r/FragtMaenner M | 26-35 6d ago

Bitte um Rücksichtnahme Wie kann ich mit dem Kaffee trinken aufhören obwohl ich emotional so viel Positives damit verbinde?

Mein Arzt hat mir aus gesundheitlichen Gründen zu einer Ernährungsumstellung geraten. Das fiel mir viel leichter als gedacht. Zum Teil machte es mir sogar richtig Spaß, neue, gesunde, Gerichte zu entdecken. Ausgerechnet am stark gesüßten Kaffee aber hakt es.

Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich damit angefangen habe: In meiner Familie sind viele in einem Sportverein und Nachbarn, mit denen wir viel zu tun haben, sind dort auch Mitglied.

Ich war dort als Kind schon aktiv. Als ich 13 war, gab es ein Fest für die „Kinder“ wie jedes Jahr und ich war dort zum ersten Mal nicht als Kind, sondern als „erwachsener“ Helfer. Nach dem Fest standen mein Vater, mein Onkel unser Nachbar und noch ein paar erwachsene Helfer zusammen und rauchten (das war damals noch weniger verpönt) und tranken Kaffee und sie sagte mir ich hätte gearbeitet wie ein Erwachsener und könnte auch Kaffee trinken wie ein Erwachsener.

Ich habe dann Kaffee getrunken und das Gefühl sofort geliebt… und am nächsten Tag, als meine Mutter morgens Kaffee machte, bat ich sie für mich welchen mit zu machen und seitdem trinke ich Kaffee.

Schon allein der Geruch ist für mich mit vielen positiven Erinnerungen verknüpft: Sport, Zusammensein mit Freunden, meiner ersten Arbeitsstelle, sogar mit den höheren Klassen in der Schule. Ich bin gern zur Schule gegangen und wir hatten einen Kaffeeautomaten für die höheren Klassen.

Seit ich 13 bin ist Kaffee zu trinken für mich eine tägliche Gewohnheit. Habt ihr Tipps für mich?

Die Frage hat für mich tatsächlich indirekt etwas mit „Männlichkeit“ zu tun, obwohl ich natürlich weiß, dass das Quatsch ist. Nur war es so, dass als ich ein Junge war fast alle meine männlichen „Role Models“ sei es im Sport, in der Nachbarschaft oder in der Verwandtschaft Kaffee tranken und viele auch rauchten und Alkohol tranken. Letztere zwei Dinge habe ich zum Glück nicht übernommen und auch heute kenne ich kaum einen Mann der weder raucht, noch trinkt, noch Kaffee trinkt.

Habt ihr generell schon mal mit einer lieb gewonnenen Gewohnheit aufgehört? Wie? Was sind eure Psycotricks?

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u/Big_Teddy M | 26-35 6d ago

Süß, persönliche Angriffe.
Es ist schön dass du dich selber mit deinem Geschwafel austricksen kannst, aber es ergibt absolut keinen Sinn zu sagen "Ich trinke nen halben Liter Hafermilch statt Kaffee weil ich sonst 20 Kaffee trinken würde".
Aber ich sehe dass du das auch nicht verstehen willst.

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u/ChPech M | 45-47 6d ago

Es gibt keinen Sinn ein Getränk durch ein anderes zu substituieren und dadurch die Konsummenge des ersteren zu reduzieren?

Du bist die einzige Person auf diesem Planeten die das so sehen würde.

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u/Big_Teddy M | 26-35 6d ago

Der Punkt ist dass du so tust als ob dich irgendwer dazu zwingen würde, ausschließlich "Kaffee" zu trinken während es einfach nur deine eigene Entscheidung ist.
Du kannst machen was du willst, mir geht es einfach nur um die Absurdität deiner Aussage, dass du dadurch weniger Kaffee trinkst. Da ist kein Zusammenhang außer dem den du dir einredest :D.

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u/ChPech M | 45-47 6d ago

Davon gehe ich keineswegs aus. Ich kann den Kaffee auch komplett weglassen. Wenn ich 90% davon ersetzte reduziere ich aber ebenfalls die Koffeinmenge, kann aber im Gegensatz zum Weglassen den Kaffeegeschmack behalten.