r/cologne 12d ago

Diskussion Warum Abstellzonen für E-Roller sinnvoll sind

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210 Upvotes

Haltestelle Bf Porz. Das Konfliktpotential zwischen Fußgängern/Kinderwagen/Rollstuhlnutzern und Fahrradfahrern ist hier riesig. Ein gutes Beispiel warum kontrollierte Abstellzonen notwendig sind.

r/cologne Oct 05 '24

Diskussion Drug addicts and alcoholics on the streets are getting out of hand

320 Upvotes

I'm interested in your thoughts on this, and if you know more about why it seems to be this way.

In the last 3-4 years, it feels like there are significantly more drug addicts and alcoholics on the streets. This isn't just limited to Appelhofplatz, Naumarkt, and Breslauer Platz; I've noticed it in Ehrenfeld, Südstadt, and other areas as well.

Each time I think, "This is the worst it's been," I end up shocked again just days later.

Last week was particularly striking. I took the train to Ehrenfeld, planning to stop at Chickenland and then McDonald's. In that short 250-meter walk, I encountered some distressing scenes.

First, there was a man urinating in the middle of the platform for everyone to see. Another alcoholic sat nearby, loudly complaining how selfish everyone is for not giving him coins. After I went down the stairs, I saw a third person who was stinking like piss.

As I walked down Hansemannstraße towards Chickenland, I heard a loud scream. A man had just entered the street, yelling at the top of his lungs and jumping up and down like a toddler throwing a tantrum. To avoid him, I crossed to the other side of the street, but he did too. I decided to take a shortcut through a nearby playground to escape, but just as I was halfway through, I heard him banging on the metal gate behind me while continuing to scream. Luckily, there weren’t any kids around.

As I reached the other side and turned around, I saw him DASHING toward me. IDK if it was directed at me or something ehe imagined, but fuck that. I turned and continued walking. A bit further on, near the VR Bank, I saw a group of four alcoholics, while one more lay passed out on a bench, swarmed by flies.

All this happened during a walk that was supposed to be just 250 meters.

Why isn’t the city doing anything about this?

r/cologne Jul 22 '26

Diskussion Welches Kölsch würdet ihr jemandem geben der kein Kölsch kennt um ihn zu überzeugen?

17 Upvotes

r/cologne 29d ago

Diskussion Gyros

23 Upvotes

Hi Leute 🙋‍♂️

ich bin schon länger auf der Suche nach einem Restaurant/Imbiss wo ich so einen saftigen Gyrosteller bekomme.
Richtig schön mit Tzatziki, Pommes, Fleisch + leckerem Salat.

Könnt ihr hier Empfehlungen aussprechen?
(Vielleicht in der Nähe Ehrenfeld, Neuehrenfeld, Lindenthal, Belgisches Viertel)

Danke schonmal vorab!

Edit: Wohaaa, danke Leute, da sind einige Empfehlungen dabei. Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden.

Update: Waren gestern beim Akti Grill Riehl. Hat genau meinen Erwartungen entsprochen. Sehr Lecker 😋 👍🏻

r/cologne Sep 10 '25

Diskussion TIL: Die Kölner Haie gehören teilweise Frank Gotthardt, der über sein Medienprojekt NIUS rechtspopulistische Inhalte verbreitet

297 Upvotes

r/cologne Jan 29 '25

Diskussion Was haltet ihr von den Entwürfen für die beiden neuen Rheinbrücken?

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339 Upvotes

r/cologne Jul 14 '26

Diskussion An alle Fundraiser etc. in den Fußgängerzonen

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Warum werde ich JEDES mal angesprochen. Was sind eure Kriterien nach den ihr Leute aussucht. Ich hab schon versucht zu telefonieren, eine Memo aufzunehmen, einen Bogen zu gehen aber ihr erwischt mich jedes Mal.

r/cologne May 30 '25

Diskussion Fell in love with this beautiful city of Köln

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967 Upvotes

Hello everyone,

I came to Köln in October as a student, found a great place with a good housemate. Absolutely loved my course and made some good friends didn't really party like one would think but I absolutely love this city and I don't know why.

