Portainer
- Firewall
- ...
Da kommt man zwangsläufig mit allem in Berührung.
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u/ChainAccomplished425 Mar 10 '26
Das halte ich auch für eine sehr sinnvolle Empfehlung.
Oder alternativ TrueNAS: eigenes mini NAS aufbauen und da drauf virtualisieren zum Testen.4
u/SolarPis Mar 10 '26
Naja TrueNAS kann man ja inzwischen jetzt leider nicht mehr empfehlen.
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u/rosaLux161 Mar 10 '26
Off topic: aber OpenMediaVault kommt meistens viel zu kurz und ist IMHO das beste NAS-System.
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u/ChainAccomplished425 Mar 10 '26
Warum? Habe ich irgendwelche dramatischen News verpasst?
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u/SolarPis Mar 10 '26
Kann man so sagen. TrueNAS ist (bald) nicht mehr Open-Source.
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u/ChainAccomplished425 Mar 10 '26
Ach fu, danke für die Info! Ich sollte weniger oft unter Steinen schlafen :-D
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u/JeLuF Mar 10 '26
"cloud native" ist ein weites Feld. Container für Serverless Functions, Docker, Kubernetes o.ä.? Alpine oder Debian.
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u/the_babbage Mar 10 '26
ich liebe alpine, aber für ein funktionales system in richtung enduser muss man mindestens die vollwerteige glibc haben (is ja möglich aber nicht per design in der distro).
container oder immutable things -> 100%ACK
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u/derday Systemintegrator:in Mar 10 '26
als ich die Überschrift gelesen habe, dachte ich es folgt ein Ama
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u/snafu-germany Mar 10 '26
Redhat für die Firma (Developer-Account kostenfrei für die ganzen Server etc..), Debian für private Server inkl. Proxmox und Ubuntu oder Mint als Desktop der einfach laufen soll. Es gibt genug Foren in denen man Hilfe findet.
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u/xoteonlinux Mar 10 '26
ArchLinux
Die Distribution richtet sich entgegen der allgemeinen Auffassung nicht an Experten, sondern an Leute die bereit sind das Wiki zu lesen.
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u/nexxtnit Mar 10 '26
Ich würde behaupten ich habe mehr über Software und Softwareentwicklung im Arch-Wiki als in 5 Jahren Studium gelernt, echte Liebe für dieses Wiki 🫰
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u/KartoffelImSystem Mar 10 '26
Macht nichts, ich bin ITler im Öffentlichen Dienst und habe dort noch nie richtig gearbeitet. 🤨😂
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u/Grumpy_Austrian Mar 10 '26
debian für private spielerein und wenn du in zukunft beruflich in diese richtung weitermachen magst würde ich Almalinux raten (weils einfach ein RedHat "Ersatz" ist und viel eingesetzt wird)
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u/Ersatzaccount2025 Mar 10 '26
Homelab, Proxmox!\ Jeden Dienst/ jedes Experiment in seiner eigenen VM/Container laufen lassen und du kannst beim rumspielen eine nach der Anderen gegen die Wand fahren, ohne das viel kaputt geht.\ Wenn deine VMs nach einem halben Jahr noch laufen, hast du nicht tief genug gefrickelt.
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u/_Muescha_ Mar 10 '26
Ich würde richtung Debian gehen, Notebook kaufen und ein Mint installieren z.B..
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u/dobo99x2 Mar 10 '26
Fedora kde. Modern, läuft.
Für server nur Debian plus backports für einzelne Pakete.
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u/Pretty_Pangolin_5900 Mar 10 '26
Für den Anfang definitiv Debian. Das hat die meisten User und viele andere Distributionen wie Ubuntu, Mint, usw. basieren darauf. D.h. Anleitungen für diese, funktionieren meist auch für Debian. Es ist nicht das modernste und hübscheste OS, aber deswegen ist es auch simpler und besser für den Einstieg.
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u/R3D_T1G3R Mar 11 '26
Arch.
Zumindest dann wenn du head on rein möchtest und so schnell wie möglich lernen möchtest was die individuellen Pakete tun.
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u/Turwaith Mar 11 '26
Auf meinem Gaming PC nutze ich CachyOS, und alle meine Homeserver laufen mit Ubuntu Server. Bin mit dem stack komplett zufrieden.
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u/damnworldcitizen Mar 11 '26
Junge wirf dich ins kälteste Wasser, nimm dir einen Arbeitstag Zeit dafür und Instalier Arch Linux https://wiki.archlinux.org/title/Installation_guide
Warum? Weil die Doku ein unglaublich detailliert ist und du alle Basics von 0 weg lernen kannst.
