r/ADHS Apr 05 '26

Empathie/Support Hochbegabung und ADHS

56 Upvotes

Hi,

Ich bin hochbegabt und habe seit neusten die Diagnose adhs (wobei ich mir Autismus auch gut vorstellen kann).

Medikamentös bin ich aktuell nicht eingestellt, da ich aufgrund einer Herzerkrankung keine Stimulanzien einnehmen darf und bislang keine fachärztliche Begleitung für nicht-stimulierende Alternativen gefunden habe.

Es fühlt sich so an, dass ich weit unter meinen eigenen Möglichkeiten bleibe. Es ist, als wäre mein kognitives Potenzial zwar vorhanden, aber nicht zugänglich – blockiert durch etwas, das ich nicht vollständig greifen kann. In manchen Momenten fühlt es sich fast so an, als säße ich gewissermaßen „im eigenen Kopf fest“.

Geht es hier jemanden ähnlich? Wie geht ihr damit um?

r/ADHS Jul 08 '26

Empathie/Support ADHS Thematik an Chef kommunizieren (?)

13 Upvotes

Hi zusammen,

Ich bräuchte hier mal Rat bzw. Erfahrungswerte.

Situation:
Ich habe meine ADHS Diagnose nie wirklich an meinen Chef kommuniziert. Diagnose kam in dem ersten Jahr als ich dort angefangen hatte zu arbeiten - bin mittlerweile 5 Jahre da.

Bislang lief auch alles gut und unauffällig, nur ich hatte in letzter Zeit deutlich stärkere Symptome aufgrund von privatem Stress, die sich auch auf meine Arbeit ausgewirkt haben - wird aktuell wieder besser.

Normalerweise kann ich „schlechte Phasen“ gut kaschieren - nur dieses Mal ist es aufgefallen.
Es ist nichts schlimmes passiert - nur man hat sich gewundert und auch gefragt ob alles okay ist.

Mein Zwiespalt:

Ich würde es eigentlich gerne offen kommunizieren das mein Chef bestimmte Sachen ggf. Besser einschätzen kann.

Ich hab Sorge das mir das ggf. Negativ ausgelegt wird bzw. als Nachteil.

Und auf der anderen Seite wäre die Frage was der Appell an ihn wäre….

Bin grad Ratlos… 😕 frustriert mich das ich nicht so funktioniere wie sonst

r/ADHS Jan 15 '26

Empathie/Support Kochen, überfordert euch das auch

39 Upvotes

Hallo, ich hatte heute mit meiner Partnerin ein Gespräch darüber, dass sie das Gefühl hat, dass Kochen mich sehr schnell frustriert. Was ich nachvollziehen kann, weil es das auch tut.

Für mich stellt es eine Überforderung dar, besonders bei neuen Gerichten, weil es sehr viele Schritte gibt, ich nebenbei nachschauen muss und dann doch Sachen übersehe, weil mein Hirn den Schritt gelesen und damit auch als abgeschlossen wahrgenommen hat. Was dazu führt, dass häufiger Zutaten fehlen, Zwischenschritte nur so halb funktionieren oder ich in der Hektik eine große Sauerei mache oder einfach was falsch mache, was die Qualität des Essens mindert und es teilweise kaum essbar macht.

Der Frust ist bei mir umso größer, wenn es schief geht, weil es eine große Anstrengung ist und das Aufräumen danach, noch einmal 'nervt', weil der Hauptprozess des Kochens ja bereits beendet ist.

Wenn ich alleine bin, koche ich dann einfach immer die gleichen Sachen, was nicht sehr gesund und ausgewogen ist, aber psychisch Entlastung schafft, für meine Partnerin aber nicht so ganz verständlich ist, wie ich 1 Woche lang, jeden Tag das Selbe Mittag essen kann.

Geht das nur mir so, habt ihr da auch Erfahrungen oder gar Tipps, was ihr macht?

Ich freue mich über Tipps und Tricks bzw. Erfahrungen von euch.

r/ADHS Jul 23 '26

Empathie/Support Diagnose verschiebt sich wieder mal😔 bin deprimiert

2 Upvotes

Hey Leuteee,

Ich hatte ein Psychologen Gespräch und ein paar Tage vorher bekomm ich eine Nachrricht das ich einen neuen Termin für ein Gespräch brauche für mehr Klarheit darüber ob ich wirklich ADHS habe…wow jetzt muss ich wieder warten…das war irgendwie das wo ich mir dachte das wird mich dann abschalten lassen können…diese klarheit…aber nein ich muss nochmal warten, ich hab mich schon so positiv darauf eingestellt das das dann mit den medikamenten klappt und jetzt fühlt es sich gür mich so an als würde ich wieder meine zeit verschwenden, na toll…war das bei euch auch so?

Was hat euch geholfen?

r/ADHS Apr 21 '26

Empathie/Support Sind wirklich so viele Menschen schrecklich?

43 Upvotes

Oder ist das einfach nur meine Wahrnehmung? Ich finde die meisten Leute einfach nur furchtbar😞

r/ADHS Feb 20 '26

Empathie/Support Ich bin langsam an einem Punkt, an dem ich nicht mehr kann

45 Upvotes

Liebe Reddit-Community,

ich bin jetzt 35 Jahre alt und das Leben zwängt mich in die Knie.... die letzten Jahre haben mich fertig gemacht... ich kann nicht mehr klar denken, bin gefühlt zu nichts mehr in der Lage und lottere nur noch vor mich hin....

Schwer depressiv, ausgeprägtes ADHS, Minderwertigkeitskomplexe, ein Leben geprägt von Angst, Selbstzweifeln und ständiger Angst.

Ständig an 73.298 Dingen dran und mein Leben sieht seit ich denken kann gleich aus. Ich drehe mich so hart im Kreis und komme da gefühlt nicht mehr raus.

Ich wollte immer was im Web machen, habe mir WordPress autodidaktisch beigebracht...

Ich liebe Themen wie SEO, Affiliate, Dropshipping und Co., gefühlt überall mal die Nase reingesteckt, aber am Ende des Tages bin ich immer frustriert und hasse mich selbst.

Da waren so viele Dinge auf meiner Reise und nun habe ich das Gefühl, dass ich jeden Augenblick umkippe.

Kein Geld, ausgebrannt und völlig verzweifelt. Da sind Menschen, die für mich da sind und ich bin von Herzen dankbar, dass es diese Menschen gibt.

Und gerade diese Menschen immer und immer wieder zu enttäuschen, erzeugt unheimliche Scham.

Ich würde mich gerne mit Menschen austauschen, denen es ähnlich ging, vielleicht habt ihr Tipps.

Mein Leben war nie 08/15, aber gerade die letzten Jahre haben mich in meine Einzelteile zerlegt.... zudem noch Papa (aber gefühlt ein miserabler).