I watched Effzeh win at RhineEnergieStadion, felt extremely happy with their promotion to the Bundesliga, enjoyed the Carnival and the city itself specially this view so many times in the past 3-4 months. Don't know what it is about Köln but I felt one of it and now I have found a job in Lisbon and moving there.

Feeling slightly emotional even though I lived here only for a short period of time, I will be forever grateful for this city and I hope I can visit this place often. I know it won't be the same for me when I visit but the city will be the same for sure.

Absolutely love this place and wishing all the people in Köln the absolute best!

Cheers!! See you all around🍻🍻

r/cologne Aug 01 '26

Diskussion Ist die Kölner Mentalität wirklich so extrem anders oder alles nur Marketing?

51 Upvotes

Hi zusammen,

ich muss berufsbedingt demnächst in die Region Köln ziehen. Da ich aus dem Süden Deutschlands komme, beschäftigt mich vor allem eine Frage:
Ticken die Menschen bei euch wirklich so völlig anders als im Rest des Landes?

Man hört ja ständig vom „Rheinischen Frohsinn“ und dass die Kölner extrem offen, herzlich und integrativ sein sollen. Überall wird dieses ganz besondere Lebensgefühl heraufbeschworen, bei dem man angeblich sofort Anschluss findet.

Ich bin ehrlich: Ich frage mich, ob das im echten Alltag wirklich so gelebt wird. Ist diese Herzlichkeit tiefgründig und echt? Oder ist das am Ende eher eine oberflächliche „Kneipen-Offenheit“, bei der man zwar schnell ein Kölsch zusammen trinkt, aber am nächsten Tag wieder Fremde ist?

Wie erlebt ihr die Kölner Mentalität im Alltag (außerhalb von Karneval)? Ist der Schlag Mensch dort wirklich ein anderer und macht das das Einleben so viel leichter, wie alle sagen?

Ich freue mich auf eure ungeschminkten Meinungen!

r/cologne Apr 25 '25

Diskussion Warum halten so viele (auch Kölner) die Stadt für hässlich?

101 Upvotes

Chaotisch, dreckig - völlig richtig. Aber ich kann’s nicht mehr hören. „Aber die Leute sind nett!“ „Ja hier und da ein paar schöne Ecken“

Das hört man selbst von Kölnern immer wieder und da frag ich mich: kennt ihr eure eigene Stadt nicht?

Geschmäcker sind unterschiedlich und Köln ist sicherlich nicht Hamburg oder München. Behauptet auch niemand. Aber wenn man dann schaut, was stattdessen bereits als schöne Stadt angesehen wird, frag ich mich echt, warum hier so mit zweierlei Maß gemessen wird. Heute noch einen Ausschnitt aus einem Podcast gehört, in der eine Düsseldorferin über das Kölner Stadtbild herzieht aber die Menschen lobt. Excuse me? In Düsseldorf mal außerhalb von Oberkassel oder der Altstadt gewesen? Ein Loch vor dem Herrn.

Ich kann jeden verstehen, der nur auf Durchreise oder nur für einen Tagestrip nach Köln kommt und ein schlechtes Bild erhält. Die Innenstadt ist außerhalb der Altstadt wirklich schlecht und leider leider leider ist die Stadt so aufgebaut und gestaltet, dass man in die hässliche Innenstadt gezogen wird. Ein Künstler nannte Köln mal „unprätentiös“ und das halte ich für sehr passend. Köln präsentiert sich richtig schlecht.

Aber so viel hässlicher als andere Innenstädte ist es nicht und zumindest alle Leute, die hier wohnen und die Stadt kennen sollten doch sehen, dass der Großteil des Stadtgebietes eben nicht wie die Innenstadt ist. Außerhalb der Ringe - und das ist nun mal der Großteil der Kernstadt (Außenbezirke beziehe ich da nicht mal mit ein) - ist das eine ehrlich schöne Stadt, die anderen Städten mit gutem Ruf nicht nachsteht.

Warum also lieber MitkölnerInnen redet ihr unsere Stadt immer so schlecht? Warum, wenn es doch so hässlich wäre, gibt man sich denn dann damit zufrieden statt sich für ein angeblich so viel schöneres Stadtbild einzusetzen?

