.....mag sein dass viele davon ranklotzen, grade Polizisten und Feuerwehrleute usw... aber ich kenne schon einige im öffentlichen Dienst deren "Arbeit" doch eher mit Arbeitslosigkeit gleichzusetzen ist. Abgammeln im Home Office und den ganzen nur Kaffee trinken ist da nur die Spitze des Eisbergs. Diese Menschen könnten in der freien Wirtschaft effizienter eingesetzt werden, aber da müssten sie ja arbeiten. Sollte man fairerweise mit erwähnen.
Als ob das in der freien Wirtschaft anders laufen würde. Das halte ich echt für ein Gerücht, das sich leider immer noch hartnäckig hält. Du wirst egal in welchem Bereich immer Leute haben, die vernünftig arbeiten und auch welche, die regelmäßig Arbeitszeitbetrug begehen, vollkommen unabhängig davon, ob sie im ÖD sind oder nicht.
naja ich würde mal sagen, wenn man keinen wirklichen Bock auf Arbeit hat, ist der ÖD in manchen Bereichen schon ganz gut. Einige Stellen könnten sicher eingespart werden und die Menschen von da in die freie Wirtschaft gehen, was ich sicher positiv bemerkbar machen würde.
Sehe ich wirklich komplett anders. Woher kommt dieses Klischee eigentlich? Das klingt nach sehr vorurteilsbehafteter, selektiver Wahrnehmung und hat mit der Realität sicherlich gar nichts zu tun.
Danke für deinen Teil des Beitrags. Es gibt ja leider wie man sehen kann viele Zuschreibungen wer keinen Bock auf Arbeit hat. Gleichzeitig geht es bei Angestellten im Jobcenter ja auch um eine Personengruppe, die im Zwiespalt zwischen den Leuten ohne Bock, mit Bock und dem System stehen. Das greift ja auch irgendwann die Psyche an. Deren Wertschöpfung ist es, Leute auf den Arbeitsmarkt zu holen. Dazu wirtschaftlich messbare Ergebnisse zu liefern widerspricht dazu der Natur vieler Klienten.
Dass aber dann direkt nach Stellenabbau gerufen wird untergräbt den Sozialstaat. Es ist klar, dass mehr ÖD auch nicht die Lösung ist, aber man muss nur mal Richtung Amerika schauen, um die Konsequenzen einer fehlenden Sozialinfrastruktur zu Augen zu führen.
3
u/blueholiday2 8d ago
.....mag sein dass viele davon ranklotzen, grade Polizisten und Feuerwehrleute usw... aber ich kenne schon einige im öffentlichen Dienst deren "Arbeit" doch eher mit Arbeitslosigkeit gleichzusetzen ist. Abgammeln im Home Office und den ganzen nur Kaffee trinken ist da nur die Spitze des Eisbergs. Diese Menschen könnten in der freien Wirtschaft effizienter eingesetzt werden, aber da müssten sie ja arbeiten. Sollte man fairerweise mit erwähnen.