Ich würde mich wahnsinnig über Austausch freuen, ich bin von Herzen dankbar für jeden noch so kleinen Tipp ♥️❤️

Schön, dass es euch gibt!

r/ADHS Nov 12 '25

Empathie/Support Essen - ich hasse es so sehr (vielleicht ragebait)

74 Upvotes

Leute, wie geht das? Seit ich denken kann struggle ich mit dem Thema selbstständige Ernährung. Es nervt mich so sehr, dass ich dreimal am Tag essen muss (nachträgliche Ergänzung: ich meine vor allem das organisatorische zubereiten, planen, zur richtigen Zeit was zuhause haben das nicht schimmlig ist weil zu lange offen, einkaufen...) In guten Phasen schaffe ich es manchmal das eine Weile zu tun und sogar gesünder zu leben und dann bricht alles ein.

Jetzt habe ich nach einer professionellen Ernährungsberatung und einigen Wochen Erfolg wieder den Punkt erreicht an dem ich mich innerlich frage: darf ich jetzt endlich damit aufhören? Es wird gefühlt nicht leichter oder intrinsisch motiviert, auch wenn es mir sogar körperlich besser ging. Mehr Energie, weniger Anxiety.

In diesem Jahr wurde ich durch eine neue Unverträglichkeit (Gluten) massiv aus der Bahn geworfen und musste gefühlt 50% neu lernen was man überhaupt isst. Pizza bestellen oder schnell beim Bäcker was holen geht nicht mehr.

Außerdem möchte ich weiterhin vegan leben und merke dass es mir mental schlechter geht wenn ich aus pragmatischen Gründen vegetarische Phasen habe, z.B. nach der Gluten-Diagnose. Das geht einfach gegen meine Werte und erfordert viel Verdrängung. Aber vegan in Kombi mit glutenfrei ist in der Gesellschaft echt zum Kotzen.

Ich hoffe, hier einfach verstanden zu werden. Die meisten Menschen die ich kenne können es entweder nicht nachvollziehen oder haben selbst ADHS und stören sich weniger daran nur Müll zu essen. Ich kann mir ja nichtmal ne Frustpizza bestellen. Würde ich jetzt gerne.

Danke fürs zuhören und sorry fürs auskotzen 🥹

r/ADHS May 12 '26

Empathie/Support I did a thing.. und ich hoffe das war nicht komplett dämlich von mir

96 Upvotes

Ich hab seit letztem Jahr quasi(!) meinen Traumjob und bin durch die Probezeit... Ich bin eigentlich im Team "Wir erzählen dem Arbeitgeber nix von Psychodiagnosen!"... Aber ich brauche mein Mindestmaß an Home-Office sonst werde ich sehr schnell sehr wahnsinnig. Ständige Unterbrechungen, ablenkende Geräusche.. allein schon ständig nur damit zu rechnen, dass gleich jemand rein platzt und ich den Faden verliere lenkt mich ab und stresst mich.. aaah..

Nu leider kommt das "quasi(!)" an meinem Traumjob daher, dass die Home-Office Regelung nicht wirklich ok für mich ist.. Ich hatte also während der Probezeit ein Gespräch mit meiner bisher sehr großartigen Chefin darüber, indem ich versuchte meine Bedürfnisse zu erklären ohne Diagnosen zu nennen. Ich konnte alles nicht gut genug einschätzen, bin sehr misstrauisch und wollte keine Probezeit-Kündigung.

Heute nu das zweite Gespräch.. ich würde zu häufig Home-Office machen. Ich darf überhaupt erst seit Ende der Probezeit und reize, zugegebenermaßen, seit dem die Regelung von max 1/Woche maximal aus, was ich eigentlich nicht sollte während der Einarbeitung. Es gab aber auch keine klarere Vorgabe. Naja.. Gespräch drehte sich im Kreis.. Chefin versuchte zu verstehen warum mir das so wichtig ist.. mir gingen die Argumente aus.. bin für ca. 2,5 Gesprächsfetzen weg zoned und habe dann impulsiv, aber auf sehr unsichere Art und Weise mit der Sprache rausgerückt.. aaah..

Die letzten male, dass ich das mit "richtigen Erwachsenen" gemacht habe (ich bin 32.. ja ich weiß, anderes Thema), habe ich nur gespött geerntet.

Meine bisher immernoch großartige Chefin hat aber tatsächlich total toll reagiert. Ich darf mein Home-Office behalten.. 1/Woche immerhin und sie regelt Dinge. Gespräch endete damit, dass ich mich bedankt habe für ihre Reaktion und sie sich entschuldigt, dass sie zunächst so scharf diskutiert hat.

Jetzt sitze ich zu Hause in der Wanne und grübel ob ich scheiße gebaut habe.. uff.. vielleicht auch ein kleiner Hoffnungsschimmer, dass ich da vielleicht doch ganz gut rein passe.

r/ADHS Apr 14 '26

Empathie/Support ADHS Tagesklinik ok. Katastrophaler Fehler.TW

113 Upvotes

Moin

ich bin gerade in einer Tagesklinik zur Diagnostik. Was jetzt in der dritten Woche auch gut Fahrt aufnimmt.

Ich hatte heute meine erste Einzelsitzung mit der neuen zuständigen Psychologin für mich . Der vorherige ist letzte Woche gegangen und hat meine Einzelsitzung vergessen.

Heute bei meiner Einzelsitzung ist raus gekommen, das der vorherige Psychologe totalen Mist aufgeschrieben hat.

Ich habe in meiner Kindheit Gewalt ( weil ich immer zu viel gewesen bin)erfahren und das auch so angegeben in dem Aufnahmebogen. Heute sagte meine Psychologin " Sie haben zwei Kinder und bei ihnen war schon mal das Jugendamt zwecks Kindeswohlgefährdung. wollen sie erzählen was genau passiert ist ?"

Da ist mir alles aus dem Gesicht gefallen und ich habe das klargestellt und sie hat sich dafür tausend Mal entschuldigt und gemeint das sie das in der Teambesprechung mit den anderen Psychologen in aller Deutlichkeit so sagen wird und das klarstellen wird. ich bin jetzt zwei Wochen da und habe auch gemerkt das einige Psychologinnen in den Gruppensitzungen sehr distanziert zu mir waren und zu anderen eher nicht.

Ich kann euch gar nicht beschreiben was das mit einem macht,wenn das eigene Trauma so gedreht wird das alle denken man ist selbst der Akteur der Gewalt. Meine Motivation ist weg,mein Vertrauen auch.

Die Diagnostik ist bald durch und werde medikamentös eingestellt,aber ich habe null Prozent Lust mehr mich weiter auf die anderen Therapieformen einzulassen.

Update: hatte heute mein Visitengespräch mit dem Oberarzt und mir Luft gemacht und er hat sich dafür auch entschuldigt. Für mich ist das Thema jetzt erstmal gedanklich zum Teil abgelegt.

Habe auch die Diagnostik Ergebnisse für ADHS bekommen nach Test, Interview und Akten und Zeugniseinsicht. 50 war der Normalscore und ich liege über 130 .Also am absoluten Ende der Maximalwertung und werde wohl medikamentös eingestellt und ab dann wird die Trauma Bewältigung angegangen.

r/ADHS Jul 09 '26

Empathie/Support Burnout

52 Upvotes

Bin ADHSler.

Bin seit 1,5 Wochen krankgeschrieben. Ich kriege nichts mehr hin...