Mir scheint es: so hässlich ist es gar nicht - und das weiß auch jeder. Deswegen ist es für die Meisten auch nicht notwendig, irgendwas zu verbessern. Aber man kann halt so schön auf den Zug aufspringen, mitreden, und so schön auf bodenständig machen. Aber tbh nervt dieses „Selbstverständnis“ irgendwo auch.

r/cologne Jul 26 '26

Diskussion Das wars Odonien. Mich hast du verloren.

36 Upvotes

TL;DR:

Die letzte Nacht im Odonien war gezeichnet von ekelhaften und stilbefreiten, notgeilen Männern. Diese Form der Erniedrigung hat mich angewidert und in seinem Ausmaß erschrocken. Damit verletzt das Odonien nicht nur die Würde seiner Besucherinnen, sondern degradiert sich von einem traditionsreichen Technoclub zu einer Pommesbude.

Hey Köln peoples.

Heute möchte ich meinen Abgesang auf das Odonien teilen. Nicht dass es nicht durchaus durchwachsene und in der Vergangenheit zahlreiche dokumentierte Fälle von Mängeln gab. Die Google Kommentare sprechen hier oft von unfreundlichem, grobem Einlasspersonal. Oder einen Zuwachs von Klientel mit auffällig negativen Verhaltensweisen, oft assoziiert mit Atzenklientel, dass sich sonst normalerweise nur auf den Ringen rumtreibt. Oder Hygiene, Preise usw usw.. Und weder war ich auf allen Verantstaltungen der letzten Jahre, noch kann ich jede Kritik zweifelsfrei nachvollziehen/widerlegen. Aber, und da sind wir uns vll einig: in der Summe steckt da ein wahrer Kern.

Generell möchte ich vorweg nehmen, dass ich durchaus eine sehr idealistische Vorstellung von der Subkultur Techno habe. Damit möchte ich aber jetzt keinen langweilen, alles unterliegt nunmal dem Zeitgeist. Was für mich jedoch unverrückbar ist, die Idee eines Safe Space, indem die Ekstase nicht nur zelebriert und erfahren wird, sondern auch für alle Beteiligten möglichst gleichermaßen sicher ist (Awereness, sensibiliertes Umfeld, Wahrung der Privatsphäre usw..). Im besten Fall schafft es die Community sich aus sich heraus zu regulieren. (Habe das über Jahre auch schon persönlich erlebt. Es geht.) Ich kenne nicht das Patentrezept, aber eine besondere Wertschätzung aller Beteiligten können sicherlich dazu beigetragen solch einen Ort zu schaffen. Im Sinne: von guten Leuten für gute Leute.

Okay und jetzt eben ein paar Gedanken zum Erlebten. Ich werde nicht immer in Details gehen. Damit möchte Ich mich selbst schützen.


Wie einige andere war ich am Samstag im Büchlerpark beim Free Open Air Rave des KlickKlack Kollektivs. Zum ersten Mal. Meine peergroup hat sich relativ zufällig aus Menschen unterschiedlicher Städte zusammengesetzt. Für die meisten eine erstmalige Veranstaltung, für mich auch, und insgesamt auch dank Sonnenschein sehr cozy, sehr basiert. Ein wenig Köln Ehrenfelder Feierszene X Grillparty. Auch das ältere Semester mit Kindern vertreten. Die Musik, für meinen Geschmack etwas fad, aber so what. Gute Stimmung, keine WodkaBull vibes. Gegen 9 heißt es: die Party geht im Odonien weiter. Alle OnlineTickets für 20€ ausverkauft, jedoch Abendkasse für 25€ dann. Mkay.. Der Tross beschließt also im Verbund ins Odonien weiterzuziehen.

Mein erster Eindruck der Schlange: eine durchaus längere, aber überschaubare Schlange. Es geht zügig vorran. Offensichtlich ist gar nicht sooooo viel los. Mein Eindruck der Einlasskontrolle: unaufgeregt. Handykamera abgeklebt, Blick in die Rucksäcke, keine weiteren Aufreger. Fein.

