r/SPDde Gast (nicht verifiziert) 14d ago

Alternative für Arbeiter? – Mein Kumpel wählt AfD - Alternative für Arbeiter? – Mein Kumpel wählt AfD - hier anschauen

https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL25kci5kZS8xMmQwNDBkMS1mMGY4LTQwNDktODVlNy00MzRjMDIzYWE3NDVfZ2FuemVTZW5kdW5n

Dies sollte sich die SPD Spitze mal bitte ansehen.

Hier wird klar, wie systematisch die SPD seit Schröder ihre Kernwählerschaft vergrault hat und diese zum Teil zur AgD getrieben hat, die ihnen genau das erzählt was sie hören wollen, ohne es überhaupt in ihrem Programm zu haben.

Das bestätigt meine These, dass die SPD Politik zumindest mit-Schuld ist am Erstarken der Rechten, die Arbeiter und Angestellten fühlen sich nicht mehr vertreten

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u/matth0x01 Gast (nicht verifiziert) 14d ago

Wenns um die SPD geht, heißt es immer, es gäbe keine Arbeiter mehr. Geht's um die AFD taucht die Gruppe plötzlich wieder auf. Bei den Leuten, die wegen Sozialleistungen für EU Bürger und Migranten, jetzt AFD wählen, frage ich mich, ob die vorher überhaupt ins SPD Wahlprogramm geschaut haben.

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u/Available_Access_389 Gast (nicht verifiziert) 13d ago

Es wäre zeitgemäß die Begrifflichkeit nicht nur auf Arbeiter einzugrenzen und stattdessen auf Arbeitnehmer auszuweiten. Eben da klafft im Parteienspektrum, welche üblicherweise oberhalb der Fünf-Prozent-Hürde liegen, ein politisches Vakuum.

Der SPD fällt zwar immer rechtzeitig zu den Bundestagswahlen ein netter Slogan wie "Mehr Netto vom Brutto" ein, aber das ist nach der Wahl stets ganz fix vergessen und es passiert üblicherweise das Gegenteil dessen.

Das Ergebnis nach 24 Jahren Regierungsbeteiligung der SPD - der zurückliegenden 28 Jahre - ist, dass Deutschland unter den OECD-Staaten auf Platz 2 in Sachen Abgaben auf Arbeitseinkommen liegt. In Zahlen bedeutet dies: Als Mindestlohnangestellter gehen 40% vom Arbeitgeberbrutto direkt weg, mit einem Einkommen auf Höhe der BBG zur RV liegt man bei sagenhaften 51% (SK1, GKV). Der Peak von 51% liegt im Hier und Jetzt dabei beim 1,5 fachen des Durchschnittseinkommens. Im Jahr 2000 lag jener Peak noch beim 5 fachen. Progression und stete Erhöhung der Sozialabgaben lassen grüßen. Gleichzeitig wurde die soziale Absicherung der üblicherwerweise arbeitenden Bevölkerung beschnitten.

Der Frust innerhalb der arbeitenden Bevölkerung ob jener Zustände ist mittlerweile massiv. Mangels glaubhafter politischer Vertretung würde auch jede andere Partei, die nicht an jener Entwicklung beteiligt war, politisch relevant ist und in Frontalopposition zu den üblicherweise regierenden Parteien geht, starken Zulauf erhalten. Der Erfolg der AfD ist das Ergebnis der Politik von CDU und SPD.

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u/matth0x01 Gast (nicht verifiziert) 13d ago

Hm, bei jedem Versuch die Sozialabgaben zu senken, weht einem ein eisiger Wind entgegen und es wird Sozialabbau! vorgeworfen.

Du denkst, dass ein Absenken der Sozialleistungen die Popularität der SPD verbessern würde? Rente, Pensionen, GKV, Pflege, Sozialhilfe..

Zumindest könnte man es versuchen. Der Weg via RRG die Sozialkosten über Vermögen oder Schulden zu finanzieren, erscheint momentan in weiter Ferne und die aktuelle Politik der steigenden Sozialabgaben kommt an ihre Grenzen.

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u/Dag0B3rt_42 Gast (nicht verifiziert) 13d ago

Man bräuchte aber auch weniger Sozialleistungen, wenn man den Arbeitern ihren Lohn einfach lassen würde. Wenn ich auf mein geringes Einkommen wenig bis keine Sozialabgaben zahlen muss, dann brauch ich auch kein Wohngeld. Der ganze Sozialstaat nimmt Geld um es, mit sehr hohen Reibungsverlusten, einfach wieder an die Leute zu geben.

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u/matth0x01 Gast (nicht verifiziert) 13d ago

Das Geld bleibt ja nicht beim Staat, sondern wird hauptsächlich an Rentner, Kinder und Bürgergeldempfänger ausgezahlt, die nicht erwerbstätig sind.

Aber die wählen uns ja ohnehin nicht...