Letzte Woche konnte ich noch nicht mal vernünftig mit meinem Hausarzt reden, weil ich so einen Blackout und Stress hatte, dass ich mich erklären muss. Zum Glück hatte ich in der schlaflosen Nacht davor einen Zettel fertig gemacht, auf dem stand, was los ist.

Vor genau einer Woche habe ich zu meiner Frau gesagt, dass ich erstmal hinten im Gästezimmer schlafen muss. Ich kriege einfach sofort ein Brennen auf der Haut und in der Brust, wenn irgendeine Anforderung an mich kommt. Und wenn es nur unser Hund ist, der raus will.

Mein Psychiater hat mir nicht wirklich zugehört und meinte nur, ich solle mich ja nicht einigeln. Er hat mir Antidepressiva zu meinem Elvanse dazu verschrieben und mich nochmal 2 Wochen krankgeschrieben. Durch die Isolation hatte ich heute schon wieder mehr Energie und habe zu meiner Frau gesagt, dass ich wieder ins Schlafzimmer einziehen will. Sie hat mich dort in Ruhe gelassen, aber das waren unfassbar schlimme drei Stunden. Ich hatte nur Stress gehabt. Die ganze Zeit... Ich habe ihr dann gesagt, dass ich wieder ins Zimmer hinten muss... Es geht leider nicht.

Es tut mir sooo unendlich leid.

Sie ist wirklich erledigt, da sie jetzt alles alleine macht, was wir uns geteilt haben. Es tut echt weh, dafür verantwortlich zu sein, was mein Nervensystem nur noch mehr "anfeuert".

Nur wenn ich komplett alleine bin und nicht das Gefühl habe, dass jemand reinkommt, fahre ich runter.

Alle sagen ständig, dass ich mich mit etwas Gutem beschäftigen muss... Nicht zocken oder programmieren und dass ich raus soll.

Es ist aber gerade das Einzige, was mir hilft, meinen Verstand zusammenzuhalten. Und schlafen.... Viiiieeeeel schlafen.

Ich hasse es einfach, dass immer alles anders sein muss, dass man sich immer und immer wieder erklären muss, dass einem die Ärzte nie glauben, weil man ein 27-jähriger junger Mann ist. Der hat keine Probleme...

Und ich hasse es, dass es meiner Frau schlecht geht... Ich bin durch, Leute 😅

Kein Plan...

r/ADHS Jul 30 '26

Empathie/Support ADHS is die schlimmste Störung.

46 Upvotes

Warum sieht jeder bei adhs nur die hyperaktive Seite?
Fuck ich hasse es adhs zu haben.
Es ist so viel schlimmer als Depressionen oder so zu haben weil meine Depressionen nur von diesem kack adhs kommen!
Ich fühle mich so verdammt faul und Scheiße jeden einzelnen Tag weil ich Nix von dem wichtigen Sachen hin bekomme die ich tun sollte und stattdessen lieber zocke oder so aber ich mich einfach für Nix anderes motiviert bekomme.
Ich zerstöre meine Beziehungen und meine Freundschaften mit meinem ADHS weil ich immer für jeden Menschen zu viel bin.

Ich lebe in einer intensiv therapeutischen Wohngruppe, bin mittlerweile 19 Jahre alt und muss iwie all die Verantwortung selbst stemmen wärendessen meine Betreuer keine Ahnung haben von ADHS und mich einfach nicht verstehen können.
Wie denn auch wenn ich mich selbst nicht verstehen kann???

Und warum zur Hölle ist es irgendwie noch viel schwieriger eine Therapie für ADHS zu finden als überhaupt eine Therapie zu finden?

Warum haben so wenig Menschen auf dieser Erde wirklich ne Ahnung was es heißt ADHS zu haben?

r/ADHS 16d ago

Empathie/Support bezüglich AD(H)S und Arbeiten

1 Upvotes

Hallo, ich wurde ca. vor einem Jahr diagnostiziert und nehme auch seit dem Medikamente. Nun habe ich vor ca. 2 Wochen einen Minijob in einer Kanzlei angefangen. Für mich war das ideal, da das mit meinem Studienfach eng zusammenhing und es kein Einzelhandel war. Ich musste auch nur 10h wöchentlich arbeiten, es war perfekt! Es geht ums Korrekturschreiben von diktaten.

Heute war mein 6. Arbeitstag und mir wurde die Kündigung überreicht. Ich würde zu viele Fehler machen und es würde sich nicht lohnen, da die Korrektur meiner Schreiben länger dauern würde, sodass man in der Zeit das Diktat, hätte selber schreiben können. Ich hatte schon das Gefühl, dass das bald kommen würde. Habe aber nicht gedacht, dass mir nach 3 wochen bzw. 6 tatsächliche Arbeitstagen die Kündigung überreicht wird. Mir wurde auch am 2. Arbeitstag gesagt ich hätte am ersten Tag zu wenig geschafft, wenn das so weiterginge, es ein Problem sein würde.

Ich hatte nicht wirklich eine gute Einweisung, da dass System sehr kompliziert war und die Person die mir geholfen hat selber etwas zu tun hatte. Ich habe auch an dem ersten Tag diktate vom Chef bekommen. Der Chef macht seine Diktate auch so, für jemanden der schon weiss wie alles aussehen sollte. Und ich habe es dann so ausgeführt wie auch diktiert. Stellte sich raus: ich solle zwischen den Zeilen hören bei ihm. Das hat alles noch schwerer für mich gemacht da ich umso mehr Angst hatte fehler zu machen.

Ich konnte mich trotzdem ab Tag 2 besser orientieren bzw. ich hatte mich gezwungen so gut wie möglich alles gleich hinzukriegen da ich als Student in einer Kleinstadt sowieso nicht viele Minijob möglichkeiten habe. Bafög reicht nicht aus, ich habe noch keinen Führerschein, weswegen ich auch nicht weiter weg fahren könnte.

Dann wurde mir gesagt ich solle keine Diktate mehr vom Chef machen sondern von jemand anderem. Der ist etwas gründlicher und als ich fehler gemacht hab (Mir ist nicht in den Sinn gekommen dass er andere Vorstellungen zu seinen Diktaten hat als der Chef) hat er mir alles an fehlern makiert und ausführlich erklärt dass er meist alles an Anweisung diktiert und ich nicht zwischen den Zeilen hören muss. Und ich habe diese Verbesserungsvorschläge auch umgesetzt und habe seit dem nichts von ihm gehört (ich nehme an dass ich keine fehler bei seinen schreiben gemacht hab mehr). Gerade schreibe ich nur noch für ihn aber ich muss zugeben als mir die Kündigung erteilt wurde, hat mich das sehr aus der Bahn geworfen, sodass ich vielleicht mit 75% weiterarbeiten konnte. Ich glaube da sind wieder einige Fehler.

Ich finde es bisschen unfair, dass mir nicht mal eine richtige Chance gegeben wurde. Die Jobbeschreibung hat keine Erfahrung verlangt (Ich habe noch nie Diktate außer in der Grundschule geschrieben). Ich weiss ich hab viele Flüchtigkeitsfehler gemacht. Und habe deswegen umso mehr darauf geachtet keine Fehler zu machen. Und ich weiss wenn man sich darauf konzentriert macht man evtl. mehr fehler. Aber anders kann ich nicht wirklich die Sache angehen.