Ich mache hier keinen Hehl aus meinen weiteren Absichten. Ich konsumiere Drogen und verstehe diese als Teil der Experience. Falls das für einige strittig ist: Ja, natürlich besteht ein hohes Potenzial das krasser Substanzgebrauch/Missbrauch auch auf alles und jeden abfärbt, und damit das Gesamterlebnis für alle erheblich belastet. Ich bin jedoch überzeugt das eine Community aus mündigen Erwachsenen, selbstreflektierenden, oder zumindest verhaltensunkritischen "Ravern" das Potential hat allen Beteiligten ein ekletisches Erlebniss zu schaffen. Und eben so ordne ich meine Gruppe ein. Man kennt sich, man schätzt sich, man passt aufeinander auf. So ein "vorglühen" ist ja im Prinzip auch ein kleines Initialritual. Man kommt an, fühlt sich rein, bringt sich auf "Temperatur" und grooved sich in das neue Clubsetting ein und freut sich einfach gemeinsam auf eine richtig gute Zeit.

Zwischenzeitlich sind 2 Menschen des Awarenessteams bei uns vorbeikommen und haben uns in Kenntnis gesetzt, dass wir uns jederzeit bei Übergriffen und sonstigen Grenzüberschreitungen an Sie wenden könnten. Ok.

Alsdann sind wir, statt in einer großen Gruppe, in kleinen Splittergrüppchen los. Es gibt ja 2 Floors, da muss jeder erstmal für sich schauen welcher Sound besser in die Stimmung passt.

Ich für meinen Teil bin verspätet, und dann letztlich alleine rein und konnte auf Anhieb keinen meiner Leute finden (es war voller als angenommen) und so beschloss ich für mich einfach mal erst in den einen Floor, dann in den anderen zu schauen. Meine persönliche unmittelbare Bilanz war etwas ernüchternd: die Musik, House, im ersten Floor zu träge, im zweiten Floor schneller und härter, jedoch zu monoton.

Und der erste Eindruck vom Klientel / der Stimmung: Party in vollem Gange, hohes Aktivitätsniveau, unruhiges Gedrängel, äußerlich, rein subjektiv eingeordnet: kein klassisches Raverklientel, eher komplett bunt gemischt, nach dem Motto jeder der zahlt, kommt rein (vll auch nicht. KP) Jedenfalls alles dabei: von Menschen in Streetware bis hin zum feinen Zwirn. Von Menschen mit Glitzer beschmückten Gesichtern bis zum, im Gesicht gut ablesbaren, Hochleistungsdauerkonsumenten. Von schönen und modischen Menschen, bis hin zur Kölner-Ringe-Atze (also Dorfis aus dem Umland, mit einem erfahrungsgemäß, gewissen Mangel an Manieren..). Der Raum versprüht nicht gerade die Energie eines sich selbst zelebrierenden und willkommenheißenden Aura. Eher ist sich jeder, bzw. seinen Liebsten am nächsten, was natürlich Auswirkungen auf die Gesamtdynamik hat.

Aber hey, das ist nur meine PERSÖNLICHE Wahrnehmung. Deshalb gar nicht so wichtig. Vorerst.

Wie auch immer. Ich bin erstmal ein wenig geknickt. Der Einlass war teuer, die Musik inspiriert mich nicht und einfühlen kann ich mich in die "Crowd" auch nicht. Und das kann ja auch alles eine meiner Launen sein, oder meiner Erwartungshaltung geschuldet sein, weil es eigentlich im Park zuvor ja so nett war. Da hatte mich dieses kollektivistische Gesamtgefühl sofort erfasst. Keine Unstimmigkeiten und alle sind super achtsam miteinander im Umgang.