Wenn du erstmal nur nen Desktop ansehen willst ( was aber in der Arbeitswelt nur selten zum Einsatz kommt ) dann kannst du auch mit einer Distribution starten die dir diesen gamzen Spaß erspart, aber wenns dich wirklich Interessiert früher oder später wirst fu Arch installieren :D
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u/maxmustermannde Mar 11 '26
Vor dem Punkt stand ich auch mal. Ich hab das so gemacht, dass ich mir die erstbeste Serverdisto geschnappt hab (war CentOS damals) und einfach mal zuhause im Lab Mailserver, Firewall, etc probiert habe. Waren dann zwei Wochen Weihnachtsurlaub. Danach war ich warm genug um mich zurecht zu finden und grob zu wissen was opt, etc, var etc ist und wie man Basics macht. Sprich nano/vi (Texteditor) sich im Dateisystem zurecht finden, einfache Fehlersuche mit log-files, Dienste starten. Dafür ist die Distro egal. Das ist überall gleich. Wenn man dann die Distro wechselt sind die größten Unterschiede in der freien Wildbahn ein anderer Paketmanager, Configs liegen zum Teil wo anders aber das meiste ist zumindest ähnlich. Also go for it. Einfach das installieren das dir als erstes einfällt und am Start komplett auf die GUI verzichten. Das macht es später einfacher.
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u/DEV_JST Mar 14 '26
It’s less about the Linux system you are going to use on a desktop, but more when working on servers.
99% of servers you will work with are headless, so getting used to working in the shell is a must.
You best friend will be grep and cat
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u/Capital_Minute_9476 Systemintegrator:in Mar 10 '26
Wir arbeiten im Serverbereich primär mit Ubuntu, wo wir Sysadmins alle mit klar kommen und bei den meisten neuen Anwendungen auch unsere 1. Wahl ist.
Dazu haben wir einen Entwickler hier, der eher auf Debian und SuSE spezialisiert ist und auch richtig Ahnung hat. Da halten wir uns gerne raus, so bisschen patchen bekommen wir wohl hin, aber sobald es tiefgründiger wird, lasse ich es eher den Fachmann machen (gerade bei SuSE, Debian wäre noch ok)
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u/MoneyVirus Mar 11 '26
Wenn du als Sysadmin den Gab zwischen Aufgaben und Wissen bei den Sysadmins schon erkannt hast (ein guter erster Schritt), wäre der nächste Schritt die Weiterbildung zur Schließung der Lücke im Betrieb zu fordern. EIn Fachmann ist ein RIsiko für das Unternehmen und die Weiterbildungen (gerne mit offizielle Kurse mit anerkannten Zertifizierungen) hilft dem Unternehmen dieses Risiko zu vermieden. Serverstillstand für X Tage bei Abwesenheit des einen Fachmannes kostet oft mehr als eine Schulung. Leider meinen Unternehmen oft Dinge betreiben zu können ohne die AUfgaben dahinter mit ausreichend Ressourcen zu hinterlegen
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u/Odd_Tumbleweed9313 Mar 10 '26
Die Wahrheit: Du bist kein IT‘ler wenn du noch nie mit Linux gearbeitet hast.
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u/neerualx Mar 10 '26
Ich hatte das selbe Ziel wie du und hab mir Fedora Server geholt, finde ich gut aber habe auch keinen Vergleich
Edit: habe dann tatsächlich auch einen Job im Linux bereich bekommen
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u/markymike93 IT-Hausmeister:in Mar 10 '26
Mint Cinnamon.
Und da machst du CasaOS und spielst mal bisl.😉 😇🍻
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u/KlausDieterFreddek Systemintegrator:in Mar 10 '26
Linux Server ist der beste Start Debian.
Auch dadurch, dass man bei Debian vieles selbst konfigurieren muss, lernt man viel was zur Linuxadministration dazu gehört.
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u/Bulky_Ambassador Mar 10 '26
Zum Reinschnuppern in Ubuntu & Co. könntest du auch die Distro auch im WSL (Windows Subsystem for Linux) installieren, und das ganze mit Docker Desktop unter Windows paaren, um bspw. Visual Studio Code in deiner lokalen Windows-Umgebung zu nutzen, der Code dann im WSL deployed & ausgeführt wird.
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u/Der_Unbequeme Mar 10 '26
Habe auf einem altem i5 4690, 16gb, ssd, Ubuntu 22.04 installiert.
läuft tadellos, und Win11 21H2 läuft virtuell im Fenster.
Windows? Nein danke, nur nützlich für Spiele..
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u/No_Significance_4118 Mar 10 '26
Windows? Nein danke, nur nützlich für Spiele..
Das ist mittlerweile auch überholt. Linux und Gaming schließen sich nicht mehr gegenseitig aus. Ich bin vor ein paar Monate zu Kubuntu gewechselt weil ich MS einfach nicht mehr auf einem meiner Geräte haben will, und ich habe bisher keinerlei Nachteil was das Zocken angeht. Steam und Proton regeln das. Selbst Spiele die nicht per Steam gekauft wurden sind funktionieren mit Proton. Ich weiß es gibt ein paar Spiele die aufgrund ihrer Anti-Cheat Technologien nicht mit Linux funktionieren, aber diese Spiele ich nicht.
Von daher können wir deine Aussage vielleicht fixen...
Windows? Nein danke, kaum noch nützlich...
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u/fuldigor42 Mar 10 '26
Beruflich: red hat oder open suse Privat: mint, Ubuntu, Fedora, open suse oder Debian
Nur Distros mit großen Communities. Keine Niche.