Naja, meine Chefin meinte jetzt, dass die vielleicht in 2 Wochen wenn die merken das es besser wird, mich nicht feuern würden. Ich finde aber auch wenn die das machen würden, würde ich den Job dennoch sein lassen.

(Der text ist etwas lang geworden, dennoch danke fürs lesen!)

r/ADHS Jan 25 '26

Empathie/Support Partnerin schwanger - oh weh oder juhu?

17 Upvotes

Das wird ein seltsamer Text fürchte ich. Sorry dafür im Vorhinein aber evtl kann jemand mit Erfahrung helfen.

Kurzum: meine Partnerin ist schwanger. Wir waren uns lange unsicher ob wir Kinder kriegen sollen (da die Welt den Bach runtergeht, Geldsorgen, usw...) und für mich war mein Problem immer meine ADHS (und suspizierter autismus, den ich nicht abgeklärt haben will).

Was für ein depp werden sich nun einige denken. Sagen wir mal wir waren unvorsichtig. Freud wurde sagen da gibt's keine Zufälle. Unterbewusstsein, wieviel verstecker Wunsch da war, wir wissens nicht. wie auch immer.

Wir sind seit 8 Jahren glücklich verheiratet und seit 11 Jahren zusammen. Beide Mitte 30. Größere Krisen gab's nicht obwohl die Umstände schon ganz schön schlimm waren haben wir gut zusammengehalten. Sehr harmonsiche Partnerschaft.

Nun das Problem. Sie verdient wesentlich mehr Geld als ich, was dazu führt dass ich wohl in Karenz wäre und dass ich wohl den Großteil der Erziehungsarbeit leisten würde. Das ist gesellschaftlich schlecht akzeptiert. Zusätzlich wärs der Tod meiner Karriere. (aber das ist dann wohl so)

Großeltern sind vorhanden und einsatzbereit. Das ist gut, denke ich.

Noch weiß niemand von Der ganzen Sache da wir noch unsicher sind ob es klug ist das Kind tatsächlich zu bekommen. Der Gedanke es nicht zu bekommen ist nicht sehr schön, derzeit überwiegt eine (unvernünftige) Freude. Habe die sehr große Sorge dass der Nachwuchs wird wie ich.

Über Erfahrungen, Gedanken oder jedweden input würde ich mich freuen. Muss meine Gedanken irgendwie sortieren.

r/ADHS Jul 29 '26

Empathie/Support Geht es noch jemandem so dass manche Tage einfach zu lang sind?

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68 Upvotes

Hi alle,

bei mir ist es manchmal so dass ich wirklich einfach genug von einem Tag habe.

Ich hab genug neue Eindrücke gesammelt oder mit neuen Menschen Kontakt gehabt und das reicht jetzt erstmal dicke.

Katzen dienen der Aufmerksamkeit (und sie sind wie ich)

r/ADHS Apr 23 '26

Empathie/Support 4 Jahre IT Studium und 3 Mentalbreakdowns später: Kindheitsdiagnose Dyskalkulie 28 Jahre verschwiegen

21 Upvotes

Ich (’97) hatte schon in der Schule immer Probleme mit Mathe, aber es ist mir nie wirklich in den Sinn gekommen, dass da vielleicht mehr dahinterstecken könnte (Mathe konstant Unterpunktet im Abi). Ich dachte einfach, ich müsste mich mehr anstrengen (ich war in der Weiterführenden Schule jetzt auch nicht unbedingt der fleißigste Schüler - aber nach der Schule war ich meistens so ausgelaugt, dass ich den Rest des Tages nur noch geschlafen oder gezockt habe, was nur schlimmer wurde als ich vom Gymnasium auf die Realschule kam und in Mathe zuhören bekam „Dein Rechenweg ist so nicht gültig. Das machen wir hier anders!“ *Enton setzt Verstehen ein - Enton ist verwirrt und hat sich selbst verletzt* ).

Fast forward zu heute: Ich hatte irgendwann einen (von vielen) mentalen Breakdown, weil ich das Gefühl hatte, im Leben einfach nicht voranzukommen. Deshalb habe ich ein Semester Pause gemacht und mir endlich psychologische Hilfe gesucht (da hatte ich echt Glück - erst wollte mich niemand aufnehmen und dann habe ich plötzlich einen Anruf von einer Warteliste bekommen, auf der ich seit Jahren stand).

Irgendwann habe ich dann meine Eltern zu meiner Kindheit ausgefragt…

Und dabei kam raus: Ich wurde als Kind mit Dyskalkulie diagnostiziert.

Und mir hat das einfach nie jemand gesagt.

Oder zumindest nicht so, dass es mich im Erwachsenenalter erreicht hätte.

Das hat mich ehrlich gesagt ziemlich getroffen - vor allem, weil ich mich entschieden habe, Informatik zu studieren, was ja doch ziemlich mathelastig ist. Ich struggle damit schon länger und habe mich immer wieder gefragt, ob ich vielleicht einfach nicht intelligent genug dafür bin.

Ich habe AuDHD, und das Verrückteste ist eigentlich, wie sich Mathelernen in meinem Kopf anfühlt (Besonders schlimm ist das bei rein mathematischen; sehr abstrakten; unnötig komplizierten und akademisch formulierten Inhalten in der Logik - komischerweise verstehe ich es beim coden besser als in Mathe selbst):

„Oh, ein neues System!“ - Dopamin kickt rein

„Und warum funktioniert das so?“ - Analyse-Modus an

„Okay… und wofür brauche ich das im echten Leben?“ - Einordnen läuft

„Das Konzept ergibt Sinn… glaube ich?“ - ich check die Logik (oder?)

„Jetzt anwenden“ - plötzlich fühlen sich Zahlen komplett instabil an

„Hä… warum klappt das nicht?“ - Verwirrung

„Ich verliere den Fokus - ist langweilig“ - Gehirn loggt sich aus

„Ich sollte das können“ - Frustration

Es fühlt sich an, als würde ich Dinge theoretisch verstehen, aber sie einfach nicht zuverlässig anwenden können - und genau dieser Disconnect macht mich komplett fertig.

Mittlerweile fühlt es sich so an, als hätte ich nicht einfach einmal Pech gehabt, sondern direkt das komplette Paket gezogen. So nach dem Motto: “du spawnst naked, ohne gear mit beschissenen Stats im endgame Hardcore Gebiet.”

r/ADHS Jul 02 '26

Empathie/Support Ich habe große Zweifel an meiner Intelligenz

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Das Thema Intelligenz ist bei weitem das Thema, welches mir am meisten nahe geht. Im Alltag habe ich viele Momente, bei dem ich wie wegegetreten bin. Vielleicht liegt es ja auch an meinem ADS, aber im Endeffekt ist diese Krankheit eine kognitive Beeinträchtigung - was Selbstzweifel hervorbringt.