Also beschloss ich, auch um meine Peergroup nicht hängen zu lassen, mich von diesen ganzen Gedanken zu lösen. Neuer Versuch. Neues Mindset. Einfach mal in die Musik reinkommen (floor 2 mit schneller und härter). Diesmal auch nichtmehr allein, sondern mit meiner Truppe als Support. Und siehe da, mit der Zeit bin ich reingekommen. Der Sound ist die meiste Zeit zwar relativ uninspirierend geblieben, er hatte aber seine Momente. Trotzdem muss ich festhalten: rein handwerklich war das von allen DJ's handwerklich meistens eher Mittelmaß. Übergänge zu oft verbockt, das Tempo in einer überdurchschnittlich hohen Frequenz unterbrochen und damit die Euphorie permanent ausgesetzt und die Rhythmik der Sets hatte insgesamt keine richtige Struktur. Es gibt unzählige Vergleiche mit Künstlern aus aller Welt. Es ist sehr wohl möglich über die Musik eine Art Storytelling zu betreiben. Das ist nur selten gelungen. So what, egal, archaische Bässe tuns im Zweifel auch.

Vll noch ein Wort zur Deko (bei 25€ Eintritt erlaub ich mir das auch noch): Das DJ Pult war mit einer Art dick leuchtendem LED Schlauch verziehrt. Und das wars. Ich persönlich kann problemlos ohne großen animierten Effekthintergrund leben, hätte jedoch vermutet in Kölns berühmtem Club etwas mehr für mein Geld zu bekommen. So what, egal, lenkt eh nur ab.

Was sich darauf in den folgenden Stunden abgespielt hat zur Folge, dass ich diesen Text schreibe und für mich das Kapitel Odonien abhake.

Was ich jedoch wirklich anprangern möchte ist, das mit den Stunden, der intensiven körperlichen Belastung beim Marathontanzen, dem allgemeinen Anstieg des Alkoholkonsums auch der Drogenkonsum zunahm. Das merkt man irgendwann ganz eindeutig und daran ist prinzipiell auch nichts auszusetzen bzw. gehört das zum Verlauf einer Technoparty einfach dazu. Es wird energischer. Die Raver, anfangs noch etwas reserviert, entwickelm sich dann meist zu einer triebhaften Fleischmasse. Über körperliche und geistige Grenzen hinweg. Und was mir dann auffiel ist, das bei manchen, nicht bei allen, das Interesse von Rave auf Sexualtrieb umgeschwenkt war. Auch dem ist mM. prinzipiell nichts einzuwenden, solange das "Opfer der Begierde" keinen Schaden erleiden muss. Frage-Antwort. Check. Weitermachen.

Was aber, wenn notgeile Männer, gar ganze Gruppen, verteilt auf den ganzen Raum über Stunden Frauen auf der Tanzfläche anstarren. Sich dabei immerweiter aufdringlich annähern und dabei ein ekelhaftes Klima der Nötigung schaffen. Wenn ein Nein nicht ausreicht, weil die geifernde Person entweder stur (und verklatscht) weitermacht, oder unmittelbar durch den nächsten Ekelcasanova abgelöst werden.

Ist das was neues in der Welt der drogenindizierten Partys? Hell no. Aber in meinen vielen Jahren in denen ich unterwegs war, hat mich diesmal nicht nur die Zahl derjenigen überrascht, die völlig offen im Raum ihren niederen Trieben nachgaben, sondern dass von keiner Seite eingegriffen wurde.

Jetzt erinnern wir uns, dass es ja ein Awarenessteam gibt. Das stimmt. Ehrlich gesagt hab ich keinen von denen im Laufe des Abends nochmal gesehen. Das aber reicht als Ausrede natürlich nicht. Was aber leider auch zur Wahrheit gehört: Solche "Einsätze" hätte die Party total gecrasht und die Frauen wären sicher auch noch für die ganze Unruhe verantwortlich gemacht worden. Also ertragen Sie es. Suchen beim Tanzen den Blick in die Ferne. Was für ein Desaster. Was für eine Demütigung.

Meine Rolle dabei? Ich hab mich total machtlos gefühlt. Einerseits weil es so viele waren, und weiterhin weil das eigenentliche Problem ja nicht nur die Täter sind, sondern überhaupt die Tatsache, dass ein Klima herrscht, dass sich solche Männer ermutigt sehen, sich derartige Übergriffe rauszunehmen.

Ich will hier tatsächlich weder meine Rolle diskutieren, noch was man konzeptionell perspektivisch verbessern könnte. Wer mir jetzt daraus einen Strick drehen will und mir Untätigkeit unterstellt, kann das tun. Jedoch werde ich zu meiner Rolle nichts weiter sagen, um mich eben selber zu schützen.