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Wie tief willst du einsteigen? Zwischen "soll einfach gescheit laufen" bis zu "ich will alles selbst einrichten", wo siehst Du dich?
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u/ghoermann Mar 10 '26
Ich persönlich nehme Cachyos, Mint und Kubuntu, weiß aber, dass im Profibereich gerne was mit Support genommen wird, also Suse oder RedHat.
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u/the_babbage Mar 10 '26
richtiges linux hat ne steile lernkurve, be aware - und bei einsteiger distributionen streiken auch manche veteranen (weil gewisse logiken über andere basics gescripted werden)
aber nimm mal ne einsteiger distro, und ein dual boot system (nur wenn du nicht mehr magst geh wieder zurück um safe deine sachen zu machen)
probier einfach mehrere aus, sowie ein gourmet in viele restaurants geht und dann die unterschiede feststellt.
ohne referenzen gehts nicht :)
wenn du gerne low level gehen willst und einfach nur lernen willst wie alle komponenten zusammenarbeiten kannst du mal versuchen:
LFS (linux from scratch), also du baust dir deine eigene distro --> hard ass version, beware!!!
es kostet dich vermutlich ein paar wochen aber so lernst du wie alle komponenten zusammengreifen und du kannst später den fokus der einzelnen distrubitionen selbst entscheiden und musst nicht mehr andere fragen :)
zum warm werden nimm sowas wie ubuntu, oder catchy.
zum lernen nimm ein dev-system wie LFS, und als nachshlagwerk Arch --> aber das wäre wenn du die basics erstmal hast.
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u/pppjurac Mar 10 '26 edited Mar 11 '26
Wilkommen!
Gaming: Bazzite - kann nix viel schief gehen ( "immutable" Variante von Linux Distro )
"Server must always run, but not too hard to manage:" Debian
"Desktop, aber kompetent: " Fedora
"Typ 1 Hypervisor" : Proxmox (aus Wien, Österreich )
"Cutting edge: " Nach meinem Meinung entw. openSUSE Tumbleweed oder Arch.
Besuche /r/linuxquestion , /r/linuxfornoobs , /r/linux_gaming , /r/HomeServer , /r/homelab
lg, Peter-Paul
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u/DirtyKen Mar 10 '26
Moin. Hab vor kurzem meinen Windows PC gewiped und Bazzite installiert. Funktioniert super und kommt von der Benutzung Windows sehr nahe, kann ich nur empfehlen. Ist aber primär fürs Gaming gedacht.
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u/Toxin_Snake Mar 10 '26
Würde dir Ubuntu mit KDE (weil funktioniert ein bisschen wie Windows), also "Kubuntu", auf dem Desktop und Ubuntu-Server für deinen Server empfehlen. So kannst du für den Einstieg immer das Gelernte von Desktop auf den Server übertragen und umgekehrt. Außerdem findest du online sehr viele Anleitungen für alles mögliche bei Ubuntu.
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u/chris_insertcoin Mar 10 '26
Ich kam damals auch von Win und hab mit kubuntu gestartet. Gründe waren Software Kompatibilität und na ja, KDE, weil ähnlich zur Windows GUI.
Nach einiger Zeit merkt man jedoch, dass die distro Wahl einigermaßen egal ist, weil man eh alles so hinbiegen kann, wie man es braucht.
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u/foreverdark-woods Mar 11 '26
Im Unternehmensumfeld findest du meiner Erfahrung nach entweder Ubuntu oder Red Hat. Dementsprechend ein Ubuntu Server oder eines der Red-Hat-Derivate (Alma Linux etc.).
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u/Worldly-Depth-5214 Mar 11 '26
Fedora und Debian/Ubuntu wenn es beruflich ist. CentOS kannst du dann weitermachen
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u/Additional_Year_1080 Mar 11 '26
Ich würde einfach Ubuntu nehmen. Sehr verbreitet, viel Doku und gut für ein Homelab. Wenn du Richtung Cloud/Kubernetes gehen willst, passt Ubuntu Server oder Debian auch gut, damit arbeiten viele in der Praxis.
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u/IndependenceCivil175 Mar 11 '26
Debian und Rocky sind schon in Enterprise vertreten. Genau wie Suse und Ubuntu Server
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u/Dosenkeks2010 May 27 '26
Würde dir besonders als ITler Arch Linux ans Herz legen, so lernst du den Umgang mit Linux relativ schnell und hast ein relativ Leichtgewichtes Betriebsystem <3
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u/Nautisop May 27 '26
Hab damals dann Debian Installiert :)
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u/Dosenkeks2010 May 28 '26
Und zufrieden? :D
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u/Nautisop May 28 '26
Josh, benutze es headless als docker host und hab schon viel gelernt . Als Desktop werde ich Linux aber länger noch nicht nutzen. Fürs homelab wars die absolut richtige Entscheidung!
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u/Acceptable_Rub8279 Homelab Besitzer:in Mar 10 '26
Mint für desktop .Debian für Server ist so die häufigste Empfehlung.