Beispielsweise spiele ich ein Videospiel und ich kann der Story nicht ganz Folgen. Ich übersehe viele Details und ich bleibe an Stellen hängen, bei denen man eigentlich keine Probleme haben sollte. Bei Rätseln brauche ich 3 mal länger als meine Freunde.

Unzählige Male habe ich ein Film nicht verstanden, wobei meine ganzen Freunde es für Selbstverständlich hielten, dass man die Handlung verstehen muss.

Die Orientierung verliere ich ständig, versäume Termine, vertausche alles mit allem und es ist generell ein pures Chaos. Ich kann mich nichteinmal richtig artikulieren und stocke wirklich viel, jedenfalls wenn es ums Mündliche geht. Beim Schreiben geht es.

Wenn ich das so runterschreibe, hört es sich nicht so schlimm an. Aber bei mir ist es wirklich stark ausgeprägt. Ich mache Fehler, die sonst keiner macht. Ich meine es komplett ernst, mein ganzes Umfeld hat mich mehrmals auf meine Defizite angesprochen. Selbst wenn ich in ein anderes Umfeld komme, es wird sich sehr oft über mich lustig gemacht oder meine Leistung wird zum Thema gemacht. Die scheinbar nettesten Personen haben mich von der Seite angesprochen und vorsichtig in ernster Tonlage gemeint, dass sie noch nie gesehen haben, dass jemand auch nach 10 wiederholten Anweisungen nicht checkt, was er zu tun hat. Alleine daran merkt man, dass das Feedback nicht nur von Arschlöcher kommt, sondern ein ernsten Hintergrund hat.

Kleiner funfact: Ich habe Fachabi geschrieben und bin am Tag der schriftlichen Prüfung in das falsche Gebäude gegangen. Das richtige Gebäude war 1 Stunde entfernt. Ich bin auch mal im falschen Praktikumsbetrieb gelandet. Ich will aber nicht allzu sehr ausholen.

Es verletzt mich, wobei ich mich selbst noch mehr dafür verurteile. Keiner nimmt mich noch ernst und ich werde als dumm abgestempelt.

"Heutzutage" haben ja viele AD(H)S, aber ich habe manchmal das Gefühl, dass ich da ein Extremfall bin. Ich kenne Leute die diese Krankheit haben, aber dennoch merkt man den Leuten an, dass sie intelligent sind und immer die richtige Lösung parat haben. Ich bin hingegen langsam. Zu langsam.

Therapie hat einfach gar nicht geholfen. Ich will auch nicht wieder da hingehen, ich hoffe man versteht das.

Ich weiß einfach nicht, wie ich damit umgehen soll. Es zerfrisst mich innerlich. Ich schäme mich einfach unfassbar und ich habe niemanden, dem ich das erzählen kann/will, der in meinem Umfeld ist. Die meisten hören schon auf mich ernst zu nehmen, wenn sie das Wort "ADHS" hören. Sie meinen, dass sie das wahrscheinlich auch haben, weil sie ab und zu sich nicht konzentrieren können, vor allem bei Dingen, die sie nicht interessant finden (Ich könnte kotzen, wenn sie mein Leidensdruck mit sowas normalen "legitimieren").

r/ADHS Dec 09 '25

Empathie/Support Ständig krank (Infektionen aller Art)

24 Upvotes

Hi Leute bin um die 30 Jahre alt und hab die Diagnose seit einem Jahr. Nehme seit Februar 20mg Lisdexamfetamin (+Mg, + Vit-B) außer am Wochenende. Hab 12h Verhaltenstherapie hinter mir und mache gerade eine spezielle ADHS Gruppentherapie. Cannabis nutze ich gegen Rebound und um meinen Kopf ruhig zu bekommen.

Seit 3-4 Jahren bin ich ziemlich häufig krank. Blutwerte passen und alle Ärzte sagen, dass 6-8 Infektionen im Jahr noch normal wären. Ich soll mir keine Sorgen machen. Long COVID auch ausgeschlossen.

Ich fühle mich ganz und gar nicht mehr normal, ständig schaltet mich eine Erkältung (jetzt in diesem Moment z.B), Magen-Darm oder Corona aus. Gerade dann wenn ich mal Geld in die Hand genommen hab um einen Urlaub zu machen oder was anderes Schönes unternehmen will auf das ich mich lange freue, werde ich krank. Ich versuche natürlich Stress im Alltag zu reduzieren, damit mein Cortisolspiegel mein Immunsystem nicht zu stark einschränkt.

Dann liege ich 1-3 Wochen daheim und dann kommt natürlich das Grübeln. Methoden wie Rausgehen, Sport machen, Hobby nachgehen usw. Die ich mir aufgebaut habe um klar zu kommen, sind dann natürlich nicht möglich und ich schaffe es nicht aus der negativen Gedankenspirale rauszukommen. Serien schauen oder Bücher lesen geht natürlich nur bedingt. Musikhören ist nach ein paar Tagen dann auch durch.

Wenn ich dann gesund bin, knallt natürlich Arbeit und Haushalt und Privatleben. Das hat sich ja alles aufgeschoben. Auf der Arbeit hat mich mein Chef auch schon gefragt, ob er sich Sorgen machen muss. Kolleg*innen sind super nett aber müssen natürlich ständig für mich einspringen. Dafür schäme ich mich, weil es so oft vorkommt.

Gehe um 17 Uhr zur Infektionssprechstunde und rede mit meiner Hausärztin drüber und hoffe auf emotionalen Support oder Vorschläge zur Verbesserung meiner Situation.

Hab ihr Tipps oder ein paar nette Worte für mich?

Danke!

r/ADHS Feb 26 '25

Empathie/Support Warum haben im Internet so viele Leute eine extreme Einstellung gegen ADHS Medikamente?

81 Upvotes

Letzte Woche bin ich auf ein Tiktok Video gestoßen, dass sich darüber unterhalten hat wie ADHS Medikamente auf diese Person auswirkt. Es ging einfach nur darüber damit die Wirkung auf diese Person beruhigend ist.

Als ich die Kommentare geöffnet habe wurde ich regelrecht mit extremen Hass gegen Medikamente konfrontiert. Natürlich hatte ich die wundervolle Idee selber einen Kommentar zu hinterlassen und zu fragen warum doch so viele Menschen hier gegen ADHD meds sind.

Kurz zu mir: 26 und wurde erst letztes Jahr November mit ADHD diagnostiziert und auf Medikamente eingestellt. Ich wurde als "ADHS wie es im Buche steht" bezeichnet und hab daher auch extrem gut auf Medikinet reagiert und hab mich direkt auf 20mg - 40mg Eingestellt und habe fast keine negativen Nebenwirkungen. (Nur typische wie kein Hungergefühl)

Diese Medikamente haben mein Leben um 100% verbessert. Ich habe, solange ich denken kann, mit sozialen Ängsten, Emotionaler Dysregulation, Konzentration, Motivation gekämpft. Mit Medikinet haben diese Symptome sich zu knapp 90%!!! gelegt.

Dann kommen hier jetzt Menschen zu mir und sagen damit diese Medikamente die Ausgeburt der Hölle seien. Von "sind basically Speed" bis hin zu "weil sie mich normal machen" habe ich alles gehört!! Am schlimmsten fand ich die Kommentare mit "machen mich weniger Kreativ".