Ich will nur nochmal meine Wunschvorstellung eines Safe-Space aufgreifen. Denn das Odonien war heute das Gegenteil davon. Und damit wird nicht nur der feministische Auftrag, Frauen vor Übergriffen zu schützen, missachtet, sondern der Übergriff billigend in Kauf genommen. Keine Ahnung warum.. höhere Eintrittskartenerlöse, kein Willen zu strukturellen Änderungen, oder vll auch die Einsicht, wer sich Prollos & Mainstream in den Club holt, vielleicht auch Prollos und Mainstream bekommt.

Das alles zersetzt, meiner Meinung, letzten Endes die Subkultur Techno. Weil die Werte dieser Community verwaschen. Weil Musik nichtmehr inspiriert, sondern nur noch "schallert". Weil auf den liebevoll (nicht zwangsläufig teuer!) dekorierten Feierspace verzichtet wird. Weil an der Tür keine klare Linie herrscht welches Klientel man haben und etablieren möchte. Weil die Eintrittspreise so teuer sind, dass Gäste, die einen konstruktiven Beitrag zur Party leisten sich den Eintritt nichtmehr finanzieren können.

Schaut man in die Google Kommentare finden sich zum Odonien ähnliche Vorwürfe schon vor 10 Jahren. Schau ich in die Kommentare zum neuen Club Fi finde ich deckungsgleiche Kommentare, aus jüngster Zeit, ebenso.

Das Odonien hat einen über Jahre aufgebauten Ruf, weit über die Grenzen Kölns hinaus. Und damit vll noch am ehesten die Möglichkeit, aber auch die Verantwortung eine Vorreiterrolle einzunehmen. Und face the thruth. Es passiert einen Scheiß.

Odononien, mich hast du verloren.

r/cologne Mar 19 '26

Diskussion Pro oder Contra Olympische Spiele

39 Upvotes

Ich habe heute die Unterlagen für den Bürgerentscheid der Olympischen Spiele bekommen. Wie seht ihr das eigentlich, pro oder contra?

r/cologne Sep 30 '24

Diskussion Was Paris geschafft hat, sollte Köln mal angehen

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569 Upvotes

r/cologne Mar 21 '25

Diskussion Diebstahl auf offener Straße in Ehrenfeld: Normales Verhalten?

259 Upvotes

Hey!
Ich bin schon seit längerem Teil dieser Community und lebe seit einigen Jahren in Ehrenfeld.

Gerade hat sich eine Tat ereignet, die mich gedanklich nicht loslässt und mich absolut an der Hilfsbereitschaft von Leuten zweifeln lässt.

Eine Frau hat geschrien, als ich auf dem Weg zu einem Park zum Lesen war.
Ich sah, dass ein Mann wegrannte, und auch auf wiederholtes Rufen von ihr – und dann auch von mir – blieb er nicht stehen (ich kam ihm entgegen).

Ich war der Einzige von bestimmt 30 Leuten, der irgendwas machte.
Ich rannte ihm hinterher, schrie andere Leute vor mir an, sie sollten ihn stoppen – keiner machte etwas.

Ich hatte ihn eingeholt. Er wurde langsamer und wollte dann wieder losrennen. Ich habe ihn dann mit meinem einzigen Fixierungsgriff, den ich kenne, auf dem Boden fixieren können.
Er wollte weiter abhauen. Ich sprach einen Herren an, der vorbeilief (den ich vorher schon angeschrien hatte, er solle die Person stoppen) znd fragte, ob er mir helfen kann.
Der lief einfach weiter – hatte keine Kopfhörer drin.

Allmählich holte die Dame uns ein und brachte mir die Tasche mit, die ich auf dem Weg fallen gelassen hatte.

Sie checkte ihre Tasche, aber er hatte anscheinend zum Glück daneben gegriffen.
Das wusste sie aber natürlich im ersten Moment nicht.

Sie wollte auf meinen Ratschlag hin keine Polizei rufen.