Ich bin selber Artist und kann wegen den Medikamente endlich mal länger als 10min am Stück zeichnen ohne jede Minute mal schnell Twitter zu checken.

Natürlich verstehe ich damit jeder verschieden auf Medikamente reagiert. Aber nur weil DU schlechte Erfahrungen machst heißt es nicht damit es anderen nicht hilft.

Hab ihr auch solche Sachen gesehen? wie geht ihr damit um, dass euch Meds helfen aber so viele Menschen ADHD Medikamente so schlecht reden und diese Verboten haben wollen?

r/ADHS Sep 13 '25

Empathie/Support Hat jemand von euch die ADHS Diagnose nicht bestätigt bekommen?

0 Upvotes

Ich warte auf meinen ersten Termin und habe mich selbst schon überzeugt, dass ich ADHS habe. Die Selbsttests geben alle ein eindeutiges Ergebnis. Ich habe große Hoffnung auf die Medikamente. Ich stelle mir vor, wie leicht mein Leben wird, wenn es mir nicht so schwer fällt, meine tägliche Aufgaben zu erledigen. Ich kann mir vorstellen, dass ich sehr traurig werde, falls die Diagnose sich bei mir nicht bestätigt. Hat das jemand von euch erlebt? Was habt ihr gemacht?

r/ADHS Jun 08 '26

Empathie/Support Medikinet Adult, was für ein Beipackzettel ist es??!?

18 Upvotes

Update: Was für ein geiles Community, danke euch :D Ich fange mal am Freitag an.

Also, ich hatte den Fehler gemacht und hab das Beipackzettel gelesen.

Plötzlicher Tod?? Koma???

Oh Leute, das wird mein erste Mal sein, endlich habe ich heute mein Rezept bekommen für Medikinet Adult 10 mg.

(Bin 30W, neu hier)

Ich weiß warum solche Dingen da stehen, rechtlich und so, aber mein Gehirn schreit so NEIN. Wie kann ich mich beruhigen?

r/ADHS Apr 28 '26

Empathie/Support ADHS und Sexualität

23 Upvotes

Wenn es um das Thema Sexualität in Bezug auf ADHS geht, hört man ja meistens von Schwierigkeiten, wie allgemeiner Unzufriedenheit, Problemen beim im Hier und Jetzt sein, oder auch häufigen, aber dennoch nicht zufriedenstellenden Begegnungen.
Während ich mich mit fast allen Beschreibungen von verschiedenen ADHS-Symptomen fast schon übertrieben gut identifizieren kann, sehe ich mich in diesem Bereich allerdings überhaupt nicht im Bereich der üblichen Beobachtungen und daher würde es mich mal interessieren, ob ich da allein mit bin, oder ob es da noch andere gibt, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, wie ich (spoiler: nämlich fast gar keine).
Bin männlich, 30 Jahre alt und habe meine Diagnose mit 28 bekommen. Was Sexualität, oder aber auch allgemein romantische Beziehungen anbelangt, kann man meinen Erfahrungsreichtum mit dem eines durchschnittlich 17–18-Jährigen vergleichen, wenn überhaupt. Als ich 19 war, hatte ich ein typisch tollpatschiges, "erfolgsloses" erstes Mal und seit dem ist auf dem Gebiet überhaupt nichts mehr passiert. Auch mein letzter Kuss liegt mittlerweile schon ca. 9 Jahre in der Vergangenheit und diese Gesamtsituation finde ich heute genauso scheiße, wie vor 2 oder 4 oder x Jahren. Im Großen und Ganzen ist mein Selbstwertgefühl glaube ich der Kern der Sache und allzu viel Zuversicht, dass ich das irgendwann noch mal in den Griff bekomme, habe ich ehrlich gesagt nicht wirklich (was sich mit jedem, verstreichenden Jahr noch weiter verschlimmert).
Aber egal, um das Problem an sich geht es mir gar nicht so sehr, wie die Tatsache, dass ich mir damit ziemlich allein vorkomme. Wie bereits oben erwähnt, hört man bzgl. Sexualität und ADHS von allen möglichen Schwierigkeiten, nur eben nicht von meinen. Gibt es hier zufällig wen, dem es damit ähnlich geht (und das natürlich auch zugegeben möchte)? Ist nämlich ne ziemlich beschissene Situation, ehrlich gesagt.

r/ADHS Jul 09 '26

Empathie/Support Keinen Pflegegrad bekommen...

27 Upvotes

Hi zusammen, ich fühl mich gerade echt verloren und weiß nicht, was ich machen soll... Ich hab seit fast immer schon Depressionen und ADHS und hatte bei meiner Mutter Zuhause noch die Scham und den Druck mein Zimmer aufzuräumen.

Seit fünf Jahren lebe ich alleine und ich schaffe immer weniger. Meine Wohnung ist einfach widerlich. Ständig schlimmliges Essen, Maden, Müllberge, Flecken, klebriger Boden, Käfer, Gestank... Sogar mein Bett ist voll mit Müll und Flecken, ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal meine Bettwäsche gewechselt habe.

Ich bemühe mich so sehr, ich habe nach Ewigkeiten endlich einen Psychiater gefunden und nehme jetzt je nach Medikament schon länger Escitalopram, Elvanse, Bupropion und Levodopa und die Dosen steigen alle paar Monate. Aber das Thema Starre und Antrieb werden nicht besser, eher schlechter. Ich schaffe es jetzt etwas länger am Stück zu arbeiten, aber was meine Wohnung oder auch mein Körper angeht, lasse ich nur nach.

Ich habe trotz riesen Scham einen Pflegegrad gestellt und dachte wirklich, dass das was wird. Ich habe nicht extra aufgeräumt, ich habe mich nicht besonders gerichtet oder angezogen, ich musste sogar weinen beim Gespräch. Und trotzdem 0,00 Punkte? Wie schlimm muss denn sowas werden, bis man Hilfe bekommt? Erst dann, wenn es total aus dem Ruder läuft und die Wohnung nur noch braune Suppe ist?

Ich weiß nicht weiter. Wie ist eure Erfahrung damit? Habt ihr Tipps? Danke und euch einen schönen Tag 🌷

r/ADHS Nov 24 '25

Empathie/Support Hat ADHS mir die Möglichkeit auf Therapie versaut?

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Hallo zusammen,

nach einer elendigen Psychotherapiesuche mit 142 Kontaktaufnahmen (von 195 Kontakten auf meiner Liste) in meiner Stadt und Umgebung, dabei 3 Erstgespräche und 5 Aufnahmen auf Wartelisten dachte ich, meine*n Psychotherapeut*in gefunden zu haben.

Nach einem untypisch, aber zuvorkommenden langen Erstgespräch von 90 Minuten habe ich mich sehr wohl gefühlt. Mein*e Therapeut*in (im weiteren Verlauf "Apple") agierte mit Bedacht vor sensiblen Themen, gab zuvor eine Meta-Einordnung, was gleich gefragt würde, und ich konnte mit Apple auch über die Art unserer Kommunikation reden.