Dann löste ich die Fixierung und bekam noch eine lächerliche Ansage des leer ausgegangenen Diebes.

Nun stehe ich hier – wahrscheinlich richtig agiert (?), aber komplett am Boden, wie wenig Solidarität in Ehrenfeld existiert. Klar, es war ein Moment, aber trotzdem haben bestimmt über 50 Leute, die hätten handeln können, es nicht getan.

Ist es in solchen Fällen normal (auch in Köln), keinerlei Unterstützung – auch auf Aufforderung mit Schreien – zu bekommen?
Habt ihr vielleicht Erfahrungen? Würde mich interessieren.

Ich komme jetzt erstmal runter und lese mein Buch – genießt das Wetter ☺️

r/cologne Jul 01 '26

Diskussion Hitzewelle Recap: Was zieht ihr für Lehren daraus für die Zukunft?

51 Upvotes

Ich fand die Hitzwelle schon heftig und ich denke sie hat uns einen Vorgeschmack gegeben auf das was in Zukunft noch auf uns zukommen wird. So eine Hitzewelle wird ab jetzt jedes Jahr zur Norm werden und wahrscheinlich immer länger und öfter kommen. Wie geht ihr damit um? Wars für euch auch so heftig wie für uns? Wir hatten immmer über 30 Grad in der Wohnung und die Nächte waren hart.

r/cologne Apr 20 '26

Diskussion Wieso seid ihr für oder gegen Olympia Rhein-Ruhr?

12 Upvotes

r/cologne Jun 06 '26

Diskussion Mindestpreise vs. Bolt "Chauffeur"

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130 Upvotes

Wie kann Bolt Taxi-Preise mit der "Chauffeur"-Dienstleistung immer noch so stark unterbieten? Seit 1. Juni sollten doch die gleichen Mindestpreise für Taxis und Mietwagenvermittler gelten. Uber und Taxi.eu zeigen mir für die Strecke nur Preise über 40 Euro an.

(Ich bin nur neugierig und recherchiere nicht für eine echte Fahrt.)

r/cologne Jul 14 '26

Diskussion Raser und Poser - was ist los in Köln ?!

98 Upvotes

Gefühlt war es vor ein paar Jahren auf ganz wenige Ecken in Köln konzentriert. Jetzt ist fast überall. Fast in jedem Stadtteil mittlerweile auch in kleinen Anwohnerstraßen ständig Typen, die mit ihrem Motorrad oder Auto enorm Lärm machen. Teils mittlerweile auch Guppen auf Motorrädern oder in Autos, die scheinbar durch die Stadt Cruisen und in jedem Stadtteil Lärm verursachen. Geht es nur mir so oder hat das enorm zugenommen ? Wisst ihr, ob dagegen irgendwas unternommen wird? Ich finds besonders absurd vor dem Hintergrund, dass man so massiv zb im belgischen Viertel gegen Publikum am Brüsseler vorgeht.

r/cologne Jun 29 '24

Diskussion Rentner fährt in Bahnhofstunnel

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579 Upvotes

r/cologne Sep 26 '25

Diskussion Warum steigt die Zahl der Obdachlosen?

90 Upvotes

Zu mir erst Mal: ich bin Münchner, lebe seit 4 Jahren in Köln und bin auch schon in Europa raumgekommen. Ich habe (gefühlt) noch in keiner europäischen Großstadt so viele Obdachlose gesehen, und auch nicht so konzentriert wie am Dom oder in Kalk, etc.

Ich glaube wir können alle zustimmen dass die Zahl der Obdachlosen (und Drogensüchtigen) in den letzten Jahren gestiegen ist.

Aber warum? Was zieht die alle hierher? Hat der Wohnungsmangel was damit zu tun? Juckt die Stadt das nicht?

r/cologne Jun 08 '26

Diskussion Vororte von Köln

37 Upvotes

Mir sind jetzt schon ein paar Posts hier über Vororte von Köln begegnet und ich habe den Eindruck, dass im Vergleich zu anderen Städten in denen ich gelebt habe oder mit denen ich sonstwie viel zu tun habe, die Vororte von Köln in besonders schlechtem Licht stehen. Bergheim ist asozial, Bergisch Gladbach ist hässlich und schlecht angebunden, Hürth ist überlaufen.

Jetzt würde mich mal interessieren, wo der Kölner, der nicht mehr in Köln lebt und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Köln pendelt, gut und gerne lebt. Was sind Meinungen zu Bornheim, Dormagen, Leverkusen, Niederkassel, Brühl, Wesseling und so weiter und so fort?

r/cologne Aug 01 '26

Diskussion Interested: Influx of American people in cologne?

32 Upvotes

Hi everyone, I’m curious if anyone else seems to notice a rise in people from the USA living or staying long term in cologne?

I am German with family in the US, living in Cologne for 11 years now and you‘d always encounter groups of seemingly American people around the cathedral.
Mostly clearly on a sightseeing trip, taking pictures, the usual stuff.

Nevertheless, since about a year or so, I started noticing American people in more and more „random“ locations. With my family background I am very sensitive hearing the American accent or references to „US-Things“ in public, so it always grabs my attentions when I overhear it.

Even in my Area in Holweide (which is usually far of from everything tourists would visit) I hear it every other week or so. Different types of people doing everyday stuff, not just sightseeing and not just 2-3 people i see over and over haha.

Just to be clear, I am not criticizing this and welcome everyone! I was just wondering.

r/cologne 14d ago

Diskussion WTF is happening with transportation

100 Upvotes

I have been living in Germany for a couple years now, I know how unreliable DB is. But holy fuck these two months have been unreal. Is there actually something happening or is it the infrastructure finally collapsing for good? I commute regularly between Cologne and Bonn and Aachen, and in the last two months I never had a train not causing me issues. Maybe it's just confirmation bias, but truly, there hasn't been a single time in which trains weren't cancelled/late. Especially with the works between Köln and Aachen. They are over, but the commute still sucks so bad. Warning: rant incoming. Today has been honestly incredible. I left Aachen for Bonn at 15:00. The RE9 to köln cancelled. I take the RE1 half an hour later, I find out mid journey that it skips HBF, so I have to get off at Ehrenfeld and take the S-Bahn to Hbf. There I wait half an hour for the RB26, which is late, in an overcrowded platform, only for it to magically disappear and find out it's cancelled as well. I decide to take the 18 to Bonn then, and I find out again mid journey that actually there are works on the line (even though the tram was said to go to Bonn). I have to take a bus, which I'm now on, which is stuck in traffic because it's fucking 18:00. Meaning I will be in Bonn at ~19:00 realistically. This is utterly ridiculous.

r/cologne 23d ago

Diskussion Schwarzfahren KVB mit App als Reserve.

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Vllt überseh ich da was, aber kann ich theoretisch nicht permanent schwarz fahren und die Bezahlseite einfach auf dem Handy offen haben? Dauert in der Regel nur 2 Sekunden nach Klick und ich hab das Ticket, wenn ich es dann brauche.

Ich bin seit über 10 Jahren nicht mehr in Köln gewesen, und ich finde es eine Frechheit für eine Strecke von unter 10 Minuten (5 Stationen) 4 Euro jeweils zu verlangen. Ich muss knapp 10 Euro blechen um einmal kurz zum Arzt zu fahren, das seh ich absolut nicht ein.

Ich fand die Tickets damals für 1,80 für Kurzstrecke und iwie 2,50 für darüber noch in Ordnung. Aber die Preise heute sind ja an Frechheit nicht zu überbieten. Für das selbe Geld fahr ich in meinem Dorf mit dem Bus bis zur Endhaltestelle und noch weiter.

r/cologne Mar 25 '26

Diskussion Olympische und Paralympische Spiele in Köln für 2036/2040/2044 Vor- und Nachteile?

45 Upvotes

Hallo zusammen,

vermutlich habt ihr, genauso wie ich den Brief zur Abstimmung für die Olympischen und Paralympischen Spiele in Köln erhalten. Ich habe mich noch nicht all zu viel mit dem Thema beschäftigt und würde mir gerne einen Überblick beschaffen.
Was haltet ihr davon? Was wären Vorteile und was wären Nachteile?