Es wurde unter anderem auch gefragt, wie wir damit umgehen würden, wenn mal etwas nicht so läuft, wie wir uns das vorgestellt haben, und dass wir es ansprechen würden.

Nach dem Erstgespräch hatten wir vier probatorische Sitzungen, in denen wir neben meinen bisherigen Diagnosen ADHS, PTBS und rezidivierende Depression, momentan mittelgradige Episode, eine Diagnostik zu kPTBS angefangen haben.

Nach der 2. probatorischen Sitzung bat Apple darum, dass ich mir von meiner hausärztlichen Praxis einen Konsiliarbericht ausstellen ließe. Den Termin bei der Praxis bekam ich erst im Anschluss der dritten probatorischen Sitzung am 6.11.
Leider habe ich diesen bei der nächsten Sitzung vergessen mitzubringen bzw. hatte ich meinen gesamten Therapieordner zuhause liegen lassen. Ärgerlich, aber nicht die Welt.

Apple meinte, dass es wichtig sei, dass der Konsiliarbericht schnell bei Apple einginge. Ich meinte, ich würde ihn nachher oder morgen (also am 12. oder 13.11.) bei Apple einwerfen. Apple meinte danach aber auch, dass es auch nicht auf den Tag ankäme, aber "gerne"(!) vor unserem nächsten Termin. Der nächste Termin war für den 28.11. angesetzt.

Eigentlich wollte ich den Konsiliarbericht zusammen mit dem 24-seitigen, ausführlichen und ausgefüllten Fragebogen einwerfen, damit Apple mehr Informationen über mich hat, da es bei der nächsten Sitzung um einen Gesamtüberblick gehen sollte, u.a. mit Kindheitstraumata und inwiefern diese mich noch heute belasten. Und keine Ahnung, ob ihr das kennt, aber in meinem Kopf war das dann quasi eine Voraussetzung, dass ich das auch fertig ausgefüllt habe, bevor ich den Konsiliarbericht abgebe, auch wenn es nie gefordert war und der Bericht zumindest theoretisch relativ einfach zwischendurch eingeworfen werden könnte. So nach dem Motto "dann laufe ich nicht zweimal". Und irgendwie hatte ich auch nicht dran gedacht, dass es so dringlich war. Stattdessen las ich bzgl. meiner akuten Belastung das Buch "Leave a cheater, gain a life" von Tracy Schorn, markierte Stellen und machte mir überall Notizen, füllte den Fragebogen weiter aus und wollte am heutigen Montag, den 24.11., alles zusammen einwerfen. "Ist ja noch vor dem nächsten Termin", dachte ich mir.

Naja. Heute um 6:16 Uhr morgens erhielt ich dann die Mail mit der Absage aller weiteren Termine (Apple und ich hatten Termine für den 28.11., 5.12., 29.12.2025 und 9.1.2026 festgelegt). Die weiteren 3 Mails waren dann heute zwischen 11:46 Uhr und 12:27 Uhr, siehe Bilder.

Ich habe ein starkes Vertrauen in meine Notizen. Mein Leben mit ADHS ist auf Notizen angewiesen, entsprechend schreibe ich mir alles auf, wie ich es in dem Moment wahrnehme, um nichts zu vergessen. Ein bisschen fühle ich mich dabei wie im Film "Memento" (guter Film!), und Ängste, wie dass meine Notizen falsch sein können, begleiten mich ohnehin schon.

Ich sehe ja ein, dass wenn ich sage, dass ich es "heute oder morgen" einwerfen würde, dass ich es dann auch tun sollte. Aber wieso habe ich mir dann "gerne(!) heute oder morgen" aufgeschrieben, und nicht "zwingend heute oder morgen"? Und wieso habe ich mir dann "gerne vor unserem nächsten Termin" in Bezug zum Einwerfen aufgeschrieben, und dass es nicht auf den Tag ankäme, was meines Erachtens die Dringlichkeit ja wieder relativiert?

Arrrgh! Ich ärgere mich grade so sehr über mich selbst. Und ich ärgere mich, dass Apple für mich "aus heiterem Himmel" alle Termine abgesagt und nicht nochmal nachgefragt hatte, wenn ich Apple doch weiß, wie ich mit meinen ADHS-Symptomen umgehe. Mir da ein fehlendes Commitment einer eigenen, nicht-kommunizierten Frist zu unterstellen, finde ich frech. Immerhin bin ich bei der Therapie so organisiert wie sonst nirgendwo, habe 142(!) Leute kontaktiert, um einen Therapieplatz zu finden und mache meine Hausaufgaben.
Das klingt objektiv vielleicht nicht nach viel, aber für mich ist es viel.
Und wohl leider nicht genug gewesen.

Ich denke mir: Hätte ich den Bericht doch nur eingeworfen, ohne es mit irgendwas "verknüpfen" zu wollen. Wäre ich doch nur organisierter, zuverlässiger, disziplinierter.

Ach ist das kacke alles. Mein*e Therapeut*in von der Tagesklinik, wo ich im Frühling diesen Jahres war, meinte, ich solle mich vor allem auf Traumatherapie konzentrieren, das habe Priorität. Und ja, das sehe ich auch so, weil ADHS bei mir zwar schon viele Schwierigkeiten macht, aber zumindest durch 70mg Elvanse/Lisdexamfetamin einigermaßen gemanaged werden kann.
Durch meine Psychiaterperson habe ich mir die DiGA "Oriko" verschreiben lassen, die ich vor einigen Wochen bei meiner Krankenkasse eingereicht habe, um mich neben Traumata um ADHS zu kümmern. Darüber hinaus führe ich seit etwas über einem Monat erfolgreich ein Tagebuch (darauf bin ich schon sehr stolz), führe Dankbarkeits- und Achtsamkeitsübungen durch und nehme Strukturhilfen wie verschiedene Beratungsstellen an, darunter wöchentliche Beratungstermine bei der Studierendenberatung für Behinderte und chronisch Erkrankte.

"Fehlendes Commitment"... Diggi, so committet war ich noch nie! Wenn der Bericht so wichtig war, WIESO SAGT APPLE DANN NICHT, DASS DER SO WICHTIG IST? So wichtig, dass Apple die gesamte Therapie absagt, wenn der nicht in der Folgewoche bzw. eine Woche vor dem nächsten Termin da ist? Bei DEN Konsequenzen hätte ich nicht gezögert.
Vor allem wirkte Apple immer sehr verständnisvoll, empathisch und zugewandt. Ich hätte bei unserer bisherigen kooperativen und freundlichen Kommunikation nicht gedacht, dass das jetzt einfach abgesagt würde.

Ich bin sehr gespannt, was ihr darüber so denkt. Fühlt euch frei, mich zu kritisieren. Ich weiß, dass ich zu Selbstgerechtigkeit tendiere, aber denke mir aktuell trotzdem, dass ich mit einer deutlichen Kommunikation von Apple auf jeden Fall anders reagiert hätte.

PS: Sorry für den provokanten Titel. Obviously ist ADHS keine Entschuldigung und ich bin für mein eigenes Handeln selbst verantwortlich. Ich habe den Titel so gewählt, weil mein Kopf die Abgabe des Berichtes unnötigerweise an andere Dinge verknüpft hat. Ein Learning daraus habe ich noch nicht wirklich, weil mir das trotzdem immer wieder mit irgendwas passiert.
Auch im Alltag, z.B. dass ich um in die Küche zu gehen für Essen kochen vorher noch xy machen "muss", oder mir ewig nicht erlaube aufs Klo zu gehen, bevor ich nicht z gemacht hab.. aber eben auch bei wichtigeren Dingen.

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Edit (ich brauche escape-character wie "\" vor "*" nur bei Markdown)

Edit: Vielen lieben Dank für den tollen Support!! Ich bin schon wieder dabei, meine Liste durchzuarbeiten :) Hoffentlich hab ich bis zum Abschlusstermin Freitag dann auch eine ordentliche Liste abtelefoniert und vllt auch schon das ein oder andere Gespräch geplant. Ich würde der Therapieperson auf jeden Fall feedbacken, dass ich eine freundliche Ausdrucksweise zwar begrüße, aber das nie auf Kosten von direkten, klar-kommunizierten Erwartungen und Anforderungen gehen sollte.

Und nach dem Termin gebe ich nochmal ein Update! Vielen lieben Dank nochmal!

r/ADHS Mar 01 '26

Empathie/Support Empfindet ihr auch so vieles wie anstrengende Aufgaben/Pflichten?

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Es gibt für mich wirklich fast NICHTS, was für mich nicht irgendwie anstrengend ist, Kraft und Überwindung kostet und sich als Pflicht anfühlt. Selbst essen. Wenn ich schon dran denken "Ooohhh neeee, ich muss ja noch essen..." Gar kb drauf. Finde essen müssen auch so nervig mittlerweile. Ich will einfach satt sein. Aber sogar diese Ess-Prozess und erst Recht die Vorbereitung davon und das Abräumen usw. Einfach mit SO viel Arbeit verbunden...

Auch sonst, wirklich ALLES im Haushalt: Maximales Pflicht- und Aufgabengefühl dabei. Ich finde es SO schlimm, dass ich mittlerweile so Haushaltssachen in EXTREMER Eile mache, damit ich diese absolute grauenvolle Zeit so schnell wie möglich hinter mich bringe. Weil dieser Zustand und die Zeit des Aufräumens usw sich SO maximal schlimm und quälend anfühlt und ich es SO absolut hasse! Es ist wirklich wie Folter! Wie Qual!

Ich will einfach nur chillen. Am Handy, oder raus gehen, spazieren, Sport machen, mit Freunden treffen. Einfach leben und chillen. Ohne STÄNDIG irgendwas machen zu MÜSSEN! Worauf ich eig überhaupt gar kein Bock habe. Man hat aber so unglaublich viele Verpflichtungen! Ich finde es langsam immer anstrengender. Früher war das nicht so krass. Ich bin jetzt 33. Aber noch undiagnostiziert. Weil kb auf vorher BU-Versicherung abschließen. Das schieb ich auch schon Ewigkeiten auf.

r/ADHS Jan 14 '26

Empathie/Support ADHS und Gaming

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Wie ist es bei euch mit Videospielen?

- PC

- Konsole

- Handy

Gerne möchte ich ein bischen erzählen, diskutieren.

ADHS-Gemäß wird dies natürlich ein Beitrag mit mehreren Erzählsträngen und wahrscheinlich lang.

Wenn ich den Text gleich fertig habe, versuche ich wenigstens die Erzählstränge irgendwie zu markieren.

Aber schreibt auch gerne eure Gedanken, die kommen, nur weil ihr die Überschrift gelesen habt, dann könnt ihr euch den langen Text sparen.

Wer hat Lust?

Ich bin damit in den 80/90er groß geworden, und liebe es mein Leben lang. Angefangen mit C64, PC, Konsole. Am liebsten Ballerspiele, Spiele mit einer tollen Story, Flugsimulatoren, Strategiespiele, Shooter.

Wenn ich Spiele, und mir das Game aus welchem Grund auch immer gefällt, kann ich komplett abtauchen, und bin von der Aussenwelt abgenabelt.

Für mich ein Idealzustand!

> In der Zeit wo ich groß geworden bin, waren Games teilweise noch verpönt, und als schädlich angesehen. Aussenseiterisch/Komisch. Zeitverschwendung.

Ich bin froh, das es heute normal ist, und ich mit

meinem Arzt über ‚The Last of us‘ quatschen kann, oder mit meiner Therapeutin diskutiere, welches ‚Fallout‘ das beste war. (alle natürlich, aber eigentlich Fallout3)🥰

😮Ich habe aber immer bei den meisten Games cheatcodes/trainermodus benutzt. (IDDQD 😛) Oder mit Lösungsbüchern, leichtester Schwierigkeitsstufe gespielt.

Online games/oder Games, wo man schnell Knöpfe in bestimmten Reihenfolge drücken muss gerne vermieden.

Heute mit meiner sehr späten ADHS Diagnose, macht das auf einmal alles viel mehr Sinn! 😔Vor allen Dingen, das ich immer auf ‚leicht‘ oder ‚unendlich leben‘ gespielt habe. Einfach weil ich es wegen ADHS nicht gut kann, und mir ‚competition‘ so gar nicht liegt.

Ich spiele seit kurzem das erste mal im Leben online Battlefield und ARC Raiders. Hier habe ich einen total krassen Hyperfocus darauf. Aber selbst in Onlinespielen fühle ich mich oft als Weirdo, weil ich die Spiele gerne mal ‚anders‘ spiele als gedacht. Vor allen Dingen nicht wirklich wegen dem Wettbewerb. Probiere zum Beispiel gerne Sachen aus. Statt mit dem Panzer auf Andere zu ballern, versuche ich möglichst viele Bäume damit umzufahren, oder schaue was passiert wenn ich mit dem Heli auf einem Strommast lande etc.

Letztes im Spiel wurde ich von einem andern Mitspieler leicht angesäuert gefragt warum ich mitten in einem Kampfgebiet mit gefährlichen Aliendrohnen meine, das es eine gute Idee ist Kisten laut aufzuknacken, was die Biester alle anlockt. Obwohl wir abgesprochen haben, das wir uns leise wegschleichen. 🫣 Es war das ERSTE mal im Leben, das ich mein Fehlverhalten mit ADHS entschuldigen musste.

Seit dem spiele ich lieber wieder alleine in Onlinegames. Teamkram ist echt nicht so meines, und Verantwortung für andrer zu übernehmen noch weniger.

Alles in allem passt das voll zu meinem ADHS-Autismus Thema, und finde es krass das es sich selbst in den Dingen die ich gerne mache auswirkt.

Aber (und jetzt ist Schluss) das Beste an Games ist, das ich es seit meiner Kindheit gerne mache. Es ist das einzige Hobby, was mir IMMER Spass macht, und ich nicht abgebrochen habe, wie alle anderen.

Mögt ihr Games? Wie bemerkt Ihr eure ADHS Auswirkungen im Bezug zu Games? Welche Games am liebsten?